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28. April 2012

Katastrophenalarm


Wie es sein kann, wenn der geplante Traumurlaub durch eine Naturkatastrophe jäh beendet wird, durften wir auf Phuket erfahren. Auch wenn der schlimmste Fall glücklicherweise nicht eintrat, so bekamen wir doch eine Vorstellung davon, wie es sich anfühlt, wenn man plötzlich mit einer ernstzunehmenden Notsituation konfrontiert wird.


„Ekak!"

Nichts Böses ahnend saßen wir in einem Café, in dem wir vor dem mittäglichen Regenguss Schutz gesucht hatten, als plötzlich ein sichtlich aufgeregter Thai in den Laden stürmte und auf uns, die einzigen Gäste, zukam. Wild gestikulierend redete er auf uns ein, doch wir verstanden herzlich wenig. Zwischen den hastig hervorgebrachten Sprachfetzen hörte ich etwas heraus, was der gute Mann ständig wiederholte und das in etwa klang wie „Ekak". „Earthquake - Erdbeben?" riet ich ins Blaue hinein. Er nickte hektisch und schob das Wort nach, das wir umgehend verstanden: Tsunami. Wir fragten, was zu tun sei. Der Mann antwortete „Out, out! Up, up!", was hieß, dass wir das Café umgehend verlassen und uns zu einer nicht näher definierten höhergelegenen Stelle begeben sollten.

Anflug von Panik

Als wir auf die Straße traten, rannten wir beinahe in eine Touristin hinein, deren weit aufgerissene Augen hektisch die Gegend sondierten und einen Anflug von Panik verrieten. Nun sahen auch wir uns um und wurden der Tatsache gewahr, dass auf den Straßen hektisches Treiben herrschte. Doch der Verkehr schien sich ausnahmslos in eine Richtung zu bewegen, hinaus aus dem Ort. Unsicher was zu tun ist und vor allem wie viel Zeit uns bleiben würde, entschloss ich mich, keinerlei Risiko einzugehen. Ich verwarf jegliche Gedanken daran, zurück in unsere Bleibe zu gehen und Pässe oder Wertgegenstände zu holen, packte meine Freundin am Arm und wir eilten schnellen Schrittes in Richtung des nächsten Berges, die Küste und den Strand so schnell und so weit wie möglich hinter uns lassend. Umgehend erschienen die Bilder von der Tsunami-Katastrophe an Weihnachten 2004 vor dem geistigen Auge. Und diese ließen uns unsere Schritte beschleunigen.

Als wir auf die Hauptstraße kamen, begannen wir den Ernst der Lage allmählich zu erfassen. Hier herrschte das reine Chaos. Autos standen Stoßstange an Stoßstange und es ging weder vor noch zurück. Der Grund war ein Unfall, der sich unweit der Zufahrt zu unserer Ortschaft ereignet hatte und der den Verkehr zum Erliegen brachte. Die Fahrer wussten sich nicht anders zu helfen, als ihrer Unruhe durch lautstarkes Hupen Ausdruck zu verleihen. Wir eilten an den stehenden Autos vorbei, warfen einen kurzen Blick auf die Unfallstelle, an der sich der gestürzte Moped-Fahrer aber wieder zu berappeln schien und suchten einen Weg auf den Berg.

Einfach nur hoch

Nach einigen Blocks, die uns den Weg auf den Hügel versperrten, fanden wir sie, eine kleine Straße, die schnurgerade und ziemlich steil auf den Berg führte. Das war unser Weg und wir stürmten ihn eiligen Schrittes hinauf. Der Schweiß rann uns in Strömen von der Stirn doch das war egal. Nur eines war jetzt wichtig: Einfach nur hoch zu kommen. Als die Straße unterhalb des Gipfels einen Bogen beschrieb und auf der anderen Seite wieder hinab zu führen schien, hielten wir an und sahen uns um. Wir standen inmitten einer Gruppe von Thais sowie einigen Touristen. Ein Blick nach unten auf die Ortschaft beruhigte uns etwas. Wir sollten hier eigentlich hoch genug sein. Ein Blick in die Gesichter der Umstehenden machte die gerade aufkommende Beruhigung aber umgehend wieder zu Nichte. Die Touristen blickten einander hilf- und ratlos an, während zumindest einigen Thais das blanke Entsetzen ins Gesicht geschrieben stand. Zu präsent schienen die Erinnerungen an den verheerenden Tsunami von 2004 zu sein. Dennoch beschlossen wir, an dieser Stelle erst einmal zu verweilen. Weiter hoch ging es ohnehin nur durch den Wald. Wir sammelten uns und prüften unsere Optionen.

