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17. Februar 2012

Grenzgänger


Nach fast einem Monat galt es nun „Goodbye Vietnam"  zu sagen und unseren Weg nach Kambodscha zu finden. Was einfach klingt, sollte für uns in einem Abenteuer enden.

Doch wollten wir das Land nicht verlassen, ohne zumindest einen Blick auf das legendäre Mekong-Delta geworfen zu haben. Für die klassische mehrtägige Bootstour fehlte uns die Zeit, denn unsere Visa drohten in Bälde auszulaufen. Aber eine kurze Stippvisite wollten wir uns nicht entgehen lassen.

Mekong1.JPG© Bergholter Einer der vielen Seitenarme mit dem mächtigen Mekong-Strom im Hintergrund.



Trip durch das Mekong-Delta

Wir verließen Ho-Chi-Minh-Stadt (HCMC) mit der Gewissheit, uns noch drei Tage legal in Vietnam aufhalten zu können. Wir wollten in westlicher Richtung fahren, um von dort aus zumindest den nördlichen Rand des Mekong-Deltas auf der Fahrt in Richtung der kambodschanischen Grenze zu streifen. Wir planten einen zweitägigen Trip und eine Übernachtung im Delta sowie einen Tag in Reserve, falls es an der Grenze Probleme geben sollte. Denn wir waren uns immer noch nicht sicher, ob wir unsere Motorräder wirklich problemlos nach Kambodscha überführen konnten.

Mekong Arm1.JPG© Bergholter Typischer Flussarm im Mekong-Delta, flankiert von auf Stelzen errichteten Hütten.


Mekong Ort1.JPG© Bergholter Wir passierten viele dieser kleinen Orte im Delta.


Das Mekong-Delta umfasst ein Gebiet von knapp 40.000 Quadratkilometern und ist geprägt von zahlreichen kleineren und größeren Flussarmen, die wiederum durch Kanäle miteinander verbunden sind. Es war klar, dass wir nicht das gesamte Mündungsgebiet des gewaltigen Mekong-Stroms würden abfahren können, doch wollten wir zumindest einen Eindruck von dieser Region bekommen.

Es sollte nicht lange dauern, bis uns dieser Eindruck vergönnt war. Kaum hatten wir die urbanen Ausläufer von HCMC hinter uns gelassen, wurde die Gegend auf einen Schlag ländlicher. Wir folgten der A1 noch für ein paar Kilometer und bogen irgendwann in eine kleine Seitenstraße ein. Diese schlängelte sich durch das Randgebiet des Mekong-Deltas, führte uns durch winzige Dörfer, über unzählige Flussarme und Kanäle und durch eine wunderschöne Landschaft. Üppige Vegetation und sattes Grün, soweit das Auge reichte. Dazwischen immer wieder Reisfelder, gilt das Delta doch aufgrund der fruchtbaren Böden als die südliche Reiskammer Vietnams. Links und rechts der Straße sahen wir einige steinerne Häuser, doch in der Mehrzahl kleine Hütten aus Bambus oder Wellblech, allesamt auf Stelzen errichtet, da das Gebiet hier zur Regenzeit häufig überschwemmt ist. Wir genossen die Fahrt sehr, gewannen wir doch den Eindruck, dem ursprünglichen Vietnam im gesamten vergangenen Monat nicht annährend so nahe gekommen zu sein.

Mekong Arm2.JPG© Bergholter Ein Flusslauf gleicht dem anderen, langweilig wird es dennoch nicht.


Mekong Siedlung1.JPG© Bergholter Typische Siedlung im Mekong-Delta.


Mekong Huette1.JPG© Bergholter Mit den typischen Hütten.


