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Zwei Jugendfreunde lassen Deutschland für ein Jahr hinter sich und reisen um die Welt. Immer grob in Richtung Osten und ohne ein Flugzeug zu besteigen. In ihrem Blog berichten Jochen Müller und Peer Bergholter wie sie das schaffen und was sie dabei erleben.
Segel setzen
Die Hiobsbotschaft, dass der erhoffte Fährverkehr zwischen Trinidad und den nördlichen karibischen Inseln längst eingestellt sei, ließ unsere Stimmung auf den Nullpunkt sinken. Nun saßen wir in Port of Spain, der Hauptstadt Trinidads, fest und sahen uns mit einem altbekannten Prolemen konfrontiert: Wir mussten eine Überfahrt organisieren. weiterlesen
30. November 2012
Tatort Bogotá
In Kolumbien trafen wir bislang auf ausnahmslos freundliche und offenherzige Menschen. Wir fühlten uns wohl und willkommen im Lande. Eine etwas unerfreuliche Begnung relativierte diesen Eindruck, ohne ihn freilich in Gänze trüben zu können. Dennoch sollte diese Episode nicht unerwähnt bleiben.
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19. Oktober 2012
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Zum Thema Timing.
Manchmal spielt einem das Schicksal ganz besonders übel mit. Wer unsere Reise regelmäßig verfolgt hat, wird sich daran erinnern, wie lange und intensiv wir in Indonesien und Ost-Timor nach Schiffen suchten, die uns nach Australien bringen sollten. Letztlich blieb uns nichts anderes übrig, als einen Flug zu buchen.
Das ganze Hostel in Dili in Ost-Timor fieberte und litt mit uns, mit einigen der Gäste blieben wir danach in Kontakt. So kam es, dass Georg aus München uns dieses Bild zukommen ließ, das wir erhielten, kurz nachdem wir in Neuseeland angekommen waren. Er hat es im Hostel in Dili aufgenommen. Dieser Aushang am dortigen schwarzen Brett wurde gerade mal 24 Stunden nach unserer Abreise gemacht.
Das Leben ist nicht fair.

Timing ist alles.
Jochen Müller
26. August 2012
Das ganze Hostel in Dili in Ost-Timor fieberte und litt mit uns, mit einigen der Gäste blieben wir danach in Kontakt. So kam es, dass Georg aus München uns dieses Bild zukommen ließ, das wir erhielten, kurz nachdem wir in Neuseeland angekommen waren. Er hat es im Hostel in Dili aufgenommen. Dieser Aushang am dortigen schwarzen Brett wurde gerade mal 24 Stunden nach unserer Abreise gemacht.
Das Leben ist nicht fair.

Timing ist alles.
Jochen Müller
Aus der Übung
Nach der gescheiterten Überfahrt nach Australien war die Stimmung am Tiefpunkt. Der Traum war geplatzt, der rote Kontinent hat uns in die Knie gezwungen, unser Vorhaben vereitelt. Doch was bringt es, Trübsal zu blasen? Wir wussten, dass es schwer werden würde, Australien auf dem Seeweg zu erreichen, wir haben alles versucht, aber Fortuna war uns einfach nicht gewogen. Die Reise sollte dennoch weitergehen. Und das tat sie auch, nachdem wir den ersten Frust verdaut hatten.
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6. August 2012
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Zur falschen Zeit am falschen Ort
Es gibt Entscheidungen, die man im Anschluss noch lange bereut. Ich denke, den Zeitpunkt für unsere Abreise nach Dili zu wählen, war eine solche Entscheidung. Es dauerte einen Tag und wir fanden Segler. Doch was sie uns sagten, ließ mich beinahe in Tränen ausbrechen. weiterlesen
1. August 2012
Alternativen?
Seit fünf Tagen sind wir in Kupang, im Westteil von Timor. Kein Tag verging ohne Neuigkeiten, Nachrichten, Hinweise oder scheinbare Möglichkeiten. Doch wann kommt endlich etwas Konkretes? Die Hoffnung schwindet zusammen mit der Zeit. Grund genug, sich um Alternativen zu kümmern. weiterlesen
31. Juli 2012
Hin und her. Und weg?
Wir sind immer noch in Kupang, baumeln zwischen Enttäuschung und Hoffnung hin und her wie die Pendel. Wieder gibt es Neuigkeiten. Wieder sowohl gute, wie schlechte. Natürlich, sonst könnte es ja langweilig werden. weiterlesen
30. Juli 2012
Neues aus Ost-Timor
Auf den Tip eines Polen hin schrieb ich einen Hostel-Besitzer in Dili in Ost-Timor an. Und bekam prompt Antwort. Eine mehrere Seiten lange Mail mit detaillierten Infos über die momentane Lage im Land, sowie einigen Neuigkeiten, was Boote angeht. Besteht doch noch Hoffnung? weiterlesen
29. Juli 2012
Ein Schiff wird kommen?
Die Mail an ein polnisches Paar, deren Aushang wir in einer Bar in Kupang fanden, brachte nur einen Tag später bereits eine Antwort. Wenn auch nicht die, die wir uns erhofft hatten. weiterlesen
28. Juli 2012
Sackgasse Timor?
Alle Hoffnung Boote nach Australien zu finden, ruhten auf Timor. Ob von Kupang im indonesischen Westteil oder von Dili in Ost-Timor. Von hier aus, so hieß es oft, würden wir sicher Boote finden. Doch dann kamen wir hier an. Und es scheint, als seien wir in einer Sackgasse gelandet. weiterlesen

