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5. Mai 2012
Einmal rund um Ayutthaya
Ayutthaya liegt etwa 80 Kilometer nördlich von Bangkok auf einer Insel am Zusammenfluss dreier Flüsse. Eine Rundfahrt mit dem Boot zu machen und von dort aus einige Tempel zu besuchen, bietet sich also an. Besonders wenn die Hitze einen Spaziergang kategorisch ausschließt.
Als wir in Ayutthaya ankamen, war das erste was uns auffiel, dass es hier kein Grad kälter war als in Sukhothai. Wir standen kaum fünf Minuten am Straßenrand und versuchten uns zu orientieren, da floss der Schweiß bereits in Strömen. Dazu musste man sich nicht einmal bewegen. Zu atmen reichte völlig aus. Als wir ein Tuk-Tuk gefunden hatten, freute ich mich auf etwas Fahrtwind. Dann setzte ich mich hin. Auf eine Sitzbank, die in der prallen Sonne gründlich aufgeheizt worden war. Eine Freude. Dies bildete den Auftakt zu einem zweitägigen Hitzespektakel, an das wir uns noch lange erinnern werden. Allerdings nicht nur wegen der Temperaturen, denn Ayutthaya hat uns begeistert.
Mit dem Langboot durch die Kanäle
Im Gasthaus angekommen bot uns die Chefin gleich an, eine Fahrt mit dem Langboot durch die Kanäle zu machen. Dies sei besonders am späten Nachmittag schön, sagte sie, wenn die Sonne langsam unterging und man im Anschluss am Nachtmarkt zu Abend essen könne. Gesagt, getan. Die Rundfahrt um die Insel dauert etwa zwei Stunden, inklusive dem Besuch dreier Wats. Der Fahrtpreis von 200 Baht pro Person, etwa fünf Euro, ist völlig angemessen. Zusammen mit Susanne und Nadine, zwei deutschen Damen, die wir bereits in Sukhothai kennen gelernt hatten, ließen wir uns durch kleine Kanäle und Teile der Flüsse schippern und nach spätestens einer Minute setzte ich die Kamera nicht mehr ab. Von einem Boot aus sieht man noch einmal eine ganz andere Seite einer Stadt. Es war ein Fest für das Auge. Kinder plantschten im Wasser, winkten uns fröhlich zu und machten sich einen Spaß daraus, mit einer Trillerpfeife den Verkehr zu regeln. Zwar mit mäßigem Erfolg, aber der Versuch war aller Ehren wert. Die Menschen saßen in ihren Häusern am Wasser und schienen darauf zu warten, dass die Sonne unterging und die Temperaturen erträglich wurden. Wir konnten sie nur zu gut verstehen. Doch überraschte es uns ehrlich, dass auch die Thais unter der Hitze stöhnten. Überall begrüßte man uns mit Kommentaren, wie fürchterlich heiß es doch sei. Ich hätte erwartet, dass die Einheimischen dies nicht weiter stören würde, weil sie es gewohnt wären, doch dem war ganz offensichtlich nicht so. Irgendwie war das tröstlich. Es lag also nicht an uns.
© Jochen MüllerLeben am, vom und auf dem Wasser in Ayutthaya.
© Jochen Müller Die Versuche den Verkehr auf dem Fluss zu regeln waren vom mäßigem Erfolg gekrönt, Spaß hatten sie aber trotzdem.
Wat Phanan Choeng Ratchaworawihan
Auf unserer Rundreise machten wir zuerst am Wat Phanan Choeng Ratchaworawihan halt. Am Bootsanleger fütterten Mönche die Fische, was ein echtes Schauspiel war. Die armlangen Tiere wühlten das Wasser auf, sprangen hervor und drängten sich übereinander, wie wir es alle noch nicht gesehen hatten. Den Mönchen schien es großen Spaß zu machen. Uns sowieso. Den Fischen hoffentlich auch.
© Jochen Müller Reinhard Mey sang "Die heße Schlacht am kalten Buffet". Ob er dabei an diese Fische gedacht hat?