Was zu retten ist

Wir hatten nur dabei, was wir am Leibe trugen. Dabei handelte es sich um leichte Sommerkleidung mit lediglich ein paar Bath in der Tasche und FlipFlops an den Füßen. Dazu ein kleiner Rucksack mit Laptop, einem Mobiltelefon, Mückenspray und Zigaretten. Sowie ein Satz Klassenarbeiten. Es rang uns unweigerlich ein Schmunzeln ab, bei dem Gedanken eine Naturkatastrophe zu überleben und dabei einen Stapel Deutscharbeiten gerettet zu haben.

Doch das Schmunzeln verging uns schnell wieder, als wir wieder zu Atem kamen und sich der Durst einstellte. Wir hatten keinen Tropfen Wasser. Auf meinen heroischen Vorschlag, noch einmal in den Ort zu eilen und etwas Wasser zu besorgen, entgegnete meine Freundin mit komplettem Unverständnis. Ob ich denn noch bei Trost sei, war noch die höflichste Frage, die mir gestellt wurde. Aber sie hatte ja Recht. Dennoch war die Kehle staubig, also ging ich zum nächstgelegenen Haus und bat dort um einen Schluck Wasser. Die netten Bewohner drückten mir sofort eine große Flasche in die Hand. Ich suchte das Gespräch und versuchte nähere Informationen in Erfahrung zu bringen. Doch außer dem, was wir ohnehin schon wussten, vermochten auch sie nichts Neues zu berichten. Tsunami-Alarm. Soviel war klar.

Die Ruhe vor dem Sturm

Wir konnten also nicht viel tun, außer abzuwarten und den Horizont zu beobachten. Also suchten wir uns ein Plätzchen mit schöner Aussicht auf das Meer und blickten hinaus. Und wir lauschten. Denn mit einem Male wurde es still um uns herum. Beängstigend still. Noch einige Minuten zuvor sorgten die Hunde im Ort mit lautem Gebell und Geheul für eine Geräuschkulisse, die in ihrer Lautstärke nur von den schreienden Zikaden und anderen Waldbewohnern um uns herum übertroffen wurde. Plötzlich jedoch völlige Stille. Der Hund einer Thai, die neben uns saß, stellte das nervöse Herumrennen ein und zog sich unter einen Busch zurück. Es herrschte völlige Stille. Unweigerlich kamen Gedanken an die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm auf. Tiere, so sagt man, haben einen sechsten Sinn für Wetterumschwünge oder andere Naturphänomene. Sicherlich auch für nahende Katastrophen. Uns wurde zunehmend unbehaglicher zu Mute.

Ungewissheit

Das Schlimmste an der Situation aber war die Ungewissheit, das gänzliche Fehlen jedweder Informationen. Was war passiert? Wo war es passiert? Womit war hier auf Phuket zu rechnen? Und wann? Wir versuchten mit dem Handy Kontakt in die Heimat aufzunehmen, um gesicherte Infos zu erhalten. Doch das Netz war völlig überlastet und das Unterfangen damit zum Scheitern verurteilt. Allerdings schien ein Däne in unserer Nähe zumindest sporadischen Netzzugriff zu haben, also fragte ich ihn, ob er wisse, was denn eigentlich los sei. Freunde in Dänemark säßen vor dem Fernseher, schauten CNN und versorgten ihn mit Informationen, sofern es das Handynetz zulasse. Den Stand der Dinge schilderte er uns wie folgt: Es habe ein Seebeben der Stärke 8,6 auf der Richterskala vor Malaysia gegeben, eine Flutwelle sei ausgelöst und bewege sich auf die Küste zu. Ob und falls ja in welcher Intensität sie Phuket erreichen werde, sei nicht klar. Sollte sie uns erreichen, dann wohl gegen Viertel nach sechs. Jetzt war es vier.

