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#1
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Ekelkost
Der Tourismusforscher Torsten Kirstges wurde beim Urlaub in Marokko von einem Einheimischen nach Hause eingeladen. Es gab Couscous mit Hammelfleisch, das Mahl stank entsetzlich. Der Wilhelmshavener Professor überwand sich und as mit. Hätte er ablehnen dürfen?
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#2
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Zitat:
Die (vielleiht neue?) Frage sollte sein wie Herr Kirtges möglichst so ablehnt das es seine Gastgeber verstehen. Nebenbei: Natürlich sollte Torsten Kirstges zuallererst einen anderen Beruf ergreifen. Fliegen ist einfach viel zu umwelt- und klimaschädlich. |
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#3
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Ich denke mal, das man bei gekauftem/bezahlten Essen in einem kommerziellen Betrieb (Restaurant) eine bestimmte Qualität erwarten kann/sollte. Bei nicht genießbarem "Fraß" würde ich es dem Kellner bzw. Koch weltweit um die Ohren hauen.
Wenn man aber von Einheimischen freiwillig eingeladen worden ist, sollte man sich als Gast von der besten Seite zeigen und sehr kulant sein, der Gastgeber meint es ja nicht böse mit einem. |
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#4
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Zitat:
Mit dem Gastrecht verhält es sich nicht in allen Kulturen gleich, Marokko ist nun aber schon einigermassen modernisiert und auch ein touristisch interessiertes Land, welches auch die Europäer etwas kennt und nicht unbedingt beleidigt müssen Gastgeber sein, wenn sie merken dass dem Gast ihr Essen nicht schmeckt. sind die Gastgeber Muslime, gilt: http://www.inforel.ch/i21e1002.html Zitat:
Aber natürlich wollte er, wenn es Freunde waren, diese nicht verletzen. Möglicherweise haben sie auch so gemerkt was los ist, oder dann hat er sich gut verstellt (schwierig bei Ekel!) War die Bekanntschaft weniger innig, da hätte ich das riskiert abzulehnen.
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Glaub nur zu wissen und wisse, dass Du glaubst. |
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#5
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Hahaa.da hast du wirklich recht! Wie wärs mit Zug fahren?
Ja aber, wenn etwas wirklich stinkt und es offensichtlich ist, dass es nicht mehr gut ist, dann kann man doch den Gastgeber darauf aufmerksam machen. Ich persönlich würd wahrscheinlich mit irgendeine Ausrede einfallen lassen, das ich gegen dieses und jenes Allergisch bin. |
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#6
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Ekelkost
Sankhu/Kathmandu, Nepal:
Ich war zu Gast bei meinem guten Freund und Arbeitskollegen Subarna. Nach einem ereignisreichen, schönen Tag mit ihm und seiner 9-köpfigen Familie nahmen wir in seinem Wohnzimmer Platz und ich wurde gefragt, ob ich auch mitessen wolle, es gäbe eine regionale Spezialität... irgendwas mit Hühnche. Mehr hatte ich auch beim dritten Erklärungsversuch aufgrund des schlechten, verwaschenen Englischs nicht verstanden und ich wollte nich noch einmal nachfragen. Deshalb beschloss ich kurzerhand, Hühnchen kann ja eigentlich nur gut sein und stimmte zu. Seine verschwand in der Küche, wo sie lange Zeit geräuschvoll vor sich hin werkelte. Als sie wieder zurück kam, trug sie ein kleines Metalltellerchen vor sich her, das sie mir freudestrahlend überreichte. Auf dem Tellerchen lag ein Hühnerfuß, der anscheinend zuerst gekocht und dann angebraten wurde. EIN FUSS! Sofort fing ich gedanklich an nach einem Weg zu suchen, dem Verzehr dessen zu umgehn, als ich wahrnahm, dass die gesamte Familie um mich herumstand und mich erwartungsvoll ansah. Es war offensichtlich, dass sie sehr stolz darauf waren, mir so eine besondere Leckerei kredenzen zu können und so ergab ich mich in mein Schicksal und nagte artig das Füßchen ab, welches garnicht so schlecht schmeckte. Allerdings musste ich noch Tage danach beim Anblick von Hühnern, die einem ja ständig irgendwo begegneten, auf deren Füße starren und mich daran erinnern, dass ich so einen gegessen habe ...
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