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27. Dezember 2012

Der mit dem Seewolf tanzt


Den Wind um die Nase wehen lassen, von den Wellen auf und nieder geworfen werden, sich davon nicht schrecken lassen, allen Naturgewalten trotzen, ihnen ins Gesicht lachen. So in etwa stellte ich mir meinen ersten Segeltörn vor. Die ersten beiden Punkte waren auch wirklich so. Immerhin.

Nachdem wir bereits drei Tage lang an Bord unserer Segelschiffe verbracht hatten, setzten wir in Scotland Bay, einer kleinen Bucht an der Nordspitze Trinidads, die Segel. Wir fühlten uns wie echte Seebären, hatten bereits (wenn auch mit Motorhilfe) ein wenig Strecke gemacht und echte Seemannsarbeiten verrichtet. Was sollte nun noch schief gehen? Nach dem Frühstück ging es hinaus in die karibische See, der Kurs nach Norden in Richtung Union Island wurde eingeschlagen. Von da an ging alles schief, was schief gehen konnte.

Scotland Bay.JPG© Jochen Müller Tika Roa in der morgendlichen Scotland Bay an der Nordspitze Trinidads. Die Ruhe vor dem Sturm.

Trinidad Ausfahrt.JPG© Jochen Müller Ein letzter Blick zurück nach Trinidad. Ziehen da etwa dunkle Wolken auf?

Auf und nieder, immer wieder

Hatte ich auf dem Containerfrachter über den Pazifik noch über Wind und Wellen gelacht, dauerte es auf unserem Katamaran Tika Roa keine halbe Stunde und der Spaß war vorbei. Von wegen Seemannsbeine, von wegen bereit. Sobald wir von der flachen Küste in tiefere Gewässer kamen, sobald uns der Wind über die hohen Wellen trieb, stellte sich ein Gefühl ein, das ich aus meiner Kindheit kannte. Nur, dass nun Mama fehlte, die mich im Arm hielt und mir den Kopf streichelte, während klein Jochen Porzellanbus fuhr (sprich: sich die Seele aus dem Leib kotzte). Es fühlte sich an, als sei irgendjemand schwer damit beschäftigt, mit unserem Boot Flummi zu spielen. Alles bewegte sich. Ich erinnerte mich an Physik-Vorlesungen aus meinem Studium. Querbeschleunigung, Zentripetal- und Fliehkräfte. Ich wollte mich nicht daran erinnern, aber es half alles nichts.
Kombuese.JPG© Jochen Müller Die Kombüse. Wo das Übel seinen Lauf nahm.
Der Versuch meine aufkeimende Übelkeit mit Ignoranz zu strafen, endete damit, dass mich Torsten, mein Kapitän, in die Kombüse schickte, um letzte lose Gerätschaften sicher zu verstauen. Fehler. An Deck sitzend bot der Horizont wenigstens etwas, woran sich meine Augen festhalten konnten. Unten, in der engen Kammer der Kombüse, hielten sich meine Hände an allem, was sie finden konnten, während mein Blick haltlos hin und her irrte. Der Gleichgewichtssinn in meinem Innenohr signalisierte meiner Großhirnrinde eine unstete Gravitation, während mein Auge dagegen argumentierte, dass da offensichtlich ein Fehler im System vorliegen müsse. Ohne die Referenz eines Horizonts ließ es sich nicht abschließend klären, ob wir uns nun bewegten, oder mein Innenohr sich dies nur einbildete. Meine Sinne einigten sich auf ein Unentschieden und ich einigte mich darauf, dass ich schleunigst wieder an Deck müsse. In diesem Moment fand ich den Kochlöffel, der sich verselbständigt hatte und munter über den Kombüsenboden schlidderte. Ach, hätte ich ihn doch einfach liegen lassen. Wie viel Schaden kann ein Kochlöffel schon anrichten? Doch nein, Befehl ist Befehl, also beugte ich mich danieder, um ihn aufzuheben. Ganz böser Fehler. Kaum dass ich mich hinab gebeugt hatte, schoss mir eine Mischung aus Blut und Mageninhalt in den Kopf, was sich als ungeeignet herausstellte, um die Eleganz an den Tag zu legen, die ich mir in den letzten drei Tagen ausgemalt hatte. Mit eisernem Willen und den letzten Resten an Körperkontrolle, die ich finden konnte, hievte ich mich aus der Kombüse und richtete die Frage an meinen Kapitän, wo denn die geeignetste Stelle an Bord sei, um der karibischen See ein Opfer darzubringen.

