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31. Oktober 2011
Illegal in Russland
Als wir von einer sichtlich nervösen Empfangsdame darauf hingewiesen wurden, dass unser Visum abgelaufen sei, wollten wir ihr zuerst nicht glauben. „Das kann nicht sein!" „Doch", beharrte sie auf ihrer Aussage „Sie können mir glauben, ich reise selber viel und hier kommen viele Reisende vorbei, ich kenne mich mit Visa aus". Wir erklärten ihr, was unsere Visumsagentur uns erklärt hatte. Es sei dasselbe Prinzip wie in allen Ländern, in denen wir bisher ein Visum brauchten um einreisen zu können. Sei es in Nordamerika oder Ägypten, sei es die Mongolei oder China. Man bekommt ein Zeitfenster, innerhalb dessen man einreisen kann. Ab dem Datum der Einreise hat man eine bestimmte erlaubte Aufenthaltsdauer. Doch, so behauptete die Dame an der Rezeption unserer Unterkunft in Nizhny Novgorod, in Russland sei das anders. Wir dürften nicht zwischen dem 23.9. und dem 22.10. einreisen und dann 30 Tage bleiben, sondern zwischen dem 23.9. und dem 22.10. maximal 30 Tage in Russland sein. Erst, als sie uns die Visa in unseren Pässen zeigte, auf denen ganz klein unter den Daten „Einreise frühestens" und „Ausreise am" stand, wurde uns ein wenig bang. Wir gingen in das gegenüberliegende Café, das freies WLAN anbot und hämmerten bei einem Kaffee auf unseren Laptops herum. Wenig später schauten wir uns aschfahl an. Sie hatte Recht. Wir waren illegale Immigranten. In Russland. Ach Du Scheiße.
Ab jetzt reduzierte sich die Anzahl unserer Möglichkeiten in diesem Land extrem. Und sie war ohnehin nicht sehr groß. Kein Hotel und kein Hostel würde uns mehr aufnehmen, selbst Bahntickets gab es nur mit Glück. Wenn der Pass nicht genau angesehen würde. Kämen wir in eine Routinekontrolle der Polizei, ginge es ohne Umwege hinter Gitter, die Strafen sind immens und die russische Polizei nicht für ihren Humor berühmt. Was tun?
Natürlich passiert einem so etwas nur sonntags. Sowieso. Wir riefen das nächste Konsulat an. In Yekaterinburg, knapp 20 Stunden Zugfahrt in Richtung Osten. Doch dort gab es keine Notfallhotline. In Moskau scheiterten wir nicht daran, sondern an der wackeligen Internetverbindung, die jedes VOIP-Gespräch nach einer Minute abbrechen ließ. Also gingen wir in die Innenstadt, denn dort gab es Mc Donalds. Dass wir einmal Hilfe bei dem labberigen Fleischimitatbräter suchen würden, hätten wir uns in unseren schlimmsten Alpträumen nicht vorstellen können. Doch bei Mc Donalds gab es freies WLAN und kostenpflichtigen Kaffee. Das war alles, was mir brauchten. Zwei Stunden später hatten wir genug Koffein intus, um das nervöse Zittern durch ein aufgeputschtes überdecken zu können. Und wir hatten einen Plan.
Die Hotline der Botschaft riet uns dazu weiter zu machen, als wäre nichts geschehen. Zumindest bis Montag früh. Denn ein Ticket für den Nachtzug nach Kazan hatten wir bereits, wir waren immerhin eine Nacht lang untergebracht und näherten uns Yekaterinburg, wo das nächste Konsulat war. Dort sollten wir uns anderntags melden, dann würden wir Hilfe erfahren. Wir waren um einiges beruhigter und schafften es, Nizhny Novgorod doch noch zu genießen. Trotz des schlechten Wetters. Die Hostelchefin war auch beruhigt, sie hatte unseren Aufenthalt bis kurz vor Mitternacht datiert, damit sie uns nicht illegal beherbergt hatte, denn dann würde sie selber Schwierigkeiten bekommen. Als sie dann weiter sprach mussten wir grinsen. Laut ihrer Auskunft vermietete sie öfters Zimmer für wenige Stunden, wir würden also nicht auffallen. Eine Universitätsunterkunft als Stundenhotel ging hier also als normal durch. Andere Länder, andere Sitten.
