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24. April 2012

Fehler machen...


...ist zwar menschlich, in manchen Fällen aber auch vermeidbar. Insbesondere, wenn man sehenden Auges und wider besseren Wissens einen pauschalen Trip bucht, der die in ihn gesetzten niedrigen Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern auch noch unterbietet. In diesem Falle vermisste ich Jochen an meiner Seite, er hätte mich garantiert vor dieser Dummheit bewahrt.


Wie bereits erwähnt, hat uns unser erster Eindruck von Phuket dazu veranlasst, die Insel so oft wie möglich zu verlassen. Als erstes stand ein Tagesausflug in den nördlich von Phuket gelegenen Khao Sok Nationalpark auf dem Programm. Aus Zeitgründen erschlossen wir uns den Park, der etwa drei Autostunden von unserer Bleibe entfernt lag, nicht auf eigene Faust, sondern buchten eine All-Inclusive-Tour in einem der zahllosen kleinen Reisebüros. Das Angebot für diese „Back to Basic"-Tour klang fair. Für 30 Euro pro Nase gab es einen Abholservice vor der Haustür, den kompletten Trip in einem klimatisierten Minibus, Mittagessen, Kaffeepausen und ein Programm bestehend aus Sightseeing im Nationalpark inklusive einer Dschungelwanderung, eine Rafting-Tour auf einem Bambusfloß sowie Elefantenreiten. Alles in allem klang das sehr nett, doch spätestens beim letzten Programmpunkt hätte man hellhörig werden können, wenn nicht gar müssen.

In Eile

Als wir den Bus am frühen Morgen bestiegen, begrüßte uns der gutgelaunte Tourguide, der sich mit seinem Spitznamen Yu vorstellte, herzlich. Er erzählte uns dies und das über die Ort- und Landschaften, die wir passierten, um den Rest der Reisegruppe einzusammeln. Manches interessant, manches weniger, doch ließ sich der Trip gut an. Yu versicherte uns, wir hätten alle Zeit der Welt und könnten jederzeit für einen Toilettengang oder zum Kaufen von Snacks und Getränken anhalten.

panorama_bus.JPG© Bergholter Wir passierten wirklich traumhafte Landschaften, die wir allerdings allzu oft nur durch das Fenster des Busses bestaunen durften.


Außer uns befand sich zu dieser Zeit nur noch ein russisches Pärchen im Bus, doch nach etwa halbstündiger Fahrt hielten wir vor einem Resort, um weitere Mitfahrer aufzunehmen. Jedoch waren wir zu früh und mussten dort eine gute halbe Stunde warten, bis sich eine schwedische Großfamilie sowie zwei weitere Frauen, offenkundig Mutter und Tochter, zu uns gesellten und den Minibus bis auf den letzten Sitz füllten. Nun konnte es also losgehen. Nach kurzer Fahrt auf der kurvenreichen Straße geschah etwas, was für mich langsam zu einer Tradition zu werden drohte: Das kleine schwedische Mädchen neben mir erbrach sich in eine Plastiktüte. Prost Mahlzeit. Ich hatte noch nicht gefrühstückt und nun auch keinerlei Appetit mehr. Als wir zu unserer ersten Kaffeepause hielten, ging es ihr offenbar wieder besser, zumindest hielt sie eine riesige Eiswaffel in den Händen. Bei diesem Stopp bekamen wir dann auch gleich einen Vorgeschmack auf das, was uns im weiteren Verlauf der Tour erwarten sollte. Es wurde zum Aufbruch geblasen und ich wartete auf meine Freundin, die noch schnell die Toilette aufsuchte. Ich gab dem Guide zu verstehen, dass es nicht lange dauern würde und mit einem freundlichen: „keine Sorge, lasst euch Zeit", verschwand er Richtung Bus. Jedoch nur um eine Minute später wiederzukommen und uns zur Eile zu ermahnen. So viel zum Thema alle Zeit der Welt...

