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#21
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bei den Super-Gau's ...und den soll es wohl vor etwa 200 Mill.Jahren gegeben haben, hätten wir modernen Menschen auch keine Chance zu
Überleben...auch keine minimal Gruppe (zweck's Arterhaltung) eine feuerspeiende Vulkaneruption, so groß wie Sybirien...und über lange Zeit, da wäre nicht mal Zeit in Tiefbunkern Vorräte anzulegen, geschweige die Energie und Luft bereit zu stellen...wir sehen ja, das ein kl.Vulkan schon ausreicht, den Luftverkehr lahm zu legen ! Die Katasrophe muss global gewesen sein, dieselbe ist überall in den Erdschichten nachweisbar ! Anpassung an diese Bedingungen ist eine Zeitfrage...und der noch vorhandenen Nahrung ! Wir kennen etliche Seen, die durch Schwefel zu leblosen Gewässern geworden und immer noch sind ! |
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#22
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Zitat:
wenn Daheim Jemand fehlt, ist das auch meinem Hund nicht recht, dennoch muss da mehr als nur das Rudelverhalten vorhanden sein.. der kl. Kerl spürt und zeigt auch Mitleid, oder Mitgefühl... Beispiel (real, kein Hirngespinst!)::: Wenn mein Kleiner mal Erbrechen musste, habe ich Ihn gestreichelt, bzw. getröstet...als ich noch im Berufsleben stand, war schon mal gelegentlich ein Migräne-Anfall, ebenfalls mit Erbrechen angesagt ! Was macht mein Hund, er kommt zu mir und reibt sein Schnäuzchen an meiner Wade...um mich zu trösten.. Fazit...die Intelligenz und Gefühlswelt der Tiere sollte man nicht unterschätzen...besonders bei denen, die unser tägliches Leben teilen ! |
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#23
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Zitat:
Fakt ist, die Maskierung ( wie genau diese wirkt oder ausschaut,? habe den Artikel leider nicht aufgehoben!) bewirkt ein Abstossefekt, welcher bei Organ-OP's sicher zum Tode führt ! Dieser Effekt soll auch eine Befruchtung ausschließen.. weil die DNA mit dieser Maskierung was einmaliges ist..und nur bei den Affenarten vorkommt ! Prof. Barnard war wohl der ERSTE, dem eine Herztransplantation gelang ( aber vom Menschen ) möchte nicht wissen, wie viele Fehlversuche es zuvor mit Affenherzen gegeben hat ??? Gruss... |
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#24
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Zitat:
Grúß Guido Geändert von Guido (12.05.2012 um 15:57 Uhr) |
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#25
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Zitat:
Das hat aber meines Erachtens mit Telepatie oder ähnlichem nichts zu tun. Das hat aber nichts mit dem Thema hier zu tun. Zitat:
Es gab Zeiten da Bluttranfusionen oder Organ Op`s nicht selten tödlich waren. Was soll denn die sog. Maskierung nur bei Affen? Kann man denn heute einen Hund mit einer Ziege kreuzen? Von Natur aus ist das genetisch wohl nicht möglich und hätte keine Vorteile für die evolutionäre Entwicklung einer Art. Das heißt aber nicht, daß der Mensch, wenn er die Idee hätte, solange forschen und entwickeln würde bis er möglicherweise einen Weg finden würde das zu schaffen. Ich weiß daß Du jetzt sagst, daß die beiden Tierarten genetisch zu weit auseinander liegen. Aber man hat in der Vergangenheit vieles für unmöglich gehalten. Und dann muß ich sagen, daß durch das Eingreifen der Menschen in die Natur diese in der heutigen Schnellebigkeit gar nicht mehr die Möglichkeit hat sich evolutionär zu entwickeln.
