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7. November 2011

Die Transsibirische Eisenbahn


Schon der Klang weckt Fernweh. Bilder ziehen in Gedanken auf, Kino Phantasien. Irgend etwas zwischen „Mord im Orient Express", „Alarmstufe Rot 2" und „Transsiberian". In Zügen, die lange unterwegs sind, passieren quasi zwangsläufig spannende Dinge. Müssen passieren, das ist ein Naturgesetz. Wir brauchen zwar nicht unbedingt verrückte Terroristen, die die Welt bedrohen, aber geheimnisvolle Passagiere, vielleicht Schmuggelbanden, die sich gegenseitig die Ware unterjubeln, Reisende, die spannende Geschichten zu erzählen haben oder doch wenigstens ein zünftiger Mord. Irgend etwas hat gefälligst zu passieren. Immerhin sind da ein Dutzend Wagen, voll gequetscht mit dubiosen Gestalten, unschuldigen Omis und illegalen Touristen. Das schreit nach Abenteuer.

Transsib.JPG© Jochen MüllerAuf direktem Weg nach Ulan Bator.
 Als wir dann in den Zug stiegen und keiner sonst stieg mit ein, da war uns etwas mulmig zumute. Wir hatten gerade erst „Transsiberian" gesehen. Wir kamen uns vor wir die Protagonisten, die in einem plötzlich völlig leeren Zug erwachen. Uiuiui, das kann ja was werden. Doch wir wollten das nicht überinterpretieren, immerhin waren wir die ersten am Gleis, warteten dort schon eine Stunde in der Kälte, um bloß nicht zu spät zu kommen. Die Anderen würden schon kommen. In Scharen. Sicher. Von wegen. Kein Schwein kam. Eine Hand voll Gestalten schlurften über den Bahnsteig in Moskau. Das konnte doch nicht das Material sein, aus dem unser großes Zugabenteuer gestrickt werden sollte? Nur DIE da? Och nö.

Aber es war so. Wir hatten wirklich den gesamten Wagen für uns alleine, das änderte sich auch die gesamte Fahrt über nicht. In den anderen Wagen war auch nicht viel mehr los. Die meisten waren komplett leer. Der Wagen neben uns war ein wenig voller, immerhin vier von acht Abteilen besetzt. Eine Insel des Lebens in einem Zug der gähnenden Leere.
Landschaft5.JPG© Jochen Müller Hin und wieder atemberaubende Ausichten.
  Wahrscheinlich hat der FMS versucht uns von den anderen Gästen fern zu halten. Oder hatten sie am Ende alle normalen Gäste in einen anderen Zug umgebucht und nur die illegalen in unseren gestopft? Man weiß es nicht. Wir waren immerhin zehn Tage lang illegal, hatten vielleicht keinen Spaß und kein Abenteuer verdient. Was dann? Egal was wir verdient hatten, ich finde nicht, dass es nur das herzerweichende Gehuste und Gewürge zweier chinesischer Schaffner war. Das ein menschlicher Körper solche Geräusche von sich geben kann und dann nicht stirbt, das war auch für mich als Biologen eine Überraschung.

Doch zuerst kam die Nacht. Wir richteten uns ein, konnten uns in unserem Abteil immerhin ausbreiten, nun da es sicher war, dass wir alleine waren und bleiben würden, und versuchten zu schlafen. Erste Entdeckung: Die Betten im Platzkartny, also in den russischen Großraumabteilen, sind besser, als in der chinesischen zweiten Klasse. Um einiges besser. Die zweite Klasse Betten sind nur Holzpritschen mit einer dekorativen Lage von etwa 2cm Schaumgummi. Im Platzkartny hat man eine richtige Polsterung. Aber die Logik dahinter besticht. Wenn der ganze Zug nichts unter der zweiten Klasse bietet, wer will sich beschweren? Und wer fünfeinhalb Tage lang Zug fährt, der hat ohnehin nicht viel mehr zu tun als zu pennen, da braucht kein Bett gemütlich zu sein. Irgendwann schläft man vor Langeweile ein.

Landschaft4.JPG© Jochen Müller Die Sonnenuntergänge in der sibirischen Steppe sind echte Highlights.

