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  <title>3 Männer, 3 Räder, 1 Ziel</title>
  <link>/blog/geo/3-manner-3-rader-1-ziel</link>
  <description> Die „Exotik der Nähe“, sich die Heimat mit dem Fahrrad erschließen – das fasziniert immer mehr Menschen. Wir, drei Männer am Beginn der zweiten Lebenshälfte, haben mit dem Rennrad zwar jede Piste im Umkreis von 100 Kilometern um den Wohnort kennengelernt. Doch jetzt soll es erstmals ums Ganze gehen: eine Tour de Deutschland, vom westlichsten Punkt bis zum östlichsten, von Aachen bis nach Zittau. Eine 800 km lange Reise durch unterschiedlichste Mentalitätslandschaften, durch traditionsreiche Städte wie Bonn, Eisenach, Weimar, Jena und Dresden, durch faszinierende Naturlandschaften wie Eifel, Siegerland, Thüringer Wald, das Saaletal und die Lausitz. 
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  <pubDate>Sun, 19 May 2013 09:36:57 +0200</pubDate>
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   <title>Deutschland-Tour: Fahrrad-Fazit</title>
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        &lt;img class=&quot;imgcontainerleft&quot; style=&quot;float: left;&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/6115-DreSanNeustadt.jpg&quot; alt=&quot;6115-DreSanNeustadt.jpg&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; /&gt;Dirk:&lt;br /&gt;900 Kilometer Titan&lt;br /&gt;Was erwartet man von einem 3200-Euro-Rad? Dass es ohne Probleme eine solche Distanz bew&amp;auml;ltigt. Und dann horcht man doch immer wieder in die Technik hinein, wie jemand, der einen teuren, vermeintlich anf&amp;auml;lligen Sportwagen bewegt und bei jedem Schlagloch bef&amp;uuml;rchtet, den Wagen zu besch&amp;auml;digen. Doch der &quot;Disc Randonneur&quot; von Dr&amp;eacute; San hat sich auf dieser Tour als zuverl&amp;auml;ssiger Begleiter erwiesen. Einmal riss die Kette, was aber eher in der Verantwortung des Hersteller dieses Bauteils liegt, und bei N&amp;auml;sse quietschten die immer zuverl&amp;auml;ssig zupackenden Scheibenbremsen. Das nervt. Doch in Fahrradforen wimmelt es nur so von Radlern, die Rat suchen, wie man das Quietschen der Scheiben bei N&amp;auml;sse unterbinden kann. Doch dieser kleine &amp;Auml;rger hat meinen Spa&amp;szlig; an dem schnellen Reiserad nie geschm&amp;auml;lert, in der Ebene l&amp;auml;sst es sich leicht auf 30 Km/h und mehr beschleunigen, und selbst mit zwei Packtaschen schwer beladen (ich benutze zwei schon in die Jahre gekommene &quot;Aqua Pro&quot; von VauDe) habe ich mich in Abfahrten auch bei Tempo 60 nie unwohl gef&amp;uuml;hlt auf dem Dr&amp;eacute; San. Es ist zudem eine sehr sch&amp;ouml;nes Rad, das ich nur schweren Herzens wieder nach Aschaffenburg schicke, wo es vom Team rund um Andr&amp;eacute; Seubert gr&amp;uuml;ndlich gereinigt und gewartet wird. Den gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Fehler mit dem Rad habe ich &amp;uuml;brigens selbst zu verantworten: Ich habe den Sattel nicht gewechselt, weil der montierte dieselbe Breite hatte wie mein eigener, schien mir das nicht n&amp;ouml;tig. Doch offensichtlich erkennt der Hintern jeden noch so kleinen Unterschied...&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/DreSanLampe.jpg&quot; alt=&quot;DreSanLampe.jpg&quot; width=&quot;133&quot; height=&quot;101&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/DreSanKettenblatt.jpg&quot; alt=&quot;DreSanKettenblatt.jpg&quot; width=&quot;133&quot; height=&quot;101&quot; /&gt;&lt;img class=&quot;imgcontainerleft&quot; style=&quot;float: left;&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/DreSanHinterbau.jpg&quot; alt=&quot;DreSanHinterbau.jpg&quot; width=&quot;133&quot; height=&quot;101&quot; /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/cpsrad.jpg&quot; alt=&quot;cpsrad.jpg&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;360&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style=&quot;float: left;&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/CPSbremse.jpg&quot; alt=&quot;CPSbremse.jpg&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;135&quot; /&gt;Claus Peter: Das Koga-Miyata, mit dem ich unterwegs war, hat mich zuverl&amp;auml;ssig ins Ziel getragen. Okay, es ist nicht ganz einfach, die wei&amp;szlig;en Felgen am Ende wieder sauber zu bekommen - und die Bremskl&amp;ouml;tze sollten wohl bald erneuert werden. Aber das ist nach fast 900 Kilometern mit rund 9000 H&amp;ouml;henmetern und entsprechenden Abfahrten normal. Vor allem aber hatte ich nie ein Unsicherheitsgef&amp;uuml;hl, denn die Bremsen packen sehr fest und der Rahmen ist extrem steif und f&amp;auml;ngt selbst bei Tempo 60 nicht an zu flattern. Daher kann man auch wunderbar aus dem Sattel gehen und im Wiegetritt die komplette Kraft ins Tretlager geben. &amp;Auml;hnlich steif sind Vorbau und Lenker. Die Sitzposition ist sportlich und dennoch entspannt, die Schaltung arbeitet shimanom&amp;auml;&amp;szlig;ig zuverl&amp;auml;ssig, das Busch+M&amp;uuml;ller-Licht war bei den Nachtfahrten sch&amp;ouml;n hell und entsprechend hilfreich (es l&amp;auml;sst sich auch wunderbar als Tagfahrlicht nutzen). Und frisch geputzt nach der harten Woche im Einsatz sieht das Rad wieder aus wie neu. Gut gemacht, Terraliner!
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/HolgersRadklein.png&quot; alt=&quot;HolgersRadklein.png&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;360&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Holger: Ich hatte Sorge, dass mein alter gr&amp;uuml;ner Stahlrahmen in den Abfahrten flattern und die Gabel beim Bremsen stottern w&amp;uuml;rde. Nichts davon ist passiert. Klar, der Rahmen ist im Vergleich zu den High-Tech-Teilen meiner beiden Kollegen windelweich. Aber man kann auch damit quer durch Deutschland radeln. Das mag auch an ein paar sehr modernen Komponenten liegen, die ich zuvor neu verbaut hatte. Zum einen haben mich die kugelgelagerten Cantilever-Bremsen begeistert. Die &amp;bdquo;Avid Shorty Ulimate&amp;ldquo; war toll zu dosieren, quietschte auf der schmalen Kastenfelge auch bei N&amp;auml;sse nicht und lie&amp;szlig; mich selbst auf Strecken mit 20 Prozent Gef&amp;auml;lle nicht im Strich. Auch das Stottern der Gabel, das bei meinen alten Cantis an diesem Rahmen jede Bremsung zur Qual machte, war fast verschwunden. Mein Rad war das einzige, das komplett lautlos bremste. Die dunkle Seite: Knapp 200 Euro kostet der Satz f&amp;uuml;r vorn und hinten &amp;ndash; ein stolzer Preis, der sich mir nicht wirklich erkl&amp;auml;ren will. Vielleicht trug auch der sehr steife Gep&amp;auml;cktr&amp;auml;ger von Tubus dazu bei, dass sich trotz der weit nach hinten gesetzten Packtaschen das Rad in Abfahrten nicht aufgeschaukelt hat. Sehr angetan bin ich von meinen nur 30 Millimeter breiten Marathon Racer von Schwalbe. Dirk und Claus Peter fuhren sie in 35 Millimeter Breite. Obwohl ich 85 Kilogramm wiege, habe ich die vergleichsweise sehr leichten Reifen nur mit knapp 6 Bar Druck gefahren, damit mir die vielen Passagen mit Kopfsteinpflaster das Leben nicht zur H&amp;ouml;lle machen. Diese Rechnung ging voll auf. Mehr Reifenbreite muss meiner Meinung nicht sein, wenn man schnell vorankommen m&amp;ouml;chte.&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/6100-HolgersBremsekleinb.png&quot; alt=&quot;6100-HolgersBremsekleinb.png&quot; width=&quot;240&quot; height=&quot;320&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/holgersgepacktrager.png&quot; alt=&quot;holgersgepacktrager.png&quot; width=&quot;310&quot; height=&quot;233&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
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      <dc:creator>Dirk Lehmann</dc:creator>
      
    <category>Allgemein</category>
         <pubDate>Mon, 11 Jun 2012 01:09:43 +0200</pubDate>
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   <title>Im Dreiländereck</title>
