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#1
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Ist doch super!
Bislang hatte ich immer Skrupel vor solchen Touren. Dass der Tourismus auch Geld in die Slums bringt, habe ich gar nicht bedacht. Jetzt ich habe bereits eine Tour gebucht: nach Neu-Kölln, die hausen da doch auch wie im Slum.
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#2
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@Uti - da kannst Du Dich bezüglich der Fragestellung des Threads doch gleich als "Heilsbringer" für die "Hartz IV Opfer" in Neu-Kölln fühlen!?
Zitat:
Was passiert denn mit den Menschen, die ausschließlich vom Tourismus leben, wenn es weltweit mit dem wirtschaftlichen Wachstum nicht funktioniert? .... sie stecken auf Gedeih und Verderb in einer Abhängigkeitsposition, aus der sie sich selbst nicht mehr befreien können.
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"Die Schöpfung der Welt geht weiter." (Jules Renard) Geändert von Chiron (25.04.2009 um 03:59 Uhr) |
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#3
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Einst entdeckten hungrige Bergbauern der Fremden Interesse an den Alpen. Die Leute, welche das Fremde da zu Besuch hatten haben daran gut verdient, ihre Gegend wurde zu Spottpreisen ausverkauft, bis man begann mehr dafür zu verlangen und zu erschließen.
Heute führen 4-6 spurige Autobahnen mit einem jeweils um 200 - 500 Meter breiten ökologischen Schadensgebiet zu beiden Seiten durch dieses Land mit dem dichtesten Verkehrsnetz der Welt. Eine Epoche die um die 100 Jahre Profit und Müll abwarf. Die Touristen steigen nicht mehr aus, sie blochen bleifuß durch die Alpen an die Adria oder noch weiter, sofern sie nicht die bequemere Variante des Fliegens nutzen. Eine Weile hat die Schweiz sehr vom Tourismus profitiert, doch haben die Schäden auch ihre Sprache: Pisten und Pistengelände in den Skigebieten müssen für den Sommer restauriert werden. Schutzwälder, welche Lawinen verhinderten oder sie aufhielten vor besiedeltem Gebiet sind teilweise dem Tourismus zum Opfer gefallen. Gut, in Slums gibt es wohl nicht gerade gewaltig viel Natur zu zerstören, und was an Kultur da alternativ aufblüht, ist eigenartig. Was diese Art Tourismus verwerflich macht ist vor allem die Tatsache, dass die, welche da begafft werden, keine Möglichkeit haben mit zu reden. Sie können sich lediglich verstecken oder in noch unberührte Gegenden flüchten, und ganz alles wird man den Touristen ja auch nicht zeigen wollen. Aber im Wesentlichen liegt kaum Unterschied zu kulturellem Tourismus vor. Menschen werden als Schauobjekte benutzt wie in Reservaten für amerikanische Ureinwohner, folkloristischen Veranstaltungen für die Gäste aus fernen Ländern (an denen so gut wie nichts mehr volkstümlich ist) oder ähnlichen Erscheinungen der "Zivilisation".
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Glaub nur zu wissen und wisse, dass Du glaubst. |
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#4
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Da bin ich mir aber auch nicht so sicher
Also ich weiß nicht - sich an dem Elend anderer ergötzen find ich ziemlich panne!
Vor allem wo soll man sich denn bitte ein Tour durch Neukölln buchen um das "Elen" dort anzusehen? So schlimm ist es da auch nicht. Ganz abzusehen davon, gibts solche Gegenden in jeder Stadt. In Berlin wohnen einfach viel mehr Leute, daher gibts dann auch mehrere und etwas größere Problemviertel. Mal abgesehen, davon dass Neukölln kein Slum ist! Dort herrschen jawohl andere Verhältnisse. Die Leute kann man auch auf ganz andere Art und Weise unterstützen. Zum Beispiel indem man verschiedene Organisationen unterstützt. Eine wäre zum Beispiel "Deine Stimme gegen Armut" die haben jetzt auch ein neues Video "Tatort Afrika" mit vielen Tatort-Schauspielern. Auf [url]www.deine-stimme-gegen-armut.de[/url] kann man seien Namen und Email angeben und somit tatächlich was unternehmen. Diese Tour halte ich doch eher für Unsinn und die Leute dort werden dadurch auch nicht wirklich unterstützt. |
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