Das konnte auch ernsthaft erklären, warum der Zug so leer war. Die klassische Route ist die nach Wladiwostok. Das ist eine rein russische Route und bietet somit auch die um einiges günstigeren Platzkartny Abteile. Die meisten Russen können sich nur das leisten, würden also nicht in einem internationalen Zug fahren, der nur zweite und erste Klasse bietet. Ebenso die meisten Eisenbahnromantiker nehmen die klassische Route, auch die kommen nicht in den chinesischen Zug. Es war schnell klar, dass sich an der Leere des Zuges nichts mehr ändern würde. Also mussten wir uns damit arrangieren.

Was passierte in diesen fünf Tagen im Zug? Ich lernte Schach spielen, das ist doch schon mal was. Wir lernten zwei deutsche Reisende kennen, zwei britische und vier schwedische. Es ist wirklich wahr. Das war die Gesamtheit der Reisenden in diesem Zug. Zehn kümmerliche Gestalten, einer braver als der andere, kein Schmuggelgut, keine Agenten, keine Verbrechen, nicht mal ein einziger Mord. Nichts. Noch nicht mal aus Versehen. Eine Enttäuschung.

Crowd.JPG© Jochen Müller Sehen und gesehen werden auf den Bahnsteigen.

Die Highlights waren die kurzen Aufenthalte auf den Bahnhöfen. Da standen wir zehn dann immer, die Jogginghose von links winkte, die Flickenweste von dahinter hob kurz die Hand und von rechts nickte die schwarze Softshelljacke. Wo war die Pelzmütze? Ach, die kaufte Teigtaschen. Immerhin ein wenig Abwechslung, denn beim letzten Bahnhof hat die Pelzmütze nichts gekauft, dafür Jogginghose und Flickenweste gleichzeitig. Wahnsinn.
Und sonst? Man mag es kaum glauben, aber was regelmäßig für ein großes Hallo sorgte, waren Kurven. Grob geschätzt einmal pro Tag wurden wir von einer leichten Neigung des Zuges aus den Tagträumen gerissen. Dann platzte es gleichzeitig aus uns heraus: „eine Kurve". Sofort pressten wir die Nasen an die Scheiben und freuten uns wie die Kinder. Juhu eine Kurve, was für ein Abenteuer! Dann wieder 24 Stunden schnur geradeaus. Genug Zeit das eben Erlebte zu verarbeiten.

Die Landschaft selber war atemberaubend eintönig.
Landschaft3.JPG© Jochen Müller Irgendwo in Sibirien.
Steppe und Birken, hin und wieder ein kleines Dörfchen aus Holzhütten und unbearbeiteten, staubigen Gassen. Dann wieder ewig lange nur Steppe. Diese Weite nahm einem jedes Gefühl für Entfernung. Das Gefühl für die Zeit ging sowieso bald verloren. Da alle Züge in ganz Russland nach Moskauer Zeit fahren, stellten wir die Uhr gar nicht erst um. Irgendwann hatte man sich daran gewöhnt, dass es mittags dunkel wurde. Keiner wusste wie viel Uhr es dort ist, wo wir gerade waren. Überhaupt, wo waren wir? Das alles verliert an Bedeutung, wenn man tagelang vom immer gleichen Geräusch des Zuges eingelullt wird. Man war im Zug, man hatte noch soundso viel Tage nichts anderes zu tun als zu warten. Der Rest verschwamm.

Der Zug hatte schnell eine Stunde Verspätung. Wir spekulierten, dass die russischen Züge wahrscheinlich priorisiert werden und die armen vernachlässigten chinesischen Züge gerne mal aufs Abstellgleis gestellt werden. Wir phantasierten uns die spannendsten Dinge zurecht, was für ausschweifende Parties und wüste Geschichten gerade in allen russischen Zügen passierten. Bei uns immer noch tote Hose. Tote Hose, eine Redewendung, die nun auch vier schwedische Reisende verstehen. Ein sprachkultureller Hauptgewinn.