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        &lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img style=&quot;vertical-align: middle;&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Spritzkuchen.jpg&quot; alt=&quot;Spritzkuchen.jpg&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;640&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Spitzkuchen aus Deutschland&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/PolenSouv.jpg&quot; alt=&quot;PolenSouv.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/TschOblaten.jpg&quot; alt=&quot;TschOblaten.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Flechtwerk aus Polen, Leckereien aus der Tschechischen Republik&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere dritte, von den Lesern des Blogs gestellte Aufgabe, ein Souvenir aus drei L&amp;auml;ndern mitzubringen, stellte sich gl&amp;uuml;cklicherweise als l&amp;ouml;sbar heraus: Nur knapp zwei Kilometer von der Stadtgrenze Zittaus entfernt sto&amp;szlig;en Polen, die Tschechische Republik und Deutschland aufeinande. Dirk entdeckte in Oderwitz typischen deutschen Spitzkuchen, Holger wollte die letzten Meter mit einem original polnischem Flechtfahrrad fortsetzen, das er in einem grenznahen Shop in Augenschein nahm. Claus Peter hatte pl&amp;ouml;tzlich Appetit auf S&amp;uuml;&amp;szlig;es, da kamen die Karlsbader Obladen aus einem Supermarkt in der Tschechischen Republik gerade recht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Deustch.jpg&quot; alt=&quot;Deustch.jpg&quot; width=&quot;190&quot; height=&quot;143&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Tschech.jpg&quot; alt=&quot;Tschech.jpg&quot; width=&quot;170&quot; height=&quot;227&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Polen.jpg&quot; alt=&quot;Polen.jpg&quot; width=&quot;190&quot; height=&quot;143&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Hier geht es nach Deutschland, dort in die Tschechische Republik, dort nach Polen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F&amp;uuml;r uns drei ging es nun zur&amp;uuml;ck nach Hamburg. Auf der Suche nach Reiselekt&amp;uuml;re entdeckten wir am Bahnhof von Zittau, im Ticket-Center der DB, diesen Verkaufsstand mit erbaulicher Lekt&amp;uuml;re und einem kleinen aber feinen Angebot an Reisebekleidung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Bahnhofzittau.jpg&quot; alt=&quot;Bahnhofzittau.jpg&quot; width=&quot;590&quot; height=&quot;443&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
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      <dc:creator>Claus Peter Simon</dc:creator>
      
    <category>Allgemein</category>
         <pubDate>Sat, 09 Jun 2012 20:21:06 +0200</pubDate>
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   <title>Deutschland-Tour, 7. Etappe: Dresden - Zittau</title>
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        &lt;strong&gt;Tag der letzten Kilometer&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/AnkunftZittau.jpg&quot; alt=&quot;AnkunftZittau.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Da strahlen sie: drei M&amp;auml;nner mit drei&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&amp;nbsp;R&amp;auml;dern vor dem Rathaus von Zittau&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-style: normal;&quot;&gt;Holger:&lt;br /&gt;Nach dem aberwitzigen Regenguss im s&amp;auml;chsischen Neustadt klart es ein wenig auf. Wir fressen mit schnellen Beinen auf der B 96 die Kilometer, biegen 10 Kilometer vor Zittau auf kleine Nebenstrassen ab, um ganz in Ruhe unserem Ziel entgegen zu rollen. Und da stehen wir drei nun vor dem Rathaus von Zittau, es ist acht Uhr abends, die schon tiefe Sonne f&amp;auml;llt auf die Fassade. Dirk bittet eine junge Frau, schnell das Finisher-Foto unserer Deutschlandtour zu machen, weil sonst das Licht weg ist und so eine Regen-K&amp;auml;lte -Tortur nun mal ein Schlussfoto mit Sonne verdient hat. Solche Moment sind fl&amp;uuml;chtig, man muss sie bannen und ihnen sp&amp;auml;ter nachsp&amp;uuml;ren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;
&lt;p&gt;Der Tag begann mit viel W&amp;auml;rme und ganzen M&amp;uuml;ckenschw&amp;auml;rmen auf dem Elbradweg in Dresden. Der Wind bl&amp;auml;st uns stromaufw&amp;auml;rts rechts der Elbe vorbei am Blauen Wunder bis nach Pillnitz, wo wir mir der F&amp;auml;hre &amp;uuml;bersetzen. Dass der h&amp;auml;rteste Teil der Etappe unmittelbar bevorsteht, haben wir bis jetzt verdr&amp;auml;ngt. Zwei Kilometer lang ist die schmale Strasse, die von Pillnitz aufsteigt zur luftigen H&amp;uuml;gelkette &amp;uuml;ber der Stadt. Den ersten Kilometer verbringe ich bei fast durchgehend 20 Prozent Steigung mit der Frage, warum es &amp;uuml;berhaupt m&amp;ouml;glich ist, eine solche Steigung zu meistern. Der folgende Abschnitt mit 14 Prozent erscheint Dirk dann wie ein Witz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oben angekommen blicken wir in die ganze Weite des Elbtals bei Dresden. Von nun an sind alle Steigungen allenfalls l&amp;auml;stig und die Abfahrten und Geraden eine schnelle K&amp;uuml;r. Wir nehmen uns Zeit, in Stolpen hoch zur Burganlage zu kurbeln und fl&amp;uuml;chten am riesigen Marktplatz von Neustadt in das Cafe eines Gasthauses, essen Nudeln und W&amp;uuml;rzfleisch. Als die meisten Kilometer geschafft sind, gewinnt der Tag noch mehr an Leichtigkeit. Die Landschaft ist frei und offen, wir blicken weit ins Land, das mir f&amp;uuml;r eine letzte Etappe wie geschaffen erscheint.&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/CPHRDresden.jpg&quot; alt=&quot;CPHRDresden.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/D4SchildDresden.jpg&quot; alt=&quot;D4SchildDresden.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;em&gt;Start in Dresden: Holger und Claus Peter auf dem Elbe-Radweg, alles gut ausgeschildert hier&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/DLDresden.jpg&quot; alt=&quot;DLDresden.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/BlauesWunder.jpg&quot; alt=&quot;BlauesWunder.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;7-Tage-Bart: Dirk vor der Altstadt von Dresden, und dann erlebten wir das &quot;Blaue Wunder&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/CPInsektenarm.jpg&quot; alt=&quot;CPInsektenarm.jpg&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;247&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/FaehreHRbezahlt.jpg&quot; alt=&quot;FaehreHRbezahlt.jpg&quot; width=&quot;185&quot; height=&quot;247&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Fliegenf&amp;auml;nger und Fahrscheinverk&amp;auml;ufer: Claus Peter als Insekten-Schwarm, und Holger zahlt die Zeche f&amp;uuml;r die F&amp;auml;hre&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;img style=&quot;vertical-align: middle;&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/HRCP20Prozent.jpg&quot; alt=&quot;HRCP20Prozent.jpg&quot; width=&quot;450&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Das tut weh: 20-Prozent-Anstieg auf dem Elbe-Hang bei Pillnitz&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Stolpen.jpg&quot; alt=&quot;Stolpen.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;373&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/CPBurgStolpen.jpg&quot; alt=&quot;CPBurgStolpen.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;373&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Kopfsteinpflaster-Romantik: Stra&amp;szlig;e durch Stolpen, Einfahrt in die Burg der h&amp;uuml;bschen Kleinstadt &amp;ndash; &quot;Mutti&quot;, so nennen die drei Radler ihr wichtigstes Navigationsger&amp;auml;t, h&amp;auml;tte ihre Freude daran&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Claus Peter:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Ein Fast-Fazit dieser Tour lautet: Man kann auch wunderbar zu dritt reisen &amp;ndash; vor allem, wenn man sich ohnehin gut kennt, sch&amp;auml;tzt und &amp;auml;hnlich schnell bzw. langsam fahren will (denn niemand m&amp;ouml;chte das Gef&amp;uuml;hl haben, dass er st&amp;auml;ndig der Bremsklotz ist, genau so wie es unsch&amp;ouml;n ist, st&amp;auml;ndig zu warten wenn man eigentlich voran kommen m&amp;ouml;chte). &amp;bdquo;M&amp;auml;dchen kriegen das nicht hin&amp;ldquo;, meint Holger.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber dennoch stellen sich nach einigen Tagen kleine, bislang unbekannte Besonderheiten im Verhalten heraus, die wir am jeweils anderen noch nicht kannten. Darunter sind Petitessen, dass etwa Dirk sich &amp;uuml;ber Holgers gr&amp;uuml;nen Rahmen mokiert, weil ihm die Farbe nicht passt; ich finde ihn sch&amp;ouml;n. Dass Holger sagt, meine so &amp;uuml;beraus praktische Gep&amp;auml;cktr&amp;auml;gerpacktasche sei v&amp;ouml;llig unm&amp;ouml;glich, schaukele hin und her im Wiegetritt, er beschimpf sie als &amp;bdquo;Pagode&amp;ldquo;. Da kann ich nur sagen, dass er mit seiner blauen Helmm&amp;uuml;tze wie ein Schlumpf aussieht.