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4. Dezember 2011

In China essen sie Hunde


Alle Chinesen sehen gleich aus? Chinesen essen alles, was sie in den Wok kriegen? Chinesen spucken, wo sie gehen und stehen? Es gibt viele Gerüchte und Vorurteile über China und die Chinesen. Nach einiger Zeit in diesem Land, wollen wir versuchen, diese Gerüchte auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen. Natürlich kann das Folgende nicht als repräsentativ angesehen werden und ist lediglich das Ergebnis unserer eigenen subjektiven Beobachtungen.



China, das Reich der Mitte, was ist uns bisher aufgefallen? Zunächst einmal, dass es voller Chinesen ist. Keine besondere Erkenntnis, wird manch einer sagen. Doch ist es eine Sache, wenn man liest, dass in diesem Land 1,3 Mrd. Menschen leben, eine ganz andere Sache ist es, das zu sehen und selbst zu erleben. Ob auf dem Bürgersteig zum Feierabend oder am Bahnhof in einer der Wartehallen, ob in den überfüllten Bussen, Metros oder Zügen - Menschenmassen überall. Man kann hier kaum einen Schritt tun, ohne Gefahr zu laufen, jemandem auf die Füße zu treten. Ein kleines Beispiel aus dem Zug von Beijing nach Xian illustriert diese Dimensionen: Wir hatten Glück, denn wir buchten unsere Zugtickets nur zwei Tage vor der Abfahrt und bekamen tatsächlich noch Plätze. Sogar im gleichen Waggon. Normalerweise sollte man fünf Tage im Voraus buchen, um überhaupt einen Fahrschein zu ergattern. Und dabei sind die chinesischen Nachtzüge im Vergleich zu allen anderen, die wir bisher nutzten, mit dreistöckigen Betten ausgestattet. Eine chinesische Fremdenführerin, die wir dort trafen, fragten wir bei einem der Stopps auf der Strecke:

Wie heißt diese Stadt?
Keine Ahnung, es ist nur ein Dorf.
Ein Dorf? Aber da sind überall Hochhäuser, soweit das Auge reicht!
Ja, aber hier leben nur etwa 4 Mio. Menschen. Ich kann mir wirklich nicht jeden Namen jedes Örtchens merken.
Örtchen, aha...

 
Soviel dazu. Wenden wir uns nun den Vorurteilen zu.


Alle Chinesen sehen gleich aus.

Xian-Muslim-Raucher.JPG© Bergholter Kennste einen, kennste alle?

Wie alle Europäer für Chinesen auch gleich aussehen. Diese These ist natürlich absoluter Blödsinn. Allerdings sehen sie anders aus. Klar. Wir auch. Und dass man als Europäer in China bisweilen als Exot gilt, merkten wir sofort. Im Zug wurden wir von neugierigen Chinesen umringt und über Stunden unverhohlen angestarrt. Auf der Straße kichern die Mädchen schüchtern hinter vorgehaltener Hand, man sprach uns mehrfach an, ob wir mit wildfremden Chinesen für ein Foto posieren, Eltern zeigen uns ihren Kindern. Bisweilen fühlt man sich wie eine Attraktion im Zoo. Und das Ganze passierte auch in Peking, wo man eigentlich an Touristen gewöhnt sein sollte.

 
China ist bunt.

Xian-Smog-Schornstein.JPG© Bergholter Luftverschmutzung par excellence.

Vielleicht. Es wäre wohl bunt, wenn nicht überall diese erbärmliche Luftverschmutzung wäre. Die Sicht in den Städten reicht gerade einmal hundert Meter weit. Was wir anfangs für Nebel hielten, verfolgte uns allerorts und zu jeder Tages- und Nachtzeit. Und wir fanden heraus: Es ist war kein Nebel. Zumindest kein natürlicher. Was man spätestens merkt, wenn man nach ein paar Stunden auf den Straßen einen leichten Schwefelgeschmack im Mund hat. Eigentlich gibt es in China gar kein richtiges Wetter. Es gibt hell und dunkel. Hell heißt dabei aber eher andauerndes Zwielicht und dunkel bedeutet, dass sich die Lichtkegel der Straßenlaternen im Smog brechen. Daher ist unser Eindruck: China könnte bunt sein, wäre da nicht dieser verheerende Smog überall.

