#1  
Alt 02.02.2010, 15:23
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Aktuelle Bilder einer Klimakonferenz

Meine sehr verehrten Lesenden

Ich habe das Vergnügen Ihnen diese Bilder zeigen zu dürfen

Zunächst zum Einstimmen hier einmal die Gegend, welche ich auf der Anreise habe aufnehmen können:


Man sieht die coole Stimmung gut, es ist alles in Ordnung, oder doch nicht?

Große Sorge besteht um dieses Phänomen:



Das schwarze Loch droht die Gesellschaft in sich zu ziehen.

Erheblich hat es die Eiszapfen darüber
schon in die Länge gezogen:




Den Vorsitz hat Grummel Glanz aus Haz-Weio, einem kleinen Weiler in Norwegen

Fortsetzung gleich
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  #2  
Alt 02.02.2010, 15:39
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Vorsitzender Grummel Glanz aus Haz-Weio:





Sein Antrittsvotum:

Geehrte Teinehmer.

Ich muss darauf hinweisen, dass ernsthaft Gefahr für uns besteht. Es scheint tatsächlich, dass unserer Existenz in Bälde ein Ende gesetzt wird.
Man erkennt deutlich, dass das Loch der Wärme uns zu verschlingen droht und wir dahin schmelzen müssen.

Ich bitte eindringlich um Gehör, nicht weiter erhitzende Debatten zu führen, das ist für uns eine arge Gefahr.


Eine kleine Gruppe exotischer Teilnehmer hatte sich etwas abseits in ein Gespräch vertieft:





"Also ich finde, der Vorsitzende übertreibt mal wieder, wie man es eben von Grummel Glanz gewöhnt ist".
"Nein, Nein" meinte der etwas korpulente Teilnehmer rechts, der vor dem kleinen Dicken steht, "ich fühle ganz deutlich, wie ich dahin schmelze, darum glänze ich auch so sehr."

Kännen wir beginnen?

Aufmerksamkeit breitete sich in der Halle geistiger Ergüsse aus und ein laues Lüftchen schürte das Schaudern der coolen Teilnehmer



Meine Herren und Damen, wir drohen zu schmelzen!

"Aber das tun wir doch alle Jahre, was ist denn Besonderes daran?"

"Geehrte Eisprinzessin, es ist ERNST!"

"WIR MÜSSEN ETWAS TUN"

"Wie soll ich was tun? Ich bin festgefroren, ich muss mich immer erst verflüssigen vor ich aktiv werden kann"


Wir Randfiguren interessieren mal wieder nicht!
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Geändert von Beo (20.04.2011 um 06:25 Uhr)
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  #3  
Alt 02.02.2010, 18:53
MarkusSch MarkusSch ist offline
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Ja, echt schade um die Kleinen. Dennoch ist unsere Natur ein ewiges Werden und Vergehen...

Doch wenigstens du hast sie mal zu Worte kommen lassen und das ist ganz prima :-)
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  #4  
Alt 13.02.2010, 09:14
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Hans Christian Andersen hätte sicher auch Freude daran gehabt, er pflegte Tiere und Pflanzen und Gegenstände aller Art reden zu lassen.

Aber die Konferenz ist zwar in ihrem Prunk geschmolzen, doch anderseits auch wieder gewachsen, da wo die Sonne nicht so hin kommt, und weil ich nun schon mal eine Reportage angefangen habe hier, möchte ich nicht säumen, die neuen Bilder anzufügen.

Und wenn es denn dieselben wären (irrtümlicherweise) wäre das ja auch nicht die erste Wiederholung in diesem Verein.

Aber genug der langen Worte, hier die Bilder:


Die Hauptgruppe, wie man hier sieht:



nicht Mühe oder Arbeit flieht
und Randgruppen verhandeln leise



da links im Dunkel! Scharenweise!