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gemeint sind eher Running gags, dass etwa Dirk zuverl&amp;auml;ssig flucht, wenn Mutti (der Falk) uns mal wieder auf eine harmlose kleine Kopfsteinpassage lotst (aber in Wirklichkeit gef&amp;auml;llt es ihm nat&amp;uuml;rlich, sich ein wenig zu qu&amp;auml;len). Wenn das Kopfsteinpflaster dann noch steil ansteigt und in einen Waldweg &amp;uuml;bergeht, steigt Dirk auch schon mal ab, er macht lieber Tempo auf Asphalt, also das, wof&amp;uuml;r sein Randonneur auch bestimmt ist. Holger sagt dann gerne: &amp;bdquo;Das ist aber wundersch&amp;ouml;n hier!&amp;ldquo; Und ich: &amp;bdquo;Das ist bestimmt nur ein kurzes St&amp;uuml;ck!&amp;ldquo; Wobei kurz sich dann oft als relativ herausstellt. Mutti hat es nicht leicht mit uns.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Holger flucht auch, vor allem &amp;uuml;ber den kleinen schwarzen Windows-Laptop, den ich mitgenommen habe. Nur weil er auf Mac sozialisiert ist und&amp;nbsp; sich durch die st&amp;auml;ndigen Pop-ups in seiner Konzentration gest&amp;ouml;rt f&amp;uuml;hlt. &amp;bdquo;Das mach ich nicht mit, da bin ich nicht bereit zu&amp;ldquo;, hei&amp;szlig;t es dann. Ist er dann aber doch, zwangsweise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meist ist es ziemlich lustig. Gerade beschwert sich Dirk, dass er mal wieder die Negerarbeit (er meint wohl: Farbigenarbeit) machen m&amp;uuml;sse, also Bilder hochladen, benennen und ihnen die richtige Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e zuweisen, w&amp;auml;hrend Holger und ich und schriftstellerisch selbstverwirklichen w&amp;uuml;rden. Das ist der Fluch der guten Tat: Dirk bearbeitet die Tasten seines Mac in einer Virtuosit&amp;auml;t, die Holger und ich niemals erreichen w&amp;uuml;rden.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
 &lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Eiscafeneustzadtneu.jpg&quot; alt=&quot;Eiscafeneustzadtneu.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;em&gt;Kurz vor den Spaghetti, kurz vor dem Gewitter: Pause in einem Caf&amp;eacute; in Neustadt&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Dirk:&lt;br /&gt;Was ein Tag! Ich habe zum ersten Mal mein leichtes Gore-Sommer-Jersey getragen, ein hauchd&amp;uuml;nnes Teil mit durchg&amp;auml;ngigem Rei&amp;szlig;verschluss, so dass man es weit aufrei&amp;szlig;en kann, wenn man ins Schwitzen ger&amp;auml;t. Und heute ist es warm, sehr warm. Ich werde das Jersey oft aufrei&amp;szlig;en. Fast 28 Grad zeigt das Thermometer meines Radcomputers als wir Dresden verlassen. Ein Sommertag, eigentlich der erste der Tour. Und deshalb wundert es mich, dass Claus Peter und Holger ihre Br&amp;ouml;tchen im nach R&amp;uuml;hrei und Bacon riechenden Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;cksraum des Hotels bestreichen und nicht auf der zum Haus geh&amp;ouml;renden gro&amp;szlig;en Terrasse an der Elbe. Ich setze mich hinaus und genie&amp;szlig;e die W&amp;auml;rme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich f&amp;uuml;hle mich gut heute und fahre viel vorne, mache Druck, gebe Windschatten. Ich liebe es, das Tempo hoch zu halten, auf gut befahrbaren Stra&amp;szlig;en mit 30 Sachen dahinzubrausen. Und daf&amp;uuml;r bietet sich heute oft die Gelegenheit. &quot;Mutti&quot;, wie wir inzwischen alle das wichtigste Navigationsger&amp;auml;t am Lenker von Claus Peter nennen (Mutter hei&amp;szlig;t auch der Bordcomputer des Raumschiffs &quot;Nostromo&quot; im Film &quot;Alien&quot;, verantwortlich f&amp;uuml;r einen Umweg mit katastrophalen und vor allem sehr gruseligen Folgen), schickt uns nicht in den Wald. Das Ger&amp;auml;t hat zwar ein paar heftige Steigungen f&amp;uuml;r uns vorgesehen, darunter eine &amp;uuml;ber 20 Prozent. Der Hammer. Und doch ein Vergn&amp;uuml;gen. Ich bin noch nie eine solche Rampe gefahren. Als der Anstieg &quot;nur&quot; noch 14 Prozent steil ist, f&amp;uuml;hlt er sich fast flach an... Der letzte Tag vers&amp;ouml;hnt mit allen Unbillen, die wir auf dieser Tour erlebt haben, selbst das prachtvoll-ungest&amp;uuml;me Bilderbuchgewitter, das wir in einem Caf&amp;eacute; in Neustadt in Sachsen abwettern, kann daran nichts &amp;auml;ndern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon gestern habe ich mich mit der Frage befasst, ob ich noch mal eine solche Tour machen w&amp;uuml;rde. Die Antwort lautet eindeutig: Ja. Und: Nein. Nein, weil eine Rennradtour einfach per definitionem durch viele Orte mehr hindurchf&amp;uuml;hrt als hinein, weniger Kilometer pro Tag bedeuten also mehr N&amp;auml;he. Ja, weil all das erlebte bestimmt noch Monate nachwirken wird: die alte Dame, die l&amp;auml;chelte, als wir ihr unseren Windschatten anboten, das Kind auf dem Tretroller, die Katze, die sich auf dem Radweg sonnte, der Mann ohne Z&amp;auml;hne und ohne Ahnung, der uns trotzdem den Weg erkl&amp;auml;rte, die Familie, die uns aufforderte, sie auf ein Bier auf ein Volksfest zu begleiten, eine &amp;uuml;ber Momente neben mir her brummende Hummel, die W&amp;auml;rme, die vom Wind aus den Feldern getrieben wurde und &amp;uuml;ber die Stra&amp;szlig;e wehte, der Regen, der in langen F&amp;auml;den von den Reifen aufsteigt, das Gl&amp;uuml;cksgef&amp;uuml;hl am Abend, wenn man unter der Dusche steht und sich mit fast hei&amp;szlig;em Wasser den Schmutz und den Schmerz von den Beinen w&amp;auml;scht. Diese unendliche Mattheit im Bett, ich bin meist innerhalb weniger Sekunden tief und fest eingeschlafen. Und tr&amp;auml;umte davon, immer weiter zu fahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war ein tolles Erlebnis. Es besch&amp;auml;ftigt mich blo&amp;szlig; eine Frage: Warum hat in Zittau niemand gestanden und eine kleine, eine winzig kleine La-Ola-Welle gemacht f&amp;uuml;r uns? Es w&amp;auml;re nicht wichtig f&amp;uuml;r mein Ego, aber es w&amp;auml;re ein guter Schlusspunkt f&amp;uuml;r diese tolle Tour. Und vielleicht w&amp;uuml;rde ich dann nicht mehr das Gef&amp;uuml;hl haben, weiter fahren zu wollen. Aber das ist wohl das Dilemma einer jeden selbst gesuchten Herausforderung: Es gibt keinen Zieleinlauf, blo&amp;szlig; ein Ende. Und die Genugtuung, dass nichts passiert ist: keine Verletzungen, keine Unf&amp;auml;lle, nur ein paar kleinere Defekte. Ich bin gespannt, welche Herausforderung wir f&amp;uuml;r das n&amp;auml;chste Jahr finden.&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/HRWasserscheide.jpg&quot; alt=&quot;HRWasserscheide.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;373&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Storchnest.jpg&quot; alt=&quot;Storchnest.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;373&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Erdkunde-Lehrer Holger erkl&amp;auml;rt, warum sich im Zittauer Gebirge die Fl&amp;uuml;sse trennen. Das Storchenk&amp;uuml;ken wartet auf Futter&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Dirkcprummel.jpg&quot; alt=&quot;Dirkcprummel.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/dirkcpvorzittau.jpg&quot; alt=&quot;dirkcpvorzittau.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Bierkunde-Experten Claus Peter und Dirk testen auf dem Rummel in Oderwitz das Eibach Dunkel und machen beschwingt an die letzten Kilometer nach Zittau&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/PlatzZittaui.jpg&quot; alt=&quot;PlatzZittaui.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Der Rathausplatz vor unserer Ankunft: Hier entsteht gleich das Abschluss-Bild unserer Deutschland-Tour &amp;ndash; nach knapp 900 Kilometern und etwa 9000 H&amp;ouml;henmetern&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7. Etappe&lt;br /&gt;105 Kilometer&lt;br /&gt;1400 H&amp;ouml;henmeter&lt;br /&gt;Gewitter&amp;nbsp;&lt;br /&gt;20-Prozent-Steigung&lt;br /&gt;22 Km/h Durchschnittsgeschwindigkeit&lt;br /&gt;Blogeintrag gepostet um 1.30 Uhr&amp;nbsp;
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      <dc:creator>Dirk Lehmann</dc:creator>
      
    <category>Allgemein</category>
         <pubDate>Fri, 08 Jun 2012 23:55:54 +0200</pubDate>
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   <title>Noch 50 Kilometer bis Zittau</title>