 




China ist das Land des Lächelns.
Beijing-Mundschutz.JPG© Bergholter Ob das was bringt?



Vielleicht. Uns begegneten hier bislang ausnahmslos freundliche und neugierige Menschen, allerdings kann man nicht immer sagen, ob sie auch lächeln. Das liegt an den allgegenwärtigen Atemmasken, die die Menschen hier zum Schutz gegen die unfassbare Luftverschmutzung tragen. Ein verzweifelter Versuch, die Lungen vor der kaum noch zu atmenden Luft zu schützen.

 
Alle Chinesen fahren Fahrrad.

Wenn sie nicht Mofa fahren oder sich in überfüllte Busse und Metros quetschen. Natürlich fährt nicht jeder Chinese Fahrrad, aber Drahtesel, Dreiräder, Rikschas und Mopeds gehören hier einfach zum Stadtbild dazu. Auch wir versuchten es und radelten in Xian gut 14 km auf der Stadtmauer entlang. Zwar hat es Spaß gemacht, doch im Nachhinein würde ich sagen, daheim zu bleiben und eine Schachtel Zigaretten zu rauchen wäre die gesündere Entscheidung gewesen. Siehe Stichwort Luftverschmutzung.
Beijing-Fahrraeder.JPG© Bergholter Gehört einfach dazu: Der Drahtesel.

 


Chinesen kopieren alles.


So ziemlich. Ob das neue iPhone 5, das man hier bereits vor der Markteinführung für einen Spottpreis erhält oder die zahllosen gefakten Markenklamotten, bei denen man sich nicht einmal die Mühe macht, das Label richtig zu schreiben - Chinesen kopieren alles. Eines allerdings scheinen sie selbst erfunden zu haben, zumindest ist es uns zuvor noch nirgends begegnet: Die Mode, Nerdbrillen ohne Gläser zu tragen. Wir sagen: innovativ und chic.

 

Chinesen spucken. Immer und überall.

Ja, ja und nochmals ja. Man säubert sich hier die Nase ohne Taschentuch. Man tut dies entweder wie bei uns auf dem Fußballplatz oder man zieht es hoch und spuckt es aus. Auch hört man allerorts ein Würgen und Röcheln und sieht alsdann den farbenfrohen Auswurf in hohem Bogen auf den Trottoir fliegen. Zur Ehrenrettung der Chinesen sei gesagt, dass man hier kaum eine andere Wahl hat, denn aufgrund der beispiellosen Luftverschmutzung hat man hier stets etwas im Hals, was raus will.

Allerdings sahen wir auch Leute im Hotel direkt vor die Rezeption oder im Restaurant neben die Tische spucken. Müll, Knochen und Zigaretten schmeißt man hier sowieso unter den Tisch. Keine Frage. Eine Sitte, an die wir uns schnell gewöhnten und fleißig mitmachten. Mal sehen, wie schwer es fallen wird, dieses Verhalten wieder abzulegen. Woran wir uns aber nur schwer gewöhnen konnten ist, dass sie hier offenbar auch die Notdurft auf der Straße verrichten. In Datong sahen wir ein Produkt, das mit an 100 prozentiger Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit menschlichen Ursprungs war. Wir sahen Mütter, die ihre Kinder mit blankem Hintern auf die Straße (oder im Zug auf den Gang) setzen, um das Geschäft zu verrichten, ebenso wie sich übergebende Menschen. Am hellichten Tag und nüchtern.

 
Chinesen sind laut.

Definitiv ja. Man schreit sich im Gespräch gerne an oder brüllt in Ermangelung eines Gegenübers in sein Handy, lacht laut und ausgiebig, schmettert beim traditionellen Mahjong die Spielsteine geräuschvoll auf den Tisch oder brüllt aus dem offenen Autofenster andere Verkehrsteilnehmer an. Zumeist ist dies aber nicht böse gemeint, sondern schlichtweg die Art der Kommunikation. So glauben wir zumindest. Und als wir im Zug einige Chinesen zum Kartenspiel überreden konnten, fanden wir heraus, dass unsere neuen Mitspieler umso mehr Freude an der Sache zu haben schienen, je lauter es dabei zuging.
Beijing-Kartenspiel.JPG© Bergholter Laut, gesellig, spielfreudig.


