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13. Mai 2012

Tuk-Tuk, Massage, Ping-Pong-Show?


Im Hit „One Night in Bangkok" sang Murray Head in den Achtzigern über die Stadt und ihr Nachtleben. In einer Textzeile heißt es übersetzt: „Es liegt nicht viel zwischen Verzweiflung und Ekstase". Daran gemessen hat sich in Bangkok in den letzten 30 Jahren wenig verändert.

Das Lied ging uns immer wieder durch den Kopf, als Peer und ich, gemeinsam mit unserem französischen Freund Tristan, einen nächtlichen Streifzug durch die Stadt der Engel machten. Wir waren, wie so viele Rucksackreisende, in unmittelbarer Nähe der Kaohsan Road untergebracht, die spätestens seit dem Film „The Beach" keine kleine süße Straße mehr ist, sondern eine Aneinanderreihung von westlichen Fastfood Restaurants, Massagestudios und Ständen, in denen merkwürdig günstige Designerklamotten feilgeboten werden. Tagsüber sieht man sogar Autos auf dieser Straße, ab 17 Uhr wird sie gesperrt. Spätestens dann gehört sie den Andenken- und T-Shirt-Verkäufern, sowie den Händlern, die einem für 200 Dollar einen Original Armani-Anzug maßschneidern. In dem Maße, wie der Autoverkehr in der Straße abnimmt, wandelt sich das Bild der Kaohsan Road, bis es mitten in der Nacht eine Mischung aus Reeperbahn, Bahnhofshalle und Irrenhaus wurde. Murray Head sang: „Man kann mit seiner Begleitung nicht vorsichtig genug sein. Ich kann den Teufel neben mir gehen spüren." und trifft es auf den Punkt. Die Finger am Portemonnaie ging ich durch dieses Neon-Gewitter, mindestens eine fremde Hand versuchte es dennoch. Von allen Richtungen prasselten Informationen auf das zunehmend reizüberflutete Hirn ein. Die Unterhaltungen waren nach wenigen Metern nur noch möglich, wenn wir uns zu dritt im Minikreis aufstellten, wie eine Fußballmannschaft vor dem Spiel. Wir schrien uns gegenseitig an: „Where do we wonna go now?" „Yeah, sure we wonna go out, that is why we came here in the first place" „You know a good place? So then lead us there!" Übersetzt ungefähr: „Wo wollen wir denn nun hin?" „Ja klar wollen wir ausgehen, deshalb sind wir ja hier?" „Du kennst einen schönen Laden? Na dann führ uns mal dahin!" Und so weiter. Diese Art von Fehlkommunikation kenne ich sonst nur aus Nachtclubs und Discos, direkt auf der Tanzfläche. Dass ich eine solche Unterhaltung mal in der Mitte einer Straße führen würde, hätte ich nicht gedacht. Auf einmal stand ein Thai neben mir. „Hey Mister, Bum-Bum?" Warum auch immer ich gerade diesen Satz fehlerfrei verstand. „No, thank you". Die Ablehnung des Angebots einer Prostituierten kann man in mehrerlei Hinsicht interpretieren. Dieser junge Mann entschloss sich dazu, ein besonderes Bonbon aus seinem Produktportfolio hervorzuzaubern, welches mich ganz gewiss überzeugen würde, mit ihm zu gehen. Er grinste mich wissend an, wackelte rhythmisch mit den Augenbrauen und beugte sich etwas vor, als er mit einem gut einstudierten, verschwörerischen Unterton das sagte, auf was ich schon so lange gewartet hatte: „Ping-Pong-Show?". Hosianna, endlich! Doch ich hielt es wieder mit Murray Head: „I get my kicks above the waistline, sunshine" Ich kriege meine Kicks oberhalb der Gürtellinie, Schätzchen.

KaohSanRd6.JPG© Jochen Müller Die Kaoh San Road in Bangkok am Tage. Ganz ruhig und entspannt... noch...