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        In Dresden heute morgen noch Sonnenschein, mit R&amp;uuml;ckenwind herrliche Fahrt elbaufw&amp;auml;rts nach Pilnitz. Dort beinharte 20 Prozent auf die H&amp;ouml;hen. Es sch&amp;uuml;ttete gerade aus Eimern, wir warten im einzigen Caf&amp;eacute; am Marktplatz von Neustadt. M&amp;uuml;ssen jetzt los, hat aufgeh&amp;ouml;rt. Jede Unwetterpause ist wertvoll auf den letzten 50 Kilometern unserer Deutschlandtour.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img class=&quot;imgcontainercenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/50km-bis-zwittau.jpg&quot; alt=&quot;Im Caf&amp;eacute;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot; /&gt;
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      <dc:creator>Holger Radloff</dc:creator>
      
    <category>Allgemein</category>
         <pubDate>Fri, 08 Jun 2012 16:40:28 +0200</pubDate>
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   <title>Deutschland-Tour, 6. Etappe: Chemnitz - Dresden</title>
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        &lt;strong&gt;Tag des Bierdeckels&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/CPDLaufAllee.jpg&quot; alt=&quot;CPDLaufAllee.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Ziel unserer Deutschland-Tour: Stra&amp;szlig;en wie diese&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dirk:&lt;br /&gt;Zuerst die schlechte Nachricht: Heute hat Mutti uns wieder reingelegt. Erst will sie uns B&amp;ouml;gen fahren lassen durch Chemnitz, dann schickt sie uns in einen Wald, steil geht es bergan, die Reifen drehen immer wieder durch auf dem nassen, mal weich-sandigen, mal steinigen Boden. Mich nerven diese Passagen besonders, schon allein Laptop, Kamera und alle zugeh&amp;ouml;rigen Netzteile machen mein Rad ziemlich schwer und das Gegenteil von gel&amp;auml;ndeg&amp;auml;ngig, es f&amp;auml;hrt sich wie ein Sportwagen mit einem schwer beladenen Dachgep&amp;auml;cktr&amp;auml;ger. Holgers Packtaschen wiegen viel weniger (kein Laptop), er hat sich Cross-Bremsen an seinen gr&amp;uuml;nen Renner gebaut und steuert sein Rad wie ein Ralleyfahrer einen entsprechend modifizierten Rennwagen. Claus Peter f&amp;auml;hrt ja eher so ein SUV-Fahrrad, es ist quasi der Porsche Cayenne in unserem Trio.&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An Claus Peters Rad ist auch das wichtigste Navigationsger&amp;auml;t f&amp;uuml;r unsere Tour montiert. Und deshalb wird immer wieder er von mir angemault, wenn Mutti mal wieder verwirrt ist oder die Sadistin gibt und uns nicht nur die offensichtlich steilste Stra&amp;szlig;e durch ein Dorf ausgesucht hat, sondern auch die einzige mit historischem Kopfsteinpflaster, auf dem man so durchgesch&amp;uuml;ttelt wird, dass einem noch Kilometer danach die Z&amp;auml;hne weh tun. Ich schlage vor, die Software an die Macher des Radrennens &quot;Paris-Roubaix&quot; zu verkaufen, die bauen auch immer solche Gemeinheiten in den Kurs ein. Claus Peter sagt dann gern: &amp;bdquo;Tut mir leid, aber diese Route ist alternativlos.&amp;ldquo;&lt;br /&gt; &lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/GarmininFahrt.jpg&quot; alt=&quot;GarmininFahrt.jpg&quot; width=&quot;185&quot; height=&quot;247&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Frankenstein.jpg&quot; alt=&quot;Frankenstein.jpg&quot; width=&quot;185&quot; height=&quot;247&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/HRLoch.jpg&quot; alt=&quot;HRLoch.jpg&quot; width=&quot;185&quot; height=&quot;247&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;em&gt;Aufzeichnungen: Das Garmin taugt als High-Tech-Tacho, das Ortsschild weckt Assoziationen und das Loch auf einem abgesperrten Waldweg Holgers Neugier&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und jetzt die gute Nachricht. F&amp;uuml;r diese Etappe ist die Route auch alternativlos sch&amp;ouml;n. Wir verlassen die Gro&amp;szlig;stadt Chemnitz, kommen vorbei an der Talsperre Euba, passieren die einstige Industriestadt Fl&amp;ouml;ha, klettern durch das in wundervolle Landschaft eingebettete Frankenstein und machen eine b&amp;ouml;hmische Mittagspause in Freiberg (essen in einem Restaurant, das auf die K&amp;uuml;che Tschechiens spezialisiert ist, Pilz- und Gulaschsuppe, lassen uns zum Nachtisch Topfenkuchen mit Marillen servieren). &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;In Freiberg beginnen wir denn auch eine neue &amp;Auml;ra der Navigation. Drei Routen schl&amp;auml;gt uns das Ger&amp;auml;t vor, eine ist auf dem Display gelb markiert, eine gr&amp;uuml;n, eine blau. Sie f&amp;uuml;hren auf deutlich verschiedenen Wegen nach Dresden, sind aber ungef&amp;auml;hr gleich lang. Welche nehmen? Wir markieren kurzerhand drei Bierdeckel und losen aus. Und befahren dank Bierdeckel-Routing kurz vor Wilsdruff genau die Stra&amp;szlig;e, f&amp;uuml;r die man solche Reisen &amp;uuml;berhaupt unternimmt &amp;ndash; eine in die Ferne sich windende, perfekt asphaltierte und offenbar autophobe Stra&amp;szlig;e. Wir, ganz allein in wunderbarer Landschaft.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Ist es das, wof&amp;uuml;r man eine solche Reise unternimmt? Diese Frage stelle ich mir am sechsten Tag immer wieder. Habe ich mich f&amp;uuml;r solche Momente auf diese Deutschland-Tour begeben? War es nur die Neugier auf die Landschaft mittendrin, die man in Zug oder Auto immer achtlos durchschneidet auf dem Weg zu Deutschlands Extremen &amp;ndash; an der See oder in den Bergen? Was w&amp;uuml;rde ich beim n&amp;auml;chsten Mal anders machen? Sollte es &amp;uuml;berhaupt ein n&amp;auml;chstes Mal geben? Zumindest die Antwort auf die letzten beiden Fragen f&amp;auml;llt leicht: Selbstverst&amp;auml;ndlich kann es ein n&amp;auml;chstes Mal geben. Diese Reise ist bisher ereignisreich, herausfordernd, sch&amp;ouml;n. Beim n&amp;auml;chsten Mal aber w&amp;uuml;rde ich mir mehr Zeit nehmen. Einmal quer durch Deutschland in einer Woche, das ist doch nur was f&amp;uuml;r Wahnsinnige.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/6039-Bruecke.jpg&quot; alt=&quot;6039-Bruecke.jpg&quot; width=&quot;185&quot; height=&quot;247&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Holgerschiebt.jpg&quot; alt=&quot;Holgerschiebt.jpg&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;247&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;em&gt;Br&amp;uuml;cken-Tag: Claus Peter auf dem Weg in den Birkengrund bei Fl&amp;ouml;ha, Holger muss am Steilst&amp;uuml;ck schieben&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Holger:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Gute Beine, schlechte Beine&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Radfahren k&amp;ouml;nnte so sch&amp;ouml;n sein. Keiner von uns erhebt sich noch ohne Seufzer vom Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ckstisch. Ich habe &amp;bdquo;Arsch&amp;ldquo;, sagt Dirk und verweist auf seinen schmalen Sattel - im Radlerjargon &amp;bdquo;Eierfeile&amp;ldquo; genannt - der zu seinem Astral-Hintern nach nunmehr 850 Kilometern nicht mehr so richtig passt. Claus Peter geht es ganz &amp;auml;hnlich, und ich habe &amp;bdquo;Bein&amp;ldquo;.&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;Nach mehr als 5000 H&amp;ouml;henmetern baten mich auf der Etappe nach Chemnitz die Muskelans&amp;auml;tze &amp;uuml;ber dem Knie zum Gespr&amp;auml;ch. &amp;bdquo;So kann das nicht weiter gehen&amp;ldquo;, sagten sie und drohten mit Streik, wenn ich ihnen auch nur eine weitere &amp;Uuml;berstunden zumutete. &amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&amp;bdquo;Solche Warnschmerzen sollte man ernstnehmen&amp;ldquo;, erkl&amp;auml;rte mir k&amp;uuml;rzlich Ingo Frob&amp;ouml;se von der Sporthochschule in K&amp;ouml;ln. &amp;bdquo;In 90 Prozent der F&amp;auml;lle ist dann noch nichts kaputt, aber man sollte aus der Belastung gehen.&amp;ldquo; F&amp;uuml;r mich hie&amp;szlig; das: Kurz vor dem Ziel musste ich am Vortag absteigen, rein ins Taxi. INS TAXI &amp;ndash; ICH!&amp;nbsp; Ab in den Besenwagen, in den Lumpensammler. Aus der lang ersehnten Begegnung mit Nschotschi im Karl-May-Haus wurde nichts. Ich war geknickt. Das Aufgeben an diesem Tag hat sich aber gelohnt. Am n&amp;auml;chsten Morgen ging es schon viel besser. Die folgenden Tage bin ich konsequent mit hoher Trittfrequenz und wenig Druck auf den Knien gefahren. Ich werde in Zittau ankommen. Zwar mit schweren Beinen, aber ohne Schmerzen.