Ich verarbeitete die Infos und fuhr zusammen. Malaysia liegt gleich um die Ecke und das Erdbeben, was 2004 den Tsunami auslöste, war mit einer Stärke von 9,1 nur unwesentlich stärker. Au Backe.

Kurz darauf gab uns der Däne ein Update. Das Beben sei nicht vor Malaysia sondern vor der indonesischen Insel Sumatra gewesen. Immerhin, etwas weiter weg aber dennoch zu nah für meinen Geschmack. Phuket liegt in der Andamanensee, die keinerlei natürlichen Schutz vor einer heranrollenden Flutwelle aus dem Süden bietet. Wir waren also weiterhin in Alarmbereitschaft, aber trotzdem zum hilflosen Ausharren verdammt.

Halb so wild?

Nach etwa einer Stunde gelang es mir, selbst einen Freund in der Heimat zu erreichen. Ich erklärte ihm die Lage und bat ihn, einmal im Internet den Stand der Dinge in Erfahrung zu bringen und uns ins Bild zu setzen. Einige Zeit später kam der ersehnte Rückruf.

„Seebeben vor Sumatra mit einer Stärke von 8,6." Bekannt.  
„Die tektonische Verschiebung der Kontinentalplatten sei horizontal und nicht vertikal erfolgt." Aha, und was sagt uns das?
„Dadurch würde weniger Druck erzeugt und eine mögliche Flutwelle wäre wesentlich kleiner und ungefährlicher." Ein Glück.
„Allerdings gibt es eine Flutwelle, die sich derzeit auf Sumatra zubewegt." Oha!
„Da ihr aber auf Koh Samui, im Schutz des Golfes von Thailand seid, seid ihr relativ sicher. Gefährlicher wäre es auf Phuket." Äääh, wir sind auf Phuket...
„Oha!" Genau.

Jedenfalls brachten wir in Erfahrung, dass der Tsunami-Alarm prophylaktisch für alle Anrainerstaaten des Indischen Ozeans ausgegeben wurde und offenbar keine Katastrophe mit den Ausmaßen des Tsunamis von 2004 zu erwarten sei. Das beruhigte uns doch zumindest etwas.

Ausharren

Dennoch galt es auszuharren. Wir schauten auf die Uhr. Um 18.15h, dem von CNN Dänemark vorhergesagten Zeitpunkt des Eintreffens einer möglichen Flutwelle, standen wir alle, Touristen wie Einheimische aufgereiht am Wegesrand und starrten nervös aufs Wasser. Nichts. Soweit so gut, doch kam das nun einer Entwarnung gleich? Wir beschlossen weiter auf eine offizielle Entwarnung zu warten. In unregelmäßigen Abständen kamen sogar Pick-Ups der Polizei oder des Katastrophenschutzes vorbei. Doch statt neuer Informationen verteilten sie nur achselzuckend Wasser. Verdursten mussten wir also nicht. Und verhungern auch nicht, da wir von den Thais zu unserer Linken und Rechten nahrhafte Köstlichkeiten wie Chips und Erdnüsse geschenkt bekamen. Wir plauderten ein wenig und versuchten uns so gegenseitig etwas Abzulenken. Ob denn mit einer offiziellen Entwarnung zu rechnen sei, wollte ich wissen. Ganz bestimmt, waren sich die Locals sicher. Und wie lange es wohl bis zu einer solchen dauern könnte, fragte ich weiter. Ach, das könne schon bis morgen dauern. Das wisse man nie so genau. Meine Freundin und ich sahen einander an und dachten dasselbe: Verdammt (so die jugendfreie Übersetzung).

