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  <title>Fotoblog Japan - eine moderne Abenteuerreise</title>
  <link>/blog/geo/fotoblog-japan-eine-moderne-abenteuerreise</link>
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  <pubDate>Fri, 24 May 2013 19:42:24 +0200</pubDate>
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    <item>
   <title>Die magischen Wälder von Yakushima</title>
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        Bilder der urw&amp;uuml;chsigen Urwaldinsel Yakushima vor der S&amp;uuml;dk&amp;uuml;ste von Kyushu hatten mich schon vor der Reise fasziniert und es war klar, dass ich w&amp;auml;hrend der Reise durch Japan dieser Insel einen Besuch abstatten musste. Man k&amp;ouml;nnte aus Sicht eines westlichen Besuchers auch genauso gut eine Reise ans Ende der Welt planen. Hier ist die Kommunikation in Englisch endg&amp;uuml;ltig zu Ende und Beschilderungen sind gr&amp;ouml;&amp;szlig;tenteils nur mehr in japanischen Schriftzeichen vorhanden. Was an sich auch ausreichend ist, denn hier sind auch fast keine westlichen Touristen mehr unterwegs - zumindest habe ich keine gesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_9657.jpg&quot; alt=&quot;IMG_9657.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber beginnen wir am Anfang des Abenteuers Yakushima:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die F&amp;auml;hre zur Insel kann nur mit japanischen Sprachkenntnissen vorausgebucht werden, eine Bezahlung ist nur mit japanischer Kreditkarte oder Konto&amp;uuml;berweisung von einem japanischen Konto aus m&amp;ouml;glich. Ein Freund in Japan hilft aus und mein Ticket ist gebucht. Die Insel ist zwar nicht besonders gro&amp;szlig;, zur Fortbewegung braucht man idealerweise aber ein eigenes Auto. Man kann es bereits erahnen, die Buchung dieses Autos nimmt einen &amp;auml;hnlichen Verlauf wie die des F&amp;auml;hrentickets - wie gut dass man Freunde hat...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Vorabend erreiche ich die Hafenstadt Kagoshima am s&amp;uuml;dwestlichen Ende von Kyushu. Die Stadt liegt an der Westseite einer Bucht in deren Mitte sich bedrohlich der allgegenw&amp;auml;rtige Vulkan Sakurajima erhebt. Sakurajima ist einer der aktivsten Vulkane Japans und die Tatsache dass der letzte Ausbruch am 13. M&amp;auml;rz 2011 stattfand sowie die nur 12 km Entfernung des Vulkangipfels vom Stadtzentrum, macht das etwas mulmige Gef&amp;uuml;hl in meiner Magengegend nicht besser, als ich mein Zimmer im Ryokan beziehe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An der Hafenpromenade sitze ich an einem wunderbaren Fr&amp;uuml;hsommerabend in einem kleinen Shabu-Shabu Restaurant, das zu meinem gro&amp;szlig;en Erstaunen auch Pizza anbietet. Des R&amp;auml;tsels L&amp;ouml;sung gesellt sich recht bald zu mir an den Tisch. Maria, die Besitzerin des Restaurants, liebt Europa, ganz besonders Italien und versichert mir, dass sie die beste italienische K&amp;uuml;che in Kyushu anzubieten hat und ihre Pizzas im original Steinofen gebacken werden. Es ist immer wieder erstaunlich welche Konversationen man mit ein paar Brocken Englisch, Japanisch, einem Bleistift und Blatt Papier f&amp;uuml;hren kann. Im Verlauf des Abends erfahre ich, dass Maria urspr&amp;uuml;nglich von den Amami Inseln zwischen Kyushu und Okinawa kommt, Christin ist, bereits Europa besucht hat und es unheimlich toll findet, dass heute jemand aus &amp;Ouml;sterreich bei ihr zu Gast ist. Der perfekte Ausklang des Abends ist eine junge Frau, die Shamisen spielt, singt und gemeinsam mit Maria an den Trommeln traditionelle Musik von den Amami Inseln darbietet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Pizza war &amp;uuml;brigens sehr gut - wenn auch etwas gew&amp;ouml;hnungsbed&amp;uuml;rftig, sie mit St&amp;auml;bchen zu essen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz fr&amp;uuml;h am Morgen verl&amp;auml;sst die F&amp;auml;hre den Hafen von Kagoshima mit Kurs auf Yakushima.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Expressf&amp;auml;hre ist ein sehr eigenwilliges Tragfl&amp;auml;chenboot, das &amp;uuml;ber die Wasseroberfl&amp;auml;che zu fliegen scheint und nach knapp 3 Stunden den Hafen von Yakushima erreicht. Eine Konversation mit H&amp;auml;nden und F&amp;uuml;&amp;szlig;en sp&amp;auml;ter bin ich stolzer Besitzer eines kleinen Mietwagens, mit dem ich zu meinem Minshuku, einer kleinen Herberge, fahre. Nach einigem weiteren Gestikulieren, L&amp;auml;cheln und vielen Verbeugungen beziehe ich mein kleines Zimmer und beginne mit der Erkundung der Insel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Yakushima ist eine fast kreisrunde Insel mit einem Durchmesser von 28 km und kann bequem &amp;uuml;ber eine Ringstra&amp;szlig;e entlang der K&amp;uuml;ste abgefahren werden. Einer der Hauptgr&amp;uuml;nde Yakushima zu besuchen liegt allerdings darin, die Stra&amp;szlig;en zu verlassen und in den dichten Regenwald einzutauchen, der die gesamte Insel wie eine dicke gr&amp;uuml;ne Decke &amp;uuml;berzieht. Der Gro&amp;szlig;teil der Insel ist heute ein Nationalpark und seit 1993 auch eine UNESCO Welterbest&amp;auml;tte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_9446.jpg&quot; alt=&quot;IMG_9446.