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11. November 2011

Ulan Bator


Es war kein grimmig dreinblickender russischer Zöllner mehr zu sehen, der einen wortlos und dennoch unmissverständlich sein Anliegen vermittelte: „Pässe her und raus aus dem Abteil!" Ein sicheres Indiz für das Näherrücken der russisch-mongolischen Grenze. Und wie zur Bestätigung unserer Gedanken tauchte plötzlich ein uniformierter Mongole in der Tür auf. Der Tarnanzug verlor jegliche Bedrohlichkeit durch das freundliche Lächeln, welches das daraus hervorragende Gesicht fast in Gänze einnahm. Ein kurzer militärischer Gruß und die auf gutem Englisch vorgebrachte Bitte, wir mögen doch kurz das Abteil zum Zwecke der Grenzkontrolle verlassen. Eine ähnlich strahlende Dame bat uns alsdann um unsere Pässe. Ganz klar, wir hatten Russland verlassen! Wir schauten einander an und dachten das Gleiche: Endlich nette Menschen! Wir fühlten uns in der Mongolei willkommen.

Natürlich ist dies nicht als generelle Abneigung gegen Russen zu verstehen. Im Gegenteil: wir trafen auch dort viele herzliche und hilfsbereite Menschen. Nur scheint sich im russischen Gemüt schlagartig etwas zu verändern, sobald die Person eine Uniform anlegt.  Wir wollten diesem Phänomen aber nicht weiter auf den Grund gehen, sondern sahen vielmehr der Mongolei und ihren Bewohnern voll Vorfreude entgegen.

UB-stitched.JPG© Jochen Müller Ulan Bator im Sonnenschein. Trotz des Smogs eine herrliche Aussicht.

Hier ticken die Uhren anders

Da wir mit dem Überschreiten der Grenze einen vierstündigen Zeitsprung unternahmen - wir taten es bis dato den russischen Fahrplänen gleich und richteten uns nach der Moskau-Zeit - katapultierten wir uns auf einen Schlag vom frühen Abend in die späte Nacht. Entsprechend entschieden wir uns für einen Sprung von unserem Abteil in den Speisewagen. Dieser, nun ein mongolischer, wurde an der Grenze angekoppelt und die Belegschaft ging durch den gesamten Zug, um uns dorthin einzuladen. Dort trafen wir auf den gesamten Inhalt unseres Nachbarwaggons, also unsere Weggefährten der vergangenen Tage. Da die Hälfte von uns den Zug in Ulan Bator verlassen sollte, gab es unter dem gestrengen Blick des Khans, der unser Treiben von seinem Bildnis aus beäugte, eine feucht-fröhliche Abschiedszeremonie. Schlafen lohnte nun auch nicht mehr, also packten wir unsere Sachen - zu unserem Leidwesen nicht alle - und fielen im Morgengrauen aus dem Zug, um auf dem harten Asphalt Ulan Bators aufzuschlagen.

Buddha.jpg© Jochen Müller Immer gegenwärtig.
Land des Lächelns?

Spricht man vom Land des Lächelns, hat man normalerweise China im Sinn. Es mag daran gelegen haben, dass uns zuletzt weder die Russen noch unsere chinesischen Zugbegleiter mit Freundlichkeit überschüttet haben, oder an dem strahlenden und munter drauflos plaudernden Betreiber unseres Hostels, der uns am Bahnhof in Empfang nahm, aber wir wähnten uns bereits angekommen im Land des Lächelns. Dieser Eindruck sollte sich in den kommenden Tagen verstärken.
Also da waren wir nun: Ulan Bator, Mongolei. Und wie so oft, nicht ansatzweise präpariert. Das sollte uns klar werden, als wir am Automaten Geld abheben wollten. Wie hieß die Währung noch gleich? Und was ist sie wohl wert? Nicht viel offenbar, denn als wir die ersten 200.000 Tugrik (wir haben's dann doch in Erfahrung gebracht) abhoben, platzten die Portemonnaies aus allen Nähten und wir konnten doch noch nicht unsere Hostelrechnung begleichen.

