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14. Juli 2012
Gute und schlechte Neuigkeiten
Auf Bali angekommen hatten wir einiges zu erledigen. Es hieß sich der Party-Hochburg Kuta zu erwehren, Ärzte aufzusuchen und sich um eine Fahrt nach Australien zu kümmern. Häfen lockten uns an, andere Dinge schreckten uns ab, am Ende gab es einen Kompromiss. Und Hoffnung.
Unsere erste Station auf Bali hieß Kuta. Dieser Ort im Süden der Insel darf als das touristische Zentrum der Insel bezeichnet werden. Die kurze Distanz zu Australien und die im Vergleich günstigen Preise sorgen dafür, dass Bali, und Kuta im Besonderen, zur überwiegenden Mehrheit von Australiern besucht wird. Die Wellen laden zum surfen ein, das besonders junge Publikum bevölkert tagsüber die Strände und nachts die Bars und Diskotheken. Die Konsequenzen daraus kann man sich vorstellen, wieder einmal bietet sich der Vergleich zu Mallorca oder Ibiza an. Auch die Bombenattentate von 2002 und 2005 konnten der Attraktivität Kutas keinen bleibenden Schaden zufügen. Doch die Diskussion des Für und Wieder des Party-Tourismus möchte ich mir an dieser Stelle sparen. Wir hatten uns für Kuta entschieden, weil wir dort von Yogyakarta aus im Internet die günstigste Unterkunft gefunden hatten. Sind wir sonst dazu übergegangen ohne Reservierung oder Buchung an einen Ort zu fahren und uns nach Ankunft nach Unterkünften umzusehen, wollten wir das in diesem Falle nicht tun. Nach 22 Stunden Fahrt und einer Ankunft mitten in der Nacht kann es ein Segen sein, wenn man in ein reserviertes Bett fällt, ohne sich noch lange auf die Suche danach begeben zu müssen. Wir quartierten uns also im einzigen Hostel von ganz Kuta ein, schliefen uns im 15er Schlafsaal aus und erschreckten am nächsten Tag ein wenig, als wir unserer nähere Umgebung erkundeten. Zu viele Bars, zu viele Souvenir- und Nippes-Geschäfte, zu viele Pizzerien und zu wenig einheimische Kultur. Bis auf einen Tag, den wir umher schlenderten und am Strand baden gingen, sahen wir wenig von Kuta. Doch da in der Nähe von Kuta auch die größten Häfen, besonders die Häfen für Segelboote, liegen, bot es sich an hier für ein paar Tage unser Lager aufzuschlagen. Abgesehen davon zwang mich meine nicht enden wollende Krankheit zu einem Besuch beim Arzt.
© Jochen Müller Unsere erste Station auf Bali: Kuta.
Krankheit auf Reisen
Krank zu sein ist nie ein Vergnügen, fern der Heimat noch weniger. Auch wenn wir eine gut sortierte Hausapotheke mit uns führen und in den meisten Fällen wissen, was zu tun ist, gibt es Situationen, in denen ein Arzt-Besuch nötig wird. Nach Peers Motorrad-Unfall war es das zweite Mal,
© Jochen Müller Es gibt Fälle, da kommt man mit einem Erste-Hilfe Set
und einer Medikamententasche nicht weiter.
dass dies nun der Fall war. Schmerzhafte Darm-Krämpfe und nicht enden wollende Toilettengänge raubten mir Kraft und Nerven. Also fragte ich an der Hostel-Rezeption und bekam die Auskunft des Lonely Planet Reiseführers bestätigt, dass das BIMC, das Bali International Medical Centre, mein Anlaufpunkt sein würde. Diese Klinik ist mit allen Labor-Standards ausgerüstet, so dass alle Untersuchungen vor Ort durchgeführt werden können. Für mich der ausschlaggebende Punkt, da ich befürchtete mir einen Parasiten eingefangen zu haben. Es folgte eine Konsultation des zuständigen Arztes, Parasiten sowie Darmentzündung konnten ausgeschlossen werden, und eine bakterielle Infektion wurde diagnostiziert. Mir wurde ein Antibiotikum, sowie verschiedene Medikamente zur Beruhigung des Darms, zur Stabilisierung der Darmflora und zum Abklingen der Krämpfe verabreicht und nach drei Tagen war der Spuk vorbei. Die erste richtige Mahlzeit nach fast einer Woche dünner Suppe und Reis war ein Fest für die Sinne.