Die Fahrt nach Kazan verlief ohne Zwischenfälle. Auch, wenn wir bei jedem Soldaten und jedem Polizisten, sogar beim Anblick des Sicherheitspersonals der Bahn, zu Boden blickten und nervös mit den Fingern zu spielen begannen, wie Kinder, die in der Straßenbahn schwarzfahren wollten.
Nur, dass uns im Zweifelsfall mehr drohte als 40€ vom Taschengeld zu bezahlen und eine Moralpredigt der Eltern zu bekommen. Viel mehr.
Als wir morgens um sechs Uhr in Kazan ankamen, war es noch stockdunkel. Und kalt. Wir hatten kein Hostel gebucht (wie auch?), kannten keinen Menschen in Kazan, kannten uns nicht mal aus und mussten einige Stunden Zeit totschlagen, bis das Konsulat öffnete.
Wieder rettete uns McDonalds. Direkt gegenüber des Bahnhofs lächelte uns Ronald McDonald entgegen, nicht ohne Hohn, wie wir meinten entdecken zu können, und bot uns wieder Kaffee und kostenloses WLAN. Wir probieren sogar das Frühstück. Nun ja.
Das Konsulat erreichten wir sehr früh, wir sollten warten bis wir zurückgerufen würden. Um eine halbe Stunde später die Auskunft zu erhalten, dass sie nicht zuständig seien, da wir noch im Moskauer Einzugsgebiet waren. Wir entschieden uns dagegen auf blauen Dunst in den nächsten Zug nach Yekaterinburg zu steigen, denn langsam begannen wir zu ahnen, dass die Geschichte nicht so einfach zu lösen sein würde, wie durch einen Besuch beim Konsulat. Wir mussten zum FMS, dem Föderalen Migrationsservice. Nur der konnte unser Visum verlängern. Problem war, dass im Internet eine Information immer wieder auftauchte. Touristenvisa kann man nicht verlängern. Prinzipiell nicht.
Es gibt einfach keinen vernünftigen Grund dafür. Ist man als Tourist durch Krankheit gezwungen länger im Land zu bleiben, erhält man eine Bestätigung eines Arztes oder eines Krankenhauses. Das minimiert die Strafzahlung immerhin etwas, und man erhält eine Aufenthaltserlaubnis, bis man transportfähig ist. Dann bekommt man ein Ausreisevisum.
Für ein Geschäftsvisum kann man zweimal Verlängerung beantragen. Aber welcher Tourist sollte das wollen? So etwas gibt es nicht.
Ist der Pass verloren und man kann das beweisen, dann erhält man auch ein Ausreisevisum. Doch wenn wir nun unsere Pässe bei Mc Donalds in den Müll warfen und zur Polizei rannten, dann konnte das böse enden. Wir verwarfen den Gedanken.
Als in Moskau endlich die Botschaft öffnete, in Kazan war es zu der Zeit schon zehn Uhr, hatten wir bereits viel zu viel recherchiert um nicht ängstlich zu sein. Sehr ängstlich sogar. Doch in den Händen der deutschen Botschaft waren wir gut aufgehoben. Um das gleich vorweg zu sagen, von dem Moment an, wo wir dort einen Ansprechpartner hatten, ging es mit uns bergauf. Selbst jetzt, wo wir diese Zeilen schreiben, wissen wir immer noch nicht abschließend wie es mit uns weiter geht und wann wir aus Russland ausreisen können. Doch wir sorgen uns nicht mehr, denn wir sind gut beraten, gut informiert und haben zu jeder Zeit einen Ansprechpartner, der sich um uns kümmert wie ein Vater um sein schwachsinniges Kind.