Ein gänzlich anderes Bild

Je kleiner die Ortschaften wurden, durch die wir kamen, desto freundlicher waren auch die Menschen. Kinder am Wegesrand begrüßten uns und winkten uns zu. Bei einer kurzen Rast hielt eine Familie auf ihrem Motorroller neben uns an und der Filius wurde gezwungen, uns ordentlich Hallo zu sagen, was ihm anfangs sichtlich unangenehm war. Hier kommen offenbar nicht allzu viele Touristen durch und wir fühlten uns erstmals richtig wohl und willkommen und nicht als die Urlauber, die es um jeden Preis auszunehmen gilt. Eine Erfahrung, die wir in Vietnam bislang vermissten, die aber mehr als tauglich war, unser Bild von Land und Leuten noch in ein anderes Licht zu rücken. Auch wenn es auf den letzten Drücker war. Wir begannen es zu bedauern, nicht schon vorher abseits der Hauptverkehrsmeilen gereist zu sein, hätten wir doch sicherlich noch mehr dieser positiven Eindrücke gewonnen. Aber der stete Regen im Norden des Landes machte die kleineren Straßen zu großen Teilen unpassierbar, so dass wir leider keine Wahl hatten.

Mekong Kinder.JPG© Bergholter Freundlicher Empfang in einer kleinen Ortschaft.


Mekong Boot2.JPG© Bergholter Typisches Fortbewegungsmittel im Delta.

Mekong Boot1.JPG© Bergholter Ein Leben auf dem Fluss.


Über die grüne Grenze

Nach einer wunderbaren Motorradtour durch idyllische Ortschaften und atemberaubende Landschaften, bezogen wir Quartier in Cao Lanh, einer Stadt etwa 60 Kilometer von der kambodschanischen Grenze entfernt. Am nächsten Morgen machten wir uns dann auf den Weg Richtung Grenze, Richtung Kambodscha. Das Bild, das sich uns auf den letzten Kilometern in Vietnam bot, glich dem des Vortages. Da wir uns nun auf kleinen Straßen bewegten, deren Beschilderung zu wünschen übrig ließ, fuhren wir nach Karte, sofern dies möglich war. Ansonsten navigierten wir mithilfe des Standes der Sonne, wussten wir doch zumindest, dass unser Grenzübergang im Norden lag. Diese Form der Orientierung sowie die Tatsache, dass unsere Route immer wieder vor einem Flussarm oder einem Kanal endete und uns zur Umkehr zwang, führten uns schließlich auf Umwegen ins Grenzgebiet. Zumindest hielten wir es dafür. Wir passierten Thuong Phuoc, die letzte größere Stadt vor der Grenze und ließen diese hinter uns. Wir folgten einem Arm des Mekong, der uns unmittelbar zum Grenzübergang bringen sollte, landeten jedoch auf einmal irgendwo im Nirgendwo. Die Straße war inzwischen zu einem kleinen Weg aus Betonplatten geworden, der von einer Ansammlung kleiner Hütten gesäumt war. Sollte dies wirklich das Grenzgebiet sein, konnte hier kein reger Grenzverkehr herrschen. Nichtsdestotrotz folgten wir dem Pfad, denn die grobe Richtung musste nach wie vor stimmen. Auf einmal endete der Weg vor einem eisernen Tor. Dahinter ein Gebäude, welches die vietnamesische Flagge zierte. Die Grenze! Ein freundlicher Uniformierter winkte uns auf das Gelände und wir erklärten unser Anliegen: Wir wollen nach Kambodscha. Jaja, Kambodscha sei gleich da drüben, sagte er, während er unbestimmt hinter sich deutete. Doch sollten wir erst einmal im Schatten eines Pavillons Platz nehmen, damit man sich näher kennenlerne. Wir taten wie geheißen und wurden von einem Kollegen ohne Uniform nach Namen und Herkunft gefragt. Als er dann ein Büchlein mitsamt Weltkarte hervor holte, mussten wir ihm unsere Heimat sowie Reiseroute zeigen und im Anschluss Autogramme geben. Die Grenzer schienen unseren Besuch sehr zu genießen, sorgte er doch offenbar für eine willkommene Abwechslung im ansonsten tristen Alltag an dem wenig frequentierten Grenzübergang. Erst nach geraumer Zeit und nettem Smalltalk offenbarte uns der Uniformierte, dass dies hier zwar die Grenze sei, wir sie aber an dieser Stelle nicht passieren konnten. Kein internationaler Grenzübergang. Sicherheitshalber wurden noch mal unsere Rucksäcke kontrolliert, es hätte ja sein können, dass wir Drogen oder Ähnliches über die grüne Grenze zu schmuggeln versuchten. Als sich dieser Verdacht als unbegründet herausstellte, malte man uns den Weg zum nächsten internationalen Grenzübergang auf und wünschte uns eine gute Weiterreise. Also die ganze Strecke nach Thuong Phuoc zurück und den nächsten Grenzübergang gesucht.