Ping-Pong-Show

Spätestens seit dem Film „Hangover2", dessen Handlung mit dem Titel bereits ausreichend beschrieben ist, ist die Ping-Pong-Show in aller Munde. Bzw. eben nicht, denn mit Mündern hat sie wenig zu tun. Lassen sie es mich so sagen. Einen Tischtennisball mit dem Mund einer anderen Person zuzuschießen, die diesen mit dem Mund aufnimmt, ist die jugendfreie Version dieses Spiels, lockt jedoch keine Sau hinter dem Ofen vor. Sie ist vor allem mit Sicherheit kein Grund nach Bangkok zu fahren und sich willenlos einem Tuk-Tuk-Fahrer zu ergeben, wo einem wirklich ausnahmslos jeder sagt, dass, wer auch nur halbwegs bei Sinn und Verstand ist, niemals in ein Tuk-Tuk an der Kaohsan Road steigen würde. Da wir uns an diesen Rat gehalten und das freundliche Angebot des Herrn, uns seine Vorstellung einer sportiven Unterhaltung anzutun ausschlugen, kann ich freilich nur vom Hörensagen berichten. Aber mir wurde glaubhaft versichert, dass gewisse, trainierte Damen nicht unbedingt den Mund, und auch ganz gewisse nicht die Hände benötigen um sich diese Tischtennisbälle gegenseitig zuzuschießen.

Allerdings war ich kurz versucht das Angebot eines anderen Tuk-Tuk-Fahrers anzunehmen, einfach nur um zu schauen, was passiert. „Hey, Mister, need a Tuk-Tuk? 20 Baht, everywhere!" Es hätte einen gewissen Witz haben können, hätten wir nicht wenigstens einen Menschen auf unserer Reise getroffen, der allen Ernstes auf so ein Angebot eingegangen war und sich dann wunderte, dass der Fahrer ihn nicht dorthin gefahren hatte, wo er hinwollte, sondern von Geschäft zu Geschäft. Mehr noch, er regte sich darüber auf, als er merkte, dass der Fahrer von den Geschäftsbesitzern Provision für jeden angekarrten Touristen bekam. Auf meine Frage hin: „Hast Du allen Ernstes geglaubt, dass Dich irgendein Fahrer in irgendeiner Stadt der Welt für 50 Cent ÜBERALL hin fährt, ohne Umwege zu machen?" Erntete ich einen Blick, den ich am besten mit dem Moment beschreiben möchte, in der eine Seifenblase platzt.

KaohSanRd3.JPG© Jochen Müller Die Kaoh San Road bei Nacht. Bunt, laut, von allem viel bis zu viel.

Pässe, Insekten und immer wieder T-Shirts

Aber lassen wir das. Die Tuk-Tuk-Fahrer und ihre unaufhörlichen Angebote hatten, wenn man sich einmal daran gewöhnt hatte, einen gewissen Witz. Die Fastfood-Ketten ließen wir natürlich links liegen, wer sich hier einen Hamburger einverleibt, wo man die herrlichsten Speisen für den halben Preis bekommt, ist selber schuld. Die gesamte, beinahe ununterbrochene Batterie von T-Shirt-Ständen hoben wir uns auch für den nächsten Tag auf. Die maßgeschneiderten Anzüge wollten nicht recht zu unserer Reise passen. Trotzdem stellte ich mir bereits an diesem Tag die idiotische Frage, wer um alles in der Welt geschätzte 1.732.572 Klamotten-Verkaufsstände braucht. Das Verb in diesem Satz zeigt meine Naivität.
KaohSanRd5.JPG© Jochen Müller Braucht jemand einen thailändischen
Führerschein? Oder einen FBI-Ausweis?
Herrlich anzusehen war hingegen das Mütterchen, das zwischen all den Ständen frittierte und gebratene Insekten anbot. In Südost-Asien durchaus üblich und auch von der FAO, der Welternährungsorganisation, angestrengt umworben, ist das Verspeisen von Insekten für die meisten Touristen immer noch eine Attraktion. Die alte Dame konnte an diesem Ort zu dieser Zeit allerdings keinen Treffer mit ihrem Angebot landen. Obwohl jedem, der sich in diesem Teil der Welt von Insekten hat beinahe auffressen lassen, der Titel des Programms gefallen dürfte, mit dem die FAO versucht, das Essen von Insekten auch westlichen Kulturen näher zu bringen: „Humans Bite Back" Menschen beißen zurück, na wenn das kein Aufruf ist. Doch wie gesagt, er verhallte ungehört. Die alte Frau jedoch hatte kurzerhand aus der Not eine Tugend gemacht. Auf ihrem Schild stand: „Gegrillte Heuschrecken: 20 Baht. Foto: 10 Baht". Wer will es ihr verübeln? Gar nicht fotografieren lassen wollte sich hingegen der Mann, der munter und mitten auf der Straße gefälschte Pässe und Ausweise anbot. Da er mir, aus welchen Gründen auch immer, weniger sympathisch war als das alte Mütterchen, setzte ich mich jedoch tags darauf über seine Bitte hinweg. Sonst glaubt mir das kein Mensch.

