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16. Oktober 2011

Zugfahren in Russland. Ein erster Versuch.


Vitebskiy-Lok.JPG© Bergholter Unser erster Zug.
Zugfahren in Russland habe eine lange Tradition. Zugfahren in Russland sei ein einmaliges Erlebnis. So sagt man. Die lange Tradition mag wohl in den unvorstellbaren Distanzen begründet liegen. Das macht man nicht mal eben mit dem Pony. Sofern man kein Mongole ist. Den Erlebnischarakter einer Zugfahrt in Russland wollten wir selbst einmal auf die Probe stellen. Zumindest einem ersten seriösen Test unterwerfen, um in etwa einschätzen zu können, was uns auf der transsibirischen Route bis in die Mongolei und dann nach China so alles erwartet. Allerdings fingen wir klein an. Mit einer ersten Trockenübung sozusagen.



Kleine Schritte

Man sollte nicht gleich in die Vollen gehen, es nicht gleich übertreiben. Daher entschieden wir uns bei unserer ersten Zugfahrt in Russland für eine überschaubare Strecke. Mit dem Nahverkehrszug wollten wir von St. Petersburg nach Tsarskoe Selo (Pushkin) fahren, um dort im Glanze des Katharinenpalastes mitsamt Bernsteinzimmer und Pipapo vor Ehrfurcht zu erstarren. So der Plan. Ein interessanter, wenn auch nicht ausschlaggebender Nebeneffekt war, dass wir damit die älteste russische Bahnstrecke befuhren. Gebaut und 1837 eröffnet, um die Zarenfamilie zwischen St. Petersburg und den Lustschlösschen mit ihren opulenten Parkanlagen in Pushkin und Pavlovsk hin- und herzufahren.

 
Großer Bahnhof

Vitebskiy-Wendeltreppe.JPG© Bergholter Irgendwo im Bahnhof.
Ausgangspunkt unseres ersten Bahnexperiments war der Witebsker Bahnhof in St. Petersburg, der älteste Bahnhof Russlands. Wir betraten das Gebäude und uns umwehte ein strenger Geruch: Kohle. Ob sie hier noch mit Kohlebecken heizen? Schön warm war es jedenfalls. Als wir die (erste) Schalterhalle betraten, wurde der Geruch penetranter und es begann allmählich im Hals zu kratzen, in der zweiten Schalterhalle tränten uns bereits die Augen und in der großen Bahnhofshalle selbst, blieb uns die Luft gänzlich weg. Dort fanden wir aber im Kohlenebel den Ursprung des selbigen: Alle Loks die im Bahnhof standen dampften gemächlich vor sich hin. Nein, es waren keine Dampfloks, dennoch wurde in ihrem Inneren definitiv irgendetwas mit Kohle betrieben. Vielleicht die Heizung, wer weiß? Und während wir in diesem Nebel nach Luft rangen, nahm der Russe die Widrigkeiten mit Selbstverständnis und Routine und tat das einzig Logische: er rauchte. Na klar, besser den Smog mit etwas Teer und Nikotin zu versetzen und durch einen Filter zu inhalieren, als sich den Dunst gänzlich ungefiltert in die Lugen zu ziehen. Die Frage nach rauchfreien Bahnhöfen in Russland dürfte damit wohl auch beantwortet sein.
Vitebskiy-Bahnhof.JPG© Bergholter Witebsker Bahnhof: Der älteste Bahnhof Russlands.