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Mitte der Insel erhebt sich ein gewaltiges Gebirgsmassiv, das von den goldenen Sandstr&amp;auml;nden auf Meeresniveau bis auf 1.936 m emporschie&amp;szlig;t und Yakushima zum s&amp;uuml;dlichsten Ort Japans macht, in dem im Winter Schnee auf den Bergen liegt. Diese hohen Berge sind auch der Grund daf&amp;uuml;r, dass Yakushima einer der nassesten Orte dieser Erde ist. In den Bergen f&amp;auml;llt eine gewaltige Menge von bis zu 10.000 mm Niederschlag pro Jahr. Nicht umsonst scherzen die Bewohner der Insel, dass es hier 35 Tage pro Monat regnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_6554.jpg&quot; alt=&quot;IMG_6554.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_9951.jpg&quot; alt=&quot;IMG_9951.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F&amp;uuml;r viele Japaner ist ein Besuch von Yakushima neben Hokkaido ein Abenteuer in der Wildnis. Dementsprechend viele Touristen kommen auch auf die Insel. Ich entscheide mich, die kurzen Rundwege zu meiden und die etwas l&amp;auml;ngeren und anstrengenderen Wanderungen zu unternehmen und habe damit den Urwald praktisch f&amp;uuml;r mich alleine - aus menschlicher Sicht. Rufe von Affen und V&amp;ouml;geln und das stetige Pl&amp;auml;tschern und Tropfen von Wasser sind mein stetiger Begleiter durch das gr&amp;uuml;ne Dickicht. Als sich dann noch einer der kleinen einheimischen Sika Hirsche an meine Seite gesellt und mich neugierig ein St&amp;uuml;ck des Weges begleitet habe ich das Gef&amp;uuml;hl, endg&amp;uuml;ltig der Realit&amp;auml;t entschwunden und in einen uralten verwunschenen M&amp;auml;rchenwald eingetaucht zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_9969.jpg&quot; alt=&quot;IMG_9969.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_9583.jpg&quot; alt=&quot;IMG_9583.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_6840.jpg&quot; alt=&quot;IMG_6840.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der ber&amp;uuml;hmte japanische Regisseur und Oscar-Gewinner Hayao Miyazaki soll sich die Inspiration f&amp;uuml;r seinen bekannten Anime Film &quot;Prinzessin Mononoke&quot; bei einem Besuch auf Yakushima geholt haben. Inmitten dieser magischen W&amp;auml;lder habe ich keinen Zweifel daran, dass diese Geschichte wahr ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer gr&amp;uuml;nen Wand gleichend erstreckt sich ein endloser gem&amp;auml;&amp;szlig;igter Regenwald vor mir. Riesige Wurzeln schlingen sich wie gespenstische Lebewesen &amp;uuml;ber B&amp;auml;ume und Felsen. Die Phantasie malt Gesichter und seltsame Fabelwesen in die Landschaft. Die stummen W&amp;auml;chter der W&amp;auml;lder sind die gewaltigen Baumriesen - Yaku Sugi - uralte japanische Zedern, die zu wachsen begannen als das r&amp;ouml;mische Reich in Europa im Entstehen begriffen war. Jomon-sugi ist der &amp;Auml;lteste der Zedern und weit &amp;uuml;ber 2.500 Jahre alt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_9929.jpg&quot; alt=&quot;IMG_9929.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_9525.jpg&quot; alt=&quot;IMG_9525.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_9513.jpg&quot; alt=&quot;IMG_9513.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_9602.jpg&quot; alt=&quot;IMG_9602.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;W&amp;auml;hrend der Edo Periode Japans waren Dachschindeln aus dem Holz der Yakushima Zedern so wertvoll, dass sie anstelle von Reis f&amp;uuml;r die Bezahlung von Steuern verwendet wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Tag neigt sich dem Ende zu und nach einer langen Wanderung verlasse ich den Wald in Richtung Zivilisation. In den letzten warmen Sonnenstrahlen haben es sich einige neugierige Makaken - Yakuzaru genannt - am Stra&amp;szlig;enrand zur gegenseitigen Fellpflege gem&amp;uuml;tlich gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_6631.jpg&quot; alt=&quot;IMG_6631.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_6827.jpg&quot; alt=&quot;IMG_6827.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Gedanke, dass die Affen eigentlich genau die richtige Idee haben, l&amp;auml;sst mich zur Stra&amp;szlig;enkarte greifen und mein n&amp;auml;chstes Ziel ansteuern. Ich setze mich an einen goldenen Sandstrand, stecke meine F&amp;uuml;&amp;szlig;e in den noch warmen Sand und sehe zu wie die Sonne am Horizont in den Ozean taucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_9822.jpg&quot; alt=&quot;IMG_9822.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_6712.jpg&quot; alt=&quot;IMG_6712.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
   </description>
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      <dc:creator>Marcus Haid</dc:creator>
      
    <category>Allgemein</category>
         <pubDate>Thu, 28 Jun 2012 15:40:52 +0200</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Budo - japanische Kampfkunst im 21. Jahrhundert</title>
   <description>