KaohSanRd4.JPG© Jochen Müller Tausendfach an der Kaoh San Road zu sehen. Lustig bedruckte T-Shirts.

Mocktail statt Cocktail

Nach den ersten Momenten der Fassungslosigkeit, nachdem wir also die Kaohsan Road einmal in Gänze abgelaufen hatten, waren wir bereit für ein Getränk. Aber so was von. Nur bloß nicht hier, so viel war klar, das würde mein schwaches Nervenkostüm nicht aushalten. Unzählige Bars mit brüllender Lautstärke, auf deren Tischen entweder meterhohe Acrylbehältnisse standen, aus denen sich die Leute ihr Bier zapften, oder die mit Putzeimern übersäht waren, aus denen die Gäste mit Strohhalmen ihre Cocktails tranken oder aber gleich selber darauf tanzten als gäbe es kein Morgen, wollten uns alle nicht anlocken. Wir schlichen uns in die Parallelstraße, erschraken etwas als wir uns in gewohnter Weise anbrüllten, obwohl es hier auch ein lautes Rufen getan hätte, und einigten uns dann auf eine recht nette Bar, die mit live Musik aufwartete und natürlich eine Happy Hour anbot. Sowieso. Pro Cocktail gab es einen alkoholhaltigen Frucht Shake umsonst dazu. Immer her damit, der Mensch braucht Vitamine. Wie man einen beinahe durchsichtigen Long Island Icetea hinzaubern kann, der trotzdem nicht nach Alkohol schmeckt, sei einmal dahin gestellt, der Shake war dagegen herrlich erfrischend und enthielt sogar das ein oder andere Spurenelement Frucht.

Ein echtes Highlight hingegen war die Show, die drei junge Thais auf einmal vor uns auf der Straße hinlegten. Das war Breakdance vom Feinsten. Und Buddha sei Dank verzichteten sie auf eine eigene Beschallung. Sie nutzten geschickt die Breakbeats aus geschätzten dreiundzwölfzig verschiedenen Bars, um sich auf dem Straßenbelag umher zu wirbeln, dass ich mir meinen Mocktail fast vor lauter Staunen am Munde vorbei ins Ohr goss. Auch bei uns kann man so etwas in vielen Fußgängerzonen bestaunen. Aber achten Sie einmal darauf. Die weichgespülten Westeuropäer legen sich meistens eine Art plasterne Matte unter, damit die gestälten Alabasterkörper sich leichter auf dem Belage drehen. Anfänger. Diese Jungs wirbelten sich direkt auf dem Teer. Das war Hardcore. Wir schmissen ihnen jeder ein paar Baht in die Mütze und zogen nach der zweiten Runde Getränke weiter. Zu dem Mojito möchte ich nicht Stellung beziehen. Meines Erachtens gehören da Minzblätter rein, aber was weiß ich schon.

KaohSanRd1.JPG© Jochen Müller Hier gibt es alles, was der Urlauber braucht.