Mekong Huette2.JPG© Bergholter Durch die Hüttendörfer. Konnten wir hier richtig sein?


Kein Stempel

Ohne größere Probleme fanden wir dann auch den uns beschriebenen internationalen Grenzübergang am Ufer des Hauptarms des Mekongs. Hier wurden wir vom dort zuständigen Grenzer erneut in den Schatten eines Pavillons gebeten, wo er uns umständlich erklärte, dass er uns leider nicht ausreisen lassen könne. Ihm fehle der nötige Stempel. Aha. Wir deuteten mehrfach auf das Schild, das diesen Grenzübergang als einen internationalen ausweist. Doch er bleib stur: Kein Stempel. Ok, wo also bekommen wir unseren Stempel? Auf der anderen Seite des Flusses. Wie bitte? Wir schauten verzweifelt auf den Mekong, der nicht einfach ein Fluss, sondern ein gewaltiger Strom ist. Wir ließen den Blick schweifen und konnten keinerlei Brücke entdecken. Wie sollten wir hinüber kommen? Wir breiteten unsere Landkarte vor dem Grenzer aus und baten ihn, uns die nächste Brücke zu zeigen. Als er dann begann, unbestimmt im südlichen Teil des Mekong-Deltas, also etwa 200 Kilometer entfernt von der Grenze, nach einer Brücke zu suchen, schauten wir uns an und sagten uns, dass es irgendwie anders gehen müsse.

Überquerung des Mekong

Natürlich gibt es immer einen Weg, einen Fluss zu überqueren. Wir besannen uns auf den typischsten dieser Wege und fragten nach einem Boot, das uns mitsamt unseren Maschinen übersetzen konnte. Tatsächlich mussten wir nicht lange suchen und zwei Vietnamesen erklärten sich bereit, uns und unsere Fracht zu transportieren. Die aufgerufenen 40 Dollar für die Passage konnten wir auf 25 herunterhandeln. Immer noch zu viel, doch hatten wir keine Wahl. Also brachten wir unsere Bikes zum Anleger der Grenzstation und staunten nicht schlecht über das Boot, mit dem uns die beiden übersetzen wollten. Boot ist in diesem Zusammenhang wohl recht euphemistisch, handelte es sich doch vielmehr um eine Nussschale mit Außenborder. Ob das mal gut geht? Jochens skeptischem Blick war zu entnehmen, dass er der ganzen Sache keine großen Erfolgsaussichten beimaß, die zuversichtlichen Mienen unserer Begleiter ließen mich aber optimistisch bleiben. Wir machten uns an das Verladen der Motorräder. Jeweils zu dritt hievten wir die Bikes die steile Treppe des Anlegers hinab und wuchteten sie in den Kahn. Nasse Füße waren dabei ebenso in Kauf zu nehmen, wie die Tatsache, dass mein Hobel beinahe im Mekong versenkt wurde. Nach einiger Anstrengung gelang es uns aber, unsere Motorräder, unser Gepäck und uns selbst auf dem Boot unterzubringen und los ging die wilde Fahrt.

Mekong_Crossing1.jpg© Bergholter Verladen der Bikes für die Überquerung des Mekong.


Mekong_Crossing2.jpg© Bergholter Ladung sichern: Nur gut festhalten!