Wir bekamen mitgeteilt, dass wir selber gar nichts ausrichten könnten. Alles lag in den Händen des FMS und in den Händen der uns einladenden Organisation. Denn kein Tourist bekommt einfach so ein Visum für Russland. Man braucht einen Reiseveranstalter, der alles organisiert. Auch als Individualreisende. Dafür gibt es Agenturen, die einem eine Einladung besorgen, sich das bezahlen lassen und somit die Verantwortung selbst für dubiose Rucksackreisende übernehmen. Es lag also nun bei dieser Agentur sich um uns zu kümmern. Natürlich hatten wir dort versucht anzurufen. Doch mit russischsprachigen Anrufbeantwortern kamen wir nicht zurecht. Als uns unser Ansprechpartner der deutschen Botschaft zurückrief, hatte er mehr erreicht als wir. Er bekam die richtige Telefonnummer heraus, denn die, die auf den Einladungsschreiben stand, die wir immer wieder vorzeigen mussten, um nach Russland einzureisen, in Hostels einchecken zu dürfen, oder wenn uns Polizei aufgegriffen hätte, die stimmte nicht. Auch der Name der Agentur war nicht der richtige, doch das war nun nicht mehr wichtig, denn wir hatten Glück. Diese Agentur, mit Sitz in Moskau, hatte ein Partnerbüro in Kazan. Nur fünf Minuten zu Fuß von uns entfernt. Wir würden dort erwartet, und dort würde man sich um uns kümmern. Trotzdem erhielten wir die Handynummer unseres Ansprechpartners, was sich als Gold wert herausstellen sollte.
Bei der Agentur angekommen, es war eine Art Reisebüro, erzählten wir unsere Geschichte. Der Chef ließ sich alles von einer Mitarbeiterin übersetzen, dann nahm er all unsere Papiere und Dokumente, unsere Registrierungen und Bahntickets. Denn das sei jedem Reisenden in Russland angeraten: Jedes Papier, das man bekommt muss aufgehoben werden. Ein Tourist in Russland muss jederzeit nachweisen können, wann er wo war. Hotels registrieren den Gast bei der Behörde, man bekommt dafür einen Ausdruck. Gegen Bares natürlich. Wechselt man den Ort, muss man das anhand von Tickets nachweisen können. Sonst muss man Strafe zahlen, oder kann im schlimmsten Fall nicht ausreisen. Wenigstens das haben wir gewusst. Nicht, weil uns das durch unsere Visumsagentur gesagt worden wäre, auch die Grenzposten klärten uns nicht auf und die Hostels sowieso nicht. In Tallinn hatte uns das unser weit gereister finnischer Freund Kimmo bei einem Bier erklärt. Gott sei Dank.
Als der Chef der Kazaner Agentur wiederkam, schwante uns Übles. Das war zu schnell gegangen. Und in der Tat hatte er nichts ausrichten können. Der FMS habe eine Besprechung, wir mussten warten. Wir verkniffen uns die Fragen, wie eine ganze Behörde eine Besprechung haben konnte. Kazan ist klein und wir wollten nicht für Aufruhr sorgen. Es hieß, dass das alles sowieso auf keinen Fall heute noch abschließend geregelt werden könne und wir uns ein Hotel nehmen sollten. Als wir zu Bedenken gaben, dass wir ohne Visum keines bekämen, da dämmerte auch dem Chef der Agentur, dass wir Ärger bedeuten würden. Eine Mitarbeiterin besorgte uns eine Unterkunft, in der man keine Fragen stellte und brachte uns dort hin. Da diese Unterkunft wahrlich nicht im besten Teil von Kazan gelegen war, verliefen wir uns auf dem Weg dorthin mehrfach. Auch als wir unmittelbar davor standen, fanden wir es nicht gleich. Der Teil von Kazan sah mehr nach Kriegsgebiet denn nach Urlaubsregion aus. In der Rezeption roch es nach altem Urin, das Hotel war ein langer Schlauch, der von Linoleum, welken Tapeten und den unterschiedlichsten Arten Holzimitat zusammen gehalten wurde. In der Hälfte der Zimmer wurde gebaut, die andere Hälfte stand leer. Toilette und Dusche möchten wir nicht erklären, vielleicht hat der ein oder andere Leser noch nicht gegessen.
Wir hatten das Gefühl, dass man außer illegalen Touristen hier noch ganz andere Dinge verschwinden lassen konnte und sorgten uns um die junge Dame, die uns dorthin gebracht hatte, denn sie musste alleine den Weg zurück finden. Wir duschten trotz Bedenken beide und gingen zurück in die Agentur.
