Grimme-Preis für GEO-Film

"Die Bambusbahn von Kambodscha", eine TV-Dokumentation aus der Reihe "360° - GEO-Reportage", wurde mit dem Publikumspreis der Marler Gruppe ausgezeichnet


Viele GEO-Leser kennen Carmen Butta als preisgekrönte Reportage-Autorin. Jetzt wurde sie mit dem Grimme-Preis als Drehbuchautorin und Regisseurin geehrt - für ihre TV-Reportage "Die Bambusbahn von Kambodscha".

"Es geht bei dem Thema um die einzige Schienenstrecke des von der Terrorherrschaft der Roten Khmer zerstörten Landes, gebaut in den 1930er Jahren. Auf diesen Schienen sind Kambodschaner mit selbstgebastelten Vehikeln unterwegs - einer Art motorisierter Draisinen. Wir haben diese 'Züge' als Transportmittel in das Alltagsleben der Kambodschaner genommen. Als Beispiel für das Improvisationstalent der Menschen. Als Metapher für deren notwendige Bescheidenheit", sagte GEO-Chefredakteur Peter-Matthias Gaede.

Der Grimme-Preis ist einer der wichtigsten deutschen Fernsehpreise und wird wird seit 1964 jährlich an qualitativ herausragende Fernsehproduktionen vergeben. Gewürdigt werden Fernsehsendungen, die "die spezifischen Möglichkeiten des Mediums Fernsehens auf hervorragende Weise nutzen und nach Form und Inhalt Vorbild für die Fernsehpraxis sein können". Dieses Jahr wählte die Jury aus 582 eingereichten Vorschlägen aus. Die Verleihung findet am 26. März in Marl, dem Sitz des Adolf-Grimme-Instituts, statt.

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Making-of: Die Bambusbahn von Kambodscha
Die Autorin und Regisseurin der GEO-Reportage über ihre Erfahrungen beim Dreh

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