Das Wat selber war wie immer wunderschön. Ich spare mir die Vergleiche, denn dies ist kaum möglich. Zwar gibt es einige Tempelanlagen, die besonders hervor stechen, doch bisher haben wir auf unserer Reise noch kein Wat besucht, das nicht zauberhaft angelegt war und mit unglaublicher Detailverliebtheit verziert, bemalt und geschmückt. Jedes einzelne ist einen Besuch wert, wenn es auch in jeder Stadt zu viele davon gibt, um sie alle in einem Leben zu besuchen. Um die Hauptattraktion des Tempels zu besuchen, ein 19 Meter hoher, vergoldeter Buddha, kamen wir leider zu spät, die Halle hatte bereits geschlossen. Doch auch von außen waren die Gebäude schön anzusehen. Besonders fiel der chinesische Stil auf, der sich in einigen Gebäuden wiederholte. Im Schrein der Prinzessin Soi Dok Mak befindet sich eine Statue, die besonders von chinesischen Gläubigen verehrt wird, was den Stil erklärt. Leider war auch dieser Schrein bereits geschlossen.
© Jochen Müller Stupas im Wat mit dem eingängigen Namen Phanan Choeng Ratchaworawihan.
© Jochen Müller Reich verziert.
© Jochen Müller Der Schrein der Prinzessin Soi Dok Mak.
Überraschung im Wat Phutthaisawan
Nach 20 Minuten ging es schon weiter. Unsere nächste Station war das Wat Phutthaisawan, das gleich zwei Besonderheiten hatte. Die erste war ein Raum mit einer etwa fünf Meter hohen Buddhastatue. Als Susanne die Treppen zum Eingang erklomm, entfuhr ihr ein Schrei und sie eilte wieder herunter. „Ratten?" fragte ich, aus ihrem Gesichtsausdruck schließend. „Fledermäuse!" kam angeekelt zur Antwort. „Juhu!" war meine Reaktion, Biologen sind manchmal nur schwer nachzuvollziehen. Das stand ihr zumindest ins Gesicht geschrieben. Als ich mich dann jedoch dem Raum näherte, verging es mir selber sehr schnell. Der Gestank nach Fledermauskot war ekelhaft. Gerade als ich mit angehaltenem Atem hinein gehen wollte, um eines der Tiere in Großformat abzulichten, landete vor mir ein weiterer Kleks auf dem Boden und ich überlegte es mir spontan anders. Biologe hin oder her, aber alles hat seine Grenzen. Abgesehen davon gab es ja noch andere Dinge zu bestaunen. Wie zum Beispiel den liegenden Buddha, der in ein großes Mönchsgewand gehüllt eine Augenweide war.
© Jochen Müller Wat Phutthaisawan.
© Jochen Müller Die meisten Statuen zeigen den Buddha in der sitzenden Position. Die Hände liegen übereinander mit der Handfläche nach oben locker im Schoß. Dies symbolisiert die Meditation.
© Jochen Müller Vorsicht, die Biester schissen scharf.
© Jochen Müller Der liegende Buddha. Die Statue liegt immer auf der rechten Seite, die rechte Hand unterstützt den Kopf, die linke liegt ausgestreckt auf der linken Seite. Es stellt den ruhenden Buddha dar.
Magisches Licht im Wat Chai Watthanaram
Schon wieder mussten wir weiter, die nächste Station wartete.
© Jochen Müller
Im Wat Chai Watthanaram zeigte sich dann, weshalb die Chefin unseres Gasthauses uns diese Tour besonders zu dieser Tageszeit empfohlen hatte. Der baldige Sonnenuntergang über dem Wat, das nur noch in Ruinen besteht, tauchte die Gemäuer in eine magische Stimmung. Das Licht spielte mit der Bausubstanz, den Mauern, den Stupas und steinernen Buddhas, sie schienen lebendig zu sein und man wollte sich für eine Weile niederlassen, um die Stimmung in sich aufzusaugen. Das ist der Nachteil solcher Touren, dass man nicht Herr über seine Zeit ist. Doch letztlich waren wir trotzdem alle begeistert und froh diese Bootsfahrt gemacht zu haben. Denn so ehrlich wollen wir sein. Keines dieser Wats stand auf unserem Plan, bevor wir nach Ayutthaya kamen. So hatten wir zwar für jedes davon nur 20 Minuten. Doch das war allemal besser, als sie gar nicht gesehen zu haben.