Ulan Bator - eine Stadt wächst

Wo man geht und steht sieht man Baustellen und Kräne. Hier entsteht etwas. Ganze Landstriche abseits der Innenstadt präsentieren sich als riesiger Baugrund. Es stellt sich die Frage, wer hier überhaupt einziehen will? Die rund 800.000 Einwohner scheinen ja zumeist schon ein Dach über dem Kopf zu haben. Also können es nur ausländische Investoren sein, die hier eine Art Goldgräberstimmung verbreiten. Ein Indiz für einen zeitgleichen rücksichtslosen wirtschaftlichen Aufschwung stellt die dichte Smogglocke dar, die ständig und bedrohlich über Ulan Bator liegt. Tritt man auf die Straße, bleibt einem zunächst erstmal die Luft weg. Viele Einheimische tragen hier einen Mundschutz oder ziehen sich Tücher und Schals vor das Gesicht. Verzweifelte Versuche, die Lungen vor der toxischen Atemluft zu bewahren. Ich würde lügen, würde ich behaupten, dass man sich mit der Zeit daran gewöhnt. Da muss man wohl reingeboren werden.

Monument.JPG© Jochen Müller Das große 2.WK Monument am Rande der Stadt.

Ulan Bator, Heimstätte der „mongolischen Horden"

Wir brauchten nicht lange, um uns mit der mongolischen Hauptstadt vertraut zu machen. Unser Hostel lag nur zwei Blocks von der zentralen Meile, der Peace Avenue, entfernt und um die Ecke gab es so ziemlich alles, was Ulan Bator zu bieten hat. Geschäfte, Restaurants, Bars und sehr viel Verkehr. Apropos Verkehr: Die meisten Mongolen haben zwar inzwischen ihre Ponys gegen PS-stärkere Fortbewegungsmittel eingetauscht, dennoch fühlt man sich beim Beobachten des Straßenverkehrs zwangsläufig an die sagenumwobenen „mongolischen Horden" erinnert. Trotz Rechtsverkehrs haben die meisten Autos das Steuer hier auf der rechte Seite, trotz (oder wegen) absoluten Staus hat jeder Fahrer seine Hand auf der Hupe, trotz höllischen Smogs sind die meisten Fenster offen und die meisten Insassen rauchen. Und trotz Ampeln und Zebrastreifen, das Leben eines Fußgängers scheint hier nicht einen müden Tugrik wert zu sein. Aber auch das Geheimnis des halbwegs sicheren Kreuzens einer mehrspurigen Straße lüfteten wir bald: Augen zu und durch! Dabei gilt es darauf zu achten, stets den einen oder anderen mongolischen Leib zwischen den eigenen und den sich hupend nähernden Kühlergrill zu bringen.

Tempel.JPG© Jochen Müller Der Gandan Tempel zur Morgenzeremonie.

Grenzerfahrungen

Eine andere Grenzerfahrung hingegen versagten wir uns bislang: Nach Mitternacht auf die Straße zu gehen. Ob Reiseführer, Stadtplan oder die im Hostel angeschlagenen Warnungen - überall wurde einem nahe gelegt, sich doch nachts nicht mehr draußen herumzutreiben. Es sei schlicht zu gefährlich, da sich Mongolen, in bester Tradition, für wahre Krieger hielten, sagte man uns. So sei es üblich, sich auch ohne den geringsten Anlass einen auf die Mütze zu geben. Gerne gegenseitig, noch lieber natürlich einem Touristen. Da gibt es unter Umständen noch was zu erbeuten. Wir beschlossen, in diesem Fall den Hinweisen zu vertrauen und ihre Richtigkeit nicht einer eingehenden Prüfung zu unterziehen.