&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/DLfotografiert.jpg&quot; alt=&quot;DLfotografiert.jpg&quot; width=&quot;185&quot; height=&quot;139&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/3Kaelber.jpg&quot; alt=&quot;3Kaelber.jpg&quot; width=&quot;185&quot; height=&quot;139&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Spiegel.jpg&quot; alt=&quot;Spiegel.jpg&quot; width=&quot;185&quot; height=&quot;139&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Radelnder Reporter: Dirk fotografiert vom Rad, auch K&amp;uuml;he und Spiegel&lt;/em&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/DLlostaus.jpg&quot; alt=&quot;DLlostaus.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Die Maren Gilzer der Deutschland-Tour: In einem b&amp;ouml;hmischen Restaurant &amp;uuml;berlassen wir die Entscheidung &amp;uuml;ber die Route den Bierdeckeln - Claus Peter hat die drei Pappen markiert, Holger hat gemischt, Dirk w&amp;auml;hlt aus (f&amp;uuml;r alle, die es interessiert: die blaue Route, es ist - klar - die l&amp;auml;ngste, wird gezogen)&amp;nbsp;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Claus Peter:&lt;br /&gt;Heute meinte Holger bei einer l&amp;auml;ngeren Bergauffahrt, man m&amp;uuml;sse mal einen Mantratest machen, mit welchem Mantra man besser den Berg hochkomme. Zu Wahl stellte er &amp;bdquo;Ich bin ein Mehlsack&amp;ldquo; und &amp;bdquo;Ich bin eine Feder, ich schwebe den Berg hinauf&amp;ldquo;. Dann kam Dirk von hinten herangefahren und sagte, er sei eine Feder, gef&amp;uuml;llt mit Topfenkuchen mit Marillen. Wir kamen gerade aus einem b&amp;ouml;hmischen Restaurant in Freiberg, auf der H&amp;auml;lfte der Strecke Chemnitz-Dresden. Ein bemerkenswertes Lokal. Es war 14.30 Uhr, sehr leer und die Bedienung sagte, wir k&amp;ouml;nnten uns &amp;uuml;berall hinsetzen, nur nicht da wo reserviert ist. Es war &amp;uuml;berall reserviert, bis auf einen einzigen Tisch. Aber die anderen G&amp;auml;ste k&amp;auml;men um 20 Uhr. Man f&amp;uuml;hlte sich zur&amp;uuml;ck versetzt in eine andere Zeit. In den Restrooms wummerte b&amp;ouml;hmische Marschmusik. Auf der Speisekarte stand polnischer Eintopf. Das Essen war gut!&lt;br /&gt;Meinem gr&amp;uuml;nen Gravit-Rucksack muss ich &amp;uuml;brigens Abbitte leisten - man kommt mit ihm nicht nur sehr gut den Berg hinauf, er dr&amp;uuml;ckt auch nicht mehr (wie bei der ersten Testfahrt), sondern tr&amp;auml;gt sich im Gegenteil sehr komfortabel. Zu keinem Zeitpunkt habe ich Holger und Dirk mit ihren Satteltaschen beneidet. Allerdings darf man sich einen Rucksack zum Radfahren offenbar nicht so einstellen wie zum Wandern, also das Hauptgewicht mit dem Beckengurt auf die H&amp;uuml;ften verlagern. Das f&amp;uuml;hrte bei mir am ersten Tag zu Schmerzen im Lendenwirbelbereich. Dann habe ich die L&amp;auml;nge der Tr&amp;auml;ger reduziert, das ganze Gewicht auf die Schultern gepackt - und siehe da, so ging es bestens, Tag um Tag, bis zu acht Stunden am St&amp;uuml;ck. Zudem ist die Aufteilung der F&amp;auml;cher sehr sinnvoll, auch f&amp;uuml;r den 12-Zoll-Laptop ist Platz und durch das feste R&amp;uuml;ckenteil ist er gut gesch&amp;uuml;tzt.&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Schatten.jpg&quot; alt=&quot;Schatten.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/KindaufRoller.jpg&quot; alt=&quot;KindaufRoller.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;On the road: Schatten kurz vor Dresden, Tretrollerfahrer bei Wilsdruff&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;6. Etappe&lt;br /&gt;95 Kilometer&lt;br /&gt;1000 H&amp;ouml;henmeter&lt;br /&gt;Bierdeckelrouting&lt;br /&gt;die sch&amp;ouml;nste Stra&amp;szlig;e der Tour&lt;br /&gt;19,5 Km/h Durchschnittsgeschwindigkeit&lt;br /&gt;Blogeintrag gepostet um 11 Uhr&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&amp;nbsp;
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      <dc:creator>Dirk Lehmann</dc:creator>
      
    <category>Allgemein</category>
         <pubDate>Fri, 08 Jun 2012 01:06:21 +0200</pubDate>
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   <title>neulich in Sachsen</title>
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        Ungeheuer&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/DLFrankenstein.JPG&quot; alt=&quot;DLFrankenstein.JPG&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot; /&gt;
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      <dc:creator>Dirk Lehmann</dc:creator>
      
    <category>Allgemein</category>
         <pubDate>Fri, 08 Jun 2012 00:29:15 +0200</pubDate>
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   <title>Auf den Spuren von Karl May</title>
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        &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;strong&gt;Neulich nachts in Hohenstein-Ernstthal&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/DLKarlmayschild.jpg&quot; alt=&quot;DLKarlmayschild.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;373&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/KarlMayForscher.jpg&quot; alt=&quot;KarlMayForscher.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;373&quot; /&gt;&lt;br /&gt;Wir hatten es geahnt, die Leser des Blogs w&amp;uuml;rden uns bestimmt zum Karl-May-Geburtshaus lotsen, auf eine kleine Wanderung durch den Ort.&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Warum nicht ein Nachtspaziergang? Es ist etwa 22.30 Uhr als Dirk pl&amp;ouml;tzlich ruft: &amp;bdquo;Wahnsinn!&amp;ldquo; Und schon stehen wir vor dem Ortseingangsschild Hohenstein-Ernstthal. Dahinter eine Shell-Tankstelle &amp;ndash; oder sollten wir sagen: Karl-May-Tankstelle. Auf jeden Fall weist uns der freundliche Tankwart den Weg zur Karl-May-Stra&amp;szlig;e. Steil geht es hinunter in den Ort. Am Eingang zur Stra&amp;szlig;e ein Zaun wie von einem Siedler-Fort, die H&amp;auml;user wie ausgetorben, nur einige matte Lichter in den Fenstern. Man kann verstehen, dass man hier viel Phantasie entwickeln muss, wenn man sich mehr von der Welt erschlie&amp;szlig;en will. Wir wandern die Stra&amp;szlig;e rauf und runter, vor dem Karl-May-Museum ist ein gr&amp;ouml;&amp;szlig;erer Parkplatz eingerichtet, hier k&amp;ouml;nnen Busse rangieren. An eine der Hausw&amp;auml;nde sind die Konterfeis der Mayschen Protagonisten gemalt. Gegen&amp;uuml;ber das KaRL-May-Begegnungszentrum, in dem jedes Jahr eine Sonderausstellung pr&amp;auml;sentiert wird.&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/KarlMayWand.jpg&quot; alt=&quot;KarlMayWand.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;373&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/CPDLKarlMayHaus2.jpg&quot; alt=&quot;CPDLKarlMayHaus2.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;373&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Gerade fotografiert Dirk zwecks Beweissicherung das Geburtshaus, wo May 1842 geboren wurde, da tritt pl&amp;ouml;tzlich Herr Kreul auf und fragt, ob er uns helfen k&amp;ouml;nne. Er hatte aus seinem Haus, nicht weit entfernt, die hellen Blitze von Dirks Kamera ersp&amp;auml;ht und sich gefragt, wer denn wohl um diese sp&amp;auml;te Uhrzeit, Stunden nach Besichtigungsschluss, sich noch f&amp;uuml;rs Maysche Geburtshaus interessiert. Nachdem er uns erz&amp;auml;hlt hat, das Busse voller Touristen hier doch eher selten anzutreffen sind (es gibt eine harte Konkurrenz um die Karl-May-Fans mit seinem Wohn- und Sterbehaushaus Villa Shatterhand in Radebeul bei Dresden), legt er Wert darauf, uns seine Haust&amp;uuml;r zu zeigen. Die zeige ein Karl-May-Motiv. Und tats&amp;auml;chlich, sie zeigt das Buschgespenst von Band 64 aus der Karl-May-Reihe. Und die Hausnummer lautet ebenfalls 64, was kein Zufall sei, wie er uns versichert. Dieses Motiv sei das, sagt Herr Kreul, &amp;bdquo;Diddlblatt f&amp;uuml;r das Buch&amp;ldquo; gewesen. Ich bin erstaunt und frage ihn, was die Diddl-Maus mit Karl-May zu tun habe, die sind sich doch nie &amp;uuml;ber den Weg gelaufen. Herr Kreul sieht gro&amp;szlig;z&amp;uuml;gig dar&amp;uuml;ber hinweg, dass ich sein S&amp;auml;chsisch nicht verstanden habe, er meinte nat&amp;uuml;rlich, das Motiv sei das Titelblatt des entsprechenden Bands gewesen. Dann ruft er seine Lebensgef&amp;auml;hrtin herbei, ebenfalls eine Karl-May-Fachkundige. Sie w&amp;uuml;rden uns, sagen sie, gerne noch auf einen Kaffee einladen. Aber wir lehnen schweren Herzens ab, es liegen immer noch 18 Kilometer vor uns &amp;ndash; und bald schlie&amp;szlig;t das Hotel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/KarlMayPension.jpg&quot; alt=&quot;KarlMayPension.jpg&quot; width=&quot;210&quot; height=&quot;270&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/CPDLKarlMayHaus.jpg&quot; alt=&quot;CPDLKarlMayHaus.jpg&quot; width=&quot;360&quot; height=&quot;270&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