 
Ticketkauf für Einsteiger

Doch bevor wir überhaupt in die dunstschwangere Bahnhofshalle kamen, galt es einige Hürden zu überwinden. Dem gemeinen Touristen wird das Zugfahren hier nicht gerade leicht gemacht. Wir steuerten also in der ersten Schalterhalle zielsicher eines der Kassenfenster an, reihten uns in die davor befindliche Schlange ein und warteten geduldig. Endlich an der Reihe, legten wir unser Anliegen dar: „Dva bilyethi da Tsarskoe Selo / Pushkin, pazhalsta." Sicherlich nicht mit der richtigen Aussprache und wahrscheinlich auch nicht den Regeln der Grammatik folgend, wurden wir dennoch verstanden. Die Antwort verstanden wir wiederrum nicht im Ansatz. Sicher war nur, dass es nicht die erwartete war, denn das kommentarlose Rüberschieben zweier Tickets blieb aus. Stattdessen brach ein russischer Redeschwall über uns herein, den wir staunend über uns ergehen ließen. Immer wieder jedoch deutete die Kassiererin zur Decke. Oder zum Himmel? Beistand von oben konnten wir jetzt tatsächlich gebrauchen. Doch besannen wir uns vom Spirituellen schnell wieder auf das Pragmatische. Wir bedankten uns für nichts und folgten einfach mal dem Fingerzeig der guten Frau. Nach oben. Und tatsächlich: eine Etage höher fanden wir die nächste Schalterhalle, suchten uns ein Fenster und stellten uns erneut an. Endlich an der Reihe, sagten wir brav unser Sprüchlein auf und erhielten - exakt die gleiche unbefriedigende Reaktion wie ein Stockwerk tiefer. Mit einem Unterschied: Diesmal deutete die Frau nicht mehr nach oben, sondern unbestimmt in eine Richtung hinter ihr. Und aus dem Redeschwall filterten wir ein Wort heraus, das im Entferntesten nach „Plattform" klang. Könnte sie uns zum Bahnsteig schicken wollen? Nun, ein Ticket bekamen wir hier jedenfalls auch nicht. Also machten wir uns auf und suchten die Bahnsteige, die wir schließlich auch (irgendwo hinter der Bediensteten am Schalter) fanden. Im beschriebenen Kohledunst war jedoch weit und breit kein Fahrkartenschalter auszumachen. Wir stocherten im wahrsten Sinne des Wortes im Nebel und hangelten uns von Büdchen zu Büdchen, wovon es hier einige gab. Kaufen konnte man hier vieles, nur kein Ticket nach Pushkin. Verdammt. Kurz davor aufzugeben und das Bahnexperiment zu vertagen, stießen wir dann doch auf ein Kassenhäuschen. Kleiner als jeder Kiosk versteckte sich der winzige graue Container hinter eben diesen im allerletzten Winkel des Bahnhofs. Hier jedenfalls sollte unser inzwischen ziemlich routiniert aufgesagter Standardsatz die gewünschte Wirkung erzielen. Wir erhielten tatsächlich zwei Fahrscheine zu unserem Bestimmungsort. Endlich.
Vitebskiy-WARTESAAL.JPG© Bergholter Wartesaal und Ticketschalter. Erster vergeblicher Versuch des Fahrscheinkaufs.

 
Alle Züge fahren nach Pushkin. Manche auch darüber hinaus.

Doch die nächste Schwierigkeit sollte auf den Fuß folgen: Auf die Frage nach dem richtigen Bahnsteig erhielten wir ein unwirsches Winken in Richtung des Ausgangs. Häh? Von dem russischen Gemurmel verstanden wir wieder einmal nichts und deuteten die Geste als ein „verschwindet endlich von meinem Fenster". Nett. So kamen wir nicht weiter. Also taten wir, wie uns geheißen und verließen die Bahnhofshalle. Draußen entdeckten wir, dass es dort noch weitere Bahnsteige gab. Aha! Nur welcher war der unsrige? Anzeigetafeln? Fehlanzeige. Mit den Tickets in der Hand fragten wir einen herumstehenden Polizisten. Wir erhielten das gleiche unbestimmte Winken in eine Richtung zur Antwort. Na gut, dann steigen wir halt einfach mal ein. In irgendeinen Zug. Wir trösteten uns mit dem Gedanken, dass wohl alle Züge nach Pushkin fahren. Hoffentlich.
Lok_quer.JPG© Bergholter Nach Pushkin? Wahrscheinlich.


