Anleitung Tattoos selber machen

Tätowierungen - schnell gemalt, schnell abgewaschen
In diesem Artikel
Die Drucktechnik
Die Schablonentechnik
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Eine richtige Tätowierung ist was fürs Leben

Denn eine echte Tätowierung wird man nie mehr los. Aber wer nur Lust auf eine kleine Spielerei hat, muss deshalb nicht farblos bleiben: Statt Tinte unter die Haut zu impfen, kann man sie einfach draufmalen. Das sieht ebenso gut aus und ist zum Glück einfach abwaschbar. "Temptu" wird das genannt, zusammengesetzt aus dem englischen Begriff "temporary tattoo", das heißt: zeitweilige Tätowierung.

GEOlino zeigt euch ein paar Tricks, wie ihr diese "Fälschungen" am besten auftragt und welche Farben sich besonders eignen. Ein paar Motiv-Vorschläge zum Durchpausen haben wir auch parat. Passend für die Faschingsfeier - oder als Hingucker für den Schulhof.

Tattoo-Stifte, Body Liner und Wasser-Make-Up

Soll euer Hautschmuck nur ein Kostümfest lang halten, könnt ihr Wasser-Make-Up verwenden. Das wird mit einem Pinsel und etwas Wasser aufgetragen, genau wie die Farben aus dem Tuschkasten. Ihr könnt sogar selber Farbtöne anmischen. Entfernen lässt sich diese Schminke leicht mit Wasser und Seife.

Ein bis zwei Tage halten so genannte Tattoo-Stifte. Auch die sind mit Wasser und Seife abzuwaschen. Die Farben sind oft allerdings etwas zu quietschig, um als echte Tätowierungen durchzugehen.

Denen am nächsten kommen Temptu Body Liner. Bei guter Pflege - unter anderem muss die Bemalung vor dem Schlafengehen oder Duschen mit Babypuder abgedeckt werden - bleibt deren Farbe bis zu einer Woche auf der Haut.

Das hat seinen Preis: Solch ein Stift kostet um die 10 Euro und ist nur in speziellen Läden für Profi-Make-up zu kaufen. Die anderen Farben kosten deutlich weniger; ihr bekommt sie in guten Schreibwarenläden.

Die Drucktechnik

So lässt sich jede Form auf die Haut bringen - spiegelverkehrt! Besser klappt's übrigens zu zweit: Einer malt, einer wird bemalt.

Ihr braucht:

  • Butterbrotpapier
  • einen sehr weichen Bleistift
  • Spiritus oder Reinigungsalkohol
  • Watte oder Klopapier
  • eine Motiv-Vorlage

 

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1. Legt ein Stück Butterbrotpapier glatt auf das gewünschte Motiv und paust das mit dem Bleistift durch.

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2. Tränkt Watte oder Klopapier mit Alkohol und reibt damit die Stelle ab, die ihr tätowieren wollt - großzügig, sodass die Haut feucht bleibt.

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3. Darauf presst ihr nun das Butterbrotpapier mit der bemalten Seite. Achtet darauf, dass es keine Falten wirft und nicht verrutscht.

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4. Wenn ihr das Papier wieder abzieht, bleiben die Bleistiftlinien auf der Haut. Diese Umrisse malt ihr mit einer Farbe eurer Wahl aus.

Die Schablonentechnik

Praktisch: Ihr braucht nur beim Ausschneiden eine ruhige Hand. Beim Aufmalen kann dafür - fast - nichts mehr schief gehen.

Ihr braucht:

  • selbstklebende Bucheinbandfolie
  • einen wasserfesten Stift
  • Cutter oder Bastelschere
  • eine Motiv-Vorlage

 

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1. Legt ein passendes Stück der Folie auf das Motiv und paust das mit dem wasserfesten Stift durch.

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2. Schneidet den Umriss vorsichtig aus und klebt das Folienstück dann glatt auf Oberarm, Unterschenkel oder wo immer euch die "Tätowierung" zieren soll.

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Denkt daran, die entsprechende Hautpartie vorher mit Wasser und Seife zu entfetten, sonst hält die Farbe nicht so gut.

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3. Malt die Schablone mit einer Farbe eurer Wahl aus, lasst sie kurz trocknen und zieht dann die Folie vorsichtig wieder ab - fertig!

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