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   <link>http://www.geo.de/blog/geo/3-manner-3-rader-1-ziel/allgemein/auf-den-spuren-von-karl-may</link>
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      <dc:creator>Claus Peter Simon</dc:creator>
      
    <category>Allgemein</category>
         <pubDate>Thu, 07 Jun 2012 11:21:21 +0200</pubDate>
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    <item>
   <title>Deutschland-Tour, 5. Etappe: Jena - Chemnitz</title>
   <description>
        &lt;strong&gt;Tag der Nachtfahrt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/StrasseAbendsonne.jpg&quot; alt=&quot;StrasseAbendsonne.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Kitsch, aber sch&amp;ouml;n: Sonnenuntergang im Grenzland zwischen Th&amp;uuml;ringen und Sachsen&lt;/em&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/DLKette.jpg&quot; alt=&quot;DLKette.jpg&quot; width=&quot;185&quot; height=&quot;139&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Kettekaputt.jpg&quot; alt=&quot;Kettekaputt.jpg&quot; width=&quot;185&quot; height=&quot;139&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/KetteReperatur.jpg&quot; alt=&quot;KetteReperatur.jpg&quot; width=&quot;185&quot; height=&quot;139&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Schrecksekunde am Berg: Dirks Kette rei&amp;szlig;t, Fahrrad-Chirurg Holger leistet erste Hilfe&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/HardyAuto.jpg&quot; alt=&quot;HardyAuto.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/CPHochhausChemnitz.jpg&quot; alt=&quot;CPHochhausChemnitz.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Gro&amp;szlig;e Klappe: Fotograf Hardy M&amp;uuml;ller in nicht ganz stra&amp;szlig;enverkehrsordnungsgem&amp;auml;&amp;szlig;er Positur, Claus Peter mit Regenschutz vor Jenenser Platte&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;br /&gt;Holger:&lt;br /&gt;Seit gestern begleitet uns der Fotograf Hardy M&amp;uuml;ller. Hardy ist verzweifelt. Ihm soll das Traumfoto unserer Reise gelingen. Drei M&amp;auml;nner auf dem Rad, im Hintergrund fantastische Landschaft. Das ganz gro&amp;szlig;e Kino, das Hobbyknipsern wie uns nicht gelingt. Der Kracher f&amp;uuml;r eine Doppelseite in einer Zeitschrift. Aber auch heute morgen ist der Himmel dunkel und es regnet auch noch, als wir unsere Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ckseier k&amp;ouml;pfen.&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Gestern hatte ich mich zu Hardy ins Auto gesetzt, um Dirk und Claus Peter vorauszufahren und jenes Fleckchen zwischen Eisenach und Jena zu finden, an dem dieser Schuss gelingen soll. Ein Desaster. So weit es m&amp;ouml;glich ist, folgen wir mit dem Auto der Radroute. Steigen auf H&amp;uuml;gel, um die Strasse von oben ins Bild zu nehmen. St&amp;ouml;ren uns an Windkraftwerken und Strommasten. Fahren weiter, steigen aus, sch&amp;uuml;tteln mit dem Kopf. Kurz vor Jena, am Ende des Tage, scheint die Erl&amp;ouml;sung nahe: eine schmale, verlassene Strasse ganz oben auf einem Kamm. Im Hintergrund schmiegt sich Jena an den Hang.&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Hardy und ich fahren Dirk und Claus Peter entgegen. Es ist bereits fr&amp;uuml;her Abend. Die beiden verstehen nicht, warum Hardy und ich uns mit der Motivsuche so schwer getan haben an diesem Tag. Sie berichten von ungez&amp;auml;hlten M&amp;ouml;glichkeiten. Reisen Radfahrer und Autofahrer etwa durch parallele Welten?&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Ich nehme mein Rad aus dem Kofferraum und fahre die letzten 40 Kilometer dieser Rad-Etappe gemeinsam mit den beiden gen Osten. Und erlebe diese Strecke komplett neu. Der Radweg scheint tats&amp;auml;chlich durch eine andere Welt zu f&amp;uuml;hren. Nicht nur, weil viele Kilometer f&amp;uuml;rs Auto unpassierbar sind wie etwa im Landschaftspark von Weimar. Radfahren macht den Blick weit, viel breiter als hoch. Die Ver&amp;auml;nderung des Standpunktes ist langsam; mal mit Kraft erk&amp;auml;mpft, mal ein geschenktes Dahingleiten. Das verleiht jedem Blick Wert. Im Auto wird Landschaft zu Junk-Food.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;Inzwischen ist es halbzw&amp;ouml;lf und ein Wunder geschieht: Die Sonne schiebt sich durch die Wolken. Hardy sitzt im Kofferraum des Autos, ein freundlicher Helfer aus dem Hotel lenkt und hat den Tempomat auf 30 gestellt. Es ist ein verr&amp;uuml;cktes Gespann, das da auf dem Kamm &amp;uuml;ber Jena &amp;uuml;ber die Strasse braust. Ein wahnsinniger Hardy mit der Kamera im Kofferraum; einen Meter hinter der Sto&amp;szlig;stange Dirk, Claus Peter und ich auf den R&amp;auml;dern in Vogelflugformation. Tempo, Konzentration, Leidenschaft. Gro&amp;szlig;es Kino. Hardy ist gl&amp;uuml;cklich. Wir alle sind erleichtert. Solche Fotos fallen nicht vom Himmel. Heute waren daf&amp;uuml;r mehr als zehn Kilometer Radfahren hinter dem Auto n&amp;ouml;tig&lt;/span&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/GriffanAmpel.jpg&quot; alt=&quot;GriffanAmpel.jpg&quot; width=&quot;185&quot; height=&quot;247&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Tunnelsteigung.jpg&quot; alt=&quot;Tunnelsteigung.jpg&quot; width=&quot;185&quot; height=&quot;247&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/RegenTasche.jpg&quot; alt=&quot;RegenTasche.jpg&quot; width=&quot;185&quot; height=&quot;247&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Radfreundliche Ampel mit Haltegriff, radunfreundlicher Tunnel mit Steigung, regenfeste Radtasche&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/DerHund.jpg&quot; alt=&quot;DerHund.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/HRDLfertig.jpg&quot; alt=&quot;HRDLfertig.jpg&quot; width=&quot;285&quot; height=&quot;214&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Perspektivwechsel: Ridgeback-H&amp;uuml;ndin &quot;Trixy&quot; mit Herrchen, Dirk und Holger mit Selbstausl&amp;ouml;ser&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dirk:&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Der Tag beginnt mit einem Knall, beim Anstieg auf einen H&amp;uuml;gel hinter Jena rei&amp;szlig;t mir die Kette. Premiere. Ist mir in meinem bisherigen Radler-Leben noch nie passiert. Ich kann das Rad gut abfangen, lege es ins Gras und klaube die Kette von der Stra&amp;szlig;e auf wie eine tote Schlange. Zum Gl&amp;uuml;ck haben wir einen Kettennieter dabei, zwei Glieder m&amp;uuml;ssen raus, die gek&amp;uuml;rzte Kette aber tut anstandslos ihren Dienst. Und doch ist der Vorfall ein Beleg daf&amp;uuml;r, wie sehr unsere Tour durch Deutschland auch auf das Material geht. F&amp;uuml;nf Tagen durch Regen und Sonne, &amp;uuml;ber harte Anstiege und steile Abfahrten, auf Kopfsteinpflasterstra&amp;szlig;en und Waldwegen haben Spuren hinterlassen an den R&amp;auml;dern. An den Fahrern sowieso. Holger hat dicke Beine, Claus Peter dicke Augen, ich habe einen dicken Kn&amp;ouml;chel.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Die ersten drei Stunden fahren wir einen einzigen Kilometer immer wieder auf und ab. Fotograf Hardy M&amp;uuml;ller sitzt vor uns im Kofferraum seines Mietwagens und knipst und knipst und knipst. Gegen 14 Uhr machen wir uns dann auf die 130 Kilometer, die heute abzuspulen sind. Kurz hinter Jena beginnt es zur regnen. Und dann die erste &amp;Uuml;berraschung. Wir kommen in den Zeitzgrund, den ich als wundervollen Radweg durch eine Flussauenlandschaft mit vielen M&amp;uuml;hlen abgespeichert habe. Doch anders als mir die Erinnerung meiner letzten Tour auf diesem Weg suggeriert, ist der Weg gar nicht asphaltiert. Vor f&amp;uuml;nf Jahren war ich hier mit einem Trekkingrad unterwegs, der trocken-feste Waldboden fuhr sich wie Asphalt. Doch nach dem vielen Regen der letzten Tage (und des heutigen) ist der Boden weich, die Fahrt anstrengend mit den tief einsinkenden, schweren R&amp;auml;der. Es entsch&amp;auml;digt die Landschaft mit ihrem urwaldartigen, dichten Wald und dem munter dahin pl&amp;auml;tschernden Fluss mit seinen kleinen Inseln, die von Farnen und Moos &amp;uuml;berwuchert sind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Simsonfertig.jpg&quot; alt=&quot;Simsonfertig.