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9. April 2012

Die entspannteste Hauptstadt der Welt


Die Hauptstadt von Laos ist mit einer viertel Million Einwohnern kaum als Metropole zu bezeichnen. Vientiane zeigt sich dem Besucher als gemächlich, beinahe verschlafen. Aber wer hat gesagt, dass Hauptstädte groß, laut und hektisch sein müssen? Sicher kein Laote.

Vergessen Sie Tuk Tuks, Motorroller oder Fahrräder. Vientiane lässt sich gut zu Fuß erkunden. Die Stadt erstreckt sich zwar über ein relativ weites Gebiet, aber das, was den Besucher interessiert, konzentriert sich auf einen Bereich, den man leicht per pedes erkunden kann. Als ich am ersten Tag hier den Stadtplan bemühte, um den Weg zum Thailändischen Konsulat zu finden, übersah ich den Maßstab geflissentlich, schwang mich auf mein Stahlross und fand mich keine fünf Minuten später in der Schlange vor dem Schalter der dortigen Visums-Stelle wieder. Von dort aus machte ich im Anschluss einen kleinen Spaziergang, sah mir den berühmten Putaxay an, den Triumphbogen, der 1960 aus dem Beton erbaut wurde, der eigentlich für den Flughafen vorgesehen war, weshalb er heute auch manchmal als „senkrechte Rollbahn" bezeichnet wird. Danach schlenderte ich entlang der Champs Elysée des Ostens bis zu ihrem Ende am alten Präsidentenpalast. Von dort aus war es weiter zurück zum thailändischen Konsulat zu laufen, als zu meinem Gasthaus. Mein Moped blieb denn auch in den folgenden Tagen, bis auf eine Stadtrundfahrt, die meiste Zeit unbewegt vor meinem Gasthaus stehen.

Triumphbogen1.JPG© Jochen Müller Der Putaxy in Vientiane. Putaxy bedeutet auf Laotisch wörtlich Siegestor, sein Vorbild ist der Triumphbogen in Paris.
 
Triumphbogen2.JPG© Jochen Müller Aus der Nähe wird das laotische Design deutlich.

Mit Ruhe und Gemütlichkeit

Nein, Vientiane ist kein Nest, es ist weder Dorf noch langweilig. Vientiane boomt, wie so viele Orte in Asien. Investitionen aus dem In- und Ausland, große Pläne und eine Jugend, die dem Rest der Bevölkerung zahlenmäßig überlegen ist, treiben die Stadt in eine größere, hoffentlich bessere Zukunft. Doch während das in Ländern wie China im Eiltempo geht, was etwa dazu führt, dass Restaurant-Empfehlungen in Shanghai nach spätestens einem Jahr garantiert zu einer Baustelle führen, gewinnt man in Vientiane den Eindruck, als sei das Land bestrebt all diesen Wandel ohne einen Anstieg der Pulsfrequenz zu vollziehen. Nach über einer Woche in Vientiane begann ich zu glauben, dass die Laoten dies schaffen.

Praesidentenpalast.JPG© Jochen Müller Der Präsidentenpalast beherbergte einst den französischen Gouverneur. Heute wird er nur noch für zeremonielle Anlässe genutzt.

Eine Modernisierungswut wie in China oder eine verbissene Betriebsamkeit wie in Vietnam sucht man hier vergebens. Doch Laos steht nicht still, allein das Tempo ist ein anderes. Schritt für Schritt bewegen sich das Land und seine Leute. Stück für Stück kommen sie voran, wer will sich da beschweren? Während in Laos die großen Pläne zuerst einmal gründlich überschlafen werden, bevor sie dann angegangen werden, entstehen in China riesige Geisterstädte, weil vor lauter Begeisterung niemand fragte wo denn die ganzen Einwohner herkommen sollen. Es ist schwer vorstellbar, dass so etwas in Laos passieren könnte.

Hotel.jpg© Jochen Müller Das höchste Gebäude von Laos steht seit kurzem in Vientiane und ist ein Hotel.

Lao youth inn.JPG© Jochen Müller Das Straßenbild in Vientiane sieht aber eher so aus. Das grüne Schmuckstück in der Mitte ist das "Lao Youth Inn1" Gasthaus, mit freundlichem Personal und günstigen Zimmern. Die Bäckerei im Erdgeschoss macht guten Kaffee und weckt die Gäste darüber mit den Duft frischer Croissants.

Fährt oder geht man durch die Straßen von Vientiane, sieht man den Wandel allerorten. Schmucke Neu- stehen neben alten Holzbauten und allen möglichen Zwischenstadien. Pickup Trucks parken neben verrosteten Rollern. Doch wenn man in die Gesichter der Menschen sieht, dann entdeckt man überall dieselbe Ruhe und Zufriedenheit. Und selbst wenn die eigene Hütte die letzte in der Straße ist, die noch aus Holz ist. Es ist ok. Wenn genug Geld da ist, dann kann man sich überlegen, ob man sein altes Heim gegen ein neues aus Stein austauschen möchte. Bis dahin lohnt die Überlegung nicht.
Vientiane gilt als eine der entspanntesten Hauptstädte auf der Welt. Das passt.