Dort angekommen, erhielten wir vom Chef schlechte Nachrichten. Er könne nichts für uns tun, wir mussten nach Moskau fahren. Dass wir auf sein Geheiß gerade erst eine Unterkunft bezogen hatten, schien er vergessen zu haben. Er sagte uns, dass nur unsere Agentur in Moskau uns helfen könne. Als wir entgegneten, dass er doch auch zu dieser Firma gehöre, da bestritt er das. Sein Büro arbeite nur hin und wieder mit dem Büro in Moskau zusammen. Es war überdeutlich, dass er durch unsere Gegenwart Schwierigkeiten bekommen würde und uns loswerden wollte. Kurze Zeit später erfuhren wir wieso. Laut seiner Auskunft, die uns von unserem Ansprechpartner in der Deutschen Botschaft bestätigt wurde, musste er, wenn einer seiner Gäste das Visum überzieht, 200.000 Rubel Strafe zahlen. Pro Person.
Natürlich wollte er sich davor drücken, wir konnten es ihm nicht einmal verdenken. Diese Strafe konnte zwar, wie jede Strafe, umgangen werden, doch auch das kostet. Zeit, Mühe, und ebenfalls Geld, wenn auch weniger als 200.000 Rubel. Nichts davon wollte er investieren, so schien uns. Und diese Meinung teilte auch unser Mann in Moskau.
Wir riefen in Hamburg an, bei der Agentur, bei der wir unsere Visa beantragt hatten. Zu viele Dinge in dieser Geschichte waren zu seltsam. Doch es wurde immer seltsamer. In Hamburg hatte man uns natürlich niemals die Auskunft gegeben, dass wir ein Einreisefenster hätten. Ok, wenn sie meinen, das ist jetzt auch egal, das Kind liegt im Brunnen. Aber, so wollten wir wenigstens erklärt haben, wieso stimmt die Telefonnummer der einladenden Agentur nicht? Ist die Nummer, die wir nun haben, wenigstens korrekt? Das wusste unser Gesprächspartner nicht. Weder hatte irgendein Mitarbeiter dieser Agentur, mit Vertretungen in Berlin, Hamburg und Frankfurt, jemals der „Partner"-Agentur in Moskau einen Besuch abgestattet, noch anders herum. Unser Gesprächspartner hatte bisher noch nicht einmal mit einem Vertreter aus Moskau telefoniert. Die gesamten Geschäftsbeziehungen existierten einzig und alleine auf E-Mail-Basis. Es hatte bisher nie einen Grund gegeben dort anzurufen, denn so ein Fall wie unserer sei bisher nie aufgetreten. Zwischen den Zeilen hörten wir ihn uns Idioten nennen, aber das mag die Einbildung unserer verängstigten Geister gewesen sein. Schlussendlich wurde uns versichert, die Nummer würde sicher stimmen, man habe schließlich noch nie Probleme mit „denen dort" gehabt. Na Gott sei Dank.
Überhaupt verstand dieser Herr unsere Probleme nicht wirklich. Immerhin würde sich doch diese Agentur um uns kümmern. Und abgesehen davon: „Wieso reisen sie nicht einfach aus?"
Dass für Versuche aus Russland ohne gültiges Visum auszureisen im schlimmsten Falle Gefängnisstrafen drohen, war dieser ältesten deutschen Agentur, deren einziges Geschäft darin besteht, Visa zu beschaffen, nicht bekannt.
Wir beließen es dabei.
Bei der Nummer, die wir von unserem Mann in Moskau erhalten hatten, erreichten wir immerhin nun eine Dame die Englisch sprach. Sie betonte mehrfach nachdrücklich, dass unsere einzige Möglichkeit sei, nach Moskau zu kommen. Nur dort könne man uns helfen. Wir gaben zu bedenken, dass wir dort keine Unterkunft bekämen. Dafür war sie jedoch nicht zuständig.