        Wenn man in Japan versucht, etwas auf offiziellem Wege zu organisieren, st&amp;ouml;&amp;szlig;t man zun&amp;auml;chst meist auf... nichts... Schweigen, keine Reaktion. Ein &quot;Nein&quot; ist in Japan der letzte Ausweg. Lieber ausweichend antworten oder am besten gar nicht. &quot;Tot stellen&quot; ist immer noch besser als sein Gegen&amp;uuml;ber mit einer Ablehnung zu beleidigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ehemaliger Kampfsportler war es mir sehr wichtig, diesen Aspekt der  japanischen Kultur zu dokumentieren. Budo - Kampfkunst - ein f&amp;uuml;r  Au&amp;szlig;enstehende nur schwer einzuordnendes Konzept einer komplexen  Vermischung aus Tradition, Ritual, Philosophie, Lebensform, Religion und  Sport.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ausl&amp;auml;ndischer Besucher ist es nicht m&amp;ouml;glich einfach  so in ein Dojo - den Trainingsraum - zu spazieren um dort gar Foto- und  Filmaufnahmen zu machen. Alle meine Bem&amp;uuml;hungen, eine Einladung in ein  Dojo zu bekommen, endeten an der un&amp;uuml;berwindbar scheinenden Mauer des  Schweigens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_2334_2.jpg&quot; alt=&quot;IMG_2334_2.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach unz&amp;auml;hligen E-Mails und Kontaktversuchen endlich eine Antwort, ich bin in ein Kendo-Dojo in Osaka eingeladen. Meine Instruktionen lauten: &quot;Freitag, Namba Station, 18:15 Uhr, Ausgang Nr. 5&quot;. Ich habe keine Ahnung was mich erwartet, ich packe meine Ausr&amp;uuml;stung und setze mich in den Zug von Kyoto nach Osaka. Um 18:10 spuckt mich eine Rolltreppe am Ausgang Nr. 5 auf Stra&amp;szlig;enebene aus und ich werde freundlich von einem jungen Mann begr&amp;uuml;&amp;szlig;t. George, ein geb&amp;uuml;rtiger Schotte, der seit Jahren in Osaka lebt, sollte mein T&amp;uuml;r&amp;ouml;ffner in die Welt eines japanischen Kendo Dojos sein. Verbindet mich doch mit Schottland aufgrund meiner Arbeit ein ganz besonderes Verh&amp;auml;ltnis, konnte ich mir ein L&amp;auml;cheln &amp;uuml;ber die Zuf&amp;auml;lle im Leben nicht verkneifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pl&amp;ouml;tzlich ist alles ganz einfach, die japanischen Sensei - Lehrmeister - begr&amp;uuml;&amp;szlig;en mit freundlich im Dojo und ich habe uneingeschr&amp;auml;nkte Foto- und Filmerlaubnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Turnsaal einer Schule treffen sich M&amp;auml;nner und Frauen zum Kendo-Training. Die j&amp;uuml;ngste K&amp;auml;mpferin an diesem Abend ist 4 Jahre alt und George erz&amp;auml;hlt mir, dass sie das erste Mal noch in Windeln durch das Dojo gelaufen ist. Den &amp;auml;ltesten Lehrmeister sch&amp;auml;tze ich auf Ende 70.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_9861.jpg&quot; alt=&quot;IMG_9861.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_9731.jpg&quot; alt=&quot;IMG_9731.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_9794.jpg&quot; alt=&quot;IMG_9794.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine ohrenbet&amp;auml;ubende Ger&amp;auml;uschkulisse erf&amp;uuml;llt die Halle. Durchdringende Kampfschreie, stampfende F&amp;uuml;&amp;szlig;e und laute Schl&amp;auml;ge, wenn die Bambus-Schwerter mit voller Wucht auf die R&amp;uuml;stung des Gegners treffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das moderne Kendo, was &amp;uuml;bersetzt ungef&amp;auml;hr so viel wie &quot;Weg des Schwertes&quot;&amp;nbsp; bedeutet, entwickelte sich aus dem traditionellen Schwertkampf-Training der Samurai, dem Kenjutsu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kendoka tragen traditionelle japanische Kleidung, dar&amp;uuml;ber eine R&amp;uuml;stung aus Men, Do, Tare und Kote - Helm, Brustschutz, Lendenschutz und dicke Handschuhe. Gek&amp;auml;mpft wird mit dem sogenannten Shinai, ein - simplifiziert ausgedr&amp;uuml;ckt - aus Bambus gefertigtes Wettkampfschwert, welches das urspr&amp;uuml;ngliche Katana symbolisiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_9892.jpg&quot; alt=&quot;IMG_9892.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_0089.jpg&quot; alt=&quot;IMG_0089.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_9886.jpg&quot; alt=&quot;IMG_9886.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine energiegeladene und kraftvolle Atmosph&amp;auml;re erf&amp;uuml;llt das Dojo w&amp;auml;hrend die Kampfsportler mit pr&amp;auml;zisen, schnellen Bewegungen aufeinander treffen. Ein kurzes gegenseitiges Umkreisen, dann st&amp;uuml;rzt einer der beiden Kendoka mit einem gellenden Schrei nach vorne, der vordere Fu&amp;szlig; stampft in den Boden und das Schwert kracht auf den Helm seines Gegners - Treffer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fortgeschrittenen stellen sich etwas weiter oben in Reih und Glied an, um ein Match mit dem erfahrensten Sensei zu ergattern, der trotz seines Alters die Sch&amp;uuml;ler der Reihe nach scheinbar m&amp;uuml;helos bezwingt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_0024.jpg&quot; alt=&quot;IMG_0024.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_2607.jpg&quot; alt=&quot;IMG_2607.