Trägheitsgesetz

Papa sagt immer: Junge trink nicht durcheinander, das gibt nur einen Kater. Es war zu spät, um zu Bier zu wechseln, wenn auch keiner von uns nach vier angeblich alkoholhaltigen Getränken eine Wirkung verspürte. Man kann über das Nachtleben um die Kaohsan Road sagen was man will, aber wenn man einmal angefangen hat, mag man um Mitternacht nicht schon ins Bett gehen. Es ist eine Show, ein Gesamtkunstwerk, ein Mix aus allen unglaublichen Geschichten, die man sich nur vorstellen kann. Alle zusammen zeitgleich an einem Ort. Also kippten wir uns eines dieser Energiegetränke hinter die Binde, die nebenbei gemerkt hier erfunden und von einem findigen österreichischen Marketingmenschen nur nach Europa importiert wurden, legten eine Nudelsuppe nach (die wirklich günstig und lecker war) und suchten uns eine neue Bar. Bzw. einen Stand, denn dasselbe Prinzip wie bei Essen galt an der Kaohsan Road auch für geistreiche Getränke. Zu später Stunde wurden kleine Stände aufgebaut, mit einer Lichterkette geschmückt und das Angebot in Form allerlei Flaschen aufgebaut. Und Heidewitzka Herr Kapitän, was den ersten Cocktails an Alkohol fehlte, hatten diese Getränke doppelt und dreifach in petto. Abgesehen davon war die Stimmung hier irgendwie entspannter und die zwei Jungs die den Laden schmissen, zu Scherzen und Gesprächen gerne bereit. Der Abend dauerte noch etwas und endete in den frühen Morgenstunden mit einer weiteren Nudelsuppe und einem Gefühl von Sättigung, das sich unabhängig vom Mageninhalt einstellte. Wir haben geahnt, worauf wir uns einließen, mehr noch, wir haben es gewollt. Manche Dinge muss man selber erleben um sie zu glauben. Eine Nacht auf der Kaohsan Road gehört definitiv dazu. Es war in Schauspiel, es war hin und wieder herrlich, mal peinlich, oft lustig und ab und an entsetzlich. Als zum Beispiel um vier Uhr morgens zwei völlig betrunkene Touristen sich mitten auf der Straße prügeln wollten. Allerdings waren beide jenseits von Gut und Böse, schlugen und traten wild um sich. Etwa zwei bis drei Meter voneinander entfernt, derweil sie sich frenetisch anschrien. Als einer der beiden zu Boden ging, lag das nicht daran, dass sein Opponent ihn getroffen hätte, oh nein, die Raumzeit gehorcht selbst hier den üblichen Gesetzen. Gleiches gilt jedoch auch für das Trägheitsgesetz. Merke: mit Anlauf und viel Elan sollte man nur dann einen Kreiskick ausführen, wenn da was zum dagegen treten ist. Ansonsten haut dich erst der Schwung von den Beinen und im Anschluss du dich selber am Kofferraumdeckel des nächsten Taxis k.o. Das Match war also entschieden, Friede kehrte wieder ein und wir schlürften den Rest unseres Süppchens, bevor wir, gaaanz vorsichtig, unseren Heimweg antraten. Natürlich fing uns noch ein Tuk-Tuk-Fahrer ab, als wir in unsere Gasse einbogen. Mit festem Blick und straffer Körperhaltung baute er sich vor mir auf und sagte bestimmt: „YOU want Ping-Pong-Show!" Ich fand mich witzig, als ich ihm entgegnete: „No thanks, I like Basketball". Seinem Blick nach zu urteilen, brauchte er den Bruchteil einer Sekunde, um das zu begreifen, doch dann sah es aus, als habe er eine Idee... Au weh, dachte ich mir noch, als ich im Bett lag und einschlief, was habe ich da nur angerichtet.



Jochen Müller
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Kommentare zu "Tuk-Tuk, Massage, Ping-Pong-Show?"

[antworten]

von Brigitte Bergholter am 13.05.2012 um 15:02 Uhr

Herrlich und zum Kreischen komisch, eure Nacht auf der Straße....
Weiter so,ich meine mit den Berichten, weniger den verkehrten Tag-Nachtrhythmus.
Einen solchen gab es in Berlin respektive Dortmund gestern: mit 5:2 ist Borussia Pokalmeister geworden!
Übrigens steigt auch Frankfurt wieder in die 1.Liga auf.Soviel zum heimischen Volkssport.
Beste Grüße
Brigitte


Re: [antworten]

von Jochen Müller am 13.05.2012 um 17:15 Uhr

jmueller

Liebe Brigitte, danke für die Blumen.
Und für die Sport-Infos, aber Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass Peer DIESES Event verpasst hat, oder? ;)
Liebe Grüße, Jochen


[antworten]

von Oliver am 19.06.2012 um 00:04 Uhr

Die Khao San Road ist zwar genauso Teil von Bangkoks Nachtleben, wie Patpong, aber eigentlich kann man auf beides gut verzichten.
Das wahre Nachtleben spielt sich woanders ab, dort wo Touristen nicht die Hauptdarsteller sind.
Es wäre also noch mehr als genug zu sehen für mögliche weitere Aufenthalte in der (u.a. laut Travel + Leisure Magazine) besten Stadt der Welt :)


[antworten]

von Erwin Müller am 03.01.2013 um 11:52 Uhr

Hallo,

ich war selbst erst kürzlich in B. und ich muss sagen ihre Beschreibung trifft relativ exkat zu, wobei ich es als sehr angenehm empfand, dass in B. kein Mensch ( außer den doofen Touris ) so wirklich aggressiv ist ...


Jochen mueller [antworten]

von Sarah bremer am 30.06.2013 um 10:25 Uhr

Tolle story!!! Witzig erzaehlt.. Und endlich ist in diesem Forum auch mal jemand dabei, der sich Gedanken macht und nicht so billig wie möglich ....



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