Sie erklärte uns, dass ihre Firma mit unseren Pässen, unseren Dokumenten und dem Beweis, dass wir ausreisen wollten zum FMS gehen würde, um für uns ein Ausreisevisum zu beantragen. Den Beweis sollten wir durch ein gebuchtes Ticket erbringen. Doch da sie uns keinerlei Auskunft geben konnte, wie lange der Prozess dauern würde, uns nicht einmal sagen konnte, wie lange solche Ausreisevisa im Regelfall gelten, wusste wir weder für wann wir buchen sollten, noch was. Eine Zugreise von Moskau nach Ulan Bator dauert fünfeinhalb Tage. Das Ausreisevisum, so entnahmen wir dem Internet, ist maximal zehn Tage gültig. Im Glücksfall. Es kann auch sein, dass einem der FMS lediglich 24 Stunden gewährt, um das Land zu verlassen. Wenn man dann noch Glück hat, kann man das Zugticket zurückgeben und erhält einen Flug. Was, wenn nicht? Nun, darüber versuchten wir nicht nachzudenken. Auch nicht, wie wir das Zugticket bekommen sollten, denn wir ahnten, dass beim Versuch ein internationales Ticket zu kaufen unsere Pässe ordentlicher kontrolliert werden würden, als bei einer Fahrt im Großraumabteil von Nizhny Novgorod nach Kazan.
Wir telefonierten also wieder mit unserem Mann in Moskau, berichteten, dass wir uns nochmal überall versichert hatten, was es für Möglichkeiten gab, und auch nicht mehr herausgefunden hatten als er. Es half also alles nichts, wir mussten nach Moskau.
Das Ticket dazu buchte das Reisebüro in Kazan für uns. Ein e-Ticket, natürlich. Sie erklärten uns sogar noch wie es funktionierte, immerhin. Man braucht es nämlich nicht gegen ein normales Ticket umzutauschen, man kann damit einfach so in den Zug steigen, und es gilt für uns beide zusammen. Hoffentlich.
Wir sollten unsere Sachen aus dem Hotel holen, man würde uns dort die Hälfte des Geldes zurückgeben. Dann sollten wir nach Moskau fahren. Die Mitarbeiter wünschten uns viel Glück und entließen uns mit einigen Tipps, was wir in den verbleibenden Stunden bis zur Abfahrt in Kazan noch tun könnten, damit wir wenigstens etwas von der schönen Stadt gesehen haben würden. Wir liefen ein wenig herum, es war wie in Nizhny Novgorod. Wir wären gerne länger geblieben, denn das „Istanbul des Ostens" bot offensichtlich einige Attraktionen und Schönheiten in seinen Straßen. Dann holten wir unsere Sachen, bekamen tatsächlich die Hälfte unseres Geldes wieder und liefen in Richtung Bahnhof. Die letzten Stunden verbrachten wir mit alten Bekannten. Die Angestellten von Mc Donalds erkannten uns wieder, begrüßten uns herzlich, gaben uns Nahrung, Koffein und Internet, während wir uns schworen nie wieder schlecht über dieses Schnellrestaurant zu sprechen.
Wie würde es von hier aus weiter gehen? Nahm uns der Zug mit? Was passierte in Moskau? Fanden wir Obdach? Wir waren gespannt.
Jochen Müller
Kommentare zu "Illegal in Russland"
Hallo Ihr beiden,
ich hoffe, ihr sitzt inzwischen sicher und wohlbehalten in Eurem Zug! Der Adrenalinschub reicht für die nächsten Tage, wir sitzen hier und drücken sämtliche Daumen.
Passt gut auf Euch auf!
Ganz liebe Grüße, Barbara
odysee
Hoffentlich ist dieser Albtraum bald vorbeiund es wird weiterhin nur besser.
Visumsagentur
Wäre ja mal spannend zu hören, wie diese mysteriöse Agentur heißt... Vielleicht könnte das auch für zukünftige Russlandreisende eine Warnung sein.. :o)
Re: Visumsagentur

Ist das eine gute Idee? Wenn ich öffentlich sage, dass die Agentur SerVisum heißt, kann ich dann Probleme kriegen? Nicht, dass die mich verklagen oder so. Nein ich glaube ich sage den Namen lieber nicht. Sicher ist sicher.
also...
bitte ende schreiben,oder seid ih im knast?:D
Re: also...

Nein, kene Sorge, wir sind (noch) auf freiem Fuß. Den zweiten und dritten Teil der Geschichte finden Sie im Anschluss, oder in der Kategorie "Probleme". Viel Freude beim Weiterlesen wünscht, Jochen Müller
"Illegal in Russland" kommentieren

Was passiert dort mit Euch Jungs, Ihr wolltet doch einfach nur das schöne Land anschauen, Manno!! Ich wünsch Euch ganz viel Glück