© Jochen Müller Wat Chai Watthanaram.
© Jochen Müller Das Farbspiel beginnt...
Abschiedsgruß der besonderen Art
Als wir zurück in Richtung Anlegestelle und Nachtmarkt fuhren, knurrte uns allen ordentlich der Magen. Die Sonne ging unter, der ganze Himmel war in ein tiefes Lila gehüllt, von dem ich bis dato dachte, dass es nur auf nachbearbeiteten Postkarten existieren würde, und die Fahrt durch die Kanäle war wieder ein reiner Genuss.
Auf einmal drosselte unser Bootsführer seinen Außenborder und forderte uns dazu auf, nach rechts zu gucken. Wir trauten unseren Augen nicht. Mitten in der Stadt machte es sich ein kleines Krokodil am Ufer gemütlich. Ich musste an die Kinder denken, die wir zu Beginn im Wasser hatten spielen sehen und mir entfuhr ein „Jauser!", während mir ein Schauder über den Rücken fuhr. Leider war es bereits zu dunkel um ein Foto zu machen, aber soviel war klar. Ein Bad im Fluss würden wir uns alle verkneifen.
© Jochen Müller Nein, dieses Bild ist nicht nachbearbeitet.
Schlemmen auf dem Nachtmarkt
Als wir ankamen, dankten wir unserem Bootsführer für die tolle Tour und fanden auf dem Nachtmarkt schnell etwas zu essen. Ich kann nicht oft genug dazu raten. Wenn Sie in Südostasien unterwegs sind, gehen sie abends draußen essen. In vielen Straßen werden Grillstände aufgebaut, sie sind alle zu empfehlen. Sie sitzen auf kleinen Plastikstühlen zwischen Einheimischen und selbst wenn es keine Speisekarte gibt, zeigen sie einfach auf das, was sie wollen. Es ist bisher noch immer ganz ausgesprochen lecker gewesen. Und günstiger als in den Restaurants ist es sowieso. Wir aßen im Wok gebratene Meeresfrüchte mit Chili und Fischcurry, die Freudentränen standen uns erst wegen des Geschmacks (oder der Schärfe?) in den Augen und dann noch einmal, als jeder nur einen Euro dafür zahlen musste. Auf dem Heimweg nahmen wir uns noch ein Kilo Mangos als Nachtisch mit, spazierten durch die Straßen und mussten uns bald eingestehen, dass keiner von uns auf der Herfahrt so recht aufgepasst hatte. Wir standen an einer Straßenkreuzung und studierten etwas hilflos den Kartenausschnitt, den unser Reiseführer zeigte. Als ein Mann aus einem Geschäft kam, uns lächelnd zwei Stadtpläne schenkte und uns auch noch freundlich erklärte wo genau wir uns gerade befanden. Wir dankten ihm erleichtert und fanden schnell den Weg heim. Danach saßen wir auf der Veranda unseres Gasthauses, schlemmten frische, zuckersüße Mangos und hatten die drückende Hitze des Tages bereits völlig vergessen.
Jochen Müller
Als wir in Ayutthaya ankamen, war das erste was uns auffiel, dass es hier kein Grad kälter war als in Sukhothai. Wir standen kaum fünf Minuten am Straßenrand und versuchten uns zu orientieren, da floss der Schweiß bereits in Strömen. Dazu musste man sich nicht einmal bewegen. Zu atmen reichte völlig aus. Als wir ein Tuk-Tuk gefunden hatten, freute ich mich auf etwas Fahrtwind. Dann setzte ich mich hin. Auf eine Sitzbank, die in der prallen Sonne gründlich aufgeheizt worden war. Eine Freude. Dies bildete den Auftakt zu einem zweitägigen Hitzespektakel, an das wir uns noch lange erinnern werden. Allerdings nicht nur wegen der Temperaturen, denn Ayutthaya hat uns begeistert.