Der Vorsitz schein schon recht geschrumpft




Sein Denken ist ins Loch versumpft:




Ich blicke tiefer immer schiefer
wird die Welt, da plötzlich rief er
der mich hier in die Welt gestellt:

"Komm heim, es hat ein Hund gebellt"

Doch ich wollte nicht versäumen
noch im Eise weiter zu träumen.
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  #5  
Alt 13.02.2010, 09:29
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Es ist die Welt auch kalt recht schön



nicht nur im Sommer und bei Föhn
bizarre Formen sind zu sehen




manchmal kommen sie quer zu stehen



(Bild: pascale teufel http://naturfotografen-forum.de/o15229-pascale+teufel)


Doch diese halten sich gerade


die Konferenz die harzt nur, schade!
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Geändert von Beo (20.04.2011 um 06:31 Uhr)
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  #6  
Alt 14.02.2010, 17:24
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Wachstum

Noch ist das Eis gewachsen:



eine Welt aus Eis





Geheime Dunkelmänner tuscheln angeregt:







Ein Blitzgescheiter im Hintergrund
tut ganz allein die Wahrheit kund







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  #7  
Alt 15.02.2010, 06:27
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cheetah cheetah ist offline
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Zitat:
Zitat von MarkusSch Beitrag anzeigen
Ja, echt schade um die Kleinen. Dennoch ist unsere Natur ein ewiges Werden und Vergehen...

Doch wenigstens du hast sie mal zu Worte kommen lassen und das ist ganz prima :-)
Genauso ist, die Natur ist ein ewiges Werden und Vergehen, dass solltest du dir - MarkusSch - endlich einmal hinter die Ohren schreiben, denn zur Natur gehört nämlich der Klimawandel und das Klima auf der Erde ist - wie die Natur überhaupt - nicht stabil und da können wir Menschen, auch wenn es viele möchten - nichts daran ändern. Wir können uns höchstens einen anderen Stern suchen, auf dem das Klima nicht die saublöde und menschenfeindliche Eigenschaft hat sich zu wandeln.



Beo@, einsame Spitze ist das Gespräch, aber ich habe den Eindruck hier hat jemand noch immer nichts verstanden.
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"Wenn man liest, dass Gott die Welt geschaffen hat, denkt man immer, das sei längst abgeschlossen. Aber hier in Island sieht man, dass die Erde noch lange nicht fertig ist."(Olafur Ragnur Grimsson am 21.4.2010)
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  #8  
Alt 15.02.2010, 09:45
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Zitat:
Zitat von cheetah Beitrag anzeigen
....
Beo@, einsame Spitze ist das Gespräch, aber ich habe den Eindruck hier hat jemand noch immer nichts verstanden.
Ach weißt Du, Cheetah, ich bin bescheiden geworden und habe mich an den Musiklehrer und Leiter des Schülerorchesters im Gymnasium, Armin Schibler erinnert, welcher uns stets motivierte mit:

Zitat:
Zitat von Armin Schibler
Wenn es einem EINZIGEN Zuhörer gefallen hat, dann ist der Zweck des Konzertes erfüllt
übrigens, selbst wenn es nicht immer einfach war unter seiner Leitung an der Musik zu lernen, sollte ich doch dankbar sein, ihn überhaupt kennen zu dürfen:

Zitat:
Zitat von http://de.wikipedia.org/wiki/Armin_Schibler
Armin Schibler
Armin Schibler (* 20. November 1920 in Kreuzlingen (Kanton Thurgau); † 7. September 1986 in Zürich) war ein Schweizer Komponist und Musikpädagoge.


Armin Schibler 1985

Nach dem Besuch des Gymnasiums in Aarau studierte er am Konservatorium Zürich Musik. Dort begegnete Schibler seiner zukünftigen Frau, der Geigerin Tatjana Berger. Nach Kriegsende bereiste Schibler England. Dort traf er die Komponisten Michael Tippett und Benjamin Britten. 1947 wurde Schibler vollamtlicher Professor für Musik am Literargymnasium Zürich, wo er bis kurz vor seinem Tod arbeitete. [1]