 
Chinesen sind soziale Wesen.

Ja. Was bleibt ihnen auch anderes übrig, bei 1,3 Mrd. Landsleuten? Da ist man selten allein. Nicht einmal auf öffentlichen Toiletten, auf denen gerne und ausgiebig bei einer Zigarette und offener Tür mit dem „Hocker" aus der Nachbarkabine parliert wird. Allerdings konnten wir auch einen gewissen Hang der Chinesen zur Zusammenrottung beobachten. Ob auf der Straße beim Kartenspiel oder beim kollektiven Beobachten eines Verkehrsunfalls oder von europäischen Touristen - stets ist es mindestens ein Dutzend Chinesen, das sich im Kreis aufbaut um neugierig und interessiert das Geschehen zu betrachten und ausgiebig zu kommentieren.

 
Chinesen haben keine Tischmanieren.

Doch. Nur unterscheiden sie sich von unseren. Für das, was hier normal ist, wäre ich in meiner Kindheit wohl gezüchtigt worden. Zu Recht, in unserem Kulturkreis. Doch scheint es für den lernwilligen Touristen ebenso unmöglich zu sein, wie für den Einheimischen, den Tisch ohne ein mittelgroßes Schlachtfeld zu hinterlassen. Man liegt auf dem Tisch, schlürft seine Suppe, saugt ebenso lautstark die Nudeln ein, kaut mit offenem Mund und bringt mit einem markerschütternden Bäuerchen zum Ausdruck, dass es einem geschmeckt hat. Alles andere wäre eine mittelschwere Beleidigung für den Koch. Knochen und weiteres, was nicht verzehrt wird, spuckt man unter den Tisch. Gerne spuckt man auch einfach mal so im Restaurant. Das Ganze hat etwas herrlich Zwangloses.


In China essen sie Hunde.


Beijing-Donkey meat.JPG© Bergholter Hmmm, lecker!
Ja. Aber noch mehr als das. Tatsächlich scheinen sie in China alles zu essen. Wir knabberten an Hühnerfüßen, aßen Esel- und Hundefleisch, was sich, von den Hühnerkrallen abgesehen, als absolute Delikatesse herausgestellt hat. Wir sahen Ochsenfroschsuppe, Gerichte mit Schlangen, Echsen oder Insekten, die wir bisher noch nicht versuchten. Man hört zudem viele schauerliche Geschichten über die chinesische Küche, von Affen, denen die Schädeldecke geöffnet wird, um das Hirn zu verzehren. Oder von einer Suppe aus Embryonen. Menschlichen, versteht sich. Ferner erzählt man sich vom lebenden Esel, festgebunden und rasiert. Der Kunde sucht sich eine feine Stelle aus, die dann solange mit heißer Brühe begossen wird, bis das Fleisch den gewünschten Gargrad erreicht hat. Gerüchte und Ammenmärchen? Wir wissen es nicht. In jedem Fall kann man hier seinen kulinarischen Horizont beträchtlich erweitern. Wir taten es und werden es wieder tun, wobei wir selbstverständlich Gerichte auslassen, die lebende Tiere beinhalten.

 
Chinesen essen nur Reis.

Absoluter Quatsch. Schließlich wurden in China die Nudeln erfunden, Jahrhunderte bevor die Italiener das Rezept kopierten und sie sind auch heute noch allgegenwärtig. Die Nudeln, nicht die Italiener. Wir sahen und versuchten bisher so viele unterschiedliche Sorten, dass manch italienischer Restaurantbetreiber vor Neid erblassen würde.
Xian-Muslim-Koch.JPG© Bergholter Cefkoch bei der Arbeit.