8726-Tika Roa.jpg© Jochen Müller Der Katamaran "Tika Roa" soll eine schwimmende Bar werden. Auf seiner letzten Reise bin ich mit an Bord. Und zwei Tonnen Holz. Eins von beiden war zuviel.

Ist Dir schlecht?

Torsten sah mich eindringlich an, während ich mich irgendwo festhielt und versuchte, meine Augen auf einen Punkt zu fixieren. „Ist Dir schlecht?" Was für eine bescheuerte Frage. Ich fühlte mich, als hätte ich Galle im Hirn, war mir sicher, dass meine Gesichtsfarbe ein frisches Mausgrau angenommen haben musste und hatte das dumme Gefühl, dass ich noch mehr schwankte als das vermalledeite Floß, auf das mich das Schicksal verschlagen hatte. Nein, natürlich ist mir nicht schlecht, mir geht es blendend, ich mache nur Spaß. Torsten stand auf und nur, um mich zu ärgern hielt er sich dabei nicht mal irgendwo fest. Windböen in gefühlter Orkanstärke konnten jeden Moment diese klapprige Nussschale zum Kentern bringen und der Skipper hüpfte elfengleich über das Deck, als tanzten wir keinen Lambada auf diesen turmhohen Wellen. Es war zum aus der Haut fahren. Er sah mich wieder intensiv an und nickte nur, als ich ihm antwortete „ein bisschen". „Bleib weg von der Reling, ich habe keinen Bock, dass Du über Bord gehst. Wenn Du kotzen musst, kotze an Deck. Was nicht durch die Bohlen durchfällt, erledigt der Regen. Der kommt eh gleich". Zu viel Information auf einmal. Ich ließ mich auf eine Palette fallen, die mittschiffs vertäut war, und ergab mich meinen Körperfunktionen. Wieder Erinnerungen an die Universität. Retrograde Peristaltik lautete der Fachbegriff. Nicht, dass mich das in den Moment interessiert hätte. Torsten sprang derweil wieder flink hinter sein Steuer und mir fiel auf, dass er während seines kleinen Ausflugs zu mir weder seine Zigarette, noch sein Weinglas abgelegt hatte. Angeber.

Tika Roa Deck.JPG© Jochen Müller Torsten an Bord der Tika Roa. Man achte auf das viele Bauholz an Deck.