Locker machen

Wir sahen uns also mit der Frage konfrontiert, ob wir es wagen sollten, unsere vermeintlich sichere Stellung zugunsten eines Bettes und einer warmen Mahlzeit aufzugeben oder doch die Nacht hier auf der Straße unter freiem Himmel zu verbringen. Für beides gab es gute Argumente. Für den Weg hinab ins Tal sprach die Tatsache, dass sich immer mehr Einheimische offenbar sicher fühlten und den Platz an exponierter Stelle über der Bucht verließen. Ein weiterer Punkt war das Gewitter, das sich in der Zwischenzeit über uns zusammengebraut hatte und das im Begriff war, sich zu entladen.

Das schlagende Gegenargument lieferte ein sichtlich angetrunkener Brite (er hatte statt Klassenarbeiten offenbar einige Bierdosen gerettet): Was ist schon eine Nacht unter freiem Himmel, wenn man am Ende einer der wenigen Überlebenden ist? Das war nicht von der Hand zu weisen. Also beschlossen wir, noch ein wenig auszuharren und dem glücklicherweise sehr warmen und nicht sonderlich starken Regen zu trotzen.

Nach einiger Zeit sagten wir uns aber, dass es so nicht weitergehen könne. Nass, hungrig und von den Mücken, die sich von unserem Spray in keinster Weise beeindruckt zeigten, genervt, machten wir uns locker und verließen unsere Stellung.

Happy End

Ein paar Hundert Meter weiter fanden wir - ebenfalls auf dem Hügel gelegen - ein Restaurant. Wir kehrten ein, bestellten uns etwas Essbares und verfolgten über den Großbildfernseher die Neuigkeiten von CNN. Die Frage, warum wir nicht, wie zahllose andere Schutzsuchende offenbar auch, gleich hierhergekommen sind und somit die Zeit des Wartens angenehmer und trockener gestaltet hätten, lag sowohl meiner Freundin als auch mir auf der Zunge. Doch wir schluckten sie herunter und freuten uns stattdessen, dass wir die Gelegenheit hatten, die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Thais auch in einer drohenden Notlage zu erfahren (was nicht heißen soll, dass sie ansonsten unfreundlich wären - im Gegenteil). Und das war es allemal wert.

CNN versicherte uns, dass der Tsunami-Alarm in der Zwischenzeit für die gesamte Region aufgehoben worden sei und dass keine Gefahr mehr bestünde. Selbst Surinam sei mit dem sprichwörtlichen blauen Auge und dem Schrecken davon gekommen. Ich versicherte mich vorsichtshalber noch einmal im Internet und gab nun auch meinerseits Entwarnung. Wir bestellten uns ein Bier und stießen auf diesen ebenso abenteuerlichen wie denkwürdigen Tag und dessen gutes Ende an. Gegen Mitternacht machten wir uns an den Abstieg in den Ort und zu unserem Guesthouse. Im strömenden Regen. Doch das störte uns nicht im Geringsten.

  

von Peer Bergholter

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Kommentare zu "Katastrophenalarm"

surinam [antworten]

von Gilili am 30.04.2012 um 16:08 Uhr

Hallo Peer,Surinam??? ist in Südamerika?
Eher Sumatra, oder???


Sumatra vs. Surinam [antworten]

von Peer Bergholter am 02.05.2012 um 12:32 Uhr

pbergholter

Richtigstellung: Natürlich muss es im letzten Absatz "Sumatra" und nicht "Surinam" heißen. Ich bitte die Verwechslung zu entschuldigen.

Danke für das aufmerksame Lesen und den berechtigten Hinweis!

Bester Grüße, Peer Bergholter


Richtigstellung 2 [antworten]

von Peer Bergholter am 02.05.2012 um 12:36 Uhr

pbergholter

Richtigstellung die Zweite: Natürlich muss es im letzten Satz "Beste Grüße" heißen . ;)



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