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#81
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Zitat:
http://www.youtube.com/watch?v=6Q4Pp89HVzs Siehe Beginn... und Herr Erös ab 2:28 Hm. Die allermeisten Afghanen sind bestimmt friedliebende Menschen. So wie überall sonst auch. Dort vermutlich noch mehr. Weil es ein hartes Land ist und die Menschen bescheiden werden. Es geht eher darum das Terroristen sich dieses weite Land als Basis ausgesucht haben. Weil sie meinten, hier könnten sie ungestört... Und es geht darum Leben vor deren Taten zu schützen. Geändert von MarkusSch (13.02.2011 um 20:31 Uhr) |
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#82
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Herr Erös widerspricht sich doch auch selbst.
Er sagt dass seit Jahren keine Anschläge von Leuten aus Afghanistan kommen. (Soll heissen Engagement dort unnötig.) Doch verdanken wir dies nicht eben gerade dem Einsatz dort? Das El Kaida mit modernen technischen Methoden lahmgelegt wird? Das El Kaida z.B. nicht ohne Gefahr dort mit dem Handy telefonieren kann? (So in einer Sendung gehört, würden sofort geortet werden können.) Und es ist nicht der Krieg des afghanischen Volkes gegen die Taliban. Dieses Volk wird durch diese vielmehr tyrannisiert. Und kann selbst nichts dagegen tun. Siehe Aussage von Peter Scholl-Latour: http://www.youtube.com/watch?v=CSxWHpgj2Fo&feature=related In welchem Teil der Münchner Runde weiss ich nicht mehr. |
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#83
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#84
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Wa bedeutet dieser Satz?
Das ergibt nicht recht Sinn
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Glaub nur zu wissen und wisse, dass Du glaubst. |
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#85
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wir dies nicht eben gerade dem Einsatz dort?
Geändert von admin (16.03.2011 um 08:19 Uhr) |
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#86
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Das ergibt überhaupt keinen Sinn, Barfuss ist in!
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Glaub nur zu wissen und wisse, dass Du glaubst. |
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#87
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http://www.youtube.com/watch?v=ZZZ-wDgzZZE
(Man achte auf die genannten Temperaturen am Anfang. Näheres im Forum Klimawandel.) Der Einsatz ist wahrscheinlich hoffnungslos. Unsere Masstäbe können nicht auf Afghanistan übertragen werden. Es sind verschiedene Mentalitäten. Geändert von MarkusSch (16.09.2011 um 20:48 Uhr) |
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#88
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Zitat:
Zitat:
Wenn man sich die Zusammensetzung der Ethnien und Stämme "Afghanistans" anschaut, waren im Grunde bereits 1919 Konflikte vorprogrammiert - wie so oft, wenn die Europäer auf zuvor annektierte Gebiete verbrannte Erde hinterließen und Staatsgrenzen auf der Weltkarte einrichteten. Ohne Frage ist bereits der Name "Afghanistan" eine Bevorzugung der Paschtunen, während 58% der restlichen Ethnien und Stämme mit dieser Namensgebung gar nicht erst repräsentiert werden - auch heute noch nicht. Logischerweise halten sich die Paschtunen für das staatstragende Volk, wobei sich selbst die Paschtunen noch in verschiedene Stämme aufteilen lassen. Die Taliban - mehrheitlich Paschtunen - halten sich in ihrer zusätzlich erzkonservativen religiösen Identität entsprechend für die eigentlich legitimen Machthaber, zumal sie während des damaligen Krieges gegen die Sowjetunion von den USA und dem gesamten Westen nach allen Kräften unterstützt wurden - denn so lange es gegen den "Sozialismus" ging, war nichts zu teuer und jedes Mittel war dazu recht. Der zerrissene Flickenteppich "Afghanistan" ist also ein Produkt der Kriege, mit denen man die Völker über Jahrhunderte überzog - stets Kriege, die nichts mit den Interessen der einzelnen Ethnien und Stämme und schon gar nichts mit den Menschen an sich zu tun hatten und die Menschen stets von außen - insbesondere aus der christlich geprägten Welt "terrorisiert" wurden. (Da war die Sowjetunion mit ihrer christlich-orthodoxen Prägung keine Ausnahme) .... denn sie alle hatten und haben dort nichts zu suchen! Zitat:
@MarkusSch: was hat denn überhaupt dieser Militäreinsatz dort bewirkt? Der Einsatz ist lediglich ein weiteres Mittel, die selbstständige Entwicklung in dieser Region zu blockieren - so wie es bereits seit 100 Jahren dort geschieht. Der gesamte Westen sollte lieber mal an der eigenen Glaubwürdigkeit arbeiten, statt Kriege zu exportieren, die dann auch noch als Export für "Demokratie und Freiheit" verkauft werden. Um es in Klartext zu sagen: deutsche Soldaten haben dort nichts zu suchen!
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"Die Schöpfung der Welt geht weiter." (Jules Renard) Geändert von Chiron (21.09.2011 um 16:13 Uhr) |
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#89
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Zitat:
So wie ich es verstanden haben wurde das Land von einem Terrorregime beherrscht. Siehe z.B. http://www.youtube.com/watch?v=hdBPoSLQEjY http://de.wikipedia.org/wiki/Taliban http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Kaida Geändert von MarkusSch (21.09.2011 um 19:57 Uhr) |
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#90
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Den Terror haben sie damit jedenfalls nicht besiegt, und die Ursachen für Terror dieser Art wurden ebenfalls nicht beseitigt, zumal man solche wirklich nicht allein auf Afghanistan fixieren kann und konnte. Auch die kriegsführenden Parteien betreiben auf ihre Art Terror! Und was glaubst Du, bleibt eines Tages zurück, wenn sich die Nato-Truppen auf den Heimweg machen? .... weiterer Bürgerkrieg um die Machtverhältnisse, die der Westen bereits 1919 dort vorinstalliert hat, als er die Paschtunen an die Macht beförderte? Du verstehst vermutlich die verbrannte Erde nicht, die der Westen vor fast 100 Jahren in dieser Region hinterlassen hat, als er den verschiedenen Ethnien und Stämmen einen gemeinsamen Staat über gestülpt hat, der fortan von den 42% Paschtunen beherrscht wurde - die Taliban sind nicht einfach weg - und die patriarchalischen Strukturen schon gar nicht.
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"Die Schöpfung der Welt geht weiter." (Jules Renard) Geändert von Chiron (22.09.2011 um 13:14 Uhr) |
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