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Polarstern-Expedition

54 internationale Forscher um die Fahrtleiterin Antje Boetius vom Alfred-Wegener-Institut erforschen an Bord des Forschungseisbrechers Polarstern im August und September, was unter dem nicht mehr ewigen Eis der Arktis lebt, treibt und fließt. Biologie, Chemie und Physik des Arktischen Ozeans verändern sich im Zuge im des Klimawandels drastisch. Aber wie wirken diese Faktoren zusammen und welche Prozesse stecken dahinter? Dazu steuern Forscher ein- und mehrjährige Eisschollen sowie offenes Wasser an. Sie wollen diese drei Ökosysteme vergleichen und die Auswirkungen des Meereisrückgangs auf das ganze Ozeansystem bis in die Tiefsee verfolgen.

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.

Forschungsschiff Polarstern
8. Oktober 2012

Ende der Expedition IceArc - Wir sind eingelaufen! (Von Antje Beotius)


Wir sind angekommen - 7:00 in der Früh, Polarstern hat festgemacht an der Pier der Lloyd Werft in Bremerhaven, gegenüber dem AWI Hafenlager. Der Transit zurück ging schneller um als gedacht.

 
Fig. 1 Bruecke 20120928-145011 MAPS Foto copy.jpgLebens- und Forschungsraum Meereis


Fünf Tage haben wir gebraucht, von Absetzen des Hoverkraft RH Sabvabaa im Kongsfjord, entlang der spektakulären Szenerie der steilen Berge von Svalbard (Spitzbergen) in der Framstrasse, durch das Europäische Nordmeer an Norwegen vorbei, in die Deutsche Bucht hinein und die Weser hinauf. Ein Rückenwind hat uns angeschoben und die zunehmenden Wellenhöhen fühlten sich gar nicht so schlimm an. Nur einen Tag hat es wegen eines Sturms vor Island merklich geschaukelt, doch inzwischen sind alle an die Schiffsbewegungen gewöhnt.

Fig. 2 polar bears S Hendicks ark27_20120927_171504 copy.jpgFoto: Stefan Hendricks, AWI Zum Abschied vom Eis - Eisbären begleiten uns hinaus


Nun haben die  53 Wissenschaftler und Techniker der Expedition IceArc aus 12 verschiedenen Länder, die vor 9 Wochen in Tromso eingestiegen sind, wieder ihre insgesamt 23 Labore und Laborcontainer eingepackt und gesäubert, Hunderte von Kisten in ihre 7 20-Fuß Container eingeladen - alles mit freundlich-eiliger Unterstützung der Mannschaft, die sich mindestens genauso wie wir auf Zuhause freut. Nach über drei Jahren Planung und Vorbereitung und knapp 2 Monaten im Eis ist die Expedition IceArc beendet. 8775 Seemeilen sind wir gedampft, teilte uns der Kapitän bei der Abschlussbesprechung im Konferenzraum der Polarstern mit und wir staunen.

Fig. 3 Spitzbergen M Schiller IMG_9333-3 copy.jpgFoto: Martin Schiller Spitzbergen in der Abendsonne


Aber wie unsere erfahrenen Techniker sagen: Nach der Expedition ist vor der Expedition - denn schon wieder werden neue Pläne geschmiedet, was nun als nächstes erforscht werden muss, wo wir soviel Neues gesehen und gelernt haben.

Fig. 4 C David Meer_DSC0072 copy.JPGFoto: Carmen David Das stürmische Nordmeer


Eines unserer wichtigsten Ziele war, mehr über die Bedeutung des Meereisrückgangs für das Ökosystem der zentralen Arktis herauszufinden. Das Eis ist ein Lebensraum der Erde, der uns fremd und extrem erscheint, der aber eine unglaubliche Vielfalt von Gesichtern hat und eine noch unglaublichere Vielfalt von Leben beherbergt oder ernährt. Während wir mit Polarstern im Eis waren, um einige der ersten synchronen Messungen zum Wechselspiel Eis-Ozean-Meeresboden durchzuführen, ist das Meereis auf die kleinste Fläche seit Beginn der Satellitenbeobachtung zusammengeschrumpft. Es waren nur eine Hand voll Forschungsschiffe im Eis, um wie wir herauszufinden, was dieses schnelle Schwinden für Konsequenzen haben wird und was die Ursachen sind. Wann überhaupt wieder jemand mit einer Fotokamera in der Tiefsee der zentralen Arktis nachschaut, ob die Seegurken immer noch Meereisalgen fressen, ist noch gar nicht klar - internationale Programme beschäftigen sich noch immer vor allem mit der Frage, ob der schnelle Meereisschwund zunimmt, weniger, mit der Frage was wenn ja.

