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#11
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#12
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Zitat:
Kinder können noch ganz andere Dinge spüren als nur Gott. Wenn Deine das nicht können, dann tun sie mir leid. Zitat:
Kinder, die nur auf Ratio erzogen werden, leben in einer armen Welt.
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Erfahrung ist etwas, das man nicht hat, bis kurz nachdem man es gebraucht hätte. (Unbekannter Verfasser) |
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#13
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Theodizee
Ein Kind hat nie verstanden, was denn Gott überhaupt ist. Entweder war es zu jung, um es zu verstehen oder die Eltern haben ebenfalls nie eine Gotteserfahrung gemacht. Dieses Kind sieht seinem Tode entgegen (Unwetter, Feuer, Vulkanausbruch, Giftschlange, ….). Wie soll da Trost möglich sein. Und wer hat Schuld an dem Leid? Wer schaut tatenlos zu?
Im Übrigen bin ich mir sicher, dass die meisten Kinder, also auch die, die an Gott glauben, bei Todesgefahr enormes Leid erfahren. Wer würde da entspannte Gesichter erwarten? Gruß Guido |
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#14
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Wer spricht denn hier von entspannten Gesichtern ?
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Erfahrung ist etwas, das man nicht hat, bis kurz nachdem man es gebraucht hätte. (Unbekannter Verfasser) |
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#15
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Ich denke mal, daß Kinder, die in solchen Situationen in den Arm genommen werden weniger Angst haben. Sie fühlen sich geborgen. Aber Schmerzen kann man ihnen auf die Art nicht nehmen. Aber Geborgenheit ist meiner Meinung nach immer hilfreich.
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Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere. |
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#16
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Zitat:
Und was ist so falsch daran, wenn ein Mensch Geborgenheit bei Gott findet ?
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Erfahrung ist etwas, das man nicht hat, bis kurz nachdem man es gebraucht hätte. (Unbekannter Verfasser) |
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#17
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Zitat:
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Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere. |
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#18
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Zitat:
![]() Zitat:
Wer sind wir denn, daß wir Gott vorschreiben wollen, was er zu tun oder zu verhindern hat ? Das können wir ja noch nicht mal untereinander. Ich verweise da nur auf die Afghanistan Diskussion : Menschenrechtsverletzungen zulassen oder nicht ...
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Erfahrung ist etwas, das man nicht hat, bis kurz nachdem man es gebraucht hätte. (Unbekannter Verfasser) |
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#19
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Zitat:
Die Aufmerksamkeit die man Zweifeln schenkt führt vom Glauben weg. Und damit vom Trost, der Kraft und der Geborgenheit die er schenken kann. Und auch davon was der Glaube von uns im Tun verlangt. Und Entschiedenheit im Glauben hilft. Man muss sich ja entscheiden. Zitat:
Das eine schliesst das andere nicht aus. Und so gibt beides ihnen Halt und Trost. Ich denke "Warum lässt Gott das zu?" zu fragen ist nicht unsere Aufgabe. Eher in einer solchen Situation hifreich zu sein. Gott tut nichts Böses. Wie VonEinem schon sagt: wir dürfen uns nicht anmaßen Gott Bedingungen zu stellen. (Und wie schon so oft geschrieben: Für die Folgen und Auswirkungen des Klimawandels trägt der Mensch die Verantwortung. Das Fliegen steigt weltweit immer weiter stark an und das Autofahren auch. Immer mehr Menschen wollen den modernen westlichen Konsumstil leben u.s.w.) Im Buch Versuchungen widerstehen von Hermann Kügler (ein Jesuit, http://www.jesuiten.org/hermann.kuengler) steht: Zitat: "... Ihre (es ist von Adam und Eva die Rede) "Sünde" ist nicht in erster Linie moralisches Versagen, sondern ein Fehlverhalten am Grunde der Existenz. Sünde ist nicht das Gegenteil von Tugend, sondern von Glauben. Und die eigentliche Strafe für den Sündenfall besteht in der Verwandlung ihres ganzen Daseins in Angst. Ihr Dasein verwandelt sich für sie in eine Hölle, gerade dann, wenn sie glauben, es in ein Paradies zurückzuverwandeln. In der Erzählung vom Sündenfall schildert der Jahwist, wie das Böse vom Menschen Besitz ergreift. In seiner bildhaften Darstellung des menschlichen Daseins zeichnet er hervorragend die folgenschwere Entscheidung, entweder zu verzweifeln oder sich vom Glauben tragen zu lassen. Wir Menschen hätten die Wahl, angesichts der Ausweglosigkeit unseres Daseins (Anmerkung von mir: Ich denke es ist unser aller baldiger Tod gemeint. Den wir oft verdrängen. Doch was sind schon ein paar Jahre oder Jahrzehnte im Weltenlauf. Ein Hauch nur. Bald vergangen und vergessen. Unser Tod kann schon morgen kommen, doch bald schon stehen wir sicher davor. Die "Zeit" vergeht schnell. Wie man in der Rückschau sieht.) entweder in Todessehnsucht oder eine Erfahrung in unser Leben aufzunehmen, welche die Angst der Ausweglosigkeit am Ende überwindet." (Zitatende.) Nachtrag von 21:45 Uhr: Hab im Buch noch ein bisschen weitergelesen. Auf Seite 48 steht: (letztes Zitat wegen Copyright) Zitat: Die äusseren Ereignisse wirken sich auf die Wahrnehmung des Mysteriums Gottes aus. Dadurch wird sich die Gottesfrage überhaupt erst stellen. Umgekehrt wirkt sich der Glaube an Gott auf die Wahrnehmung der äusseren Ereignisse aus. Ignatius beschreibt dies mit dem Schlüsselwort: "Gott in allen Dingen suchen und finden." (Zitatende.) Ignatius lebte vor 500 Jahren. Daher möchte ich das alle Dinge einschränken auf alles Natürliche, alles Lebendige. Auf alles was nicht vom Menschen kommt oder von Menschen verändert wurde. In allen natürlichen Dingen also wie z.B. jedem Baum, jedem Strauch u.s.w. Geändert von MarkusSch (09.02.2011 um 20:48 Uhr) |
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#20
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das war natürlich übertrieben!
Wer im Rahmen des Theodizee-Problems aber das Leid von Kindern diskutiert, sollte weniger an Trost bei Erwachsenen denken, sondern schlicht und einfach daran, dass es dieses Leid gibt und wie sinnlos es erscheint, wenn Kinder in jungen Jahren mit oder ohne menschliches Verschulden sterben. Da geht es mir nicht in den Sinn, wie man da so einfach vom Trost in den Glauben an Gott spricht als ob das für die Kinder nahezu alles wieder gut machen würde. Es mag vielleicht helfen, aber es schafft das Problem nicht aus der Welt. Gruß Guido |
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