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Besuch in Osaka scheint den Bann gebrochen zu haben, denn kurz darauf habe ich noch die M&amp;ouml;glichkeit ein Aikido Dojo und eine Kyudo Trainingseinheit zu besuchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kyudo, der &quot;Weg des Bogens&quot; ist die jahrhundertealte Kunst des japanischen Bogenschie&amp;szlig;ens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Besuch im Kyudo Dojo steht im krassen Gegensatz zum Kendo Training. Wunderbar gekleidete M&amp;auml;nner und Frauen bewegen sich fast wie in Zeitlupe mit ritualisierten Bewegungen, in der Halle kann man eine Stecknadel fallen h&amp;ouml;ren. Die Kyudoka scheinen sich eher in einer Meditation zu befinden als einen Sport auszu&amp;uuml;ben. Geschossen wird mit einem Yumi, dem traditionellen japanischen Bogen, der sich stark von westlichen B&amp;ouml;gen unterscheidet. Ein Yumi ist &amp;uuml;ber 2 Meter hoch, damit gr&amp;ouml;&amp;szlig;er als der Bogensch&amp;uuml;tze und asymmetrisch aufgebaut - der obere Wurfarm des Bogens ist weitaus l&amp;auml;nger als der untere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei den j&amp;uuml;ngeren und unerfahreneren Kyudoka verr&amp;auml;t das Zittern der H&amp;auml;nde und Arme noch wie anstrengend es ist, diesen Bogen korrekt durchzuspannen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_2186.jpg&quot; alt=&quot;IMG_2186.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_2493.jpg&quot; alt=&quot;IMG_2493.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleich neben dem Kyudo Dojo im Kyoto Budo Center dringen vertraute Kampfschreie und die Ger&amp;auml;usche von Bambusschwertern, die auf R&amp;uuml;stungen treffen aus dem Kendo Dojo. Eine Sporthalle weiter trainiert neben einigen Badminton Spielern eine kleine Gruppe gekleidet in traditioneller japanischer Kleidung Iaido - die Kunst des Schwertziehens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Budo, seit Jahrtausenden untrennbar mit der japanischen Kultur verbunden und auch im 21. Jahrhundert in moderner Form noch sehr lebendig...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_2736.jpg&quot; alt=&quot;IMG_2736.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; marcus haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
   </description>
   <link>http://www.geo.de/blog/geo/fotoblog-japan-eine-moderne-abenteuerreise/allgemein/budo</link>
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      <dc:creator>Marcus Haid</dc:creator>
      
    <category>Allgemein</category>
         <pubDate>Thu, 31 May 2012 18:19:15 +0200</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Karyukai - der Mythos Geisha zwischen Schein und Wirklichkeit</title>
   <description>
        &lt;p&gt;Die Geisha z&amp;auml;hlt zu den wohl bekanntesten stereotypischen Konzepten Japans. Im ewigen Zwielicht zwischen Schein und Wirklichkeit, einer delikaten Porzellan-Puppe gleichend, unerreichbar wie Wesen aus einer anderen Welt durch die engen Gassen der Stadt huschend werden diese Frauen wohl eines der unergr&amp;uuml;ndlichsten Ph&amp;auml;nomene Japans f&amp;uuml;r den westlichen Besucher bleiben. Maskenhafte wei&amp;szlig;e Gesichter mit roten Lippen - Relikte aus einer l&amp;auml;ngst vergangenen &amp;Auml;ra, die sich in beinahe schizophrener Weise nahtlos ins 21. Jahrhundert einf&amp;uuml;gen und niemals deplatziert erscheinen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Mythos das sich noch verst&amp;auml;rkt wenn man mit Japanern spricht und sie selbst in ehrf&amp;uuml;rchtig fl&amp;uuml;sterndem Ton von den Geishas sprechen.&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_8515.jpg&quot; alt=&quot;IMG_8515.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die sicherste Variante ist, sich in einem Pulk von Touristen in Gion, dem Altstadtviertel von Kyoto, in der N&amp;auml;he des Theaters zu postieren um dort einen fl&amp;uuml;chtigen Blick auf eine vorbeihuschende Geisha oder Maiko zu werfen. Organisierte Veranstaltungen im Hotel oder Ryokan und &amp;ouml;ffentliche Teezeremonien sind eine andere M&amp;ouml;glichkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F&amp;uuml;r mich aber beides Optionen, die dem Mythos das Geheimnisvolle rauben. Der Flair touristischer Massenware l&amp;auml;&amp;szlig;t in mir den Gedanken aufkeimen, da&amp;szlig; das doch nicht alles gewesen sein kann. Ich m&amp;ouml;chte eine direkte Begegnung und damit beginnt das organisatorische Abenteuer. Als westlicher Besucher, der japanischen Sprache nicht m&amp;auml;chtig, eine private Begegnung mit einer Geisha zu organisieren, noch dazu mit Foto- und Filmgenehmigung gestaltet sich als wahrer Spie&amp;szlig;rutenlauf. Eines Morgens erreicht mich dann &amp;uuml;ber einen guten Kontakt in Kyoto ein E-Mail - es hat geklappt. Eines der Geisha-H&amp;auml;user hat meine Anfrage akzeptiert. Das E-Mail enth&amp;auml;lt Datum und Uhrzeit des Treffpunkts - die Spannung steigt. Was wird mich erwarten? Letztlich mehr als ich zu tr&amp;auml;umen gewagt hatte.&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_9226.jpg&quot; alt=&quot;IMG_9226.