Mit dem Langboot durch die Kanäle
Im Gasthaus angekommen bot uns die Chefin gleich an, eine Fahrt mit dem Langboot durch die Kanäle zu machen. Dies sei besonders am späten Nachmittag schön, sagte sie, wenn die Sonne langsam unterging und man im Anschluss am Nachtmarkt zu Abend essen könne. Gesagt, getan. Die Rundfahrt um die Insel dauert etwa zwei Stunden, inklusive dem Besuch dreier Wats. Der Fahrtpreis von 200 Baht pro Person, etwa fünf Euro, ist völlig angemessen. Zusammen mit Susanne und Nadine, zwei deutschen Damen, die wir bereits in Sukhothai kennen gelernt hatten, ließen wir uns durch kleine Kanäle und Teile der Flüsse schippern und nach spätestens einer Minute setzte ich die Kamera nicht mehr ab. Von einem Boot aus sieht man noch einmal eine ganz andere Seite einer Stadt. Es war ein Fest für das Auge. Kinder plantschten im Wasser, winkten uns fröhlich zu und machten sich einen Spaß daraus, mit einer Trillerpfeife den Verkehr zu regeln. Zwar mit mäßigem Erfolg, aber der Versuch war aller Ehren wert. Die Menschen saßen in ihren Häusern am Wasser und schienen darauf zu warten, dass die Sonne unterging und die Temperaturen erträglich wurden. Wir konnten sie nur zu gut verstehen. Doch überraschte es uns ehrlich, dass auch die Thais unter der Hitze stöhnten. Überall begrüßte man uns mit Kommentaren, wie fürchterlich heiß es doch sei. Ich hätte erwartet, dass die Einheimischen dies nicht weiter stören würde, weil sie es gewohnt wären, doch dem war ganz offensichtlich nicht so. Irgendwie war das tröstlich. Es lag also nicht an uns.
Wat Phanan Choeng Ratchaworawihan
Auf unserer Rundreise machten wir zuerst am Wat Phanan Choeng Ratchaworawihan halt. Am Bootsanleger fütterten Mönche die Fische, was ein echtes Schauspiel war. Die armlangen Tiere wühlten das Wasser auf, sprangen hervor und drängten sich übereinander, wie wir es alle noch nicht gesehen hatten. Den Mönchen schien es großen Spaß zu machen. Uns sowieso. Den Fischen hoffentlich auch.
Das Wat selber war wie immer wunderschön. Ich spare mir die Vergleiche, denn dies ist kaum möglich. Zwar gibt es einige Tempelanlagen, die besonders hervor stechen, doch bisher haben wir auf unserer Reise noch kein Wat besucht, das nicht zauberhaft angelegt war und mit unglaublicher Detailverliebtheit verziert, bemalt und geschmückt. Jedes einzelne ist einen Besuch wert, wenn es auch in jeder Stadt zu viele davon gibt, um sie alle in einem Leben zu besuchen. Um die Hauptattraktion des Tempels zu besuchen, ein 19 Meter hoher, vergoldeter Buddha, kamen wir leider zu spät, die Halle hatte bereits geschlossen. Doch auch von außen waren die Gebäude schön anzusehen. Besonders fiel der chinesische Stil auf, der sich in einigen Gebäuden wiederholte. Im Schrein der Prinzessin Soi Dok Mak befindet sich eine Statue, die besonders von chinesischen Gläubigen verehrt wird, was den Stil erklärt. Leider war auch dieser Schrein bereits geschlossen.
Überraschung im Wat Phutthaisawan
Nach 20 Minuten ging es schon weiter. Unsere nächste Station war das Wat Phutthaisawan, das gleich zwei Besonderheiten hatte. Die erste war ein Raum mit einer etwa fünf Meter hohen Buddhastatue. Als Susanne die Treppen zum Eingang erklomm, entfuhr ihr ein Schrei und sie eilte wieder herunter. „Ratten?" fragte ich, aus ihrem Gesichtsausdruck schließend. „Fledermäuse!" kam angeekelt zur Antwort. „Juhu!" war meine Reaktion, Biologen sind manchmal nur schwer nachzuvollziehen. Das stand ihr zumindest ins Gesicht geschrieben. Als ich mich dann jedoch dem Raum näherte, verging es mir selber sehr schnell. Der Gestank nach Fledermauskot war ekelhaft. Gerade als ich mit angehaltenem Atem hinein gehen wollte, um eines der Tiere in Großformat abzulichten, landete vor mir ein weiterer Kleks auf dem Boden und ich überlegte es mir spontan anders. Biologe hin oder her, aber alles hat seine Grenzen. Abgesehen davon gab es ja noch andere Dinge zu bestaunen. Wie zum Beispiel den liegenden Buddha, der in ein großes Mönchsgewand gehüllt eine Augenweide war.