Kontrolle ist gut, mehr Kontrollen sind besser

Misstrauen scheint eine russische Eigenart zu sein. Daher neigt man hierzulande zu verschärften Kontrollen. Die erste passierten wir, als wir aus dem Bahnhofsgebäude zu den außen liegenden Gleisen gingen. Die nächste erfolgte im Zug. Ganz klassisch mit drei Schaffnern und zwei Sicherheitskräften. Wer aber danach sein Ticket weggeworfen hat, der sollte ein Problem bekommen Zum Glück behielten wir unsere Tickets, Probleme bekamen wir trotzdem. Denn nach wie vor gibt uns das kyrillische Schriftbild bisweilen Rätsel auf. Zwar prägten wir uns die Schreibweise der Zielstation genau ein, entdeckten diese nach halbstündiger Fahrt sogar auf einem Bahnhofsschild, doch leider zu spät. Die Züge halten hier nur etwa zwei Minuten, sodass wenig Zeit zur Orientierung bleibt. Kaum versicherte ich, dass wir an unserem Ziel seien und machte mich zum Aussteigen bereit, fuhr der Zug bereits wieder an. Dumm gelaufen. Nächster Halt Pavlovsk. Schön, da wollten wir sowieso hin. Also warum nicht gleich?

 
Ich will hier raus!

Diesmal waren wir besser vorbereitet und begaben uns frühzeitig in Richtung Ausstieg. Diesmal sollte auch der kurze Halt reichen, um den Zug zu verlassen. Doch um den Bahnsteig zu verlassen, bedurfte es einer erneuten Kontrolle beim Passieren eines Drehkreuzes. Leider hatten wir unser Ticket wegen des Missgeschicks bei Pushkin überzogen und uns wurde der Ausgang verwehrt. Verdammt. Schwere Zeiten für Schwarzfahrer. Wir wandten uns hilfesuchend an einen Uniformierten, der beim Blick auf unsere Fahrscheine milde lächelnd auf seine Kollegin deutete. In der Hoffnung auch hier auf Nachsicht zu stoßen, versuchten wir es erneut mit dem Charme des Hilflosen. Doch unsere Hoffnungen wurden im Keim erstickt. Ziemlich barsch wies sie uns zurück und erzählte - mal wieder - irgendwas von „Plattform". Ob wir hier übernachten sollten? Nein, denn der Rubel öffnet einem hier viele Türen. Und auch Drehkreuze. Auf dem Bahnsteig fanden wir den Schalter, wo wir von der jungen Dame hinter der Scheibe zunächst einmal ausgelacht wurden. Nett, danke auch. Nach einigem hin und her, diversen Lamentos und Gesten des Bedauerns und des Flehens, hatte die Schalterdame ein Einsehen und gab uns neue Tickets. Wer aber jetzt denkt, wir hätten die eine Station nachzahlen müssen, der irrt. Zum gleichen Preis wie für die Fahrt von St. Petersburg nach Pushkin auf historischer Strecke erhielten wir nun einen ganz alltäglichen Gang vom Bahnsteig ins Bahnhofsgebäude. Inklusive Drehkreuzpassage gut und gerne eine Minute.
panorama.JPG© Bergholter Panorama während der Fahrt: St. Petersburgs Außenbezirke.

 
Kurzweil während der Fahrt

Bei allen Schwierigkeiten muss man allerdings sagen, dass einem während der Fahrt doch einiges geboten wird. Kaum zuckelte der Zug aus dem Witebsker Bahnhof los, wurde sogleich die Tür zum mit Holzbänken versehenen Großraumabteil aufgerissen und die erste Zeitungsverkäuferin kam herein um einen Strauß bunter Druckerzeugnisse anzupreisen. In ihrem Kielwasser trieb ein Bettler, der irgendetwas von uns wollte. Geld vielleicht? Nur wenig später folgte eine zweite Dame, die uns über die Vorzüge von Einmachgläsern, entsprechenden Gummidichtungen und Ausschenkhilfen informierte. So denke ich zumindest. Jedenfalls mutete diese Performance an wie eine Verkaufsshow von QVC. Nur eben live. Und auf Russisch.
Zug-INNEN.JPG© Bergholter Holzklasse.