Tsunami Gedenkstätte

Unser nächster Halt war etwa auf halber Strecke zum Nationalpark bei der Tsunami Gedenkstätte in Khao Lak, einer Ortschaft, die besonders hart von dem Tsunami an Weihnachten 2004 getroffen wurde. Zentrales und einziges Exponat hier ist ein Polizeiboot, das von der Flutwelle über zwei Kilometer weit ins Landesinnere gespült wurde. Dort wurde es als Mahnmal belassen. Ansonsten gab es lediglich eine Landkarte mit Opferstatistik zu sehen. Und einen Souvenirstand. Ob dieser lieblosen Gedenkstätte hielt sich die Betroffenheit, trotz des Bewusstseins um die verheerenden Auswirkungen dieser Naturkatastrophe, in Grenzen.

polizeiboot.JPG© Bergholter Tsunami-Gedenkstätte bei Khao Lak: Dieses nicht gerade kleine Polizeiboot hat die Flutwelle kilometerweit ins Landesinnere gespült. Hier wurde es als Mahnmal belassen.



Dickhäuter

elefant_hoch.JPG© Bergholter Armer Teufel...
Weiter ging es zum Khao Sok Nationalpark. Der nächste Punkt auf dem Tagesprogramm sah Elefantenreiten vor. Ich blickte der ganzen Sache mit einem unguten Gefühl entgegen. Und dieses sollte sich auch nicht legen. Wie beim Ponyreiten im Streichelzoo wurden die Elefanten, die allesamt eine Sitzbank auf dem Rücken trugen, zu einem erhöhten Holzsteg geführt, von dem aus wir uns mit Hilfe eines Taus auf die Rücken der Dickhäuter schwangen. Dann ging es eine Stunde lang im Gänsemarsch durch ein Flussbett in den Dschungel. In regelmäßigen Abständen kamen uns andere elefantenreitende Touristengruppen entgegen und es kam auf dem engen Pfad bisweilen zu einem regelrechten Verkehrsstau. Von der ersten Minute an überkam mich ein schlechtes Gewissen, sich auf diese Geschichte eingelassen zu haben. Ich weiß nicht, wen diese Tour mehr deprimierte, die Elefanten oder mich. Die armen Tiere taten mir einfach nur leid, wie sie dort in Reih und Glied mit hängenden Köpfen und hängenden Ohren lustlos hintereinanderher trotteten. Auf halber Strecke erhielten die Elefanten im Bach eine wohlverdiente kalte Dusche und es wurde umgedreht, um auf demselben Weg zurückzukehren. Ich zwang mich, wenigstens die atemberaubende Dschungellandschaft zu genießen. Es gelang mir nur in Ansätzen. Ich sah meine Freundin an und wir waren uns einig, dass wir dieser Tierquälerei so rein gar nichts Positives abgewinnen konnten. Selbst die schwedischen Kinder unserer Gruppe, von denen man noch einen Hauch unreflektierter Begeisterung hätte erwarten können, ließen diese vermissen und wirkten ebenfalls nicht sonderlich angetan von diesem Ritt. Ich kam zu dem Schluss, dass man tatsächlich eine dickere Haut als die Reittiere entwickeln müsse, um das Ganze ertragen zu können.

elefant1.JPG© Bergholter Auf geht's in den Dschungel.


elefant2.JPG© Bergholter Ernüchterung: unsere spassbefreite Karavane.

dschungel1.JPG© Bergholter Dafür bot die Umgebung einen schönen Anblick...

dschungel2.JPG© Bergholter ... der die Enttäuschung über den Trip aber nur minimal zu dämpfen vermochte.