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/SimsonNabu.jpg&quot; alt=&quot;SimsonNabu.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Simson in Kraftsdorf: Wir treffen Daniel Schilling, der Schwalben restauriert&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/SimsonMann.jpg&quot; alt=&quot;SimsonMann.jpg&quot; width=&quot;185&quot; height=&quot;247&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/6021-Sonnenuntergang.jpg&quot; alt=&quot;6021-Sonnenuntergang.jpg&quot; width=&quot;350&quot; height=&quot;247&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Daniel erz&amp;auml;hlte von einem Radler, der vor einiigen Wochen vorbei gekommen ist - unterwegs von Moskau nach Aachen (Schluck!). Wir radeln weiter, den Sonnenuntergang im R&amp;uuml;cken&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird ein wundervoller Radeltag im Grenzland zwischen Th&amp;uuml;ringen und Sachsen, wir kommen durch h&amp;uuml;bsch herausgeputzte Orte wie Kraftsdorf und Meerane, fahren &amp;uuml;ber einsame Stra&amp;szlig;en, die sich auf breitkuppigen H&amp;uuml;gelketten dahin winden und dann in k&amp;uuml;hle W&amp;auml;lder eintauchen. Wir treffen die Schmidts aus Chemnitz, mit ihrem Einkauf auf dem Heimweg (&amp;bdquo;Wir radeln jeden Tag, bei jedem Wetter.&amp;ldquo;), eine Studentin, die ein Haargummi als Hosenband verwendet, die Ridgeback-H&amp;uuml;ndin Tricksy mit ihrem Herrchen (&amp;bdquo;Wau! Wau!&amp;ldquo;) und ein junges M&amp;auml;dchen, das uns am H&amp;uuml;gel vor Hohenstein-Ernstthal &amp;ndash; der Karl-May-Stadt &amp;ndash; vers&amp;auml;gt (&amp;bdquo;Bist du die Mountainbike-Meisterin von Hohenstein?&amp;ldquo; &amp;bdquo;N&amp;ouml;&amp;ouml;. Macht einfach Spa&amp;szlig;.&amp;ldquo;). Langsam f&amp;auml;rbt sich der Abendhimmel rot.&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Zwischenzeitlich ist Holger in ein Taxi gestiegen. Schon den ganzen Tag klagte er &amp;uuml;ber Schmerzen in den Knien, immer wieder machten wir kurze Pausen, danach ging es besser, doch 40 Kilometer vor dem Ziel ist Schluss. Allein brausen Claus Peter, der mit zunehmender Ersch&amp;ouml;pfung noch wortkarger wird und sich an einer Tankstelle mit einem verbl&amp;uuml;ffenden Mix aus einem Snickers, einer Bifi und einer Dose Cola dopt, und ich, der sich auf das z&amp;auml;he Verstreichen der Meter und Kilometer auf dem Tacho konzentriert, durch die aufziehende Dunkelheit (und es gebietet die Chronisten-Pflicht darauf hinzuweisen, dass uns das Navigationsger&amp;auml;t tats&amp;auml;chlich noch &amp;uuml;ber einen Waldweg schickt, eine nicht ganz ungef&amp;auml;hrliche Passage). Gegen 23 Uhr erreichen wir unser Ziel Chemnitz. Mann, war das ein sch&amp;ouml;ner Tag auf dem Rad. Und Mann, bin ich fertig.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;Um 23.55 liege ich wie ein alter Mann im Bett und tr&amp;auml;ume von einem Ruhetag. Die n&amp;auml;chste Etappe soll ganz kurz sein, weniger als 90 Kilometer sind es nach Dresden. Mal sehen, wie lange wir brauchen.&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Nachtfahrt.jpg&quot; alt=&quot;Nachtfahrt.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Nightrider auf der Abfahrt nach Chemnitz. Es ist sp&amp;auml;t geworden, kurz nach 23 Uhr erreichen wir unsere Unterkunft&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;5. Etappe&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;140 Kilometer&lt;br /&gt;1200 H&amp;ouml;henmeter&lt;br /&gt;Regen im Zeitzgrund&lt;br /&gt;schwere Beine&lt;br /&gt;19 Km/h Durchschnittsgeschwindigkeit&lt;br /&gt;Blogeintrag gepostet um 12 Uhr&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;
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      <dc:creator>Dirk Lehmann</dc:creator>
      
    <category>Allgemein</category>
         <pubDate>Thu, 07 Jun 2012 11:03:28 +0200</pubDate>
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   <title>from the road</title>
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        Liebe Leser,&lt;br /&gt;erst kurz nach 23 Uhr sind wir gestern angekommen und waren zu fertig, um noch zu bloggen. Jetzt sitzen wir dran. Wir brauchen wohl noch eine Weile bis dahin einer erster Gru&amp;szlig; von unterwegs.&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Kummer.jpg&quot; alt=&quot;Kummer.jpg&quot; width=&quot;450&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;Holger, Claus Peter und Dirk&amp;nbsp;
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      <dc:creator>Dirk Lehmann</dc:creator>
      
    <category>Allgemein</category>
         <pubDate>Thu, 07 Jun 2012 10:54:38 +0200</pubDate>
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   <title>Deutschland-Tour, 4. Etappe: Eisenach - Jena</title>
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        &lt;strong&gt;Tag der Begegnungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Panzerweg.jpg&quot; alt=&quot;Panzerweg.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Endlose Weiten zwischen Gotha und Erfurt - nur vereinzelte Pilger sind hier unterwegs&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/cpWurst.jpg&quot; alt=&quot;cpWurst.jpg&quot; width=&quot;185&quot; height=&quot;139&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/DLWUrst.jpg&quot; alt=&quot;DLWUrst.jpg&quot; width=&quot;185&quot; height=&quot;139&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/CPWaldweg.jpg&quot; alt=&quot;CPWaldweg.jpg&quot; width=&quot;185&quot; height=&quot;139&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;In Eisenach testeten wir die Original Th&amp;uuml;ringer Bratwurst - aber, offen gesagt, so ganz &amp;uuml;berzeugt waren wir nicht, die M&amp;ouml;-Bratwurst aus der Hamburger M&amp;ouml;nckebergstra&amp;szlig;e ist besser. Dann geht es mit Wurstantrieb weiter&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Winters.jpg&quot; alt=&quot;Winters.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Erdmann.jpg&quot; alt=&quot;Erdmann.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Die Winters aus M&amp;uuml;nchen unterwegs auf dem 450 km langen &amp;Ouml;kumenischen Pilgerweg von G&amp;ouml;rlitz bis hinter Eisenach. Herr Erdmann aus Kiel pilgert mit Rad und seiner Frau (hier nicht im Bild)&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Claus Peter:&lt;br /&gt;In den ersten drei Tagen sind uns fast keine anderen Radfahrer begegnet. Okay, das ist nicht sonderlich erstaunlich und hat nichts mit der Strecke zu tun, sondern mit dem Regen und der K&amp;auml;lte. Doch in Th&amp;uuml;ringen sind trotz aller Widrigkeiten einige Rennradfahrer unterwegs. Und kurz hinter Eisenach schlie&amp;szlig;en wir auf eine Ehepaar aus Trekkingr&amp;auml;dern auf. Man kommt ins Gespr&amp;auml;ch. Es sind die Erdmanns, auf dem Weg nach Gotha, beide so um die 60. Sie kommen aus Kiel (nicht verwandt mit dem bekannten Einhandsegler Wilfried Erdmann) und sind mit dem Zug nach Eisenach gefahren. Bis an die Elbe wollen sie noch. Herr Erdmann steuert ein nagelneues Stevens 24-Gang-Rad. Das sei doch etwas einfacher, als &amp;ndash; wie fr&amp;uuml;her &amp;ndash; mit einem 7-Gang-Rad durch das Alpenvorland. Frau Erdmann erz&amp;auml;hlt, dass sie 50 bis 80 Kilometer am Tag schaffen, ohne Gep&amp;auml;ck gerne auch mehr. Dann kommt eine Steigung und das Gespr&amp;auml;ch erstirbt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine halbe Stunde sp&amp;auml;ter sind wir auf einer endlosen Geraden unterwegs, immer leicht bergauf, auf alten Panzerplatten, padong, padong, padong macht es. Am Horizont zeichnen sich zwei Punkte ab, die langsam gr&amp;ouml;&amp;szlig;er werden. Es sind die Winters, wie sich herausstellt, auch beide so um die 60. Frau Winter vorneweg, Herr Winter in ihrem Windschatten. Sie kommen aus M&amp;uuml;nchen