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  #11  
Alt 30.10.2009, 09:14
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Beo Beo ist offline
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Zitat von manuela Beitrag anzeigen
es ist eine absolute sauerei, wie wir menschen mit uns selbst und allem um uns herum, umgehen.

wir alle wollen eine bessere gesellschaft, merken aber nicht dass wir unsere gesellschaft stück für stück und mutwillig zerstören lassen.

...oder wir merken es und lassen es zu...!!
Also AUF DIE BARRIKADEN !!!! am besten fängt jeder bei sich selbst an mit den Änderungen!
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  #12  
Alt 25.08.2010, 08:15
stefff stefff ist offline
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Raubtier Mensch

Es funktioniert nicht Raubtiere anzusiedeln, weil es immer wieder
zu zwischenfällen kommen würde.
Nur der gedanke von der idylle reicht nicht, es wird nie mehr so
sein wie früher! Die leute haben sowieso eine falsche vorsellung
von der guten alten zeit.
Zum schutz der zivi und anderer tiere wäre es besser Raubtiere
in sicheren gehegen unterzubringen.
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  #13  
Alt 28.09.2010, 07:58
Benutzerbild von cheetah
cheetah cheetah ist offline
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Zitat:
Zitat von stefff Beitrag anzeigen
Es funktioniert nicht Raubtiere anzusiedeln, weil es immer wieder
zu zwischenfällen kommen würde.
Nur der gedanke von der idylle reicht nicht, es wird nie mehr so
sein wie früher! Die leute haben sowieso eine falsche vorsellung
von der guten alten zeit.
Zum schutz der zivi und anderer tiere wäre es besser Raubtiere
in sicheren gehegen unterzubringen.
Vielleicht sollte man die Tiere wirklich in Käfigen unterbringen, damit sie vor dem größten, brutalsten Raubtier - sprich: Mensch!!!!- geschützt sind!!!! Du schreibst Unfug, der Mensch ist es, der sich der Natur anpassen und die seine "Zivilisation" störenden Tiere nicht einfach ausrotten, einsperren soll!!!

Stefff, du scheinst wirklich zu glauben, dass Raubtiere schädlich für andere Tiere sind? Nein, es gibt eine bestimmte Ordnung innerhalb der Natur, die ist zerstört, weil der Mensch eingegriffen hat.
Ein Beispiel: vor ca. 20 Jahren wurden in einem nordamerikanischen Naturschutzgebiet Wölfe ausgevölkert, weil sie oft einige Schafe der dort ansässigen wenigen kleinen Farmer gerissen hatten. Nach 20 Jahren war das Gebiet dort nicht wieder zu erkennen, die Sträucher waren weg, es war nur noch eine Graswüste mit kaum Bäumen vorhanden.
Es begann die Ursachensuche. Ein Biologe empfahl die Wiederansiedlung von Wölfen. Widerwillig zwar, aber man nahm den Vorschlag an. (Die Schafe bekamen große Weideflächen, aber eben geschützte und man (der Staat) zahlte für jedes gerissene Schaf, was aber in Folge nur selten vorkam).
Nach kurzer Zeit gab es wieder Sträucher und langsam erholte sich das Gebiet.
Was war die Ursache? Da es keine Wölfe mehr gab, nahm die Anzahl von Rehen und vor allem Hirschen und Nagetieren überhand, die alles, was es an Sträuchern gab, einfach wegfraßen, die wieder angesiedelten Wölfe sorgten nun wieder für das Gleichgewicht der Natur!!
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"Wenn man liest, dass Gott die Welt geschaffen hat, denkt man immer, das sei längst abgeschlossen. Aber hier in Island sieht man, dass die Erde noch lange nicht fertig ist."(Olafur Ragnur Grimsson am 21.4.2010)
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In einer Zeit des Universalbetrugs ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat. (George Orwell)
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  #14  
Alt 28.09.2010, 11:48
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Beo Beo ist offline
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Ja, was geschieht wenn eine Art sich ungehemmt ausbreitet kann man ja am Mensch leicht erkennen:
Der Planet wird unbrauchbar.

