Schätze aus dem All

Meteoritenforscher durchkämmen mit Metalldetektoren die Wüste Arizonas nach Schätzen aus dem All

Sie sehen aus wie ganz gewöhnliche Steine - dennoch sind sie manchen Menschen kostbarer als Gold. Stundenlang durchforsten Sammler die Wüste Arizonas auf der Suche nach Meteoriten, die die Reise von Mond, Mars oder fernen Galaxien überstanden haben. Sie sind Jäger eines verlorenen Stücks All.

Bob Haag hatte schon in seiner Kindheit nur einen Wunsch: er wollte Astronaut werden und fremde Planeten besuchen. Obwohl sich sein Traum nicht erfüllt hat, ist es ihm gelungen, durch das Weltall zu reisen, ohne die Erde verlassen zu müssen. "Meteorite Man", wie seine Freunde ihn nennen, sammelt Meteoriten aus fernen Galaxien. Das Erdklima können die Gesteinsbrocken allerdings nur in Gebieten extremer Trockenheit überstehen, so wie in der Wüste Arizonas. Doch auch dort ist es nicht einfach, sie zu entdecken. Sammler benutzen Metalldetektoren, um die eisenhaltigen Gesteine zu finden.

Meteoriten sind jedoch nicht nur bei Sammlern wie Bob Haag beliebt, die ihre Steine tauschen und verkaufen. Auch Wissenschaftler sind an den Funden interessiert, denn sie geben ihnen Aufschluss über fremde Planeten. Die Forscher arbeiten deshalb eng mit Meteoritensammlern zusammen, die ihre Fundstücke genau dokumentieren und der Wissenschaft zur Untersuchung überlassen.

"360° - Die GEO-Reportage" beobachtet Sammler und Wissenschaftler auf der Suche nach einem Stück vom Weltall und beschreibt die Faszination, die beide Gruppen verbindet.

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