5154-Markt1.JPG© Jochen Müller Auf dem Markt kann man herumschlendern und sich an laotischen Köstlichkeiten gütlich tun.

5156-Markt2.JPG© Jochen Müller Oder sich mit Gewürzen eindecken.

Anders als daheim

Am Ufer des Mekong liegt das Zentrum der Stadt. Hier findet man Regierungsgebäude,
Wat2.jpg© Jochen MüllerNie weit entfernt.
 Botschaften und Märkte aber auch Gasthäuser, Bars und Restaurants, Museen und unzählige Wats. In der Tat kann man kaum durch eine Straße gehen, ohne an mindestens einem Tempel vorbeizukommen. Auch das passt zu dieser Stadt. Die in safranfarbene Gewänder gehüllten Mönche, die man oft in den Straßen sieht, prägen das Stadtbild im gleichen Maß, wie ihre Geschwindigkeit das Leben prägt. In einer Woche sah ich keinen einzigen Menschen sich eilen oder gar rennen. Das wäre mir aufgefallen. Als ich einmal an eine Kreuzung kam, ging es nicht weiter. Zwei Polizisten versperrten den Weg. Nach kaum einer Minute kam ein kleiner Tross an Limousinen und Polizeimotorrädern vorbei gefahren, der in Richtung Regierungsviertel abbog, dann ging es weiter. Doch nicht, ohne zuvor das alte Mütterchen noch sicher über die Kreuzung zu lassen, das mit seinem Korb voll Früchte schwer zu schleppen hatte. Kein Wagen hupte, kein Rollerfahrer preschte eilig voraus. Man stelle sich diese Szene mal in Hanoi oder Berlin vor.

Wat1.JPG© Jochen Müller Eines der unzähligen Wats in Vientiane.

Stupa gross.JPG© Jochen Müller ... oder alt und groß, wie die That Dam Stupa,
die älteste in Vientiane.
Stupa klein.JPG© Jochen Müller Auch Stupas sieht man oft, egal ob klein
und neu...


Wie ist Deutschland?

Am Ufer machte ich Fotos, als mich ein Mönch ansprach. Ob wir gemeinsam ein Stück gehen wollten? Sehr gerne. Und so spazierten wir die Promenade entlang, dann hinunter zum Fluss und zurück, während wir uns unterhielten.
Moench.jpg© Jochen MüllerMantschwin bei seinem täglichen Spaziergang.
 Wie viele junge Männer kam Mantschwin (so zumindest hörte sich sein Name an) dazu Mönch zu werden, weil er Englisch lernen wollte. So oft er Zeit neben dem Tempelleben und seinen Studien findet, geht er durch die Stadt und unterhält sich mit Touristen. „Mit Fremden zu reden hilft mir Englisch zu lernen. Außerdem lerne ich viel über andere Länder." Als er erfuhr, dass ich aus Deutschland komme, lächelte er. Er würde gerne einmal Europa sehen, aber „Deutschland ist kalt", wobei ich ihm nicht widersprechen konnte. Wir unterhielten uns über die Unterschiede zwischen Deutschland und Laos und nach einigen Minuten war ich mir nicht so sicher, ob ich meiner Heimat damit einen Gefallen tat. Da Mantschwin mich nach Frankfurt fragte, erklärte ich ihm Deutschland anhand der Europäischen Zentralbank, Wolkenkratzern und unermüdlichen Arbeitsbienen, die an kaum etwas anderes denken, als den Monatsabschluss und die Quote. Schaffe, schaffe, Häusle baue. Hätte ich mein Land einem Kanadier ebenso beschrieben? Nein, es waren die deutlichsten Unterschiede zum Leben in Laos und Vientiane, die meine Sicht färbten. Ich redete von Geschwindigkeit, Hektik, Fleiß, Pflicht und Arbeit, als mir auffiel, dass sein Interesse an Deutschland zu schwinden schien. Oder sich eher in ängstliches Entsetzen wandelte. Schnell fügte ich an, dass es trotzdem ein schönes Land mit freundlichen Menschen sei, die nicht alle nur die Arbeit kennen, und wo es auch richtig warm werden kann. „Deutschland ist ein schönes Land, aber Laos ist schöner. Und auf jeden Fall wärmer", Versuchte ich einen halbwegs diplomatischen Schluss. Sein beinahe schon geseufztes „ja" und sein Nicken gaben mir zu verstehen, dass mein Versuch einer Relativierung etwas zu spät kam. Das Kind lag im Brunnen.

Mekong Thailand.JPG© Jochen Müller Im Vordergrund liegt Laos, im Hintergrund Thailand. Dazwischen der Mekong mit seinen Booten und Fischern.

