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Umweltsendungen im Fernsehen und Radio
Einen guten Überblick über aktuelle Sendungen im Fernsehen und Radio hält die Seite Agenda21-Treffpunkt bereit, die ohnehin eine echte Fundgrube ist für alles, was mit grünen Themen zu tun hat.
15. Juli 2011
Wieviel Natur brauchen unsere Kinder? Ein Autor gibt Antworten
Wir brauchen Natur, Wildnis, Ursprung, Grünes. Das ist zu lesen, hören, sehen. Auf vielen Kanälen, in vielen Magazinen. Es fühlt sich an, und lässt dann wieder los, wenn es zu viel wird oder zu diffus. Eine klare Stimme ist die von Adreas Weber, der immer wieder in in Büchern oder in Artikeln etwa für GEO oder die ZEIT darauf hinweist, wie wichtig Natur für Kinder ist. Er ist Philosoph, Autor, Visionär, jemand, der tastet, vorstößt, neue Ideen hat, den Blick aufklärt. Und gut zu lesen ist.
12. Juli 2011
Nachhaltige Fischerei für Europa? EU plant große Reform
Morgen stellt die EU ihre Entwürfe für die bisher größte Reform ihrer ziemlich verkorksten Fischerei-Politik vor, die für 2012 geplant ist. Damit beginnt eine längere Debatte um die richtigen Konzepte für die Rettung vieler europäischer Fischbestände. Die Fischereimisere gehört zu den düstersten Kapiteln der EU-Politik.
Dabei wäre mit einigen Reformen und harten Gesetzen sowie besseren Kontrollen schon viel erreicht; es könnte schneller und einfacher gehen als bei anderen komplexeren Umweltproblemen. Die Lobby hat aber großen Einfluss auf das Geschehen in Brüssel. Es kann deshalb gut sein, dass die EU-Kommission, wie schon zu lesen war, teils recht ambitionierte Dinge vorschlägt, die aber die Fischerei-Vertreter aus Spanien wieder verwässern, zusammen mit ihren Ministern. Es wird spannend, soviel ist klar. Der WWF hat in einem aktuellen Report die Fischereipolitik der EU zusammengefasst - und hinterfragt dabei auch „Mythen“, wie er selbst schreibt. Und weiter:
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7. Juli 2011
Dabei wäre mit einigen Reformen und harten Gesetzen sowie besseren Kontrollen schon viel erreicht; es könnte schneller und einfacher gehen als bei anderen komplexeren Umweltproblemen. Die Lobby hat aber großen Einfluss auf das Geschehen in Brüssel. Es kann deshalb gut sein, dass die EU-Kommission, wie schon zu lesen war, teils recht ambitionierte Dinge vorschlägt, die aber die Fischerei-Vertreter aus Spanien wieder verwässern, zusammen mit ihren Ministern. Es wird spannend, soviel ist klar. Der WWF hat in einem aktuellen Report die Fischereipolitik der EU zusammengefasst - und hinterfragt dabei auch „Mythen“, wie er selbst schreibt. Und weiter:
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Wie umweltbewusst sind die Europäer? Neue Umfrage gibt Antworten
Die EU hat mit ihrer Eurobarometer-Umfrage das Umweltbewusstsein der EU-Bürger analysiert. Die Europäer fordern viel stärkere Investitionen in den Umweltschutz. Und meinen, dass die EU in der Umweltpolitik noch viel weiter gehen sollte als bisher. Fast 27.000 Menschen wurden befragt, darunter 1600 Deutsche.
Sie denken zuerst an den Schutz der Natur, wenn von „Umwelt“ die Rede ist und machen sich am meisten Sorgen über Unfälle wie etwa die US-Öl-Katastrophe. Darauf folgt die Gewässerverschmutzung, der Klimawandel ist die fünfgrößte Sorge. Alle deutschen Ergebnisse gibt es auf der Website der EU zu lesen.
Die EU-Kommission wertet die Ergebnisse als Erfolg. Umweltkommissar Janez Potocznik sagt: "Diese Trends machen deutlich, dass sich die Europäer stärker als je zuvor für die Umwelt engagieren und aktiv handeln, statt nur gute Vorsätze zu fassen."
1. Juli 2011
Sie denken zuerst an den Schutz der Natur, wenn von „Umwelt“ die Rede ist und machen sich am meisten Sorgen über Unfälle wie etwa die US-Öl-Katastrophe. Darauf folgt die Gewässerverschmutzung, der Klimawandel ist die fünfgrößte Sorge. Alle deutschen Ergebnisse gibt es auf der Website der EU zu lesen.
Die EU-Kommission wertet die Ergebnisse als Erfolg. Umweltkommissar Janez Potocznik sagt: "Diese Trends machen deutlich, dass sich die Europäer stärker als je zuvor für die Umwelt engagieren und aktiv handeln, statt nur gute Vorsätze zu fassen."
Atomausstieg, grüne Aufklärung und das richtige Buch zur Zeit
Ich muss jetzt mal spontan ein Buch empfehlen, dass ich noch nicht zu Ende gelesen habe. Aber alleine das Durchblättern und Anlesen machen schon viel Freude. Und gerade heute, am Tag nach der historischen Entscheidung zum Atomausstieg, passt es irgendwie, auf „Die Ära der Ökologie“ von Joachim Radkau hinzuweisen. Mit diesem 800-Seiten Band hat der Umwelthistoriker eine Weltgeschichte der Umweltbewegung vorgelegt, ein Werk, das nichts weniger leisten will, als die aktuelle „ökologische Aufklärung“ zu erklären, ein Buch, das in den Kritiken viel Lob erhält, etwa beim NDR oder der FAZ.
Es ist eher ein Nachschlagewerk, lockt durch seine Gänze aber doch zum Durchlesen. Ich habe den Eindruck, dass da sehr viel Unbekanntes und gleichzeitig Erhellendes drin steht, auch Dinge, die man mal wusste, aber nie in den grünen Kontext gesetzt hat. Vor allem scheint es hier Antworten auf aktuelle Fragen zu geben: Wie kam es eigentlich dazu, dass die Öko-Bewegung so stark wurde? Und dass es diesen Atomausstieg gibt? Ich nehme mir gerade vor, nachher reinzuschauen und weiter zu lesen. Vielleicht die Passage über Hermann Löns, der auch ein Pionier der Ökoströmung war – was ich nie so gesehen hätte. Mal schauen, was Radkau dazu sagt.
Es ist eher ein Nachschlagewerk, lockt durch seine Gänze aber doch zum Durchlesen. Ich habe den Eindruck, dass da sehr viel Unbekanntes und gleichzeitig Erhellendes drin steht, auch Dinge, die man mal wusste, aber nie in den grünen Kontext gesetzt hat. Vor allem scheint es hier Antworten auf aktuelle Fragen zu geben: Wie kam es eigentlich dazu, dass die Öko-Bewegung so stark wurde? Und dass es diesen Atomausstieg gibt? Ich nehme mir gerade vor, nachher reinzuschauen und weiter zu lesen. Vielleicht die Passage über Hermann Löns, der auch ein Pionier der Ökoströmung war – was ich nie so gesehen hätte. Mal schauen, was Radkau dazu sagt.

Dr. Torsten Schäfer ist Redakteur bei GEO Inter-