Jemmy.JPG© Jochen Müller Jemmy. DAS mongolische Nationalgericht.
Doch gibt es für den Neugierigen noch weitere Möglichkeiten, sich landestypischen Traditionen zu nähern, auch ohne sich des Nachts einer wütenden Horde angetrunkener Mongolen entgegen zu werfen. Und um ehrlich zu sei, ich halte diese Variante für nicht minder mutig: Wir versuchten die mongolische Küche. Alles in allem wurden wir hier kulinarisch verwöhnt. Insbesondere wenn man die zuvor genossenen russischen Schmankerl als Maßstab anlegt. Doch schnell war klar, dass es nach ersten zarten Annäherungsversuchen an die hiesige Kost irgendwann ans Eingemachte gehen sollte. Da lockte uns die Speisekarte etwa mit einem bunten Allerlei aus Pferdeinnereien als Vorspeise. Wir verzichteten dankend zu Gunsten der wahren Königsdisziplin unter der den kulinarischen Grenzerfahrungen: Jemmy. Dieses urtypische mongolische Nationalgericht ist nichts weiter, als ein gekochter Schafskopf, der einem als Ganzes auf einem Gemüsebett serviert wird. Wenn er denn serviert wird. Denn die Bestellung des Jemmy durch einen Touristen ruft zunächst einmal Unglauben beim Personal hervor: „Ihr wisst, dass es ein Schafskopf ist? Ihr seid euch wirklich sicher? Ganz sicher? Na gut, dann soll es so sein." Und um der Wahrheit Genüge zu tun, wechsele ich jetzt in den Singular, denn Ehre, wem Ehre gebührt: Zwar habe auch ich vom Jemmy genascht, doch die wirkliche Courage, diese Order zu platzieren und sich der Herausforderung zu stellen, besaß nur Jochen. An dieser Stelle möchte ich ihm dafür meinen tiefsten Respekt aussprechen. Zwar war beim Anblick der Köstlichkeit ein leichtes Entgleisen seiner Gesichtszüge zu erahnen, doch kämpfte er sich tapfer durch den Hauptgang, verspeiste ihn mit Haut und Haar möchte man sagen. Um Jochens Resumée zu zitieren: „Eine Erfahrung wert; die allerdings keine Wiederholung verlangt." Mahlzeit.

UB-Smog.JPG© Jochen Müller Der Smog über Ulan Bator bedarf keines weiteren Kommentars.

Sightseeing findet außerhalb statt

Eigentlich hat Ulan Bator dem kulturinteressierten Touristen nicht sonderlich viel zu bieten. Die wenigen Museen der Stadt lassen sich an einer Hand abzählen, wobei das Nationalhistorische Museum einen Besuch wert ist, es gibt einen Zirkus, ein paar Kinos und ein Theater. Lohnenswert ist aber ein Spaziergang aus dem Stadtkern hinaus und das Erklimmen des Hügels mit dem Mahnmal, das an den zweiten Weltkrieg erinnert. Da dort aber nicht ein einziger Mongole gekämpft hat, sondern sich der Staat auf einige Waffenlieferungen beschränkte, erinnert es mehr an die Zeit sowjetischer Knechtschaft, da die Granden der KP hier allgegenwärtig sind. Nichts desto trotz bietet sich hier aber eine atemberaubende Aussicht über die gesamte Stadt. Und die sie verhüllende Dunstglocke.

Wer wirklich etwas vom Land sehen möchte, der verlässt die Stadt schleunigst. Beliebt sind dabei Trips in die Wüste Gobi, den Terelj oder einen der anderen Nationalparks. Ponyreiten und Übernachtung in der Ger (der Name Jurte wird nur von Touristen benutzt) inklusive. Auch wir werden für einige Tage das Nomadenleben in der Mongolischen Wildnis austesten. Ein entsprechender Bericht wird folgen.

DalaiLama1.JPG© Jochen Müller Willkommen in der Mongolei.
Doch eines gibt es noch: Das buddhistische Gandan-Kloster, das größte seiner Art in der Mongolei und deren zentrales Heiligtum. Dem nominellen Oberhaupt des Klosters, dem Dalai Lama, wurde hier ein Thronsaal erbaut. Wer also das Kloster besucht und mit etwas Glück zur rechten Zeit dort eintrifft, dem kann es unter Umständen sogar passieren, dass er dem obersten Friedensfürst und „Gottkönig" unvermittelt begegnet. So ist es uns ergangen. Die beste Besuchszeit für das Kloster ist morgens zwischen zehn und elf, wenn die Zeremonie abläuft und man die Gesänge der Mönche per Lautsprecher nach draußen übertragen bekommt. Als wir danach das Gelände verlassen wollten, fiel uns die Menschenmenge auf, die eindeutig auf etwas wartete. Also brav dazu gestellt. Bis auf einmal eine Limousine vorfuhr und wir den Augen nicht trauten. Seine Heiligkeit! Er lächelte, winkte, erhob die Hände zum Gruß und schritt in den Tempel.

