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Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

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Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

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Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

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Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

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4. Dezember 2012

Eine beschwerliche Reise


Nach einem Monat hieß es nun Abschied von Kolumbien zu nehmen und sich neuen Ufern zuzuwenden. Wir sagten also: „Adios Colombia und hola Venezuela!" Doch bis es soweit war, stand uns einmal mehr eine lange Fahrt bevor.


Schnupfen

In Bogotá bestiegen wir den Nachtbus in Richtung Nordosten, nach Cúcuta, einer Stadt unweit der venezolanischen Grenze. Es hieß, wir würden die rund 550 Kilometer in zwölf Stunden meistern. Es dauerte, wie so oft, wesentlich länger. Nach geschlagenen 17 Stunden erreichten wir den Ort zur Mittagszeit des nächsten Tages. 17 Stunden in einem zwar luxuriösen Bus mit ausreichender Beinfreiheit, doch mit einer Klimaanlage ausgestattet, die bis zum Exzess betrieben wurde: Atemwölkchen bildeten sich vor Mund und Nase. In sämtliche Winterklamotten gehüllt schlotterten wir immernoch in unseren Sitzen. An Schlaf war kaum zu denken, nicht nur, weil die kurvige Passstraße mit all ihren Schlaglöchern uns regelmäßig aus den Liegesitzen warf, sondern auch weil sich bei uns beiden allmählich erste Erkältungssymptome zeigten. Als wir Cúcuta erreichten und den Bus immernoch in unseren dicksten Klamotten verließen, liefen wir zunächst vor eine Hitzewand. Meine Brille beschlug umgehend und Schweißperlen sammelten sich auf der Stirn. Die Knie waren weich, die Nase lief und der Schädel brummte. Wir fühlten uns grippig. So bekamen wir also noch ein schönes Abschiedsgeschenk aus Kolumbien.

Umsteigen  

In Cúcuta angekommen, nahm sich der Busfahrer unserer an. Wir waren gezeichnet von den Strapazen der ersten Etappe, weshalb er uns in ein kleines Restaurant geleitete, wo wir uns erstmal stärken konnten. Kaum hatten wir aufgegessen, kam der untersetzte Mann schwitzend und aufgeregt gestikulierend zurück. Mit sich und der Welt zufrieden erklärte er, er habe uns ein Taxi organisiert, das uns über die Grenze und ins nahegelegene San Cristóbal bringen würde. Busse gab es angeblich keine. Auch wenn wir ihm das nicht ganz glaubten, entschieden wir uns für das Taxi und sollten damit gut fahren. Erschöpft sanken wir im Fond eines heruntergekommenen amerikanischen Straßenkreuzers in die weichen Sitze und waren bereit für die Grenze. Zumindest so bereit wie man nur sein kann.

Verkehr u Auto.JPG©Bergholter Alte Amischlitten sind beliebt in Venezuela. Bevorzugt als Taxis für den Grenzverkehr.

Auto in Venezuela.JPG©Bergholter Hier kann man sich diese "Sprittfresser" noch leisten, kostet der Liter Benzin in Venezuela doch gerade einmal einen Bolívar - nach Schwarzmarktpreisen umgerechnet sieben Cent. Reparaturen und Lack scheinen deutlich teurer zu sein...



Monetäre Dinge

Noch auf dem Weg zum Taxi versuchte man uns in eine Wechselstube zu drängen, wo wir angehalten waren, Geld zu tauschen. Unsere letzten Pesos sollten für die Taxifahrt über die Grenze draufgehen und wir hatten noch einige wenige US-Dollar und Euros in Reserve. Doch mehr aus einem übermüdeten Reflex heraus lehnten wir den Gang in die Wechselstube ab. Erst als wir im Taxi saßen und uns das zuvor angeeignete Wissen über Venezuela und den inflationären Wertverfall des dortigen Bolívar wieder ins Gedächtnis riefen, fluchten wir leise vor uns hin. Überall wurde uns geraten, Bargeld mit nach Venezuela zu bringen, denn lediglich auf den dortigen Schwarzmärkten sei ein angemessener Wechselkurs zu erzielen. Abhebungen am Geldautomaten oder ähnliche Devisenbeschaffung vor Ort sollten uns einen unterirdischen Kurs bescheren. Wir waren gewarnt, doch nun war es zu spät. Ohne nennenswerten Bargeldreserven näherten wir uns in Schrittgeschwindigkeit auf der überfüllten Straße der Grenze.