Keine Zeit zum Genießen

Die Enttäuschung über den Elefantenritt (oder besser über uns selbst, dass wir uns auf so etwas überhaupt eingelassen haben) noch nicht verdaut, ging es umgehend weiter. Nach kurzer Fahrt hielten wir an einer Aussichtsstelle direkt an der Straße und tauschten den Stellplatz mit einem anderen Bus, der diesen Ort gerade verließ. Gedanken an Massenabfertigung verdichteten sich zunehmend. Als wir den Minibus jedoch verließen, bot sich uns in der Tat eine spektakuläre Aussicht über ein weitläufiges Tal - den Dschungel im Vordergrund, markante Höhenzüge am Horizont. Ich atmete tief durch und sog das Panorama auf, das Klicken der Auslöser unzähliger Fotoapparate ignorierend. Doch noch ehe ich meine Kamera in Anschlag bringen konnte, wurden wir wieder zum Bus gebeten. Ich ließ mich davon allerdings nicht beeindrucken, nahm mir die Zeit für einige Fotos und ließ den Blick erneut über das herrliche Panorama schweifen, bevor ich als Letzter zum Bus zurückschlenderte. Im Gegensatz zu Yu schien meine Reisegruppe dafür Verständnis aufzubringen.

5361-panorama.JPG© Bergholter Auch in der Kürze der Zeit atemberaubend.

5362-panorama2.JPG© Bergholter Hier hätte man es auch länger ausgehalten.



affe.JPG© Bergholter Am Affentempel.
Weiter ging es im Eiltempo zu einem Tempel im Dschungel, dem Affentempel. Um die Spannung zu schüren, erklärte uns Yu, dass wir schon etwas Glück haben müssten, um dort die namensgebenden Tiere zu erblicken. Die Realität sah allerdings anders aus: Unzählige Affen tummelten sich rings um den Tempel, lungerten faul im Schatten der Bäume herum oder schenkten den zahlreichen Besuchern einen gelangweilten Blick. Man konnte ihnen so nah kommen, dass es klar war, diese Tiere haben ihre Rolle als Touristenattraktion klaglos akzeptiert. Wenigstens waren sie hier nicht eingesperrt oder schienen irgendwelche lächerlichen Kunststückchen vorführen zu müssen.

Gerade einmal einige Schnappschüsse später, wurde wieder das Signal zum Aufbruch gegeben. Wir hatten die Affen gesehen und ein Besuch des Tempels stand offenkundig nicht auf dem Programm. Warum auch, wer will schon Tempel besichtigen, wenn er gelangweilte Affen sehen kann?

affe_familie.JPG© Bergholter Viele Affen, wenig Tempel...


affe_lausen.JPG© Bergholter Nur nicht aus der Ruhe bringen lassen - diese Kollegen scheinen Touristen gewöhnt zu sein.

affenx.JPG© Bergholter Nur die Aufmerksamkeit dieser Burschen scheint geweckt zu sein.


Die Stimmung im Bus schien deutlich gesunken, meine persönliche war auf dem Tiefpunkt. Doch Yu wusste, was dagegen zu tun ist: Mittagessen! Wir wurden zu einem Gasthaus im Dschungel gekarrt, wo in einer offenen Bambus-Halle ein üppiges Buffet auf uns wartete. Dieses lässt sich mit Fug und Recht als äußerst schmackhaft beschreiben. Auch hatten wir diesmal genug Zeit, um zumindest in Ruhe aufzuessen.

dschungel_huette.JPG© Bergholter In dieser lauschigen "Hütte" wurden wir ansprechend verköstigt. Wenigstens etwas.



Das Highlight des Tages

panorama_fluss2.JPG© Bergholter Floßfahrt.
Es sollte am Nachmittag stattfinden: Laut Programm erwarteten uns nun zweieinhalb Stunden, die wir mit Rafting auf einem Bambusfloß und einer Dschungelwanderung verbringen sollten. Wohl genährt wurden wir also zu der Ablegestelle unserer Flöße gebracht. Teile der Gruppe verabschiedeten sich, da sie stattdessen Kajakfahren gingen.