Die Verspätung des Zuges führte dazu, dass wir in manchen Bahnhöfen statt einer halben Stunde nur wenige Minuten standen. Doch auch Hektik alleine macht kein Adrenalin. Es war zum aus der Haut fahren.
Schaffner.JPG© Jochen Müller Beer?
Wir lasen unsere Bücher und aßen dröges russisches Brot mit der nach spätestens drei Tagen verhassten Instant Nudelsuppe, die so böse auf die Verdauung schlägt. Wir konnten die Bananen nicht mehr sehen, die die Nudelsuppe ausgleichen sollten, um den Besuchen auf den Zugtoiletten entgegen zu wirken und erfreuten und hin und wieder an einer Teigtasche, wenn wir meinten, sie uns erlauben zu können. Zur Tageszeit wehrten wir alle Stunde den Schaffner ab, der schon morgens mit zwei Bier vor unserem Abteil auftauchte und als einleuchtendes Kaufargument nur „Beer?" hervorgrinste. Ab dem Nachmittag waren wir hingegen leichter zu überreden, die Hemmschwelle genug gesunken, und wir tranken Bier. Nach zwei, drei Tagen hatten wir uns soweit mit den anderen fraternisiert, dass wir gemeinsam tranken. Am dritten Tag war das Bier alle. Mit welchen naiven Vorstellungen planen die chinesischen Schaffner eigentlich eine fünfeinhalb tägige Zugfahrt? Lächerlich. Immerhin gab es noch das Zugrestaurant für
Babuschkas.JPG© Jochen MüllerBabuschkas verkaufen Essen am Bahnsteig.
  Notfälle und die Bahnhöfe für halbwegs vernünftige Preise. An Bier sollte es nicht mangeln.

Dem Himmel sei Dank, denn ohne wirklichen Auslauf, ohne ausreichend frische Luft, nur mit Essen, das dem Körper die Nährstoffe eher entzieht als zuführt und dann auch noch ohne Bier, wir wären wahrscheinlich eingegangen. Bier nährt Körper und Geist, beschäftigt und macht Bekanntschaften, traurig aber wahr. Abstinenzler sollten diese Fahrt sicher nicht unternehmen, das ginge nicht gut aus.

So kam es, dass wir in der vorletzten Nacht im Zug eine kleine drei Mann Party in unserem Abteil feierten. Jakob, die Pelzmütze aus Schweden, vernichtete mit uns gemeinsam eine Flasche Vodka. Es war wirklich lustig, wir redeten und blödelten ausgelassen. Bis irgendwann in den frühen Morgenstunden der Schaffner kam und uns bat etwas leiser zu sein.
Jakob.JPG© Jochen Müller Parrty mit Jakob.
 Gut erzogen, wie wir sind, gehorchten wir natürlich. Bis uns ein paar Minuten später einfiel, dass seine Bitte keinen rechten Sinn machte. Wieso sollten wir leise sein? Es war ja niemand da, den wir hätten stören können. Der Kollege des Schaffners hatte eine Kabine am anderen Ende des Waggons bezogen, nicht mal den konnten wir effektiv stören. Dann kamen wir darauf. Der Schaffner sah immer chinesische Filme auf seinem Laptop, im Dienstabteil gleich neben unserem. Mit diesen Schnulzen pflegte er sonst uns zu stören, denn er hatte keine Kopfhörer und war anscheinend ein Anhänger der volle-Lautstärke Philosophie. Konnte es sein, dass wir so laut gewesen waren, dass wir das übertönten? Wohl kaum. Aber immerhin hatten wir genug Gesprächsstoff für die nächste halbe Stunde. Bis wir in Irkutsk ankamen und die Aussicht auf einen Spaziergang über den Bahnsteig uns aus den Bänken riss. Danach hatte der Sauerstoff uns erfolgreich ermattet und das bis dato größte Erlebnis der Reise war um. Aber immerhin hatten wir eines gehabt.

Baikal.JPG© Jochen Müller Der Baikalsee hinter schmutziger Scheibe.

