Hauptinhalt
Zwei Jugendfreunde lassen Deutschland für ein Jahr hinter sich und reisen um die Welt. Immer grob in Richtung Osten und ohne ein Flugzeug zu besteigen. In ihrem Blog berichten Jochen Müller und Peer Bergholter wie sie das schaffen und was sie dabei erleben.
Aus der Übung
Nach der gescheiterten Überfahrt nach Australien war die Stimmung am Tiefpunkt. Der Traum war geplatzt, der rote Kontinent hat uns in die Knie gezwungen, unser Vorhaben vereitelt. Doch was bringt es, Trübsal zu blasen? Wir wussten, dass es schwer werden würde, Australien auf dem Seeweg zu erreichen, wir haben alles versucht, aber Fortuna war uns einfach nicht gewogen. Die Reise sollte dennoch weitergehen. Und das tat sie auch, nachdem wir den ersten Frust verdaut hatten.
weiterlesen
6. August 2012
weiterlesen
Zur falschen Zeit am falschen Ort
Es gibt Entscheidungen, die man im Anschluss noch lange bereut. Ich denke, den Zeitpunkt für unsere Abreise nach Dili zu wählen, war eine solche Entscheidung. Es dauerte einen Tag und wir fanden Segler. Doch was sie uns sagten, ließ mich beinahe in Tränen ausbrechen. weiterlesen
4. August 2012
Kaum möglich: Ein Fazit für Indonesien
Nach zwei Monaten haben wir Indonesien verlassen, es ist wieder an der Zeit für ein Zwischenfazit. Doch ein Land wie Indonesien in einem Fazit zusammen zu fassen, ist beinahe ein Ding der Unmöglichkeit.
Der größte Inselstaat der Welt
Indonesien ist groß. Sehr groß. Von West nach Ost erstreckt sich der größte Inselstaat der Welt über 5114 Kilometer. Dazwischen liegen unglaubliche 17508 Inseln, von denen knapp 6000 bewohnt sind. 240 Millionen Menschen leben hier, was Indonesien zum viertbevölkerungsreichsten Land der Welt macht. Allein diese wenigen Zahlen machen es deutlich, warum man Indonesien so schwer zusammenfassen kann. Denn Indonesien ist nicht nur groß, sondern auch unterschiedlich. Sehr unterschiedlich. „Das" Indonesien gibt es gar nicht. Nicht mal die Sprache „Bahasa Indonesia", von der ehemaligen Kolonialmacht Holland mit eingeführt, wird überall gesprochen. Die über 360 Völker Indonesiens sprechen über 700 verschiedene Sprachen, alleine auf Flores werden vier völlig voneinander unterschiedliche Sprachen gesprochen. Jede Insel ist anders, jede Gegend, die Menschen, die Kulturen, alles ist voneinander verschieden. Wir sahen von Batam bis West-Timor insgesamt nur neun von 17508 Inseln. Doch schon diese Inseln haben mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten. Trotzdem wollen wir versuchen unsere Zeit hier zusammen zu fassen. weiterlesen
2. August 2012
Der größte Inselstaat der Welt
Indonesien ist groß. Sehr groß. Von West nach Ost erstreckt sich der größte Inselstaat der Welt über 5114 Kilometer. Dazwischen liegen unglaubliche 17508 Inseln, von denen knapp 6000 bewohnt sind. 240 Millionen Menschen leben hier, was Indonesien zum viertbevölkerungsreichsten Land der Welt macht. Allein diese wenigen Zahlen machen es deutlich, warum man Indonesien so schwer zusammenfassen kann. Denn Indonesien ist nicht nur groß, sondern auch unterschiedlich. Sehr unterschiedlich. „Das" Indonesien gibt es gar nicht. Nicht mal die Sprache „Bahasa Indonesia", von der ehemaligen Kolonialmacht Holland mit eingeführt, wird überall gesprochen. Die über 360 Völker Indonesiens sprechen über 700 verschiedene Sprachen, alleine auf Flores werden vier völlig voneinander unterschiedliche Sprachen gesprochen. Jede Insel ist anders, jede Gegend, die Menschen, die Kulturen, alles ist voneinander verschieden. Wir sahen von Batam bis West-Timor insgesamt nur neun von 17508 Inseln. Doch schon diese Inseln haben mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten. Trotzdem wollen wir versuchen unsere Zeit hier zusammen zu fassen. weiterlesen
Ein Tag auf West-Timor
An unserem letzten Tag in Indonesien machten wir einen Ausflug an die Südküste West-Timors. Am Strand des kleinen Fischerdörfchens Tablolong fanden wir weißen Sand, kristallklares Wasser, Stille und Einsamkeit. Am Abend gab es ein Abschieds-Festessen auf dem Nachtmarkt Kupangs. weiterlesen
1. August 2012
Alternativen?
Seit fünf Tagen sind wir in Kupang, im Westteil von Timor. Kein Tag verging ohne Neuigkeiten, Nachrichten, Hinweise oder scheinbare Möglichkeiten. Doch wann kommt endlich etwas Konkretes? Die Hoffnung schwindet zusammen mit der Zeit. Grund genug, sich um Alternativen zu kümmern. weiterlesen
31. Juli 2012
Hin und her. Und weg?
Wir sind immer noch in Kupang, baumeln zwischen Enttäuschung und Hoffnung hin und her wie die Pendel. Wieder gibt es Neuigkeiten. Wieder sowohl gute, wie schlechte. Natürlich, sonst könnte es ja langweilig werden. weiterlesen
30. Juli 2012
Neues aus Ost-Timor
Auf den Tip eines Polen hin schrieb ich einen Hostel-Besitzer in Dili in Ost-Timor an. Und bekam prompt Antwort. Eine mehrere Seiten lange Mail mit detaillierten Infos über die momentane Lage im Land, sowie einigen Neuigkeiten, was Boote angeht. Besteht doch noch Hoffnung? weiterlesen
29. Juli 2012
Ein Schiff wird kommen?
Die Mail an ein polnisches Paar, deren Aushang wir in einer Bar in Kupang fanden, brachte nur einen Tag später bereits eine Antwort. Wenn auch nicht die, die wir uns erhofft hatten. weiterlesen
28. Juli 2012
Sackgasse Timor?
Alle Hoffnung Boote nach Australien zu finden, ruhten auf Timor. Ob von Kupang im indonesischen Westteil oder von Dili in Ost-Timor. Von hier aus, so hieß es oft, würden wir sicher Boote finden. Doch dann kamen wir hier an. Und es scheint, als seien wir in einer Sackgasse gelandet. weiterlesen
27. Juli 2012
Die letzte Insel Indonesiens
Timor ist für uns die letzte Station in Indonesien. Auf der Fahrt dorthin gab es einen Intensivkurs in Ethnologie und Kulturanthropologie Indonesiens, gefolgt von einer denkwürdigen Schiffsfahrt. Würden wir in Kupang in seiner Bar den ominösen Edwin finden, der uns angeblich helfen kann? weiterlesen