Rübermachen

Ein kurzer Stopp am Grenzhäuschen auf kolumbianischer Seite bescherte uns den Ausreisestempel ohne Probleme. Nur einige Meter weiter rollten wir auf venezolanischen Boden. Und schon wehte ein anderer Wind. Von schwerbewaffneten Grenzern wurden wir knapp aber unmissverständlich zum Aussteigen aufgefordert und ohne Umwege zur ersten Gepäckkontrolle eskortiert. Sämtliche Rucksäcke mussten wir unter den wachsamen Augen der Grenzer bis auf die letzte Socke aus- und wieder einräumen. „Drogen?" Nicht doch... „Dollares?" No Dollares. Wir öffneten unsere leeren Geldbörsen zum Beweis. Die Zöllner wirkten enttäuscht und redeten unbeirrt auf uns ein, auch wenn wir deutlich machten, dass unsere Spanischkenntnisse limitiert sind. Doch einer zumindest schien etwas gefunden zu haben, was sein Interesse weckte: Jochens Jacke. Er probierte sie an und fand, dass sie ihm gut stehe. Durchaus zufrieden blickte er drein, als er mit der Winterjacke über seinem Kampfanzug in dem kleinen Raum ins Schwitzen kam. Als wir ihm mit Engelszungen erklärten, dass wir bald nach Deutschland zurück müssten, wo uns ein frostiger Winter erwartet und wir die Jacke dringend bräuchten, hatte der gute Mann ein Einsehen. Er gab die Jacke zurück, wischte sich den Schweiß von der Stirn und entließ uns endlich zu dem kleinen Fenster, wo wir unseren Einreisestempel erhielten. Wir waren nun also in Venezuela. So weit, so gut.

Strasse Wald.JPG©Bergholter Die Fahrt durch die Anden zog sich wie Kaugummi, der Blick aus dem Fenster entschädigte aber oftmals für die Strapazen.


Checkpoints

Wir reihten uns wieder in den mehr als zähflüssigen Verkehr ein und fragten unseren Fahrer ungläubig, ob es das denn schon gewesen sei mit den Kontrollen. Milde lächelnd schüttelte er den Kopf und wie zur Bestätigung wurden wir nur kurz hinter der Grenze an der nächsten Polizeistation wieder herausgewunken. Komischerweise waren wir die einzigen, die gestoppt wurden. Das ist dann wohl der Gringo-Bonus. Also wieder mit Sack und Pack in das Büro und unter den Augen eines humorlosen Uniformierten alles ausgepackt. Diesmal mussten wir mit dem Einpacken allerdings warten, bis ein Drogenpudel in maßgeschneidertem K9-Wämschen sich in unseren Sachen ausgetobt hatte. Als der Hund sich nach der dritten Runde in unserer Kleidung desinteressiert abwendete, bedeutete uns der Bbeamte mit einem grimmigen Nicken, dass wir nun wieder zusammenpacken dürften.

Verkehr und Pickup.JPG©Bergholter Zähfließender Verkehr diesseits und jenseits der Grenze.


Als wir nach kurzer Fahr in den nächsten Ort kamen, das gleiche Prozedere: Ein Blick auf die Gringos im Fond des Wagens und ein breit grinsender Polizist winkte uns erneut heraus. „Routinekontrolle" sagte unser Fahrer. Na dann. Wir hatten inzwischen eine gewisse Routine und die nötige, grippegeschwächte und müdigkeitsinduzierte Gelassenheit - man könnte auch sagen Gleichgültigkeit, um auch diese Kontrolle über uns ergehen zu lassen. Als der Polizist seiner Pflicht nachgekommen ist, einmal mehr keine bedeutenden Funde vorzuweisen hatte, ließ er uns die Rucksäcke wieder einräumen und hieß uns zum Abschied herzlich Willkommen in Venezuela. Na also, es geht doch mit der Freundlichkeit. Völlig entnervt mumelten wir ein „Gracias" und trollten uns.