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Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere. |
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#26
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) MÜSSE alle Fragen beantworten; "ALLES FLIESST" besagt schließlich auch, dass alle Fragen und Antworten im Fluss sind; nichts bleibt wie's ist, weshalb Du niemals in den gleichen Fluss springen kannst. Dies bezieht sich selbstverständlich auch auf die Qualität der Fragen und Antworten - das nennt man Entwicklung! @Hazet, Mit Deiner Frage: möchtest Du vermutlich hervorheben, die Naturwissenschaften böten keine konkrete Antwort darauf!? Bei den Naturwissenschaften handelt es sich schließlich nicht um religiösen Glauben und notorischer Rechthaberei. Aber was willst Du mit dieser Frage bezwecken? Dass die Naturwissenschaften keine ABSCHLIEßENDE Antwort darauf bieten können bedeutet schließlich nicht, dass die GEGLAUBTE "Antwort" der Kreationisten deshalb "stichhaltiger" würde und als abschließend zu bezeichnen sein könnte. Der deutlichste Unterschied zwischen kreationistischem Glauben und Naturwissenschaften besteht darin, dass die Kreationisten von sich behaupten, über DIE Antwort zu verfügen, während sich hingegen die Naturwissenschaftler eben nicht derart aus dem Fenster lehnen und sich sehr viel bescheidener geben; ohne permanent offene Fragen und ohne Neuentdeckungen wären die Wissenschaften sinnlos. Wissenschaften leben nicht von dem, was man sich einzubilden in der Lage ist. Der Vorteil, sich mehr an den Naturwissenschaften zu orientieren, als an den Glauben an einen Schöpfer, liegt nun mal in der Tatsache, dass sich die Naturwissenschaften als Entwicklungsprozess sehen; FRAGEN stellen sich sozusagen im Fluss der Entwicklung als kontinuierliche Herausforderung dar. Kein Naturwissenschaftler behauptet von sich, über DIE abschließende Antwort zu verfügen. Das macht die Wissenschaften so spannend und im Vergleich den Glauben an einen Schöpfer langweilig, eindimensional und überkommen - während sich die Welt und die Wissenschaften weiter entwickeln, ist der religiöse Glaube zu Beginn unserer Zeitrechnung stehen geblieben - ein Standpunkt, kein Weg - weder Entwicklung noch Korrektur oder Ergänzung - das diametrale Gegenteil von "Entwicklung". Kreationisten sind nicht dazu in der Lage, ihr Gottesbild den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechend anzupassen, in der Not versuchen sie, die Wissenschaften entsprechend zurecht zu biegen. Wir reden hier über zwei völlig unterschiedliche Voraussetzungen; der kreationistische Glaube beruht auf einer gänzlich statischen und fixierten Idee, während die Erkenntnisse der Naturwissenschaften auf einem dynamischen Entwicklungsprozess basieren - sich eben mit dem zu Erforschenden im Fluss befinden. Ergo kann es hier doch nicht darum gehen, feststellen zu wollen, wer hier nicht über DIE ULTIMATIVE Antwort verfügt, denn über eine solche verfügt nun mal niemand. Es gibt ja den bekannten Spruch: "Und erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt." Warum solltest Du @Hazet Dich als überzeugter Kreationist in Deinem Glauben an einen Schöpfer davon frei sprechen können? Die Naturwissenschaften sorgen allerdings dafür, dass sich dieses Phänomen in praktikablen Grenzen hält, so dass wir mit ständig erweiterbaren Erkenntnissen überhaupt weiter existieren können - auch ein "Hazet" und die anderen Kreationisten! ![]() Ohne Frage sind die Naturwissenschaften als Erfolgsgeschichte zu betrachten - übrigens eine, die in der Geschichte immer wieder durch fundamentalistische Kreationisten ausgebremst und teilweise auf brutale Weise blockiert wurde. "Evolution" bedeutet "langsam fortschreitende Entwicklung", wer diesen Vorgang in diesem sehr klar definierten Sinne bestreitet, kann nur mit geistiger Blindheit beschlagen sein. "Evolution sagt nicht mehr, aber auch nicht weniger aus, diese ganz grundsätzlich und stets erlebbare Tatsache erlebt man bei Fauna und Flora und bei den Beobachtungen des gesamten Kosmos. Die Evolutionstheorie erhebt keinen Anspruch darauf ein "Alpha und Omega" erklären zu wollen; sie