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reiko-san, die Besitzerin des Geisha-Hauses, erwartet mich am vereinbarten Treffpunkt und erm&amp;ouml;glicht mir einen Einblick, der in dieser Form wohl nur &amp;auml;u&amp;szlig;erst selten m&amp;ouml;glich sein wird. Vor dem eigentlichen Fototermin darf ich die junge Maiko zum Friseur begleiten, wo sie den so typischen Haar-Stil bekommen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem 15. Lebensjahr beginnt die Ausbildung eines junges M&amp;auml;dchen, eine Zeit in der sie als Maiko bezeichnet wird. Nach einer circa f&amp;uuml;nf-j&amp;auml;hrigen Lehrzeit darf sie sich dann Geisha, oder wie in Kyoto &amp;uuml;blich Geiko, nennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abseits der Hauptstra&amp;szlig;en folge ich den beiden durch die engen und verwinkelten Gassen von Gion bis wir an einem unscheinbaren Haus ankommen. Hinter der Schiebet&amp;uuml;r verbirgt sich einer der &amp;auml;ltesten Friseursalons&amp;nbsp;von Kyoto, die auf das Anfertigen des Haarstils von Maikos spezialisiert ist. Im Inneren befinden sich sechs Frisiertische, alle voll belegt mit jungen Maikos. Der Terminkalender des Friseurs ist zum Bersten gef&amp;uuml;llt. Auch die Choreographin des nahegelegenen Miyako-Odori Theaters ist gerade hier um sich die Haare machen zu lassen. Es herrscht hektisches Treiben, ein stetiges Kommen und Gehen, endlos scheinende Verbeugungen. W&amp;auml;hrend man im nahegelegenen Elektronik-Megastore die Auswahl zwischen unendlich vielen Modellen von Gl&amp;auml;tteisen hat, f&amp;uuml;hlt man sich in diesem Fiseursalon in eine andere Zeit zur&amp;uuml;ckversetzt. Kreppeisen aus Metall, hei&amp;szlig; gemacht in einem gasbeheizten Beh&amp;auml;ltnis, scheinbar &amp;uuml;brig geblieben aus dem letzten Jahrhundert.&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_0740.jpg&quot; alt=&quot;IMG_0740.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Flink und mit tausendfach praktizierten Handgriffen bereitet eine &amp;auml;ltere Dame das Haar der Maiko f&amp;uuml;r die Frisur vor. W&amp;auml;hrenddessen erfahre ich, da&amp;szlig; f&amp;uuml;r die komplizierten Steckfrisuren der Maikos noch Ihr eigenes Haar verwendet wird. Erst eine Geisha kann diese Prozedur &amp;uuml;ber ein Haarteil vereinfachen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;Uuml;ber eine Stunde dauert es, bis die kunstvolle und komplizierte Frisur fertiggestellt ist. Diese Frisur wird die Maiko nun die n&amp;auml;chsten sechs Tage ununterbrochen tragen, ohne sie l&amp;ouml;sen und sich die Haare waschen zu k&amp;ouml;nnen. W&amp;auml;hrend dieser Zeit wird sie auch nur Kimono tragen und auf speziellen Nackenrollen schlafen um die Frisur nicht zu zerst&amp;ouml;ren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dem Friseurbesuch darf ich noch einige Bilder schie&amp;szlig;en bevor mich Reiko-san bittet, in zwei Stunden wiederzukommen wenn die Maiko geschminkt und fertig angezogen f&amp;uuml;r ich bereit sein wird.&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_0723.jpg&quot; alt=&quot;IMG_0723.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_0737.jpg&quot; alt=&quot;IMG_0737.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_0784.jpg&quot; alt=&quot;IMG_0784.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem mit Tatami-Matten ausgelegtem Raum im Teehaus warte ich dann auf die Maiko. Langsam wird die mit Reispapier bespannte Holzt&amp;uuml;re aufgeschoben und eine scheinbar zum Leben erwachte Puppe betritt mit kleinen Schritten den Raum, eingeh&amp;uuml;llt in einen wundersch&amp;ouml;nen, mehr als bodenlangen, Kimono.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin so fasziniert von diesem au&amp;szlig;erirdisch anmutenden Gesch&amp;ouml;pf, dass ich beinahe vergesse den Ausl&amp;ouml;ser der Kamera zu bet&amp;auml;tigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erstmals beginne ich zu verstehen, was damit gemeint ist, dass Geishas in einer Parallelwelt existieren. Karyukai, die &quot;Welt der Blumen und Weiden&quot; - eingebettet in Geheimnisse und Exklusivit&amp;auml;t.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Maiko hei&amp;szlig;t mich mit einer Teezeremonie willkommen, tanzt f&amp;uuml;r mich und beschert mir einige der unvergesslichsten und sch&amp;ouml;nster Bilder der Reise. Bei der Demonstration von einfachen aber nicht minder unterhaltsamen Partyspielen bricht das Eis ein wenig und ich kann ein lebenslustiges, kicherndes, junges M&amp;auml;dchen hinter der phantastischen Fassade erkennen.&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_0851.jpg&quot; alt=&quot;IMG_0851.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_0968.jpg&quot; alt=&quot;IMG_0968.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_0964.jpg&quot; alt=&quot;IMG_0964.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel zu schnell vergeht die Zeit und wir brechen zu einem abschlie&amp;szlig;enden Fotoshooting in den Stra&amp;szlig;en Kyotos auf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Verabschiedung frage ich die Besitzerin des Teehauses, wie ich der Maiko eine Freude mit einem kleinen Geschenk bereiten k&amp;ouml;nne. Reiko-san&#039;s Antwort - ich solle ihr doch einen Brief schreiben - f&amp;uuml;gt sich nahtlos in das faszinierende Bild eines Relikts aus einer&amp;nbsp;l&amp;auml;ngst vergangenen Zeit...&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_1136.jpg&quot; alt=&quot;IMG_1136.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/5644-IMG_1211.jpg&quot; alt=&quot;5644-IMG_1211.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_1243.jpg&quot; alt=&quot;IMG_1243.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
