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18. November 2012

Auf hoher See - Teil 2: die Höhepunkte auf dem Pazifik


Um dem Alltagstrott auf hoher See zu entgehen, gibt es auf dem Containerfrachter einige Beschäftigungsmöglichkeiten. Doch neben Fitness, Sauna, Pool oder DVDs, Büchern und Spielkonsole gab es noch weitere Besonderheiten, die uns an Bord die Zeit vertrieben. Und die hatten es in sich.

Cook Inseln

Es mag schwer nach zu vollziehen sein, wenn man diesen Text aus dem heimischen Sessel liest, aber in einigen Kilometer Entfernung an einer Insel vorbeizufahren, kann ein echtes Erlebnis sein. Besonders, wenn man vorher eine Woche lang nichts anderes als Wasser um sich herum gesehen hat. Als wir die Cook Inseln passierten, hatten unsere Sinne genug Entbehrung hinter sich, dass uns die Sichtung von Rurutu aus der Ferne drei Tage lang beschäftigte. Einen Tag der Vorfreude, einen des Erlebnisses und einen der Verarbeitung der Erlebnisse.

Rurutu.JPG© Jochen Müller Das kleine Eiland Rurutu zu sehen hat uns nach einigen Tagen auf hoher See sehr glücklich gemacht.

Vögel

Nun kann ich nachvollziehen, wie sich Noah gefühlt haben muss, als seine Taube mit dem Ölzweig im Schnabel zurück zu seiner Arche kam. Als wir nach etwa zwei Wochen auf einmal Vögel um das Schiff fliegen sahen, trieb uns die Hyperventilation hinaus auf Deck. Leider verhinderten Nebenschwaden, dass wie die Galapagosinseln sehen konnten, von denen die Möwen ihren Weg zu uns gefunden hatten. Trotzdem verbrachten wir diesen Tag fast in Gänze auf Deck und verfolgten die Vögel dabei, wie sie um unser Schiff flogen, um vom Fahrwasser verwirrte Fische zu fangen.

Voegel.JPG© Jochen Müller Kamen von den Galapagos Inseln viele Kilometer bis zu uns geflogen um Hallo zu sagen.

Führung durch den Maschinenraum

Als wir eines Abends beim Essen den Chefingenieur Gordon fragten, ob wir eine Führung durch das Herz des Schiffes bekämen, sagte er gerne zu. Als wir ihm dann sagten, dass wir außer dem Diesel der U96, dem „Boot" des
M Maschine2.JPG© Jochen Müller Im Gegensatz zur Maschine wirken wir winzig.
gleichnamigen Films, nie eine Schiffsmaschine gesehen hätten, fiel er vor Lachen vom Stuhl. Wir hielten seine Auskunft, diese Winzmaschine sei in diesem Schiff höchstens als Anlasser zu verwenden, für Übertreibung. Bis wir dann vor diesem Ungetüm standen. Drei Stockwerke hoch, die Kolben so breit wie ein Mensch und die Gesamtmaschine mit einer Leistung von kaum vorstellbaren 35.000 PS. Man brauchte kein gesteigertes Interesse an Maschinen zu haben, um hier beeindruckt zu sein. Gordon führte uns mit viel Stolz und Liebe durch die Räume und nahm sich Zeit uns alles zu erklären. Dass die Maschine 70 Tonnen Treibstoff pro Tag verbrennt. Dass sie bei Maximalleistung 120 Tonnen pro Tag verbrannte und die Schiffe nur aus Gründen der Treibstoffersparnis mit so geringer Geschwindigkeit fahren, obwohl das der Maschine nicht unbedingt gut tut. Denn für die zehnwöchige Tour von Philadelphia in den USA, durch den Panamakanal bis nach Australien, Neuseeland und wieder zurück, verbraucht die Bahia Castillo Treibstoff im Wert von drei Millionen Dollar. Uns fiel die Kinnlade herunter. Dann zeigte uns Gordon noch, was sie für Treibstoff verbrennen, denn mit normalem Diesel fahren diese riesigen Maschinen nicht. Das letzte Übrigbleibsel des Raffinerieprozesses sei es, was uns vorwärts bringe. Als er uns etwas davon in einem Glas zeigte, waren wir erstaunt zu sehen, dass es so dickflüssig war, dass er das Glas umdrehen konnte, ohne dass sich das schwarze Zeug in Bewegung setzte. Bei Zimmertemperatur könne man eine Zigarette darin ausdrücken, ohne dass es brennen würde, erzählte uns Gordon. Das erfordert es, dass der Treibstoff zuerst auf 140 Grad erhitzt wird und in einer bordeigenen Zentrifuge von Schwebstoffen befreit wird, bevor er verbrannt werden kann. Die Abfallprodukte werden dann regelmäßig in den Häfen von Bord gebracht und aufwendig entsorgt.

M Maschine1.JPG© Jochen Müller Drei Stockwerke hoch und 35000 PS stark. Das Herz des Schiffes.

M Raffinerie.JPG© Jochen Müller Gordon zeigt Susanne wie in der bordeigenen Raffinerie der Treibstoff aufbereitet wird, bevor er genutzt werden kann.

M Treibstoff.JPG© Jochen Müller Im Rohzustand ist der Treibstoff kaum zu gebrauchen. Bei Zimmertemperatur dickflüssig und kaum brennbar.