Magisches Licht im Wat Chai Watthanaram
Schon wieder mussten wir weiter, die nächste Station wartete.
Abschiedsgruß der besonderen Art
Als wir zurück in Richtung Anlegestelle und Nachtmarkt fuhren, knurrte uns allen ordentlich der Magen. Die Sonne ging unter, der ganze Himmel war in ein tiefes Lila gehüllt, von dem ich bis dato dachte, dass es nur auf nachbearbeiteten Postkarten existieren würde, und die Fahrt durch die Kanäle war wieder ein reiner Genuss.
Auf einmal drosselte unser Bootsführer seinen Außenborder und forderte uns dazu auf, nach rechts zu gucken. Wir trauten unseren Augen nicht. Mitten in der Stadt machte es sich ein kleines Krokodil am Ufer gemütlich. Ich musste an die Kinder denken, die wir zu Beginn im Wasser hatten spielen sehen und mir entfuhr ein „Jauser!", während mir ein Schauder über den Rücken fuhr. Leider war es bereits zu dunkel um ein Foto zu machen, aber soviel war klar. Ein Bad im Fluss würden wir uns alle verkneifen.
Schlemmen auf dem Nachtmarkt
Als wir ankamen, dankten wir unserem Bootsführer für die tolle Tour und fanden auf dem Nachtmarkt schnell etwas zu essen. Ich kann nicht oft genug dazu raten. Wenn Sie in Südostasien unterwegs sind, gehen sie abends draußen essen. In vielen Straßen werden Grillstände aufgebaut, sie sind alle zu empfehlen. Sie sitzen auf kleinen Plastikstühlen zwischen Einheimischen und selbst wenn es keine Speisekarte gibt, zeigen sie einfach auf das, was sie wollen. Es ist bisher noch immer ganz ausgesprochen lecker gewesen. Und günstiger als in den Restaurants ist es sowieso. Wir aßen im Wok gebratene Meeresfrüchte mit Chili und Fischcurry, die Freudentränen standen uns erst wegen des Geschmacks (oder der Schärfe?) in den Augen und dann noch einmal, als jeder nur einen Euro dafür zahlen musste. Auf dem Heimweg nahmen wir uns noch ein Kilo Mangos als Nachtisch mit, spazierten durch die Straßen und mussten uns bald eingestehen, dass keiner von uns auf der Herfahrt so recht aufgepasst hatte. Wir standen an einer Straßenkreuzung und studierten etwas hilflos den Kartenausschnitt, den unser Reiseführer zeigte. Als ein Mann aus einem Geschäft kam, uns lächelnd zwei Stadtpläne schenkte und uns auch noch freundlich erklärte wo genau wir uns gerade befanden. Wir dankten ihm erleichtert und fanden schnell den Weg heim. Danach saßen wir auf der Veranda unseres Gasthauses, schlemmten frische, zuckersüße Mangos und hatten die drückende Hitze des Tages bereits völlig vergessen.
Jochen Müller
Kommentare zu "Einmal rund um Ayutthaya"
Wats allerorten
von G. Lamprecht
am 05.05.2012 um 14:48 Uhr
Einfach toll Eure Bilder und die Beschreibung sowohl der Wats mit all den unaussprechlichen Namen als auch der Stimmung, die so riichtig schön rüberkommt, superschön, wiedermal mitgereist zu sein, danke Gisi39
"Einmal rund um Ayutthaya" kommentieren


Wir brechen zwar übermorgen auch zu einer " "Bootsfahrt" auf werden aber dickere Kleidung benötigen.Die von Dir immer wieder erwähnte Hitze könnte ich nicht mehr ertragen,da ist Norwegen sicher die bessere Wahl.Trotzdem beneide ich Euch und freue mich über Deine / Eure tollen Schilderungen und die Bilder.