Immer schön mittschiffs bleiben

„Bleib mittschiffs, da schaukelt es am wenigsten. Halt Dich gut fest und richte den Blick auf den Horizont, dann hast Du einen Referenzpunkt. Dann müsste es Dir besser gehen." Klar, mach ich. Sitzen bleiben, fest halten, gucken. Kann ich.
Nein, konnte ich nicht. Irgendwas stimmte hier nicht. Wo waren die Seemannsbeine? Bis eben hatte das doch so viel Spaß gemacht. Was war denn hier los? Ich hörte Torstens Stimme hinter mir „Jaja, das schaukelt ein bisschen mehr als auf dem Frachter, hä?" Ich brauchte mich nicht umzudrehen, um zu wissen, dass er grinste.
Da saß ich nun mitten auf diesem Katamaran, auf zwei Tonnen Holz für die Bar, die Torsten und Larsten aus diesem Schiff machen wollen. Der Wind nahm zu, die Wellen auch, und der Regen setzte ein. Juchhu. Was zur Hölle hatte ich mir dabei eigentlich gedacht? Sehe ich aus wie ein Fisch? Habe ich Schuppen? Flossen? Kiemen? Was habe ich denn auf dem Meer zu suchen? Wieder Erinnerungen an die Uni. Natürliches Habitat. Nein, das war so was von überhaupt kein Habitat, weder natürlich noch sonst wie. Das war lebendsfeindlich, das war unnatürlich, das war schlicht und einfach falsch. Ich sollte nicht hier sein. Der Mensch an sich sollte nicht auf dem Meer sein, er gehörte da nicht hin. Mama, werde ich Dich je wieder sehen? Susanne, wenigstens Du hast es rechtzeitig nach hause geschafft. Weine nicht um mich, Du bist noch so jung, Du wirst... „aber Dir ist nur schlecht, oder?" „Was?" Torsten hatte mich aus meinen Gedanken gerissen. Ich hatte den Fehler gemacht, mich nach ihm umzudrehen und bereute es sofort bitterlich. „Nur? Wie, nur?" „Naja, Du willst nicht von Bord springen, bist nicht depressiv oder so was. Gibt es nämlich auch". „Nene, ist schon ok, mir ist nur schlecht". „Na dann ist ja gut". Ja, alles war gut. Bis auf die kleine Unsicherheit, ob ich meine Lieben jemals wiedersehen würde. Aber irgendwas ist ja immer. Meine Unsicherheit drückte ich in Form eines Stilllebens aus, mit dem ich ein weiteres Mal das Deck verzierte. Torsten schien es nicht zu gefallen. „Mann, ist das hässlich". Bevor er mir erklären konnte, ob er mich oder meine Dekoration meinte, verabschiedete ich mich und begab mich unter Deck. Zu meiner Verwunderung half das und bald war ich eingeschlafen.


Alles wird gut

Am nächsten Morgen ging es mir besser, dann nahm ich ein leichtes Frühstück zu mir und natürlich war dies ein taktischer Fehler. Doch am Horizont war eine Insel zu sehen und Torsten sagte mir, dass dies Grenada sei, unser neues Ziel. So nah. Mein Leben hatte wieder einen Sinn. Der Wind hatte uns in der Nacht weit nach Westen getragen. Da der Katamaran kaum Tiefgang hat, hatten wir dem Drift wenig entgegen zu setzen. „Das Ding ist kein Schiff, das ist ein verdammtes Floß" schimpfte Torsten. Ich gab ihm Recht. Natürlich. Dazu kam, dass wir hilflos überladen waren, was unter anderem dazu geführt hatte, dass irgendetwas in der Nacht gebrochen war. Auf meine Frage hin, was denn kaputt sei, ergoss sich eine Flut aus Fachbegriffen und Unverständlichkeiten über mich, die mir schwer auf den Magen schlug. Ich sah zum Bug, sah das dicke und noch breitere, massive Holzbrett, dass die beiden Bugspitzen miteinander verband und das sauber in zwei Hälften gebrochen war. Das Netz zwischen den beiden Rümpfen hing ins Wasser und die Holzplatte, die darin lag, fungierte wunderbar als Schippe. Bei jeder Welle brachte es eine ordentliche Ladung Wasser an Deck. Längst hatte Torsten den Motor angeschmissen, um diese Bremswirkung auszugleichen.

