Grüße aus der Antarktis Cooler Vogel zum Eierwärmen

Das Frühstücksei am Sonntag immer im gleichen langweiligen Eierbecher? Warum nicht mal die Eier in einer Eisscholle servieren - warm gehalten von einem Pinguin? Wir zeigen euch, wie das geht: ganz einfach!
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Putzig: Ein niedlicher Pinguin als Eierwärmer

Ihr braucht für den Eierwärmer:

  • etwa 500 Gramm weiße Modelliermasse
  • ein hart gekochtes Ei
  • ein großes Küchenmesser
  • feines Schmirgelpapier
  • etwa 4 Millimeter dicken Bastelfilz in Rot,
  • Weiß und Grau
  • eine gute Schere
  • Nähnadel und weißes Garn
  • ein Blatt Butterbrotpapier
  • einen schwarzen Filzstift

Tipp vorweg:

Modelliermasse ist eine Art Ton, trocknet aber an der Luft und muss nicht im Spezialofen gebrannt werden. Die bekommt ihr in jedem Bastelladen. Ebenso den Filz.

Wenn es den nicht in den passenden Farben gibt: Statt roten könnt ihr auch orangefarbenen Filz verwenden, statt Grau auch Schwarz.

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Schritt 1: Der Becher

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Zuerst baut ihr den Eierbecher. Knetet die Modelliermasse und formt daraus eine 1,5 Zentimeter dicke Platte von etwa 12 Zentimeter Durchmesser.

In deren Mitte drückt ihr vorsichtig das Ei. Und zwar so lange, bis es sicher von allein steht.

Schritt 2: Ausschneiden

Mit dem Messer schneidet ihr nun Ecken und Spitzen aus dem Rand der Platte. Die soll am Ende aussehen wie eine antarktische Eisscholle. Lasst die Masse nun gründlich trocknen. Das kann einen Tag dauern.

Schneller geht es auf der Heizung. Aber Vorsicht: Dabei können Risse entstehen! Ist die Eisscholle ausgehärtet, könnt ihr die Kanten mit dem Schmirgelpapier noch etwas glätten.

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Schritt 3: Schablonen ausschneiden

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Während die Modelliermasse trocknet, habt ihr jede Menge Zeit, euch dem Eierwärmer zuzuwenden.

Paust zunächst die sechs Schnittmuster für Rücken und Kopf, Bauch, Flügel, Füße, Schwanz und Schnabel auf das Butterbrotpapier. Diese Formen schneidet ihr aus. Sie dienen als Schablonen.

Schritt 4: Der Filz

Übertragt die Umrisse von Rücken und Flügeln auf den grauen Filz. Nicht vergessen: Wie jeder Vogel hat der Pinguin nicht einen Flügel, sondern zwei! Die Bauchform übertragt ihr auf den weißen Filz.

Aus dem roten schneidet ihr außerdem den Schnabel und zwei Füße, aus dem grauen auch den kleinen Stummelschwanz.

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Schritt 5: Nähen

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Jetzt geht es ans Zusammennähen! Beginnt mit der Naht am Kopf und näht auch gleich den Schnabel fest - so wie ihr es auf dem Bild sehen könnt. Aber wieso wächst der Schnabel nach innen? Das tut er gar nicht, das sieht nur so aus: weil ihr erst Rücken, Schnabel und Bauch zusammenfügt und das Ganze dann einmal umstülpen müsst. So fallen die Nähte weniger auf.

Schritt 6: Der Kopf

Legt nun das Bauchteil mit dem Scheitelpunkt genau auf das Ende der Kopfnaht, bevor ihr es annäht. Auf diese Weise könnt ihr besser kontrollieren, ob ihr passgenau arbeitet.

Filz kann sich nämlich leicht verziehen, wenn man nicht Acht gibt.

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Schritt 7: Figur zusammensetzen

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Sind Bauch und Rücken fest vernäht, krempelt ihr die Figur um. Als Nächstes befestigt ihr die Flügel mit ein paar Stichen, dann noch Füße und Schwanz. Mit dem Filzstift malt ihr dem Pinguin Augen auf und vielleicht ein paar Zehen auf die Flossen - fertig!

Jetzt hat euer Vogel beim Osterfrühstück seinen großen Auftritt...

Schritt 8: Fast fertig!

Nur noch die Augen aufmalen und fertig ist euer Pinguin-Eierwärmer!

Her mit den Frühstückseiern!

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