Wenn das keine würdige Begrüßung in der Mongolei ist...

 
Peer Bergholter
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Kommentare zu "Ulan Bator"

Ulan Bator [antworten]

von Barbara O am 11.11.2011 um 10:55 Uhr

Liebe Weltreisende,

wieder ein toller Bericht mit beeindruckenden Bildern!
Nur so aus Neugier: was habt ihr denn im Zug vergessen? Hoffentlich nicht die warmen Klamotten!

Liebe Grüße und alles Gute!

Barbara aus KG


Schafskops [antworten]

von Hans-Joachim am 11.11.2011 um 15:28 Uhr

Der Jochen hat schon immer alles probiert weil er es ja sonst nicht beurteilen konnte.So wie er sicher keinen Schafskopf mehr ist war es auch in Kanada mit den Austern die er sich ,auf 8 verschiedene Arten zubereitet, bringen ließ und zum Ergebnis kam ,daß er die alle "nicht haben muß".Fand ich schon immer gut,trotzdem wollte er nie Wissenschaftler sein ?
Freue mich auf jeden Bericht.


Ulan Bator [antworten]

von Hans-Joachim am 11.11.2011 um 19:24 Uhr

Entschuldigung der Jochen "ißt" keinen Schafskopf mehr.


REEESPEEEEKT! [antworten]

von Olgi am 11.11.2011 um 20:45 Uhr

Jochen, ich fasse es nicht! Du hast wirklich diesen Schafskopf gegessen. Mir ist schlecht. Das ist echt ekelig. Und ein ganz kleines "Bisschen" bin ich auch stolz auf dich.
Reespeeekt!
Könntest du mir bitte schreiben, WIE das geschmeckt hat? Und WAS genau du da gegessen hast? Wie war das Fleisch in der Kiefernhöhle?

Und noch eine Frage: habt ihr wirklich den Dalai Lama gesehen oder wollt ihr euren Fans einen Bären aufbinden?

Ich grüße euch angeekelt und beeindruckt aus der Ferne.
Danke für den tollen Bericht! Freue mich, mal wieder was von Heern Bergholter gelesen zu haben. Der kanns nämlich auch!

Zieht euch warm an.

Your biggest fan. Stan


GESCHAFFT [antworten]

von Melanie am 11.11.2011 um 21:23 Uhr

Yeaaaahhhhh, ihr habts aus Russland raus geschafft!!! Hab erst gestern, nach einiger Pause, mal wieder in den blog geschaut und alles geballt gelesen. Mann o Mann, das war knapp. Hab all meine Arbeitskollegen damit erfreut. Wahnsinn!!

Mongolei also. Und Schafskopf??? Hätt ich mich nie getraut. Schon beim Gedanken daran dreht sich mir der Magen um. Ulan Bator hört sich allerdings sonst ganz schön an. Ist denn da noch russische Atmosphäre oder schon asiatisch pur??

Die Fotos aus Sibirien fand ich übrigens großartig. Das sah wirklich nach Entspannung aus. Tja, was so ein paar Birken ausmachen. Freue mich auf den nächsten Artikel. Und auch wieder was gelernt heute (Ger=Jurte). Danke dafür!


Schafskopf [antworten]

von Gisi Müller am 13.11.2011 um 13:00 Uhr

Ich möchte Dir, lieber Jochen, hiermit die Tapferkeitsmedaille verleihen, angesichts dieser Schafskopforgie, und Dir , lieber Peer, ebenfalls, denn Du mußtest schließlich mit ansehen, was da geschah. Donnerwetter und Respekt und ein dreifaches Iiiiiiiiiih , !!!