Die Küche Chinas hat ohnehin wenig mit dem in Glutamat und Stärke ertränkten Einheitsbrei zu gemein, der in Deutschland als chinesisches Essen verbrochen wird. Vergessen sie alles, was sie in chinesischen Restaurants in Deutschland gegessen haben. Das ist, wie wenn sie in Peking in ein deutsches Restaurant gingen und einen weißen Plastikschlauch mit Weißkohlsalat als typisch deutsche Weißwurst mit Sauerkraut äßen. Weder isst der Bayer Weißwurst mit Sauerkraut, noch würde er das, was hier serviert wird, als eines der beiden durchgehen lassen. Davon abgesehen gibt es DAS chinesische Essen ohnehin nicht. Ein derartig großes und an regionalen Kulturen so reiches Volk in einen kulinarischen Topf werfen zu wollen ist Unsinn. Selbst in Deutschland gleicht die friesische kaum der bayrischen Küche. Trotzdem wird in chinesischen Restaurants an der Nordsee und am Alpenrand der gleiche Fraß serviert. Als ein Beispiel sei hier ein Gericht genannt, was ich in Deutschland nie essen würde. Schwein süß-sauer. Die Soße erinnert mich an vergorene Drüsensäfte in denen bereits zweimal gegessene Ananasfetzen ihr Dasein fristen. Grausig. In Peking kamen mir die Freudentränen, als ich in das knusprige Fleisch biss und die gelartige Soße wollte ich hernach vom Teller lecken, so gut war sie. Von Ananas keine Spur.

Und zum Thema Reis. Der wird in China nach dem Essen serviert. Noch nach der Suppe, die nach dem Hauptgang gegessen wird. Erst dann kommt der Reis. Denn Reis nimmt den Appetit. Chinesen sind Feinschmecker, Essen ist Nahrung für Körper und Seele, wird zelebriert und mehr genossen als gegessen.

Wer chinesisches Essen probieren will, der sollte nach China kommen. In Deutschland wird er es nicht finden.

 

von Peer Bergholter

 

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Kommentare zu "In China essen sie Hunde"

Lasst es Euch schmecken! [antworten]

von Laarich am 04.12.2011 um 19:15 Uhr

dass Euch die Tischsitten gefallen, kann ich mir sehr gut vorstellen. Wie auf'm Festival nur mit Bestuhlung :-)


China ist Bunt [antworten]

von Karl-Heinz am 06.12.2011 um 11:28 Uhr

JAAAA, China ist Bund, dazu sollte man aber einmal die Smokbrille absetzen.
Es ist unbestritten das es in den Städten, also über 4 Mill. Einwohnern, jede Menge Smok gibt.(Wir erlebten Shanghai mit und ohne Smok !)
Nur China ist so Riesengroß, um das so zu verallgemeinern halte ich für sehr voreingenommen.
Zitat : "China könnte bunt sein, wäre da nicht dieser verheerende Smog überall."

Wie kommen solch wunderbare Landschaftsbilder, und auch Städtefotos in Zeitschriften, auch GEO, und Fernsehen, wenn es überall Smok gibt ?


Untersuchen oder verbreiten Sie die Vorurteile? [antworten]

von HenkOB am 06.12.2011 um 21:38 Uhr

Hmmmm... Ich bin beruflich recht häufig in China, sowohl in den Sonderwirtschaftszonen als auch in den "normalen" Städten und zwangsläufig all dem, was dazwischen liegt. Ich kann durchaus bestätigen, daß ich einige der von Ihnen geschilderten Begebenheiten ebenfalls schon beobachten durfte - aber allenfalls punktuell und keinesfalls "allgemein und überall", wie Sie es hier darzustellen versuchen. Ich möchte nicht von Polemik sprechen, aber was Sie schreiben ist sehr verallgemeinernd und irgenwie von Herabwürdigung geprägt. Wenn ein Chinese mal nach einem Fußballspiel mit der S-Bahn von Dortmund nach Mönchengladbach fährt, könnte er eine Menge mehr unappetitliches und unsympathisches berichten - aber daraus einen Bericht über ganz Deutschland generieren? Und dann noch "Für Einsteiger"? Ihr Bericht hätte mich im Rahmen eines Stammtisches nicht sonderlich aufhorchen lassen, in einem Magazin wie GEO überrascht er mich jedoch sehr. Eigentlich zeigt mir nur Ihre Aussage "Wer chinesisches Essen probieren will, der sollte nach China kommen. In Deutschland wird er es nicht finden." davon, daß Sie wirklich dort waren. Schade. Fahren Sie nochmal zurück - diesmal vielleicht "open minded", wie es sich für Vertreter eines Reisemagazins gehört.