© Jochen Müller Im einzigen Hostel auf ganz Bali.
Per Anhalter über die See
Wir waren also nun auf Bali, DER indonesischen Insel für australische Touristen und rechneten uns einige Chancen aus, hier vielleicht ein Segelboot zu finden, mit dem wir per Anhalter nach Australien mitfahren konnten. Peer hatte sich einen Roller gemietet und war die umliegenden Häfen abgefahren. Im Hafen von Benoa sowie Serangan hatte er jedoch leider nur eingeschränkten Erfolg. Im Hafen von Padang Bai, von wo aus die Fähren nach Lombok abgehen, sogar noch weniger. Es gibt schlicht und einfach keine regelmäßigen Schiffs-Verbindungen nach Australien.
Zwar konnte er Aushänge mit unserem Gesuch nach der Mitnahme auf einem Segelschiff machen, da er jedoch bereits mehrere Aushänge vorfand, stand es zu vermuten, dass unsere Suche nicht sofort von Erfolg gekrönt werden würde.
© Jochen Müller Die Marina von Bali im Hafen von Benoa. Ort vieler Gefühlen von
Verzweiflung bis Hoffnung.
Mehr noch, ergab ein Gespräch mit den Hafenmeistern wenig hilfreiche Auskunft. So erging es mir auch, als ich die Tour durch die Häfen einige Tage später wiederholte. In Benoa kam ich auf die Idee mir die Kontaktdaten der anderen Aushänge abzuschreiben, um sich vielleicht zusammen zu tun und gemeinsam ein Boot zu chartern, als mich ein älterer Australier ansprach: „Du suchst eine Überfahrt?" „Oh ja, definitiv". „Willst Du auf einem Schiff anheuern und arbeiten?" „Klar, warum nicht?" Er gab mir seine Karte, Kapitän zur See. Ich hätte ihn so gerne gedrückt. „Ich kann Dir nichts versprechen, schreib mir einfach, ich leite Dein Gesuch dann weiter, es kann aber sein, dass die Leute Dich vielleicht nicht bezahlen wollen, wäre das ein Problem?" Ich versicherte ihm, dass eine Überfahrt nach Australien Bezahlung genug sei, und wir verabschiedeten uns mit Handschlag.
In Serangan folgte ich einer Eingebung und sprach fünf Küstenpolizisten an, die bei einem Plausch zusammen saßen. Sie sprachen kaum Englisch, doch der Übersetzer, den sie heran holten, war auch ein Fall für eine feste Umarmung. Er meinte, er könne vielleicht etwas für uns tun, nicht mehr diese Woche, aber nächste Woche käme wieder ein Fracht-Schiff von Malaysia aus hier durch, um nach Australien zu fahren. Er schrieb sich meine Mailadresse und Handynummer auf und versprach sich zu melden. Das waren alles keine konkreten Dinge, aber immerhin hatten wir nun zwei Eisen im Feuer, was uns ein wenig beruhigte. Doch drei Eisen sind besser als zwei...
© Jochen Müller Die Strände Balie ziehen jährlich Millionen Besucher an. Besonders der Süden birst beinahe vor besonders australischen Urlaubern. Da werden doch wohl einige mit dem Segelboot kommen, dachten wir uns.
Mitsegelzentrale
Die Internetseite der „Mitfahrzentrale" ist in Deutschland einigermaßen bekannt. Wer mit seinem Auto von A nach B fährt, kann sich zur Teilung der Spritkosten Mitfahrer ins Gefährt holen. Wem der Zug für lange Fahrten zu teuer ist, kann sich dort erkundigen, ob irgendwo ein Platz in einem Wagen frei ist. Besonders als Student habe ich diese Seite oft genutzt und zu schätzen gelernt. Wir kamen bereits vor einigen Monaten darauf, dass es ähnliche Dinge auch für Bootsfahrten gibt. Auf hand-gegen-koje.com oder handgegenkoje.de kann man sich kostenlos anmelden und seine Dienste für Überfahrten anbieten. Find-a-crew.com ist international, kostenpflichtig und bekannter, bietet aber im Prinzip denselben Service. Nach Erstellen eines persönlichen Profils und Angaben zum momentanen Aufenthaltsort und Wunschziel bekommt man Vorschläge für eventuelle Boote zugeschickt, der Kontakt erfolgt per Mail, die Antworten lassen zwar hin und wieder etwas auf sich warten, die Hoffnung war jedoch ungleich größer als im Falle der deutschen Seite, da die Mitgliederzahl um ein vielfaches höher ist und bekanntermaßen nicht nur Deutsche segeln.