   </description>
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      <dc:creator>Marcus Haid</dc:creator>
      
    <category>Allgemein</category>
         <pubDate>Wed, 09 May 2012 14:38:34 +0200</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Yabusame - ein tollkühnes Fest für die Götter</title>
   <description>
        &lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerLeft&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_0703.jpg&quot; alt=&quot;IMG_0703.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein prachtvoll gekleideter Mann &amp;ouml;ffnet langsam einen rot-orangen F&amp;auml;cher und schwenkt ihn &amp;uuml;ber seinem Kopf. Ein ebenso fantastisch gekleideter Reiter spornt sein Pferd an und reitet in vollem Galopp mit lautem Geschrei einen engen Kurs hinab. In einer Hand den Bogen und die Z&amp;uuml;gel des Pferdes - die andere Hand greift an den R&amp;uuml;cken und zieht einen Pfeil aus dem K&amp;ouml;cher. Bei voller Geschwindigkeit legt er den Pfeil ein und l&amp;auml;&amp;szlig;t die Z&amp;uuml;gel los. Er spannt den Bogen voll durch, dreht sich zur linken Seite und schie&amp;szlig;t den Pfeil ab - die h&amp;ouml;lzerne Zielscheibe zerspringt in zwei Teile - die Menge tobt. Immer noch freih&amp;auml;ndig im Sattel wieder ein Griff zum K&amp;ouml;cher und schon fliegt der n&amp;auml;chste Pfeil auf eine Zielscheibe&amp;hellip;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_0656.jpg&quot; alt=&quot;IMG_0656.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Szene aus dem feudalen Japan? Nicht ganz, wir schreiben das Jahr 2012 und befinden uns in Tsuwano in der Pr&amp;auml;fektur Shimane, circa 150 km nordwestlich von Hiroshima.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Geschehnis h&amp;auml;tte aber genauso gut im Jahre 552 stattfinden k&amp;ouml;nnen und tats&amp;auml;chlich hat sich in fast 1.500 Jahren nicht viel an diesem uralten Ritual ver&amp;auml;ndert. Yabusame, Bogenschie&amp;szlig;en vom Pferd aus, ist ein Shinto Ritual, das von Kaiser Kinmei ins Leben gerufen wurde und bis heute praktiziert wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_0277.jpg&quot; alt=&quot;IMG_0277.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/5337-IMG_0530.jpg&quot; alt=&quot;5337-IMG_0530.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_0491.jpg&quot; alt=&quot;IMG_0491.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeden zweiten Sonntag im April donnern im Washibara Hachimangu Schrein waghalsige M&amp;auml;nner und Frauen mit Ihren Pferden einen fast unm&amp;ouml;glich schmal erscheinenden 240 Meter langen, von bl&amp;uuml;henden Kirschb&amp;auml;umen ges&amp;auml;umten, Kurs hinunter. Die Reitanlage aus dem Jahre 1568 ist die einzige original erhaltene Yabusame Strecke in ganz Japan. In vollem Galopp versuchen die Reiter eine h&amp;ouml;lzerne Scheibe zu treffen, die etwa die Gr&amp;ouml;sse einer auf die Spitze gestellten Pizza-Schachtel hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Urspr&amp;uuml;nglich ein rein spirituelles Ritual, herrscht bei Yabusame der olympische Gedanke vor und es geht weniger darum, einen Sieger zu ermitteln als die G&amp;ouml;tter zufriedenzustellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_0724.jpg&quot; alt=&quot;IMG_0724.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_0413.jpg&quot; alt=&quot;IMG_0413.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_0529.jpg&quot; alt=&quot;IMG_0529.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_0370.jpg&quot; alt=&quot;IMG_0370.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allein schon die prachtvollen, farbenfrohen Kost&amp;uuml;me der Reiter, Schiedsrichter und Helfer sind eine Augenweide, wundersch&amp;ouml;n die gepflegten Pferde mit Ihren kunstvollen Geschirren und S&amp;auml;ttel. Die reiterliche Leistung und K&amp;ouml;rperbeherrschung beim Bogenschiessen sind beeindruckend. Vor allem wenn man bedenkt welchen riesengro&amp;szlig;en Aufwand das Training f&amp;uuml;r die M&amp;auml;nner und Frauen neben Ihren normalen Berufen bedeutet, um diese alte Tradition am Leben zu erhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_0481.jpg&quot; alt=&quot;IMG_0481.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_0479_yab.jpg&quot; alt=&quot;IMG_0479_yab.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
   </description>
   <link>http://www.geo.de/blog/geo/fotoblog-japan-eine-moderne-abenteuerreise/allgemein/yabusame</link>
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      <dc:creator>Marcus Haid</dc:creator>
      
    <category>Allgemein</category>
         <pubDate>Fri, 20 Apr 2012 09:07:22 +0200</pubDate>
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    <item>
   <title>Sakura - die Kirschblüte. Ein Fest der vergänglichen Schönheit</title>
   <description>