Wir wurden über den Strom gebracht und legten am anderen Ufer an der Grenzstation an. Hier erhielten wir nach einigem Hin und Her den ersehnten Ausreisestempel und nach eingehender Kontrolle auch die Gewissheit, dass die Papiere unserer Motorräder offenbar in Ordnung waren. Wir wurden zu einem weiteren Anleger gefahren, wo wir die Hobel ausladen sollten. Anleger ist hier allerdings übertrieben, da es sich lediglich um eine steile erdige Böschung handelte. Im Schweiße unseres Angesichts gelang es uns, die Motorräder zunächst an Land und schließlich den Abhang hinauf zu wuchten. Atemlos bedankten wir uns bei unseren Helfern, entlohnten diese für ihre Mühen und sahen nun die kambodschanische Grenze direkt vor uns.

Mekong_Crossing3.jpg© Bergholter Mission geglückt. Erfolgreiche Überquerung des Mekongs.



Willkommen in Kambodscha

Eine letzte Unsicherheit bestand allerdings in der Ungewissheit, ob wir unsere Motorräder auch nach Kambodscha einführen konnten. An der Grenzstation wurden Papiere und Registrierung gewissenhaft geprüft und für okay befunden. Was uns jetzt noch fehlte, war ein Visum. Die Grenzer machten einen erstaunlich entspannten Eindruck und man sagte uns, wir sollten etwa einen Kilometer weiter fahren, bis wir an die nächste Polizeistation gelangten. Also leisteten wir der Aufforderung Folge und fanden uns an der nächsten Polizeistation ein. Wir erklärten, dass wir noch ein Visum benötigten, woraufhin uns ein Beamter zur örtlichen Visumsstelle geleitete. Diese war auf den ersten Blick nicht als solche zu erkennen, befand sie sich doch in einem kleinen unscheinbaren Gebäude, umringt von Bambus- und Wellblechhütten. Der zuständige Beamte, so es denn einen gab, war gerade nicht zugegen, sodass wir freundlich gebeten wurden, doch auf dessen Rückkehr zu warten. Nach einer halben Stunde kam der Beamte, der diesen Status aber offenbar nicht innehatte, sondern lediglich ein Visumsverkäufer zu sein schien. Uns war es egal. Schnell und unbürokratisch erhielten wir unser Visum auf der Veranda seines Hauses. Zurück in der Polizeistation bekamen wir auch die nötigen Stempel und waren nun offiziell und legal in Kambodscha angekommen. Wir schauten uns an, ließen kurz das Geschehene Revue passieren, was uns zu einem breiten Grinsen zwang und hießen einander willkommen in Kambodscha.

 

Von Peer Bergholter

 

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Kommentare zu "Grenzgänger"

Flussüberquerung... [antworten]

von Erich Grosch am 18.02.2012 um 14:41 Uhr

Lieber Peer, lieber Jochen mit der Schilderung Eurer Mekong Überquerung fühlte ich mich sehr an unsere Gangesüberquerung mit VW Bus vor mehr als 40 Jahren erinnert.
Lese die Berichte Eurer abenteuerlichen Weltreise mit großem Vergnügen, das wollte ich Euch nur mal mitteilen.
Weiter viele anregende und spannende Erlebnisse.
Herzliche Grüße
Erich Grosch und Sabine Wackernagel


Mekong-Überfahrt [antworten]

von Gisi Lamprecht am 18.02.2012 um 17:49 Uhr

Da hab ich mal wieder das Bruzzeln im Bauch gehabt, Himmel, welch eine Aufregung. Ihr macht mir ganz schön zu schaffen, meine Güte, wie spannend war das denn mal wieder.. Toller Bericht, wie immer, nur immer besser. Weiter schöne Reise Ihr Globetrotter und viel Spaß Gisi39


Mekong-Überfahrt [antworten]

von Roland Kunze am 23.02.2012 um 11:58 Uhr

Vielen Dank für den guten Bericht; ich denke gleich, ich müsste den Rucksack packen und losfahren...
Das "Bruzzeln im Bauch" (im Sinne der Aufregung und des zu-schaffen-machens) kann ich allerdings nicht ganz so gut nachvollziehen, aber klar, in gewisser Weise ist so etwas schon ein kleines Abenteuer. Davon habe ich sowohl in Mittelamerika als auch in Asien einige gehabt - unangenehme Erscheinen blieben dabei glücklicherweise aus.



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