Nach etwa einem Monat der Suche haben wir immerhin einen Segler gefunden der auf unser Gesuch mit einem „Vielleicht" antwortete, seit einer Woche hören wir jedoch nichts mehr von ihm. Warum unsere Suche sich als so relativ ergebnislos herausstellte, lässt sich mit meteorologischen Schwierigkeiten erklären.
© Jochen Müller Liegt hier unser Boot nach Australien?
Der Wind, das himmlische Kind
Dass Windrichtungen zeitlichen Schwankungen unterliegen, wusste ich noch in Ansätzen aus der Schule. Dass unsere Reise für günstige Winde jedoch bescheiden getimt ist, haben wir alle nicht kommen sehen. Es wäre zur Zeit ein Leichtes von Australien nach Indonesien zu segeln, dann der Wind weht von Süd nach Nord. Hinzu kommt, dass die Ferienzeit in Australien beginnt. Viele segeln nach Indonesien, gerne auch nach Bali, kein Schwein in die entgegen gesetzte Richtung. Es gibt sogar eine Segelregatta. Von Australien über Indonesien, mit Station auf Bali, bis nach Malaysia. Wir könnten zwei bis drei Monate warten und auf dem Rückweg mitfahren. Heißt es. Wir sollen doch einfach fliegen, heißt es. Wir können es völlig vergessen, heißt es. Wollen wir nicht, können wir nicht, machen wir nicht, waren unsere Antworten.
Doch es gibt immer Alternativen. Und so sehen sie aus:
1. Möglichkeit: Warten und hoffen.
2. Möglichkeit: Versuchen auf Fischkuttern anzuheuern und mit einer Ladung Meeresfrüchte nach Australien zu schippern.
3. Möglichkeit: Sich nach Timor durchschlagen und es da probieren.
Die Lösung: Eine Kombination aus 1-3. Wir werden uns in Richtung Osten mit dem Ziel Ost-Timor bewegen, denn motorbetriebene Boote müssen ohnehin dort entlang, um nachzutanken. Von Timor aus sind es nur etwa 500 Kilometer bis nach Darwin, es machte also keinen Sinn sich ein Boot in Bali zu chartern. Gleichzeitig so oft es geht die Mails überprüfen und auf Angebote aus Mitsegelzentralen hoffen. Spätestens in Timor bei Fischkuttern betteln und wenn alles nichts hilft dort einen Kutter chartern. Denn eines ist klar. Aufgeben steht nicht in unserem Plan. Dafür sind wir schon zu weit gekommen.
Jochen Müller
Unsere erste Station auf Bali hieß Kuta. Dieser Ort im Süden der Insel darf als das touristische Zentrum der Insel bezeichnet werden. Die kurze Distanz zu Australien und die im Vergleich günstigen Preise sorgen dafür, dass Bali, und Kuta im Besonderen, zur überwiegenden Mehrheit von Australiern besucht wird. Die Wellen laden zum surfen ein, das besonders junge Publikum bevölkert tagsüber die Strände und nachts die Bars und Diskotheken. Die Konsequenzen daraus kann man sich vorstellen, wieder einmal bietet sich der Vergleich zu Mallorca oder Ibiza an. Auch die Bombenattentate von 2002 und 2005 konnten der Attraktivität Kutas keinen bleibenden Schaden zufügen. Doch die Diskussion des Für und Wieder des Party-Tourismus möchte ich mir an dieser Stelle sparen. Wir hatten uns für Kuta entschieden, weil wir dort von Yogyakarta aus im Internet die günstigste Unterkunft gefunden hatten. Sind wir sonst dazu übergegangen ohne Reservierung oder Buchung an einen Ort zu fahren und uns nach Ankunft nach Unterkünften umzusehen, wollten wir das in diesem Falle nicht tun. Nach 22 Stunden Fahrt und einer Ankunft mitten in der Nacht kann es ein Segen sein, wenn man in ein reserviertes Bett fällt, ohne sich noch lange auf die Suche danach begeben zu müssen. Wir quartierten uns also im einzigen Hostel von ganz Kuta ein, schliefen uns im 15er Schlafsaal aus und erschreckten am nächsten Tag ein wenig, als wir unserer nähere Umgebung erkundeten. Zu viele Bars, zu viele Souvenir- und Nippes-Geschäfte, zu viele Pizzerien und zu wenig einheimische Kultur. Bis auf einen Tag, den wir umher schlenderten und am Strand baden gingen, sahen wir wenig von Kuta. Doch da in der Nähe von Kuta auch die größten Häfen, besonders die Häfen für Segelboote, liegen, bot es sich an hier für ein paar Tage unser Lager aufzuschlagen. Abgesehen davon zwang mich meine nicht enden wollende Krankheit zu einem Besuch beim Arzt.