Schibler war zu Lebzeiten einer der am meisten aufgeführten Schweizer Komponisten des 20. Jahrhunderts, ausgezeichnet mit internationalen Musikpreisen, darunter in Würdigung seines musikalischen Gesamtwerkes mit dem Kunstpreis der Stadt Zürich. Weltweit anerkannte Dirigenten, Orchester und Solisten waren Interpreten seiner Uraufführungen.
Werk und musikalischer Personalstil

Schon die Kompositionen des jungen Schibler zeigen einen unverwechselbaren Musikstil, den er bis zum Lebensende weiterentwickelt. Ab 1949 setzte er sich anlässlich der Darmstädter Ferienkurse intensiv mit der Dodekaphonie auseinander und übernahm Zwölfton-Elemente als geistiges Ordnungsprinzip in seine Musik, lehnte jedoch die strengen Regeln der Dodekaphonie ab, die für ihn Terror der Reihe waren.

Ab 1952 arbeitete er mit Rhythmus (Schlagzeug) und Tanz, Ausdruck erlebbarer Körperlichkeit der Musik. Es gelang ihm, auf der Grundlage seines unverwechselbaren Musikstil seine Kompositionen mit dem Archaischen des Rhythmus und Tanzes als Körpererlebnis zu gestalten; seine Werke integrieren nichtklassischen Musikidiome wie Jazz, Blues, Volks- und Popularmusik und schliesslich elektronische Musik. Aus seiner Schulmusikpraxis heraus schrieb er zahllose Kompositionen für den schulmusikalischen Alltag und entwickelte seinen Lehrgang Vom Körper zum Schlagzeug, der Heranwachsende in das Geheimnis Musik durch eigenes musikalisch-schöpferisches Tun einführt.....
Und ein verzweifelter Lehre und ein lieber Mensch war er, mit einem einzigartigen Charakter. Ich wundere mich heute, wie er es ausgehalten hat mit dieser Horde lernunwilliger Stressgeplagter überlasteter Schüler.
Klar, im Moment des Erlebens war es oft nicht einfach, ihn zu mögen.

Von meinem rhythmischen Wissen stammt wohl ein Drittel von ihm, ein Drittel vom Versuch selbst Rhythmen zu verstehen und zu erzeugen, und ein Drittel aus meinen eigenen Bewegungen und dem Beobachten derselben.


Rhythmen sind in der Natur überlagernde Musikanten, faszinierend! Vom Lauf der Planeten mit ihren unterschiedlichen Umlaufzeiten bis hin zu Ökosystemen in ihren Wandlungen z.B. von Pflanzen und Pflanzenfressern, sowie Fleischfressern, welche zusammen eine Pendelbewegung machen, die allerdings nicht allzu groß werden darf, damit nicht ein Rädchen der Maschine sich nicht mehr erholen kann und alles aus dem Ruder läuft.

Aber selbst dann, nach erster Ruhe bilden sich neue Organismen oder wandern ein, die da leben können und neue Systeme formieren.

Menschliches Taktempfinden ist einfach gestrickt: 5-Takt löst es bereits lieber in 2+3 auf, 7-Takt ist schon nicht mehr nachvollziehbar und wenn gar 11/12 eine Schwingung machen, muss es schon sehr schnell gehen damit man das noch als schwebenden Ton oder als Eselsschrei wahrnimmt.


Vorläufig ist das Mensch noch hauptsächlich bemüht, zu verhindern, dass da jeder kann was er will:

Wenn da jeder könnte, wie er wollte!

und bezüglich der Umwelt müsste man zu so viel Bildung, Wissen und Verständnis der menschlichen Rolle im Betriebssystem der Erde kommen, dass man hoffen dürfte

dass da jeder wollte, was er könnte.

Mit einem glänzenden Gruß:
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  #9  
Alt 12.03.2010, 07:08
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Nun sei es einmal klar ergänzt
vertagt war erst die Konferenz:







Ein harter Kern ist hier geblieben
die Hänger haben übertrieben:








Bizarre Formen, unbestritten:



Soll ich dies Holz um Wärme bitten?




Es sind die Formen der Natur
für meine Fantasie die Kur
die mir stets klar vor Augen führt
was der Gedanke nicht mal spürt.
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