erz&amp;auml;hlen sie. Nein, der schnurgerade Weg sei keineswegs langweilig, es sei schlie&amp;szlig;lich ein Pilgerweg. Schlimm sei es nur, wenn man l&amp;auml;ngere Zeit keinen Wegweiser finde. Gestartet sind die Winters in G&amp;ouml;rlitz, das ist rund 400 Kilometer weit weg. Sie wollen noch bis Eisenach. Wir sind schwer beeindruckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann, nicht weit vor Jena, sehen wir einen Mann vor uns, der sein Velo einen steilen Weg aus Kopfsteinpflaster hinaufschiebt und telefoniert. Mal schauen, wer das ist. Doch er hat uns offenbar gesehen, schwingt sich auf der Kuppe auf sein Rad und tritt voll in die Pedale. Wir auch. Aber wir kommen ihm einfach nicht n&amp;auml;her. Er will entkommen. Aber nicht mit uns!! Wir geben jetzt Vollgas, Kuppe rauf, Kuppe runter, ganz langsam kommen wir n&amp;auml;her, ich fahre neben ihm und bitte ihn, mal kurz zu halten. Es ist Ricardo, wie er uns sagt, sch&amp;auml;tzungsweise Mitte 30, auf einen kleinen Trainingsrunde am Abend. Er wohnt hier in der Gegend und gibt seinem Stevens-Crosser gerne mal die Sporen. Falls es ihn ge&amp;auml;rgert hat, dass wir ihn eingeholt haben, l&amp;auml;sst er es sich jedenfalls nicht anmerken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/BrueckeErfurt.jpg&quot; alt=&quot;BrueckeErfurt.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Burg.jpg&quot; alt=&quot;Burg.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Blaue Br&amp;uuml;cke, blauer Himmel: In Gotha folgen wir dem Radweg Th&amp;uuml;ringer St&amp;auml;dtekette, der uns &amp;uuml;ber Br&amp;uuml;cken aus der Stadt f&amp;uuml;hrt, Burg auf einem H&amp;uuml;gel bei M&amp;uuml;hlberg&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Kalenderblatt.jpg&quot; alt=&quot;Kalenderblatt.jpg&quot; width=&quot;580&quot; height=&quot;435&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wie ein Kalenderblatt: Landschaft im Apfelst&amp;auml;dter Ried zwischen Gotha und Erfurt&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dirk:&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;In Eisenach essen wir in den historischen Gassen beim Stadttor eine Th&amp;uuml;ringer Bratwurst (Claus Peter merkt an, dass die in Hamburg besser schmecke), in Gotha bestellen wir unterhalb des Rathausturmes ein italienisches Eis (die Sorte Schokolade ist eher so lala, aber das Rocher-Eis, auf dem Schild stand &amp;bdquo;Rosche&amp;ldquo;, schmeckt toll), in Erfurt sitzen wir am Anger und mampfen amerikanische Burger (zum Abschluss spendiert Claus Peter einen Espresso), und in Jena wird uns in der seltsamen 1970er-Jahre Atmosph&amp;auml;re des Braugasthofs &amp;bdquo;Papierm&amp;uuml;hle&amp;ldquo; Hausmannskost serviert (eine zarte Rinderroulade in brauner Sauce, dazu Rotkohl und zwei Kn&amp;ouml;del),&amp;nbsp;selbst das Essen ist ein Sendbote aus der Vergangenheit, und ich bin froh, dass danach nur noch der Anstieg ins Bett zu bew&amp;auml;ltigen ist. Eine Etappe f&amp;uuml;r Genie&amp;szlig;er also.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Anfangs schickt uns &amp;bdquo;Mutti&amp;ldquo;, wie wir das Falk-Navigationsger&amp;auml;t mit seiner weiblichen Stimme nennen, von Eisenach wieder den erstbesten H&amp;uuml;gel hoch. Mutti ist eine Sadistin. Wobei es ja gar nicht Muttis Schuld ist, das Navi stellt uns ja nur die Touren zur Verf&amp;uuml;gung, der Sadist muss irgendwo anders sitzen und denken, dass es eine gute Idee w&amp;auml;re, einen kilometerlangen Panzerplattenweg mit einer stetigen Steigung von vier bis f&amp;uuml;nf Prozent hinauf zu radeln, um dann nach Gotha hinabzust&amp;uuml;rzen. Doch weil das Gep&amp;auml;ck die R&amp;auml;der so schwer in die Fugen zwischen den drei bis vier Meter breiten Platten zieht, kann man den Abfahrtsrausch nicht genie&amp;szlig;en. Und deshalb beschlie&amp;szlig;en wir, ab Gotha dem Radfernweg Th&amp;uuml;ringer St&amp;auml;dtekette zu folgen. Obwohl der auch &amp;uuml;ber unbefestigte Waldwege f&amp;uuml;hrt und f&amp;uuml;r ein paar Kilometer einer Autobahn recht nahe kommt, ist das Fahren auf der &quot;St&amp;auml;dtekette&quot; eher ein Vergn&amp;uuml;gen. Mutti sagt st&amp;auml;ndig &amp;bdquo;Bitte wenden&amp;ldquo;, und spa&amp;szlig;eshalber &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft Claus Peter das H&amp;ouml;henprofil. Mutti schickt uns wieder einen Berg hinauf, den wir auf dem Radweg umfahren.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Erfurt.jpg&quot; alt=&quot;Erfurt.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Weimar.jpg&quot; alt=&quot;Weimar.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Herausgeputzt und abgek&amp;auml;mpft: Altstadt von Erfurt, besetztes Haus in Weimar&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Pferd.jpg&quot; alt=&quot;Pferd.jpg&quot; width=&quot;580&quot; height=&quot;435&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Tag der Begegnungen: neugieriges Pony am Wegesrand&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Mit der St&amp;auml;dtekette wird die Radtour tats&amp;auml;chlich zu einer Radreise. Der Weg f&amp;uuml;hrt uns in die Innenst&amp;auml;dte. Und auch wenn uns viele Menschen mit unserer seltsamen Kleidung, mit martialischen Helmen und dunklen Brillen, mit klickernden Schuhen und schwarzen, leggings&amp;auml;hnlichen Beinlingen f&amp;uuml;r Freaks halten (woraus sie &amp;uuml;brigens keinen Hehl machen), kriegt unsere Tour einen anderen Charakter. Und obwohl wir auch heute zwischenzeitlich ordentlich Gas geben, bin ich bei der Ankunft im Hotel am sp&amp;auml;ten Abend ganz entspannt. Es f&amp;uuml;hlt sich gut an, so zu reisen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Wir sind heute nur zu zweit unterwegs. Holger ist zu Hardy M&amp;uuml;ller ins Auto gestiegen. Der Fotograf ist gestern zu uns gesto&amp;szlig;en, um f&amp;uuml;r &amp;bdquo;Stern gesund leben&amp;ldquo; ein Foto zu machen (Hardy hat die aktuelle Titelgeschichte von GEO SAISON fotografiert, &amp;bdquo;S&amp;uuml;dtirol&amp;ldquo;, wie ich finde: ein Meisterwerk). Holger plant in dem Heft ein St&amp;uuml;ck &amp;uuml;ber drei verr&amp;uuml;ckte Kerle, die mit dem Rad quer durch Deutschland radeln...&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Als n&amp;auml;chste steht die f&amp;uuml;nfte Etappe an, es geht von Jena nach Chemnitz, ca. 115 Kilometer. Der Radweg wird uns durch ein ganz besonderes St&amp;uuml;ck Deutschland f&amp;uuml;hren &amp;ndash;&amp;nbsp;den Zeitzgrund. Das tief eingeschnittene Tal des Zeitzbaches ist umgeben von waldreichen H&amp;auml;ngen, der Fluss m&amp;auml;andert hindurch, eine verwunschene Stimmung liegt &amp;uuml;ber dem Land, durch das ein wundervoll glatt asphaltierter Radweg f&amp;uuml;hrt. Ich freue mich jetzt schon auf dieses St&amp;uuml;ck Deutschland.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/WeimarRadwege.jpg&quot; alt=&quot;WeimarRadwege.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/CPRicardo.jpg&quot; alt=&quot;CPRicardo.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Hinter Weimar stellen wir nach einer kleinen Verfolgung Ricardo, der auf einer Feierabendrunde unterwegs ist&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Abendhimmel.jpg&quot; alt=&quot;Abendhimmel.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;em&gt;Und zum Abschluss noch einige Impressionen: Abendhimmel &amp;uuml;ber dem Jenaer Forst. Und zwei Bilder aus dem Hotel, in dem wir gelandet sind. Eines der &quot;geschmackvoll eingerichteten&quot; Zimmer hat eine kleine K&amp;uuml;che, die wir zum Blogger-B&amp;uuml;ro ernannt haben&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/Bloggeroffice.jpg&quot; alt=&quot;Bloggeroffice.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/25/CPDLbloggen.jpg&quot; alt=&quot;CPDLbloggen.jpg&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Etappe&lt;br /&gt;118 Kilometer&lt;br /&gt;850 H&amp;ouml;henmeter&lt;br /&gt;Th&amp;uuml;ringer Bratwurst&lt;br /&gt;Panzerstra&amp;szlig;e&lt;br /&gt;21 Km/h Durchschnittsgeschwindigkeit&lt;br /&gt;Blogeintrag gepostet um 11 Uhr&amp;nbsp;
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      <dc:creator>Dirk Lehmann</dc:creator>
      
    <category>Allgemein</category>
         <pubDate>Wed, 06 Jun 2012 07:54:12 +0200</pubDate>
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