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Zwei Jugendfreunde lassen Deutschland für ein Jahr hinter sich und reisen um die Welt. Immer grob in Richtung Osten und ohne ein Flugzeug zu besteigen. In ihrem Blog berichten Jochen Müller und Peer Bergholter wie sie das schaffen und was sie dabei erleben.
Ein kurzer Flirt
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Stipvisite in Vladimir und Suzdal.
„Warum sind wir noch gleich nach Vladimir gefahren?", fragte ich Peer, als wir einen ersten Spaziergang in Richtung Innenstadt machten. Er sah mich verwundert an. „Du meintest doch, dass wir hierher sollen." „Ich?" Auweh, was hatte ich da wieder angestellt. Doch dann rettete mich Peer selber aus dieser Misere. „Wir wollten nur hierher, um von hier als Ausgangsstation nach Suzdal zu kommen" Glück gehabt, denn ich wollte nicht verantwortlich dafür gemacht werden, zwei Tage lang in Vladimir gestrandet zu sein. Was gibt es in Vladimir zu sehen? Nicht viel. Was gibt es über Vladimir zu sagen? Nicht viel. Von hier aus ist man in einer Stunde in Suzdal. Das ist doch schon mal was. weiterlesen
Moskau in anderem Lichte
Zugegeben, kommt man vom wunderschönen St. Petersburg nach Moskau, ereilt einen gelinde gesagt ein Kulturschock. Hier Glanz und Gloria der Zarenzeit mit viel Zuckerguss filigran in Marmor graviert, dort der globale Herrschaftsanspruch kommunistischer Ideologie mit Hammer und Sichel in monolithischen Fels gehauen. Trotzdem ist Moskau eine der, wenn nicht gar die größte Metropole Europas, die auf alle Fälle einen zweiten Blick verdient hat.
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Moskau. Danke, reicht.
Was kennt man von Moskau? Kreml, Roter Platz, Basilius Kathedrale, Gorki Park, die Duma, das Bolschoj Theater, die Metro. Vielleicht noch das GUM Kaufhaus. Das war es dann aber auch. Das Traurige ist, dass das stimmt. Das war es wirklich. Moskau lässt sich an einem Tag abarbeiten. Der Rest ist Elend. Aber davon gibt es genug. weiterlesen
14. Oktober 2011
St. Petersburger Impressionen. Die Paläste.
Ohne Worte
© Jochen Müller Nur einer der Kronleuchter im Winterpalast.
Nein, nein und nochmals nein. Ich weigere mich, hierzu Worte zu verlieren. Ich habe sowieso keine zur Verfügung. Wie soll man das beschreiben? So etwas banales wie Worte werden diesen Schlössern und Palästen ohnehin nicht gerecht. Das funktioniert nicht. Sie sind unbeschreiblich. Also ohne weitere, vergebliche Versuche, hier sind die. Die Paläste von St Petersburg. weiterlesen
14. Oktober 2011
Nein, nein und nochmals nein. Ich weigere mich, hierzu Worte zu verlieren. Ich habe sowieso keine zur Verfügung. Wie soll man das beschreiben? So etwas banales wie Worte werden diesen Schlössern und Palästen ohnehin nicht gerecht. Das funktioniert nicht. Sie sind unbeschreiblich. Also ohne weitere, vergebliche Versuche, hier sind die. Die Paläste von St Petersburg. weiterlesen
St. Petersburger Impressionen. Die Stadt.
Mehr als 1000 Worte
Wir waren bemüht. Wir haben es wirklich versucht.
© Jochen Müller Die Straßen von St. Petersburg.
Versucht, die Schönheit St.Petersburgs in Worte zu kleiden. Versucht den Prunk und die Pracht zu verbalisieren. Versucht zu vermitteln, wie es uns beim Anblick dieser Stadt erging. Und wir sind gescheitert. Wir konnten nur scheitern. Wer es nicht mit eigenen Augen gesehen hat, der kann es nicht nachfühlen. Dieser Stadt werden Worte einfach nicht gerecht. Sie geraten zu Phrasen, die nicht im Ansatz das widerspiegeln, was man eigentlich ausdrücken möchte. Und da Bilder oftmals mehr als 1000 Worte sagen, wollen wir den Leser nun einmal zum Betrachter machen und hier einen rein optischen Eindruck von St.Petersburg vermitteln.
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12. Oktober 2011
Wir waren bemüht. Wir haben es wirklich versucht.
© Jochen Müller Die Straßen von St. Petersburg.weiterlesen
St.Petersburg auf den zweiten Blick
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Widrigkeiten
Nun ist es so weit. Kaum haben wir die vertrauten Gefilde der EU verlassen, kommen prompt die ersten Probleme auf. Nichts, was wir nicht erfolgreich aus der Welt geschafft hätten, aber es wird langsam ernst. Hier in Russland ist erstmals etwas mehr Aufmerksamkeit, Phantasie und gestikulatives Geschick gefragt.
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9. Oktober 2011
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St Petersburg. Ein erster Eindruck.
Es gibt Städte, die kann man nur bei Sonnenschein ertragen. Es gibt Städte, bei denen hilft nicht mal blauer Himmel. Und es gibt St Petersburg. Der Himmel war hauptsächlich grau als wir es kennen lernten. Das fiel mir jedoch erst beim Betrachten der Bilder auf. Hier ist das Wetter gleichgültig. Nur ein Tip: man sollte sich die Stadt vielleicht nicht bei strömendem Regen antun. Es würde einem ständig in den vor Staunen geöffneten Mund regnen. weiterlesen