Seele baumeln lassen

Wir verabschiedeten uns voneinander, danach machte ich das, was ich die meiste Zeit in Vientiane tat. Ich saß in einem Straßencafé, trank einen köstlichen Frucht-Shake und hing meinen Gedanken nach. Wenn ich in fremden Städten bin, versuche ich immer Zeit dafür zu finden. Sich an einen öffentlichen Ort setzen, ein Getränk genießen und dem Leben zusehen. Man kann dabei viel über einen Ort und seine Menschen lernen. Dass ich dies einmal eine ganze Woche lang tun würde, hätte ich jedoch auch nicht gedacht. Zum einen lag das daran, dass es in der Hitze keine große Freude machte Gewaltmärsche durch die Stadt zu unternehmen. Zum anderen konnte ich die Stadt erst dann verlassen, nachdem ich mein Motorrad verkauft hatte. Oder ich musste mein Visum verlängern, um länger bleiben zu können, denn mit vietnamesischer Registrierung darf mein Hobel nicht nach Thailand. Genau dies tat ich letztlich, als alle vier Interessenten endgültig abgesprungen waren. Bis dahin tat ich wenig, sah mir die Stadt kleckerweise an, schrieb ein wenig und verbrachte den Rest der Zeit damit es laotisch zu nehmen. Mit Ruhe und Gemütlichkeit.

Wat3.JPG© Jochen Müller Die Wats sind meistens sehr gepflegt und hübsch angelegt.

Wat Moench.jpg© Jochen Müller Die Mönche und Novizen kümmern sich selber um anfallende Arbeiten.

Als ich nach einer knappen Woche an der Rezeption meines Gasthauses stand und eine Gruppe völlig aufgelöster junger Amerikaner hereinplatzte, einige Minuten kopflose Hektik verbreitete und dann unter lautem Getöse wieder von dannen zog, sah mich der Mitarbeiter hinter dem Tresen ihnen offenen Mundes hinter her blicken. Er lächelte und klopfte mir auf die Schulter. Anerkennend, wie ich fand. „Die lernen es auch noch. Und wenn nicht..." er zuckte mit den Schultern „...dann nicht."

Dann informierte er mich, dass am Tag zuvor jemand vorbei gesehen hätte, der nach meinem Motorrad gefragt habe. Eine Nachricht hatte er nicht hinterlassen, Name, Alter und Erscheinungsbild waren ebenfalls unbekannt. Ich dankte ihm für die Information, kümmerte mich nicht weiter darum und lächelte nur in mich hinein. Immer mit der Ruhe, bitte nicht hetzen. Natürlich bekam ich keine Mail von diesem unbekannten Interessenten. Dafür verlängerte ich mein Visum und trank noch einen Mango-Shake. Oder doch lieber Wassermelone? Auch das würde ich noch entscheiden.

Der Rest wird sich fügen.

Ich war endgültig in Laos angekommen.

 

 

Jochen Müller


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Kommentare zu "Die entspannteste Hauptstadt der Welt"

[antworten]

von Romy am 09.04.2012 um 21:59 Uhr

Seufz.....da wird mir beim lesen sogleich gemütlich und es kommen Erinnerungen an guten Kaffee und leckeren Blechkuchen auf. Vientiane ist sooo gemächlich. Laos ist ein Land, das gut ist für den Seelenfrieden. Schöner Bericht.
Liebe Grüsse
Romy


Aua! Hör auf! [antworten]

von Stan am 09.04.2012 um 23:53 Uhr

Ja, folter uns ruhig weiter. Immer schön oben drauf. Nein, wir sind gar nicht neidisch. Ne, ne. Im apriligen Deutschland ist es natürlich genau so schön. Und unser Wassermelonen-Shake ist ganz frisch, weil wir ja von Sonne umgeben sind.

Laos das sein. Du (kleines) Schwein.

Ganz liebe Grüße und viel Spaß beim Chillen.

Your biggest fan. Stan.


Eine Lanze für Frankfurt [antworten]

von E aus F am 10.04.2012 um 10:34 Uhr

Heee! Dass ausgerechnet immer Menschen, die Frankfurt gar nicht kennen, dieses Bild der Stadt nach außen tragen müssen, macht mich sauer! Dabei war es bei uns (in Frankfurt) an Ostern ein ganzes Stück wärmer als in den meisten anderen Regionen Deutschlands. Sssso! Und Wassermelonen-Shakes gibt's bei uns auch - sind halt nur ein bisschen teurer als anderswo, aber einer muss ja die Wirtschaft ankurbeln... Männo!


Re: Re: waicluf [antworten]

von Jochen Müller am 11.04.2012 um 08:11 Uhr

jmueller

Sorge Dich nicht Stan, das war Spam, den will keiner ham. Bye Ma'am


[antworten]

von sunny 2311 am 11.04.2012 um 09:43 Uhr

sehr schöner Bericht - da wird einem mal wieder ins Gedächtnis gerufen, die Dinge langsam anzugehen :)...und das schöne der Welt zu genießen.


Re: waicluf [antworten]

von Stan am 08.08.2012 um 11:37 Uhr

Aha. Und was willst du uns damit sagen?



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