Krankheit auf Reisen
Krank zu sein ist nie ein Vergnügen, fern der Heimat noch weniger. Auch wenn wir eine gut sortierte Hausapotheke mit uns führen und in den meisten Fällen wissen, was zu tun ist, gibt es Situationen, in denen ein Arzt-Besuch nötig wird. Nach Peers Motorrad-Unfall war es das zweite Mal,
© Jochen Müller Es gibt Fälle, da kommt man mit einem Erste-Hilfe Set und einer Medikamententasche nicht weiter.
Per Anhalter über die See
Wir waren also nun auf Bali, DER indonesischen Insel für australische Touristen und rechneten uns einige Chancen aus, hier vielleicht ein Segelboot zu finden, mit dem wir per Anhalter nach Australien mitfahren konnten. Peer hatte sich einen Roller gemietet und war die umliegenden Häfen abgefahren. Im Hafen von Benoa sowie Serangan hatte er jedoch leider nur eingeschränkten Erfolg. Im Hafen von Padang Bai, von wo aus die Fähren nach Lombok abgehen, sogar noch weniger. Es gibt schlicht und einfach keine regelmäßigen Schiffs-Verbindungen nach Australien.
Zwar konnte er Aushänge mit unserem Gesuch nach der Mitnahme auf einem Segelschiff machen, da er jedoch bereits mehrere Aushänge vorfand, stand es zu vermuten, dass unsere Suche nicht sofort von Erfolg gekrönt werden würde.
© Jochen Müller Die Marina von Bali im Hafen von Benoa. Ort vieler Gefühlen von Verzweiflung bis Hoffnung.
In Serangan folgte ich einer Eingebung und sprach fünf Küstenpolizisten an, die bei einem Plausch zusammen saßen. Sie sprachen kaum Englisch, doch der Übersetzer, den sie heran holten, war auch ein Fall für eine feste Umarmung. Er meinte, er könne vielleicht etwas für uns tun, nicht mehr diese Woche, aber nächste Woche käme wieder ein Fracht-Schiff von Malaysia aus hier durch, um nach Australien zu fahren. Er schrieb sich meine Mailadresse und Handynummer auf und versprach sich zu melden. Das waren alles keine konkreten Dinge, aber immerhin hatten wir nun zwei Eisen im Feuer, was uns ein wenig beruhigte. Doch drei Eisen sind besser als zwei...
Mitsegelzentrale
Die Internetseite der „Mitfahrzentrale" ist in Deutschland einigermaßen bekannt. Wer mit seinem Auto von A nach B fährt, kann sich zur Teilung der Spritkosten Mitfahrer ins Gefährt holen. Wem der Zug für lange Fahrten zu teuer ist, kann sich dort erkundigen, ob irgendwo ein Platz in einem Wagen frei ist. Besonders als Student habe ich diese Seite oft genutzt und zu schätzen gelernt. Wir kamen bereits vor einigen Monaten darauf, dass es ähnliche Dinge auch für Bootsfahrten gibt. Auf hand-gegen-koje.com oder handgegenkoje.de kann man sich kostenlos anmelden und seine Dienste für Überfahrten anbieten. Find-a-crew.com ist international, kostenpflichtig und bekannter, bietet aber im Prinzip denselben Service. Nach Erstellen eines persönlichen Profils und Angaben zum momentanen Aufenthaltsort und Wunschziel bekommt man Vorschläge für eventuelle Boote zugeschickt, der Kontakt erfolgt per Mail, die Antworten lassen zwar hin und wieder etwas auf sich warten, die Hoffnung war jedoch ungleich größer als im Falle der deutschen Seite, da die Mitgliederzahl um ein vielfaches höher ist und bekanntermaßen nicht nur Deutsche segeln.