So viele Falschinformationen im GEO !!! [antworten]

von Karl-Heinz Schreiber am 07.12.2011 um 09:39 Uhr

Schade, eine Gelegenheit verpasst die Realität zu schildern Bin selbst ca. 10.000 km in China mit Bus und Auto gefahren. Davon selbst am Steuer einige tausend km. Ein Land von dieser Grösse, mit vielen Völkern, einem technischen Entwicklungsstand der zwischen 19tem Jahrhundert und unserer "Zukunft" so darzustellen, ist schlechter Stil und lässt vermuten, dass der Autor selbst das Land offensichtlich nicht bereist hat.
Mir stellt sich die Frage, sind andere Artikel - von Ländern die ich nicht kenne - von ähnlicher Qualität


Kommentare [antworten]

von Peer Bergholter am 09.12.2011 um 12:12 Uhr

pbergholter

Liebe Leser, liebe Kommentatoren,
ich bedauere sehr, dass dieser Beitrag offenbar zu Missverständnissen geführt hat. Es war nie die Intension, ein allgemeingültiges und abschließendes Urteil über China und die hier lebenden Menschen zu fällen. Dieses Blog kann und will auch kein ethnologisches Gesamtwerk liefern, es sind lediglich die Beobachtungen und Erlebnisse, die wir auf unserer Reise machen. Subjektiv und weder wertend noch repräsentativ.
Nach einem knappen Monat in China, nach dem Besuch von sieben Städten (sowie weiteren auf der Durchreise) in sechs Provinzen, sind dies nun einige der Eindrücke, die wir gesammelt haben. Frei von Überheblichkeit und Arroganz sind diese Beobachtungen bewusst etwas pointiert und mit einem Augenzwinkern dargestellt, was lediglich die kulturellen Unterschiede verdeutlichen soll.
Sieht man in einem knappen Monat ganze drei Mal einen blauen Himmel und sonst nur Grau, fällt es schwer, diesen Umstand zu verklären. Unbestritten mag es auch in den Städten im Sommer anders aussehen, aber das skizzierte Bild bot sich uns nun einmal im Dezember.
Abschließend möchte ich noch einmal betonen, dass uns China vom ersten Tag an begeistert und fasziniert hat, dass wir das Land und seine Bewohner sofort ins Herz geschlossen haben. Und sobald wir es aus den Städten in die Natur, aus der Kälte Nord- und Zentralchinas in wärmere (und hoffentlich grünere) Gefilde geschafft haben, können Sie sicher sein, dass wir das auch ebenso farbenfroh wie euphorisch mit Ihnen teilen werden.
Beste Grüße,
Peer Bergholter


Chinesische Impressionen [antworten]

von Denise Geronimo Blazquez am 09.12.2011 um 13:16 Uhr

Herlich amüsant diese persönlichen Impressionen aus China.
Neben den vielen interessanten Informationen die Ihren Reiseberichten, die ich alle mit Spannung verfolge, zu entnehmen sind, empfinde ich solche augenzwinkernden Bilder "als Salz in der Suppe". Weiter so mit diesem Menu.


Herrgotts komischer "Tiergarten" [antworten]

von Hans-Joachim am 10.12.2011 um 15:58 Uhr

Grob gesehen gibt es drei Arten die Welt zu bereisen :1) "Spesenritter", mit dem Flugzeug,dann im Taxi oder Auto eines Geschäftsfreundes ,möglichst klimatisiert,dann im Hotel ,natürlich klimatisiert,dann Geschäftsessen in klimatisierten Lokalen,jedenfalls braucht man die rosa Brille nie abzunehmen,
2) Reisegruppe (Stammtisch,Kegelverein usw.)wo man nur dorthin gelangt bzw geführt wird wo das Gastland gut aufgenommen wird,bzw werden muß.
3) Individualreisende die Land und Leute sehen und kennenlernen wollen und sich dazu auch in Niederungen begeben welche die ersteren nie kennenlernen werden.Deren Kritik kann ICH NICHT ernstnehmen.
Also Peer Und Jochen
Weiter so, Ihr schreibt super interessant!!
Warte gespannt auf neue Nachrichten.



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