Am letzten Tag fuhren wir am Baikalsee vorbei. Dieses Ungetüm, das immerhin 20% der weltweiten Süßwasserreserven beinhaltet. Wir hätten ihn so gerne näher gesehen, direkt und unverfälscht, vielleicht sogar eine Fingerspitze hineingesteckt. Aber vom FMS in den direkten Zug in die Mongolei gezwungen, konnten wir ihn nur durch das Fenster betrachten. Durch ein dreckiges Fenster, das kaum etwas erkennen ließ. Die Nase an die Scheibe gepresst wurde eines schnell klar. Auf weites Wasser zu blicken ist zwar eine Abwechslung, wenn man vorher Tage lang nur auf Steppe und Birken geblickt hat, spannend ist es dennoch nicht. Zumindest nicht spannend genug um einen nach diesem verfluchten russischen Vodka für länger als ein Foto von der Pritsche zu vertreiben. Womit wir wieder bei den Gründen für die geringe Polsterung wären. Braucht kein Mensch. Vodka macht alles weich, selbst Sperrholz.

Doch den letzten Abend, so dachten wir, hatten wir ja zum ausnüchtern und ausschlafen. Das funktionierte aber leider nicht. Kaum waren wir an der Grenze, begrüßten uns die Mitarbeiter des neu angekoppelten, mongolischen Zugrestaurants und lockten uns mit frischem Bier und Essen. Beides auf der rostroten Weste des Kellners kunstvoll arrangiert. Also versammelte sich der gesamte Zuginhalt im Restaurant und hoffte auf Steaks. Oder ähnliches.
Speisewagen.JPG© Jochen Müller Die Passagiere feiern gemeinsam Abschied.

Als es sich dann herausstellte, dass es nur gekochte Eier und Nudelsuppe gab, war ich den Tränen nah. Alles, bloß keine Nudelsuppe. Bitte nein. Also doch Bier. Aber soviel sei versichert. Das mongolische Bier schmeckt gut. Um Längen besser als das russische, aber das ist nicht schwer.
Chinggis.JPG© Jochen Müller Mongolischer Vodka. Mjami.
Wir feierten den letzten Abend gemeinsam, denn die Hälfte unserer kleinen Truppe stieg in Ulan Bator aus. Irgendwann kam dann Ross, die englische Flickenweste, auf die glorreiche Idee eine Flasche Vodka zu kaufen. Als ich „Dschinggis" auf dem Etikett las, wusste ich, dass das böse enden würde. Als das Restaurant schloss, zogen wir wieder in unser Abteil um, spielten das großartige Würfelspiel „Lügenmäxchen" bis wir in Ulan Bator ankamen und die Flasche alle war. Wir freuten uns sehr, dass wir am Bahnhof von den Betreibern des Ulan Bator Guesthouse, unseres Hostels, abgeholt wurden. Eine Taxifahrt durch Ulan Bator in unserem Zustand hätte unweigerlich in dem zehnfachen des normalen Fahrpreises geendet. Mindestens.
Und noch eine Überraschung. Obwohl wir gerade erst angekommen waren, konnten wir frühstücken und sofort in die Betten. Zwar nicht in unsere, aber immerhin in Betten. Echte, wirkliche Betten. Mit Matratzen und allen drum und dran. Wir traten den Beweis an, dass man einschlafen kann, während man sich hinlegt und schlummerten selig vor uns hin. Ein paar Stunden später zogen wir in unser Zimmer und unsere Betten um, lobten den mongolischen Vodka, der nicht mal den Hauch eines Katers verursacht und schliefen uns richtig aus. Ich mag die Mongolei jetzt schon.


Jochen Müller

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Kommentare zu "Die Transsibirische Eisenbahn"

Bewegung [antworten]

von Gisi Müller am 07.11.2011 um 16:36 Uhr

Hallo, Globetrotter mit Migrationshintergrund, ich dachte auch wunderwas Ihr ertragen müsst, Gequetsche, Unmengen von Unheimlichkeiten, und dann das.... Aber von Sibirien habt ihr zumindest einen anderen Eindruck als alle Erzählungen ehem. Kriegsgefangener vermitteln. Schön, daß Ihr wieder bei uns seid, war schon langweilig...
Weiter glückliche Zeit Gisi39