Biblische Plagen

Es dämmerte bereits, als unser Fahrer uns am Busbahnhof in San Cristóbal absetzte. Wir gaben ihm unsere letzten Pesos, verabschiedeten uns und stellten fest, dass wir für die rund 50 Kilometer von Cúcuta hierher ganze vier Stunden gebraucht haben. Respekt. Den kurzzeitigen Gedanken daran, hier die Nacht zu verbringen verwarfen wir umgehend, da wir wild entschlossen waren, noch heute unser Ziel Merida zu erreichen. Also in den nächsten (natürlich vollklimatisierten) Kleinbus gesetzt, ohne Bolívaros in der Tasche mit US-Doller bezahlt und noch eine Stunde auf die Abfahrt gewartet. Es war inzwischen stockfinster, als wir endlich San Cristóbal verließen. Kaum hatten wir die Ausfahrt des Busbahnhofs passiert, fielen wir in einen unruhigen Schlaf. Aus diesem wurden wir gerissen, als am späten Abend die erste Rast anstand. Wir fühlten uns wie gerädert, aber hungrig. Also schlenderten wir in die offene Raststätte und sondierten die Auslage. Empanadas. Na prima. Aus Mangel an Alternativen gönnten wir uns diese fetttriefenden, mit Käse gefüllten Teigtaschen. Mit einem entschuldigenden Lächeln wischte die junge Frau hinter dem Tresen noch schnell einen dicken schwarzen Käfer von einer dieser Köstlichkeiten und servierte sie uns in einem Plastikkörbchen. Wir waren viel zu fertig, um uns mit so trivialen Gefühlsregungen wie Ekel abzugeben. Das änderte sich auch nicht, als wir Platz nahmen und rings um uns, die Käfer von der Decke fielen. Beim Gang auf die Toilette knackte es nur unter den Füßen und auch in den frisch gereinigten Waschräumen kroch das Getier aus jedem Abfluß und jeder Ritze. Wir zuckten mit den Schultern, quälten uns die Empanadas rein und ignorierten die biblische Plage, die offenbar über diesen Truckstop kam, so gut es eben ging.

Endlich am Ziel

Mit klappernden Zähnen und rumorenden Mägen wachten wir die letzten Stunden bis zur Ankunft in Merida. Gegen halb zwei in der Nacht war es dann soweit. Wir fielen aus dem Bus und schlugen vor einer Reihe Taxis auf. Bei unserem erbarmungswürdigen Anblick witterten die Fahrer fette Beute. Als wir allerdings zu verstehen gaben, dass wir keinerlei Bargeld hätten, erkaltete das Interesse an uns umgehend. Wir versuchten etwas Geld aus dem Bankautomaten zu ziehen, doch vergebens. Keine unserer Karten zeigte die gewünschte Wirkung. Als ich es zum wiederholten Male erfolglos versuchte, sprach mich ein junger Mann an, der ebenfalls in unserem Bus gesessen hat. Ich erklärte ihm das Problem und kurzerhand lud er uns ein, die Nacht bei ihm zu verbringen. Obwohl der Mann äußerst harmlos uns sympathisch wirkte, hatten wir kein gutes Gefühl bei der Sache. Vielleicht lag es aber auch einfach daran, das wir inzwischen außer unseren schmerzenden Gliedern ohnehin nichts mehr fühlten. Wir logen, wir hätten bereits in einem Hostel reserviert und konnten ihn überreden, uns wenigstens mit dem Taxi dorthin zu bringen. Er tat es gern und saß postwendend bei uns auf dem Bett. Wir unterhielten uns noch ein Weilchen, zumindest soweit es unsere Spanischkenntnisse und der allgemeine Erschöpfungszustand zuließen. Erst als Jochen, weiß wie die Wand, von der Toilette zurückkehrte und zitternd zum Besten gab, er habe sich gerade seiner Empanadas auf der unüblichen, der nördlichen Route entledigt, hatte unser freundlicher Helfer ein Einsehen. Wir tauschten Nummern aus, verabredeten uns locker für ein Bier am Wochenende und er zog von dannen. Wir hingegen schafften es nicht einmal mehr aus unserer stinkenden Kleidung. Nach 800 Kilometern Wegstrecke und insgesamt 31-stündiger Fahrt sanken wir darnieder und mit einem „Willkommen in Venezuela" auf den Lippen entglitt ich in einen fiebrigen Traum.

 
von Peer Bergholter

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