Grenada Ankunft.JPG© Jochen Müller Land ho! Rettung ho! Egal was, Hauptsache ho!
Als er mir die Nacht beschrieb, als seine Flüche über die zu starke Beladung und das schlechte Wetter sich über mir ergossen, merkte ich, dass mich das gar nicht weiter störte. Weder hatte ich Angst abzusaufen, noch ärgerte ich mich darüber, dass wir es nun wohl kaum noch bis nach Union Island schaffen würden. Unserem eigentlichen Ziel. Der Fischkutter, der uns von dort mit nach Martinique bringen sollte, wir würden ihn niemals mehr erreichen. Nichts davon störte mich. Alles, was ich fühlte, war eine Art Frieden. Ein tiefes und ehrliches Gefühl von Ruhe und Frieden, den ich mit mir gemacht hatte. Denn, wenn Wind und Wellen unser Boot halb auseinander nehmen, so dachte ich, dann brauch ich auch kein schlechtes Gewissen haben, ein bisschen seekrank zu sein. Torsten ging ein wenig schlafen, ich dekorierte das Deck lächelnd mit meinem Frühstück und rauchte trotzig eine Zigarette. Lecker ist was anderes, aber das war dann auch egal.

Abends kamen wir vor Grenada an, mir ging es bereits wieder blendend, seit wir in flachem Gewässer segelten, und irgendwie fanden wir auch Ruby. Als wir alle vier auf Ruby waren und unsere Kapitäne sofort in ihre Betten fielen, saßen Peer und ich draußen, aßen Nudeln und sahen auf die See und einen herrlichen Sonnenuntergang hinaus. „Ist das nicht herrlich?" seufzte Peer, sichtlich begeistert und zutiefst glücklich.

Sonneuntergang Grenada.JPG© Jochen Müller Sonnenuntergang über der karibischen See, von der Küste Grenadas aus gesehen. Doch der Friede täuscht, da draußen lauter das Grauen.

„Absolut" gab ich ihm Recht. „Die Küste ist prima. Nur da draußen ist es etwas unruhig." „M-hm, ich hab schon gehört, dass Du ausgefallen bist. Torsten hat es uns über Funk erzählt." Dieser Verräter, nicht mal auf seinen Kapitän kann man sich verlassen.


 
Jochen Müller
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Kommentare zu "Der mit dem Seewolf tanzt"

Abenteuer [antworten]

von Anna-Maria Ciupe am 29.12.2012 um 16:30 Uhr

Da hast du aber was durchgemacht! Hoffe, dass es dir inzwischen besser geht. Nur Mut!


Fantastisches Abenteuer! [antworten]

von Sandra Friedl am 01.03.2013 um 10:35 Uhr

Großartiger Artikel, Herr Müller. Nicht nur diese karibische Anekdote, sondern die gesamte Reise klingt nach einem unvergesslichen Abenteuer und macht große Vorfreude auf unser eigenes Fernwehbekämpfungsprojekt, das uns ab Juni 2013 um den Erdball leiten wird.

"Tika Roa" ist übrigens ein sehr schöner Name für den Katamaran - wissen Sie zufällig dessen Bedeutung?


Re: Fantastisches Abenteuer! [antworten]

von Jochen Müller am 05.03.2013 um 19:08 Uhr

jmueller

Vielen Dank für das Lob. Das hört man immer gerne.
Leider weiß ich nicht genau, was Tika Roa bedeutet. Es ist ein polynesischer Name, an soviel erinnere ich mich. Die Bedeutung habe ich jedoch leider vergessen.
Für Ihr Reiseprojekt wünsche ich alles Gute. Vor allem Gesundheit!
Beste Grüße, Jochen Müller


r4 [antworten]

von r4 am 08.06.2013 um 08:03 Uhr

Großartiger Artikel, Herr Müller. Nicht nur diese karibische Anekdote, sondern die gesamte Reise klingt nach einem unvergesslichen Abenteuer und macht große Vorfreude auf unser eigenes Fernwehbekämpfungsprojekt, das uns ab Juni 2013 um den Erdball leiten wird.


[antworten]

von Manuela am 18.01.2014 um 12:30 Uhr

Eure Reise scheint echt fantastisch gewesen zu sein. Wir machen in 2 Wochen unsere erste Karibik Reise und ich bin gespannt, ob wir auch so tolle Abenteuer erleben wie ihr :-).



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