Als wir das schmale Floß bestiegen und der Fährmann das wackelige Bambuskonstrukt auf den kleinen Khao Sok Fluss navigierte, konnte nicht einmal der einsetzende Regen die Begeisterung zu Nichte machen. Wir glitten in dem seichten Wasser dahin und waren umgeben von üppiger Vegetation in sattem Grün, hinter der sich bizarre Felsformationen gegen den Himmel abhoben. Es war tatsächlich ein Highlight. Idyllisch und friedlich trieben wir den Fluss hinab. Die Begeisterung fand jedoch ein jähes Ende, als wir bereits nach 20 Minuten wieder anlegten und es klar war, dass es dies gewesen sein sollte. Als wir dann noch der Tatsache gewahr wurden, dass auch der angekündigte Dschungeltrip nicht wirklich im Programm unseres Guides vorgesehen war, sondern wir stattdessen den Heimweg antreten sollten, machte sich regelrechte Enttäuschung breit.

panorama_fluss_5.JPG© Bergholter Die Floßfahrt war tatsächlich ein Highlight, wenn auch ein kurzes.

panorama_fluss1.JPG© Bergholter Durch ebenso idyllische wie bizarre Landschaften.

felsen1.JPG© Bergholter Ohne Worte.
panorama_fluss3.JPG© Bergholter Einfach nur schön hier.



floesse.JPG© Bergholter Rückführung der Flöße zum Anleger.


"Show me Buddha!"


Während wir geneigt waren, diese bittere Pille zu schlucken und den ganzen Ausflug als Fehler zu verbuchen und abzuhaken, war das russische Pärchen offenbar weniger nachsichtig mit den Organisatoren. Der Mann fing eine lautstarke Diskussion mit dem Fahrer und seiner offensichtlich überforderten Beifahrerin, die inzwischen Yu's Platz eingenommen hatte, an. Er habe bezahlt und fühle sich gelinde gesagt verarscht. Offenbar sah sein Programm noch einen weiteren Stopp bei einem in einer Höhle liegenden Buddha vor. Nachdem er mit Vehemenz und entsprechender Lautstärke immer wieder forderte: „Show me Buddha, show me Buddha now!" und auch mich inzwischen in die Beschwerdeorgie involviert hatte, bewegte er den Fahrer zum Einlenken.

liegender_buddha.JPG© Bergholter Der Russe (vorne) und sein liegender Buddha. Haben sie also doch noch zu einander gefunden.


Sichtlich aufgebracht, aber offenbar doch mit dem angebrachten Respekt gegenüber einem geprellten und wütenden Russen (und einem resignierten Deutschen), wendete er den Bus auf halber Strecke nach Phuket und brachte uns tatsächlich zu der angekündigten Höhle mitsamt dem liegenden Buddha. Beides war zwar nicht so spektakulär, als dass es weitere 20 Baht Eintritt gerechtfertigt hätte, aber es taugte, um den Russen zumindest etwas zu besänftigen. Er zahlte gerne für sich und seine Frau, machte ein Foto und wir fuhren zurück nach Phuket.


Back to Basic?

BacktoBasic.JPG© Bergholter Back to Basic? Das Motto der Tour war der reine Hohn.


Die Enttäuschung über diesen Tag stand aber sowohl den beiden Russen als auch uns in die Gesichter geschrieben. Ich versuchte es immerhin sportlich zu nehmen: Trotz besseren Wissens habe ich mich dazu hinreißen lassen, diese Pauschaltour zu buchen. Ich gestand mir meinen Fehler ein und zog meine Lehre daraus. Künftig würde ich auf meine Intuition hören und mich nie wieder von einem vielversprechenden Titel wie „Back to Basic"-Tour ködern lassen.

 

von Peer Bergholter

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Kommentare zu "Fehler machen..."

[antworten]

von Uli am 24.04.2012 um 15:07 Uhr

Ohne diese Erfahrung versteht man die Tourismusorganisation überhaupt nicht, also eine notwendige Grundlage zu Tourismusmarketing. An sonsten doch phantastische Erlebnisse, zumindesten hast Du den Eindruck vermittelt.


Fehler? [antworten]

von Gisi Lamprecht am 25.04.2012 um 09:27 Uhr

Hallo, Peer, solche Erfahrungen sind immer wichtig, Uli hat recht, aus Deinen Eindrücken kann jeder seine Konsequenzen ziehen. Toll beschrieben, wie immer, liebe Grüße Gisi39



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