spezifiziert lediglich die Entwicklung, wobei eigentlich schon klar ist, dass von einem ultimativem Ursprung in diesem Begriff keine Rede sein soll. Übrigens behauptet niemand, dass irgend etwas aus dem Nichts entstanden sei, auch nicht das Universums - durch einen so genannten "Urknall" - dies zu unterstellen ist jedoch eine gängige Scheinargumentation der fundamentalistischen Kreationisten; kein Wissenschaftler würde ernsthaft einen solchen Quatsch proklamieren. Ob "Unendlichkeit" oder "Alpha und Omega" vorliegt, wirst auch Du als Kreationist nicht mit abschließender Sicherheit beantworten können; Du GLAUBST lediglich an ein "Alpha und Omega", obwohl das Leben an sich keinerlei Hinweis darauf gibt und wir eigentlich nur Kreisläufe, Bewegung und Entwicklung erleben. Der "Urknall" ist nach heutiger Sicht nichts anderes als ein fiktiver Richtwert und bezieht sich lediglich auf einen Zeitpunkt dessen Ursprung wiederum völlig unbekannt ist und es dazu verschiedene Thesen gibt; man kann ihn als Ausgangspunkt und/oder als ganz wesentlichen Wendepunkt des kosmischen Seins sehen. Diesbezüglich widersprechen sich die Kreationisten bereits in ihrem eigenen Glaubensbild; einerseits pochen sie auf ein unbedingtes "Alpha und Omega", weil's irgendwie Voraussetzung für die Schöpfungsidee zu sein scheint, und auf "Ewigkeit/Unendlichkeit" wollen sie aber dann doch nicht wirklich verzichten - ob "Himmel, Hölle oder Gott himself" - da ist dann von "Ewigkeit" die Rede. Also wird "Ewigkeit" von Kreationisten nicht gänzlich ausgeschlossen, sondern separat zugeordnet, während sie diese bezüglich der kosmischen Entwicklungsgeschichte kategorisch ausschließen. Die Frage nach einem "Alpha und Omega" ist angesichts des tatsächlich erlebbaren Wandels des kosmischen Seins völlig irrelevant; in solch eindimensionalen Kategorien zu denken, beruht primär auf der begrenzten individuellen Lebenszeit, dem Unvorstellbaren und die für den einen oder anderen beängstigende nicht ausfüllbare Wissenslücke bezüglich dessen, was danach wohl kommen wird. Diesbezüglich ist ein religiöser Glaube oder eine entsprechende Lebensphilosophie durchaus legitim; man sollte aber Glaube Glaube und Wissen Wissen sein lassen und sich nicht einbilden, über die Weltformel zu verfügen - ein Glaube ist nun mal eigentlich subjektiv und nicht objektiv. @Hazet, in diesem Sinne finde ich es ziemlich arm, wenn Du Deine Argumentation ausschließlich daran festzumachen suchst, was in den Naturwissenschaften noch nicht abschließend beantwortet werden kann oder worin Du aufgrund Deines vermeintlich aufgedeckten Fehlers der Wissenschaften einen Beleg für die Richtigkeit Deines Glaubens gefunden zu haben glaubst. Du kannst es drehen und wenden wie Du willst, die offenen Fragen wirst auch Du nicht mit Deiner Idee vom Schöpfer abschließend beantworten können; und ehrlich gesagt, machst Du's Dir ziemlich bequem, wenn Du einerseits in jeglicher Hinsicht von den Wissenschaften profitierst und wenn's um Deinen Glauben geht, sie quasi als stümperhaft darstellst. Mit der Voraussetzung der Evolutionstheorie ist die Wissenschaft erhebliche Schritte weiter gekommen - der vehemente, mit Nachdruck vertretene Glaube an einen Schöpfer trägt nicht nur NICHTS zur konstruktiven Entwicklung bei, sondern blockiert sie nur - wie schon so oft in der Geschichte. Es ist ein eindeutiger Denkfehler, jeder Frage eine zuvor konservierte festgelegte Antwort unterzujubeln, nur um scheinbar eine Antwort zu erhalten, die der vorgefassten Konserve entspricht - das ist in gewisser Weise Selbstbetrug; die Naturwissenschaften arbeiten anders, und die Evolution wirst Du nicht aufhalten können, zumal Du Teil derselben bist - ob Dir das gefällt oder nicht. Übrigens kann man die Evolution durchaus als schöpferischen Prozess sehen, ohne sich dabei zwingend einen großen Zampano vorstellen zu müssen; in jeder Transformation wohnt etwas Schöpferisches inne, ohne dass dazu ein lenkender Createur benötgt wird, es sind (in übertragenem Sinne) viele "Createure" an der Transformation - an der Entwicklung - sprich: an der Evolution des Kosmos beteiligt. Monotheismus erzeugt eindimensionales Denken.