Kurven statt Hühner [antworten]

von Edda am 07.11.2011 um 16:43 Uhr

Das dürfte der Beweis sein, dass Zugfahren aus ökologischen Erwägungen nicht immer der Fliegerei vorzuziehen ist. Und auch euer Plan, durch diese Art des Reisens besonders unverfälscht mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen (ich erinnere an alte Omis mit Hühnern auf dem Schoß, oder so), scheint diesmal nicht so ganz aufgegangen zu sein, aber immerhin: Welche Euphorie eine sibierische Kurve auslösen kann - die Erfahrung kann euch keiner mehr nehmen ;o))


Ulan Bator [antworten]

von Hans Joachim Müller am 07.11.2011 um 19:00 Uhr

Als Freunde des "Huett_Naturtrüb"solltet Ihr unbedingt in die Khan Brauerei die einem Deutschen Namens Klaus Bader gehört.Die Adresse herauzfinden war mir nicht möglich,aber ihr habt ja sonst nichts zu tun nach eurer geruhsamen Bahnfahrt.
Viele Spaß : Der ALTE hUett Braumeister


[antworten]

von Günther am 07.11.2011 um 23:16 Uhr

http://www.khanbrau.net/


Mongolei [antworten]

von Martin Malirsch am 08.11.2011 um 13:21 Uhr

beim Lesen dieser Reiseeindrücke fallen mir immer wieder diese Zeilen ein:
" ......
in China kriecht ein Regenwurm
zu dieser Zeit zwei Zentimeter.
In Prag hat jemand Ziegenpeter,
und in Amerika ist wer,
der trinkt grad seine Tasse leer,
und in Australien -huhu-
springt aus dem Busch ein Känguruh,
und hoch im Norden irgendwo,
da hustet jetzt ein Eskimo.
In Frankreich aber wächst ein Baum
ein kleines Stück, man sieht es kaum,
und in der großen Mongolei
schleckt eine Katze Hirsebrei...."

Herzliche Grüße, eine schöne und spannende Zeit!
Martin


Das Abenteuer Kurve [antworten]

von Luisa am 11.11.2011 um 14:44 Uhr

Schon komisch, obwohl ihr euch recht häufig gelangweilt habt, klingt der Reisebericht spannend :) Wirklich schade, dass euer erwartetes Abenteuer a la "Mord im Orientexpress" nicht eingetreten ist, doch vielleicht war das Abenteuer da und ihr habt es nur nicht gemerkt, vor lauter Vodka und Bier?! :D Aufjedenfall hört es sich nach einem sehr tollen Erlebnis an, dass ihr wohl niemals vergessen werdet! Obwohl ich selbst eher abgeneigt gegenüber Zugfahrten bin, bekomme ich jetzt richtig Lust eine Zugreise zu unternehmen - natürlich in der Transsibierischen Eisenbahn :)
LG Luisa


Doktor Schiwago [antworten]

von Melanie am 12.11.2011 um 10:29 Uhr

Hab mich köstlich amüsiert und wenn es so zusammengerafft geschrieben steht klingt die Reise gar nicht langweilig. Doch 5 Tage könnnen wohl ziemlich lang werden.

Krieg jetzt trotzdem richtig Lust auf eine solche Zugfahrt. Der Speisewagen (es ist wohl der mongolische) sieht Hammer aus und Baikalsee und Sonnenuntergänge über Sibirien lassen wildromantische Stimmung a la Doktor Schiwago aufkommen.

Viel Spass weiterhin...


Re: Das Abenteuer Kurve [antworten]

von Jochen Müller am 14.11.2011 um 17:21 Uhr

jmueller

Ich kann ohne Bedenken zu dieser Reise raten. Nimm eine Flasche Vodka mit um Freunde zu gewinnen, ein gutes Buch und Karten, Würfel oder ein Schachspiel. Wenn Du im Zug bist, wirst Du es vielleicht nicht gleich realisieren, aber es ist jede Minute wert. Wenn Du dann nach einer Woche aus diesem Zug steigst, wird Dir der Abschied Deiner neuen Bekanntschaften leid tun. Selten lernt man Menschen so schnell so intensiv kennen wie in einer fünf tägigen Zugfahrt, soviel ist sicher.



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