Wiederum nur wenig später kam - diesmal zur Abwechslung aus der anderen Richtung - ein Mann, der etwas nicht Alltägliches im Angebot hatte: Reisepässe! Schau einer an, hier geht einiges. Ich geriet kurzzeitig in Versuchung, meinen originalen deutschen Pass gegen einen gefälschten georgischen einzutauschen. Ich hätte auch noch was draufgelegt. Allerdings entschied ich mich letztlich doch dagegen, denn ich wusste einfach zu wenig über meine potenzielle neue Wahlheimat, um mich abschließend festlegen zu können. Wer weiß, ob ich das nicht noch einmal bereue...

Auch auf der Rückfahrt bot sich ein ähnliches Bild. Hier kam irgendwo auf der Strecke ein altes Mütterchen in unseren Waggon und unterhielt uns mit einer russischen Volksweise. 1a vorgetragen und offenbar nur der Kurzweil dienend, denn Geld wollte sie dafür nicht. Sie sang ihr Lied und verschwand, wie sie gekommen war.
LOKWRACK.JPG© Bergholter Vielleicht unser nächster Zug?

Es bleibt festzuhalten, dass Zugfahren in Russland nichts für Amateure ist. Dennoch erlebt man in Russlands Zügen tatsächlich einiges. Ebenso auf dem Weg in diese hinein und wieder heraus. Und das nächste Mal versuchen wir es eine Nummer größer...


Peer Bergholter
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Kommentare zu "Zugfahren in Russland. Ein erster Versuch."

Georgien [antworten]

von Diggler am 17.10.2011 um 09:09 Uhr

Georgier werden, hm. Das wäre doch mal was, Herr Bergholter :-) Das Land hübsch gelegen mit direktem Zugang zum Schwarzen Meer und einer Fahne, die dem geneigten Englandfan das Herz aufgehen läßt. Und wer den Namen seiner Revolution diesem Satz entleiht, kann nicht ganz schlecht sein: „Wir werden Rosen statt Kugeln auf unsere Feinde werfen.“ (-> Rosenrevolution 2003)

Alles weitere guckst du hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Georgien

Beste Grüße
Diggler


Bahnfahrt [antworten]

von Gisi Müller am 17.10.2011 um 11:32 Uhr

Wolltet Ihr nicht Abenteuer? Fehlen also nur noch die Hühner. Tapfer bleiben, Eure Russischkenntnisse beeindrucken mich sehr. Weiter so, ich freu mich auf die nächste Story Gisi39


Lost in Translation [antworten]

von Melanie am 17.10.2011 um 17:08 Uhr

...so hätte der Titel dieses Beitrags wohl auch heißen können. Immer schön Vodka trinken, dann wird das schon mit dem russisch (hilft bestimmt auch in der Mongolei und in China weiter) ;-)

Die Russen scheinen wirklich ein überaus effizientes und zielorientiertes Völkchen zu sein und dabei nicht viele (freundliche) Worte zu verlieren. Bin gespannt wie´s weitergeht. Freu mich schon auf die Transsib- und Hühnergeschichten... :-)


Re: Bahnfahrt [antworten]

von Jochen Müller am 19.10.2011 um 21:20 Uhr

jmueller

Ja, wollten wir. Und die bekamen wir dann auch. Na sauber. Aber es stimmt, das Einzige was gefehlt hat, war ein Huhn. Oder ein Schwein, das wirft. Ich werde ich darum kümmern...



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