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"Die Schöpfung der Welt geht weiter." (Jules Renard) Geändert von Chiron (14.05.2012 um 20:14 Uhr) |
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#27
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hält man die EVO- und Schöpfungs-Theorie nebeneinander..so muss doch
auffallen, daß für die bisher existierenden UR-Arten auch ein Evolutions-Schub stattgefunden haben müsste...sonst stimmt die Theorie der EVO nicht !( alles verändert sich / ist im Fluss ?!) Bleibt eine UR-Art erhalten, so muss man davon ausgehen, daß auch jede andere Art ein einmaliges Wesen ist ! man beachte hier die sehr langen Zeiträume, ob welche tatsächlich "zufällig" erhalten geblieben sind ! Das ist ja die Kernfrage von Bio...und wer sich selbst überzeugen will, der sollte mal das Jura-Museum in Eichstätt ( Burg ) besuchen ! Übrigens...die Big-Bang Theorie ist nicht von irgendeiner Kirche oder ähnliches postuliert worden..! Die Schöpfung geht weiter, im "Allerkleinsten" endscheidet sich..das Sein oder Nicht-Sein....da, wo wir mit großem Aufwand versuchen, uns einen Einblick und Zugriff zu verschaffen !!! Gruss.... |
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#28
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Zitat:
Sie zeugt nur von den damaligen wissenschaftlichen Erkenntnisgrenzen. Wenn man aber von der materialistischen Weltanschauung der Unendlichkeit der Materie ausgeht, bestanden an der Entstehung des Universums durch den "Big-Bang" ernsthafte Zweifel. Nur man hat eben nicht oder noch nicht die Möglichkeit vor diesen "Big-Bang" zu sehen. Was davor war sind eben Hypothesen. Zitat:
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Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere. |
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#29
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Zitat:
Wenn ich richtig geraten habe, hältst Du als Kreationist die Spezies Mensch für eine solche "Ur-Art" - auch wenn Du die "Entstehung" der Spezies Mensch nicht naturwissenschaftlich erklären kannst und auch nicht auf diese Weise erklären willst!? Ich habe den Eindruck, dass Du die Evolutionstheorie und Schöpfungsgeschichte nur insofern "nebeneinander" stellst, in dem Du erstere zu demontieren suchst, um letztere damit zu erklären glaubst!? Ich persönlich halte es ohnehin für überflüssig, Wissenschaft und Glaube im Vergleich nebeneinander stellen zu wollen - erst recht dann, wenn es sich um einen fixierten Glauben handelt - die eine Seite (Wissenschaft) repräsentiert Bewegung und die andere (der Glaube an einen Schöpfer) Stillstand - eine festgefahrene Meinung. @Hazet; Du weißt vermutlich selbst, dass Du die Schöpfungsgeschichte nicht naturwissenschaftlich untermauern kannst und lediglich dran glaubst. Was ein Mensch glaubt oder nicht glaubt, lässt sich nicht wirklich "sachlich" diskutieren. Für wissenschaftliche Ergebnisse zählen nur Fakten; für weitere wissenschaftliche Thesen spielt die Vorstellung eines u.U. möglichen Ergebnisses zwar auch eine Rolle, aber die wissenschaftliche Forschung ist bemüht, wirkliche Ergebnisse zu erzielen und es nicht bei Thesen zu belassen. Um ein wissenschaftliches Experiment durchzuführen, braucht man vermutlich auch einen Ticken Glauben daran, dass es funktionieren wird. "Thesen" sind in den Wissenschaften lediglich Hilfsmittel für gezielte Experimente und Forschung. Der Glaube an einen Schöpfer ist überhaupt nicht mit Fakten zu erklären - er besteht ausschließlich aus Glaube; er ist eine reine Fiktion ohne jeglichen naturwissenschaftlichen Hintergrund - eine "These", die für den Gläubigen unveränderbar "These" bleibt, ohne sie als solche bezeichnen zu wollen. Der Kreationist fühlt sich in der Regel an eine der drei monotheistischen Religionen gebunden, und glaubt, bevor er überhaupt an einen Schöpfer glaubt, zuerst an die entsprechende Religion, die ihm in seinem meist kulturellen Umfeld vermittelt wird und aus diesem Grund als vertrauenswürdig angesehen wird. Dieser Glaube ist noch nicht einmal aus dem persönlichen Denken des Individuums heraus entstanden und hat in diesem Sinne kaum etwas mit dem persönlichen Glauben als Resultat eigener Erfahrungen zu tun. Der Kreationist glaubt ergo weniger an den Schöpfer als viel mehr an die Geschichte desselben. Charles Darwin war aber kein Geschichten-Erzähler; er hat nichts anderes als seine Rückschlüsse aus seiner naturwissenschaftlichen Forschung aufgeschrieben und seine Forschungsergebnisse dokumentiert. Es handelt sich dabei nicht um eine Bibel - und es handelt sich auch nicht um ein kanonisiertes Dogma. Seit dem haben sich die Naturwissenschaften erheblich weiter entwickelt und die Evolutionstheorie wurde bis dato