Fig. 5 Polarstern S Hendricks ark27_20120924_140650 copy.jpgFoto: Stefan Hendricks, AWI Unsere Forschungsplattform Polarstern hat sich wieder einmal bewährt


Die Änderungen geschehen derzeit also schneller als wir forschen können. Da man nicht in die Zukunft sehen kann, ist aber auch nicht klar, wie zukünftige Generationen Forscher und andere Interessierte auf unsere Zeit und Forschungsergebnisse zurückblicken. Sind einige der Beobachtungen vielleicht die einzigen, die von der „alten" Arktis gemacht wurden, bevor sie sich ganz verändert? Haben wir genug gemessen, geprobt, gefilmt und nachgedacht, über was wir sehen?

Mit diesen Fragen endet der BLOG unserer Reise - wir, die Expeditionsteilnehmer der Polarsternreise ARK27-3 „IceArc" bedanken uns für Ihr Interesse an unseren Erlebnissen und Bildern.

Auf Wiederlesen!

Antje Boetius und das wissenschaftliche Team der Expedition IceArc.

Fig. 6 ark27_3_icearc_groupphoto_1 copy.jpgDas Team der Expedition IceArc verabschiedet sich. Danke an unsere Leser!


 

Forschungsschiff Polarstern
19. September 2012

Interview: Ausbildung auf hoher See (Von Christina Bienhold)


Wir sind nun bei 88°N und 60°O angelangt und haben die Forschungsarbeiten an unserer siebten Eisstation wieder aufgenommen - in fast völlig geschlossener Eisdecke. Die Luft ist schon kalt genug, dass die Schmelztümpel auch tagsüber zufrieren. Nur unter dem Eis ist das Wasser noch etwas über dem Gefrierpunkt von Meereis - das heißt, der arktische Sommer ist noch nicht ganz zu Ende. weiterlesen
Forschungsschiff Polarstern
12. September 2012

Einblick in die Echolotzentrale (Von Sebastian Albrecht)


Während sich alle anderen Wissenschaftler zu Beginn der Reise mit Containern, Kisten und Laboraufbauten rumschlagen, habe ich es etwas einfacher. Die Echolote, die ich während dieser Fahrt nutze, sind bereits fest im Schiffsrumpf verschraubt. Und das dazugehörige Büro ist schon fertig aufgebaut: Zehn Computer und 19 Bildschirme leisten mir hier Gesellschaft. weiterlesen
Forschungsschiff Polarstern
10. September 2012

Sicherheitsmanöver mit Folgen (Von Antje Boetius)


Leider gibt es heute etwas Unerfreuliches zu berichten - wir hatten einen Unfall an Bord. In Anschluss an ein Routine-Sicherheitsmanöver, zu dem die Rettungsboote ins offene Wasser gesetzt und eine Weile um das Schiff gefahren werden, gab es mehrere Verletzte. Neben Patienten mit leichteren Blessuren gab es für einen unserer Wissenschaftler die erste Diagnose des Bordarztes: komplizierten Armbruch. Nach Beratung mit den zuständigen Stellen an Land und einer weiteren Röntgen-Diagnose steht fest: Unser Wissenschaftler soll zuhause optimal versorgt werden. weiterlesen
Forschungsschiff Polarstern
5. September 2012

Mit der BO 105 zum Nordpol (Von Klaus Hammrich)


Heute stellt sich die Helikopter-Crew vor, die zurzeit mit vier Mann an Bord der Polarstern eingesetzt ist, und dabei die Wissenschaft in besonderen Aufgaben (z.B. Erkundungsflüge, Messflüge, Materialtransport) unterstützt. Klaus Hammrich, der Flugleiter der Expedition, ist einer der Piloten. Er stellt sein Arbeitsgerät vor und berichtet über einen Einsatztag an Bord. weiterlesen
Forschungsschiff Polarstern
27. August 2012

Das wichtigste Team an Bord (von Renate Degen, AWI)


Im Blogeintrag heute dreht sich um die wichtigsten Menschen an Bord. Und damit ist heute mal nicht der Kapitän gemeint, auch nicht der Schiffsarzt oder vielleicht die Fahrtleiterin. Es geht heute um den Beruf, der seit eh und je für die Moral der Seeleute auf langen Fahrten von besonderer Bedeutung war, nämlich um den Koch, früher auch Smut oder Smutje genannt. weiterlesen
Forschungsschiff Polarstern
2. August 2012

Vor der Abfahrt (von Antje Boetius, AWI)


Ankunft in Tromsø, Norwegen. Wir sind der Vortrupp für die Polarstern-Expedition ARK27-3, oder auch “Projekt IceArc” genannt – ein Kürzel für unsere Vorhaben, den Rückgang des Meereises und seine Konsequenzen für den Arktischen Ozean und seine Lebensgemeinschaften zu erforschen. In Oslo auf dem Flughafen haben wir die andere Hälfte unserer Arbeitsgruppe getroffen, die gerade von Polarstern zurückkommen, nach einer kurzen, sehr erfolgreichen Expedition in die Fram Strasse. Sie wünschen uns Glück für die kommenden 10 Wochen und die Abenteuer, die vor uns liegen.

IMG_2175 F Wenzhoefer_600.jpgFrank WenzhöferDie Polarstern im Hafen von Tromsø
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