Nach etwa einem Monat der Suche haben wir immerhin einen Segler gefunden der auf unser Gesuch mit einem „Vielleicht" antwortete, seit einer Woche hören wir jedoch nichts mehr von ihm. Warum unsere Suche sich als so relativ ergebnislos herausstellte, lässt sich mit meteorologischen Schwierigkeiten erklären.
Der Wind, das himmlische Kind
Dass Windrichtungen zeitlichen Schwankungen unterliegen, wusste ich noch in Ansätzen aus der Schule. Dass unsere Reise für günstige Winde jedoch bescheiden getimt ist, haben wir alle nicht kommen sehen. Es wäre zur Zeit ein Leichtes von Australien nach Indonesien zu segeln, dann der Wind weht von Süd nach Nord. Hinzu kommt, dass die Ferienzeit in Australien beginnt. Viele segeln nach Indonesien, gerne auch nach Bali, kein Schwein in die entgegen gesetzte Richtung. Es gibt sogar eine Segelregatta. Von Australien über Indonesien, mit Station auf Bali, bis nach Malaysia. Wir könnten zwei bis drei Monate warten und auf dem Rückweg mitfahren. Heißt es. Wir sollen doch einfach fliegen, heißt es. Wir können es völlig vergessen, heißt es. Wollen wir nicht, können wir nicht, machen wir nicht, waren unsere Antworten.
Doch es gibt immer Alternativen. Und so sehen sie aus:
1. Möglichkeit: Warten und hoffen.
2. Möglichkeit: Versuchen auf Fischkuttern anzuheuern und mit einer Ladung Meeresfrüchte nach Australien zu schippern.
3. Möglichkeit: Sich nach Timor durchschlagen und es da probieren.
Die Lösung: Eine Kombination aus 1-3. Wir werden uns in Richtung Osten mit dem Ziel Ost-Timor bewegen, denn motorbetriebene Boote müssen ohnehin dort entlang, um nachzutanken. Von Timor aus sind es nur etwa 500 Kilometer bis nach Darwin, es machte also keinen Sinn sich ein Boot in Bali zu chartern. Gleichzeitig so oft es geht die Mails überprüfen und auf Angebote aus Mitsegelzentralen hoffen. Spätestens in Timor bei Fischkuttern betteln und wenn alles nichts hilft dort einen Kutter chartern. Denn eines ist klar. Aufgeben steht nicht in unserem Plan. Dafür sind wir schon zu weit gekommen.
Jochen Müller
Kommentare zu "Gute und schlechte Neuigkeiten"
Go east????
von gisilamprecht
am 14.07.2012 um 15:28 Uhr
Ach, das ist ja zum Mäusemelken, ich seh Euch am Rand von Asien rumtrippeln, ganz nah dran an Eurem Ziel Australien und nix geht weiter. Ihr habt es so weit geschafft, habt Unwirtliches und Anstrengendes, Schwierigkeiten, Unfälle und Krankheiten überwunden, habt Euch durchgebissen, das muss doch irgendwann von Erfolg gekrönt sein, Himmelnochmal, das wär doch noch schöner, Kopf hoch, Eure ganze Leserschaft hilft schieben, ich sags Euch, und ich.... ich drück sowas von die Daumen, Glück, viel Glück und dann nix wie weg. Liebe Grüße und toi toi toi Gisi
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GO EAST!!HABE GROSSES VERTRAUEN IN EUCH... WAS COOK GESCHAFFT HAT KRIEGT IHR SCHON LANGE HIN!IMMER DEM SONNENAUFGANG ENTGEGEN WITH FULL FORCE BOBSN13