Schafskopf [antworten]

von Brigitte Bergholter am 13.11.2011 um 20:31 Uhr

Meine Freundin Christl, die beste Köchin Westeuropas- von mir auf eure kulinarischen Abenteuer angesprochen- sagt sofort: "Das Rezept muss ich haben"- demnächst, falls ihr diesem Wunsch folgen könnt, gibt es statt Weihnachtsgans halt den mongolischen Schafskopf.
In Erwartung alternativer kulinarischer Tradition
(vermisse dich jetzt schon, mein Sohn, im Hinblick auf gemeinsame weihnachtliche Traditionen) grüßt aus der heimatlichen Ferne...
B.B


Schafskopf [antworten]

von Herbert am 14.11.2011 um 12:51 Uhr

Aus den Kommentaren kann man leicht ersehen, wie "hausbacken" die Esserfahrungen der Einsender sein müssen. Man sollte doch wissen, daß Fleisch vom Kopf mit das zarteste und wohlschmeckenste ist. Außer Filet vielleicht. Nur auf die Augen kann man als Europäer verzichten.


Re: Ulan Bator [antworten]

von Jochen Müller am 14.11.2011 um 17:40 Uhr

jmueller

Nein, dazu waren wir noch fit genug. Vergessen haben wir nur das Fotostativ. Dann müssen die Leser in Zukunft mit leicht verwackelten Nachtbilder vorliebnehmen...


Re: REEESPEEEEKT! [antworten]

von Jochen Müller am 14.11.2011 um 17:44 Uhr

jmueller

Nachdem ich mich auf Zunge und Fleisch beschränkt habe, habe ich bei der Bedienung nachgefragt, was die Mongolen am Jemmy verspeisen. Instinktiv habe ich es landestypisch gehalten. Die Haut wird nicht mit gegessen, weil die teilweise noch verbliebenen Haare keinen Gefallen finden und die Augen werden als Spiegel der Seele generell ausgelassen. Einzig das Hirn habe ich nicht gegessen, die Mongolen hingegen essen es gerne. Mir fehlte das Werkzeug, ich hatte ja nur Messer und Gabel. Der Schädel war zu hart, ich habe es probiert. Die Mongolen hämmern den Schädel auf, lösen das Hirn aus und servieren es anderntags mit Gemüse gebraten als gesonderte Delikatesse. Wünsche guten Appetit!


Re: Schafskopf [antworten]

von Jochen Müller am 14.11.2011 um 17:47 Uhr

jmueller

Liebe Brigitte, ich glaube das Rezept ist denkbar einfach, so man die Zutaten hat. Schafskopf in kochend Wasser, vielleicht eine Prise Salz, fertig. Ob Jemmy, Tsuivan (Nudeln mit Fleisch) oder Khuushuur (Teigtaschen mit Fleischfüllung), hier wird die Nahrung, wenn überhaupt, dann nur mit Salz gewürzt. Aber es schmeckt trotzdem.
Frohes Fest und gutes Gelingen.


Re: Schafskopf [antworten]

von Jochen Müller am 14.11.2011 um 17:53 Uhr

jmueller

Es stimmt, das Kopffleisch ist besonders zart, wie sowohl Fischer wissen werden (die Bäckchen der heimischen Forellen sind butterzart), als auch diejenigen, die schon in den Genuss einer nordhessischen Schweinskopfsülze gekommen sind. Die Augen allerdings braucht wirklich kaum ein Gourmet. Es sei denn man ist Grieche. Zumindest ein ehemaliger Kollege aus Griechenland verspeiste die Augen gegrillter Schafe mir Leidenschaft.
Wie sagt mein Vater so gerne: "die Katze isst die Mäuse roh, ich mag sie nicht mal gekocht". Jedem das Seine.


krass diese Mongolen.... [antworten]

von Gilberto Gress am 15.11.2011 um 07:06 Uhr

Wie sieht es eigentlich tagsüber aus, muss der Tourist auch dann mit einer wütenden HODE [eines oder mehrerer] angetrunkener Mongolen rechnen?
Super Bericht, DANKE!



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