noch nicht widerlegt, dafür aber teilweise korrigiert und präzisiert - als "Theorie" dient sie nach wie vor als bewährtes wissenschaftliches Hilfsmittel zur Forschung - in diesem Sinne gibt's keinen Grund, sie zu verwerfen - ganz im Gegenteil, denn viele darauf zurückzuführende Erkenntnisse sind dem Menschen heute dienlich. Die einzigen, die sich an dieser Theorie stören, sind fundamentalistische Kreationisten, die darin einen Angriff auf ihren Glauben sehen. @Hazet, ich frage mich, warum Du eigentlich nicht den Mut aufbringst, Deinen kreationistischen Glauben als "These" oder "Theorie" zu erklären!? .... ich vermute, dass die Religion keinen Raum für Zweifel lässt - Theorien haben es nun mal so an sich, dass zumindest Teile davon Zweifel offen lassen. Eine Theorie ist bezüglich der Praxis zweckgebunden, weshalb man eine Theorie entweder korrigieren oder verwerfen kann, wenn sie sich nicht bewährt; dies verbietet sich aber bei einem fundamentalistisch festgenagelten religiösen Glauben; da wird noch nicht mal in Erwägung gezogen, vielleicht auf dem völlig falschen Dampfer zu sitzen. Aus diesem Grund kann in Diskussionen mit Kreationisten auch nie ein Konsens entstehen. Wieso hört man von einem Kreationisten im Kontext zum Thema "Evolution v.s Schöpfer" niemals die Worte: "Ich weiß es nicht!" .... "es kann sein, dass die Evolutionstheorie nicht stimmt - es kann aber auch sein, dass der Schöpfungsglaube nicht stimmt, weil ich's eben nicht abschließend beantworten kann."? Der Vorteil an wissenschaftlichen Theorien ist nun mal die Entwicklungsfähigkeit, weshalb auch immer Raum für etwaige Zweifel und gegebenenfalls für Korrekturen bleibt. Und weil die Evolution an sich (ich meine damit die Definition: "langsame Entwicklung") ein äußerst komplexes Thema darstellt, gibt's entsprechend viele komplexe und spezifische Zusammenhänge, von deren Übersicht wir noch sehr weit entfernt sind. Und weil sich die Welt während dessen weiter entwickelt, wird die Forschung stets vor unerschöpflichen Aufgaben stehen. Deshalb hat ein Wissenschaftler kein Problem damit, bei einer Theorie von einer Theorie zu sprechen - und die Evolutionstheorie hat sich als konkretisierbar erwiesen und wie gesagt, in vielerlei Hinsicht anhand weiterer wissenschaftlicher Ergebnisse im Kontext bewährt. @Hazet: auffällig an Deinen Beiträgen ist, dass Du Dir vermutlich auf die Fahne geschrieben hast, primär bezüglich der Evolutionstheorie Haare in der Suppe zu finden, nach dem Du selbst den Kopf über'm Teller ausgeschüttelt hast - ebenso auffällig ist, dass Du Dich sehr geschlossen hältst, wenn es darum geht, Deinen Glauben wirklich neben die Evolutionstheorie zu stellen und wenigstens zu versuchen, die vermeintliche Plausibilität der Idee eines Schöpfers zu erläutern. Jedoch weißt Du vermutlich, dass ein wirklicher Diskurs nur auf theologische und/oder philosophische Weise möglich ist Zitat:
Zitat:
Übrigens sagt uns die Astrophysik voraus, dass die Erde nicht ewig existieren wird - ebenso ist davon auszugehen, dass die Erde nicht ewig Lebensraum für den Menschen bieten wird; die Spezies Mensch kann ebenso von der Erde verschwinden wie die Dinosaurier - was ist dann aus der "Krönung der Schöpfung" geworden? Wozu also ein solch "schöpferischer" Aufwand, wenn der Schöpfer seine Schöpfung wieder verschwinden lässt? Zitat:
... mag ja für den einen oder anderen tröstlich sein - ich für meinen Teil glaube eher an ständige Transformation alles Seienden und finde diesen Gedanken keineswegs unspannend; ein spektakulär "schöpferischer" kosmischer Vorgang. (die Kunst liegt immer im Auge des Betrachters)
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"Die Schöpfung der Welt geht weiter." (Jules Renard) Geändert von Chiron (16.05.2012 um 06:46 Uhr) |
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#30
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Da habe ich einen sehr interessanten Artikel im "Spiegel" gefunden, der sehr lesenswert ist. http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/der-mensch-hat-im-laufe-der-evolution-viele-schwachstellen-entwickelt-a-833006-2.html
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Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere. |
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| bio, evolution, fossilien |
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) MÜSSE alle Fragen beantworten; "ALLES FLIESST" besagt schließlich auch, dass alle Fragen und Antworten im Fluss sind; nichts bleibt wie's ist, weshalb Du niemals in den gleichen Fluss springen kannst. Dies bezieht sich selbstverständlich auch auf die Qualität der Fragen und Antworten - das nennt man Entwicklung! 




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