Wurde bereits von Kaninchen auf Australien eindrücklich demonstriert.
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  #15  
Alt 28.09.2010, 16:17
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cheetah cheetah ist offline
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Was für eine treffende Antwort!
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  #16  
Alt 07.04.2011, 20:04
URBANISTA URBANISTA ist offline
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Die Rückkehr der Wölfe: Umweltschützer kämpfen gegen Vorurteile


Hi,

hab den Artikel heute auf Stern.de gelesen, es gibt doch immer noch Leute die an das Märchen vom Bösen Wolf glauben, aber diese sind glücklicherweise im gegensatz zum Wolf in Deutschland auf dem auf dem Rückzug.
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  #17  
Alt 07.04.2011, 20:47
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Beo Beo ist offline
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Du meinst den:
http://www.stern.de/wissen/natur/die-rueckkehr-der-woelfe-umweltschuetzer-kaempfen-gegen-vorurteile-1672301.html
nur wenn ihn noch jemand sehen möchte.
besonders das ist wichtig:
Zitat:
...
Als größte Konfliktfelder gelten Land- und Forstwirtschaft, Jagd und Tourismus. Vor allem Nutztierhalter wehren sich oft gegen die Rückkehr des Wolfes, da ihre Tiere für die Räuber eine einfache Beute sind. Ein Wolf braucht immerhin eine tägliche Fleischration von zwei bis drei Kilo. In den vergangenen Jahren wurden wiederholt Schafe, Ziegen und auch Damwild von Wölfen gerissen. Nicht immer waren die Weiden ausreichend gesichert. Im sächsischen Wolfsgebiet werden Maßnahmen zum Herdenschutz wie etwa Elektrozäune öffentlich gefördert. Für durch Wölfe verursachte Verluste gibt es einen Ausgleich. WWF-Artenschutzexperte Janosch Arnold sieht Sachsen als "Vorbild" für andere Länder.

In der Lausitz hat sich die Verbindung von Forschung, Öffentlichkeitsarbeit und Herdenschutz bewährt. "Das Zusammenleben zwischen Mensch und Wolf hat sich verbessert", meint Ilka Reinhardt. Den Bürgern werde klar gemacht, dass sich mit dem Auftauchen des Wolfes nichts ändert. "Sie können im Wald weiterhin Pilze suchen, joggen gehen und ihre Kinder in der Natur spielen lassen."

Grundsätzlich sind Wölfe für Menschen keine Gefahr. Sie sind scheu und ergreifen - wenn sie entdeckt werden - in der Regel die Flucht. Ohnehin ist nach Einschätzung von Experten nicht zu erwarten, dass es in deutschen Wäldern bald von Wölfen wimmelt. Nach wie vor handelt es sich meist um Einzelgänger, die ein Singledasein fristen. Gefahr droht den Wölfen noch von ganz anderer Seite: Immer wieder wurden die seit 1990 geschützten Tiere illegal geschossen. Nicht wenige wurden zudem überfahren - allein in der Lausitz bislang elf Wölfe.
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  #18  
Alt 05.07.2011, 16:08
Bodmer Bodmer ist offline
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Zitat:
hab den Artikel heute auf Stern.de gelesen, es gibt doch immer noch Leute die an das Märchen vom Bösen Wolf glauben, aber diese sind glücklicherweise im gegensatz zum Wolf in Deutschland auf dem auf dem Rückzug.
Halte ich nicht viel von den Wolf in Deutschland aktiv zu fördern.
Es entstehen für mich nur Gefahren bei den Schafen.
Besser wäre es den Wolf in weniger besiedelten Gebieten zu fördern, wo er eine gesicherte Umgebung hat.

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-aktien/technicolor-sa.htm
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  #19  
Alt 07.07.2011, 16:19
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VonEinem VonEinem ist offline
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Zitat:
Zitat von Bodmer Beitrag anzeigen
Halte ich nicht viel von den Wolf in Deutschland aktiv zu fördern.
Es entstehen für mich nur Gefahren bei den Schafen.
Besser wäre es den Wolf in weniger besiedelten Gebieten zu fördern, wo er eine gesicherte Umgebung hat.

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-aktien/technicolor-sa.htm
Ja, da stossen mal wieder menschliche Interessen mit der Natur zusammen. Es gibt für Schäfer verschiedene Möglichkeiten, sich vor Schäden durch Wölfe zu schützen - unter anderem auch Herdenschutzhunde - am Besten , man hält gleich mehrere ...
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Erfahrung ist etwas, das man nicht hat, bis kurz nachdem man es gebraucht hätte. (Unbekannter Verfasser)
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