        Wenn die Bl&amp;uuml;ten der japanischen Pflaumenb&amp;auml;ume abfallen, markiert das den &amp;Uuml;bergang in eine weitere Zeit der Bl&amp;uuml;tenpracht und eine der wichtigsten Jahreszeiten in Japan. Gespannt verfolgen die Menschen &quot;sakura zensen&quot;, was w&amp;ouml;rtlich &amp;uuml;bersetzt so viel wie Kirschbl&amp;uuml;ten-Front bedeutet. Die Japanische Meteorologische Beh&amp;ouml;rde ver&amp;ouml;ffentlicht Prognosen &amp;uuml;ber die sich von Okinawa im S&amp;uuml;den ausbreitende Kirschbl&amp;uuml;te, von Anfang Februar auf den subtropischen Inseln bis Mitte Mai auf der n&amp;ouml;rdlichsten Insel Hokkaido. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Z&amp;ouml;gerlich weicht die winterliche K&amp;auml;lte den warmen Temperaturen des Fr&amp;uuml;hlings und die Menschen bereiten sich auf Hanami vor - die Feste des &quot;Bl&amp;uuml;ten-Betrachtens&quot; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_0162.jpg&quot; alt=&quot;IMG_0162.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_1722.jpg&quot; alt=&quot;IMG_1722.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geschichtlich wird der Beginn dieser Festlichkeiten in die Nara-Periode (710-794) platziert, in der noch Ume - die Pflaumenbl&amp;uuml;te - bevorzugt wurde. In der Heian-Periode (794-1185) verlagerte sich die Verehrung dann auf die Kirschbl&amp;uuml;te und in der Poesie wurde Sakura, die Kirschbl&amp;uuml;te, zum Synonym der Blume. In Gedichten und der Literatur wurden die Bl&amp;uuml;ten mit dem Leben selbst verglichen - zerbrechlich und wundersch&amp;ouml;n aber auch kurz und verg&amp;auml;nglich. Dieses Konzept der verg&amp;auml;nglichen Sch&amp;ouml;nheit zieht sich bis in die heutige Zeit durch die japanische Kunst und Kultur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_1938.jpg&quot; alt=&quot;IMG_1938.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_1691.jpg&quot; alt=&quot;IMG_1691.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese untrennbar mit Japan verbundene Zeit wollte ich unbedingt selbst erleben und habe mir die ehemalige Kaiserstadt Kyoto als Basis f&amp;uuml;r mein pers&amp;ouml;nliches Hanami ausgew&amp;auml;hlt. Kyoto ist eine sehr sch&amp;ouml;ne, &amp;uuml;berschaubare Stadt mit vielen wunderbaren M&amp;ouml;glichkeiten die Kirschbl&amp;uuml;te zu erleben. Zus&amp;auml;tzlich liegt Kyoto verkehrsg&amp;uuml;nstig zwischen Osaka und Tokyo und erm&amp;ouml;glicht so auch Tagesausfl&amp;uuml;ge in andere Gebiete um m&amp;ouml;glichst viele Eindr&amp;uuml;cke zu sammeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch zun&amp;auml;chst kam die Ern&amp;uuml;chterung&amp;hellip;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kyoto begr&amp;uuml;&amp;szlig;te mich mit Regen und eisigen Temperaturen knapp &amp;uuml;ber dem Gefrierpunkt. Von Kirschbl&amp;uuml;ten keine Spur und das sollte auch noch einige Zeit so bleiben. Auch sakura zensen war nicht besonders ermutigend. Aufgrund einer ausgedehnten K&amp;auml;lteperiode w&amp;uuml;rde die Kirschbl&amp;uuml;te dieses Jahr ungew&amp;ouml;hnlich sp&amp;auml;t beginnen und aus den geplanten zwei Wochen in Kyoto sollten vier werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_1176.jpg&quot; alt=&quot;IMG_1176.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch in der Zwischenzeit stehen die Kirschbl&amp;uuml;ten in voller Pracht und die Menschen str&amp;ouml;men zu hunderten und tausenden in die Tempelanlagen, G&amp;auml;rten und Parks um die Bl&amp;uuml;ten zu betrachten. Ganz Japan scheint auf den F&amp;uuml;&amp;szlig;en und in Bewegung zu sein, von neugeborenen Babies bis zu alten Menschen. Hochzeiten haben Hochsaison, Getr&amp;auml;nke- und Essensst&amp;auml;nde sind f&amp;uuml;r den Ansturm der Massen ger&amp;uuml;stet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_1951-copy.jpg&quot; alt=&quot;IMG_1951-copy.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_0149.jpg&quot; alt=&quot;IMG_0149.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_1543.jpg&quot; alt=&quot;IMG_1543.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_1689.jpg&quot; alt=&quot;IMG_1689.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders beliebt sind zu dieser Jahreszeit Picknicks unter freiem Himmel inmitten der Kirschb&amp;auml;ume in den vielen G&amp;auml;rten. Der Boden ist von riesigen blauen Plastikplanen bedeckt, rote Papierlaternen h&amp;auml;ngen in den B&amp;auml;umen und Jung und Alt treffen sich hier, um zu essen, trinken und Spass zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_0187.jpg&quot; alt=&quot;IMG_0187.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_1703.jpg&quot; alt=&quot;IMG_1703.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_9601.jpg&quot; alt=&quot;IMG_9601.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tempelanlagen und B&amp;auml;ume sind nach Einbruch der Dunkelheit beleuchtet, viele historische, normalerweise nicht zug&amp;auml;ngliche, Geb&amp;auml;ude und G&amp;auml;rten sind f&amp;uuml;r die kurze Zeit der Kirschbl&amp;uuml;te f&amp;uuml;r Besucher ge&amp;ouml;ffnet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_1843.jpg&quot; alt=&quot;IMG_1843.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_1265.jpg&quot; alt=&quot;IMG_1265.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_2032.jpg&quot; alt=&quot;IMG_2032.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz des Massenansturms gibt es noch einige Geheimtipps und es ist mir auch gelungen, kleine Tempelanlagen zu finden in denen ich die Kirschbl&amp;uuml;ten ganz f&amp;uuml;r mich alleine hatte und zu verstehen begann, was die Kernaussage von Hanami - das besinnliche Betrachten der Bl&amp;uuml;ten - ist&amp;hellip;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_1903.jpg&quot; alt=&quot;IMG_1903.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_1672.jpg&quot; alt=&quot;IMG_1672.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
   </description>
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      <dc:creator>Marcus Haid</dc:creator>
      
    <category>Allgemein</category>
         <pubDate>Sat, 14 Apr 2012 06:28:16 +0200</pubDate>
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   <title>5 Monate und 10.000 km über 4 Inseln</title>
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        Die Faszination Japan begann in meiner Kindheit. Ich erinnere mich an Fotografien meines Vaters, der als Leichtathlet der &amp;ouml;sterreichischen Nationalmannschaft 1964 bei den olympischen Spielen in Tokyo an den Start ging und an die Geschichten meines Gro&amp;szlig;vaters, der 1970 die Weltausstellung in Osaka besuchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich dann meinen ersten Kinofilm mit Ninja und Samurai sah, war ich der Faszination vollends erlegen. Es folgte die Aus&amp;uuml;bung diverser asiatischer Kampfsportarten und der Zauber Japans blieb eine Konstante in meinem Leben. Das Abenteuer des eigenen Erlebens sollte aber noch viele Jahre auf sich warten lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Reisen, die Fotografie und der Journalismus waren in der Zwischenzeit zu meinem Beruf geworden als sich schlie&amp;szlig;lich vor zwei Jahren die Gelegenheit einer Dokumentation &amp;uuml;ber Japan ergab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies ist die Geschichte meiner modernen Abenteuerreise&amp;hellip;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_8876.jpg&quot; alt=&quot;IMG_8876.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerLeft&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/geisha_print.jpg&quot; alt=&quot;geisha_print.jpg&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;270&quot; /&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; style=&quot;margin-left: 15px; margin-right: 15px;&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_8340.jpg&quot; alt=&quot;IMG_8340.jpg&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;270&quot; /&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerRight&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_8943.jpg&quot; alt=&quot;IMG_8943.jpg&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;270&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe die Welt bereist, aber noch nie hatte ich Kontakt mit einer so eigenst&amp;auml;ndigen und fremden Kultur wie in Japan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tief verwurzelt in jahrtausendealten Traditionen und gleichzeitig an der Speerspitze modernster Technologie des 21. Jahrhunderts. Shinto Schreine in modernen Einkaufszentren, Geishas und Teezeremonien neben schriller und verr&amp;uuml;ckter Jugendkultur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Land in dem man als westlicher Besucher st&amp;auml;ndig mit vermeintlich vertrauten Eindr&amp;uuml;cken konfrontiert ist, nur um beim n&amp;auml;heren Hinsehen festzustellen, dass es sich um etwas einzigartig japanisches handelt. Ein Land das einen zwingt, viele der eigenen Konzepte abzulegen und sich wirklich f&amp;uuml;r neue Eindr&amp;uuml;cke zu &amp;ouml;ffnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;Uuml;berraschend wie viele Klischees sich als tats&amp;auml;chliche Realit&amp;auml;t herausstellen und erfrischend viele wunderbare neue Erfahrungen und Eindr&amp;uuml;cke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_8273.jpg&quot; alt=&quot;IMG_8273.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img class=&quot;imgContainerCenter&quot; src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_8875.jpg&quot; alt=&quot;IMG_8875.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;caption&quot;&gt;Mt. Fuji im Abendlicht&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geo.de/blog/gallery/24/IMG_8462.jpg&quot; alt=&quot;IMG_8462.jpg&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;span class=&quot;credit&quot;&gt;&amp;copy; Marcus Haid&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;caption&quot;&gt;Ume - der japanische Pflaumenbaum bl&amp;uuml;ht Anfang M&amp;auml;rz und seine abfallenden Bl&amp;auml;tter leiten den Beginn der Kirschbl&amp;uuml;te ein&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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      <dc:creator>Marcus Haid</dc:creator>
      
    <category>Allgemein</category>
         <pubDate>Tue, 03 Apr 2012 05:24:55 +0200</pubDate>
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