Auch die Stromaggregate zeigte uns Gordon. Vier Ungetüme, von denen momentan nur zwei liefen, trotzdem so viel Elektrische Energie liefernd, dass man eine Kleinstadt damit versorgen könne. Nicht nur die gesamten Geräte an Bord, Computer, die Klimaanlage, das Licht etc wird mit diesen Aggregaten betrieben, sondern auch die vielen Kühlcontainer, die das Schiff geladen hat.

M Generatoren.JPG© Jochen Müller Produzieren genug Strom für eine keine Stadt. Die Generatoren.

Als wir danach im Kontrollraum standen, kamen wir uns vor wie in der Schaltzentrale eines Raumschiffs. Unzählige Lichter blinkten, Anzeigen von tausenderlei Gestalt gaben uns Informationen, von denen wir keine einzige verstanden, und in der Mitte standen Gordon und der zweite Ingenieur und beherrschten dieses Chaos so leichtfüßig wie nur echte Profis dies können. Wir waren beeindruckt und sprachlos und verstanden Gordon nun, wie er über den Diesel des „Boots" hatte lachen können. Wäre diese Maschine irgendwo in der Ecke des Maschinenraums der Bahia Castillo gelegen, sie wäre gar nicht aufgefallen.

M Kontrollraum.JPG© Jochen Müller Der Kontrollraum. Ich durfte leider keine Knöpfchen drücken, obwohl es mich in den Fingern juckte.

Grillfest auf dem Achterdeck

Wir waren uns alle einig, dass dieses Grillfest das Beste war, das wir je erlebt hatten. Zwar mögen wir schon bessere Steaks oder Würstchen gegessen haben, aber das Ambiente war unvergleichlich. Auf dem Achterdeck stehend, konnten wir hinter uns die Sonne auf dem Ozean untergehen sehen, die acht Meter durchmessende Schraube trieb das Kielwasser mit unbändiger Kraft hinter uns hinaus in die See und die 35000 PS, die sie antrieben, sorgten dafür, dass alles unter uns leicht vibrierte. Über uns befanden sich die Container und unter anderem eine 14 Meter Yacht im Wert von zweieinhalb Millionen Dollar. Die Tür zum Maschinenraum war geöffnet, die heiße Luft aus dem Inneren blies uns um die Nase, und in diesem Wind saß die Crew und übertönte das Getöse der Maschine mit der Karaoke-Anlage. Natürlich mussten auch wir einige Stücke zum Besten geben, und bald saßen wir zusammen auf den Bierbänken und sangen Arm in Arm Stücke der Beatles oder von Billy Joel. Dabei störte der Maschinenlärm nicht im Geringsten, im Gegenteil, ich war sehr froh darum, dass diverse Unstimmigkeiten im Gesang dadurch höflich übertönt wurden. So saßen wir dort, bis die Sonne untergegangen war, aßen bis wir kugelrund waren und sangen und lachten mit der Crew, während sich hinter uns ein Sternenhimmel zeigte, wie er dies nur auf hoher See tut. Es wird einige Zeit dauern, bis wir uns wieder an Grillabende auf dem heimischen Balkon erfreuen können.

7908-BBQ1.JPG© Jochen Müller Ein unvergessliches Erlebnis: das Grillfest auf dem Achterdeck.

7909-BBQ2.JPG© Jochen Müller Schon mal ein Steak über 35000 PS gegrillt?

BBQ3.JPG© Jochen Müller Mit einem deutschen Bier in der Hand dabei zusehen wie die Sonne über dem weiten Pazifik untergeht. Herrlich.

Endlich Wochenende!

Wer daheim die Arbeitswoche hinter sich gebracht hat, wird sich auf den Freitag Abend freuen. Sich vielleicht mit der Familie zu einem guten Essen zusammen setzen, sich mit Freunden treffen, ausgehen und sich daran erfreuen, dass man am Samstag ausschlafen kann. Wieso sollte das auf See anders sein? Die Freitagabende fanden für uns in der Offiziersmesse statt. Gordon schob eine Musik-DVD nach der anderen in den Spieler und zu den Live-Konzerten großer Bands verbrachten wir diese Abende redend und trinkend mit den Offizieren. Dass dabei die ein oder andere Anekdote erzählt wurde, versteht sich von selbst. So erfuhren wir von Gordon, wie er einmal mitten auf dem Pazifik eine Woche lang mit seinem Schiff trieb, da die Maschine beschädigt war und trotz der gut ausgestatteten Bordwerkstatt das benötigte Ersatzteil nicht hergestellt werden konnte. Es dauerte sieben Tage, bis ein Schiff mit dem Ersatzteil kam und dann noch einige Zeit, bis die Maschine wieder funktionstüchtig war. Der Kapitän klärte uns über die verwirrende Rechtslage auf. Zu unserer großen Überraschung mussten wir hören, dass er alleine für seine Fracht verantwortlich ist, trotz der Tatsache, dass alle Container in den Häfen von den jeweiligen Behörden versiegelt werden und er somit keine Möglichkeit hat, den Inhalt zu überprüfen. Sollte es sich herausstellen, dass in einem von ihm transportierten Container etwa Drogen sind, dann muss der Kapitän dafür haften. Als Beispiel erzählte er uns die Geschichte eines Kollegen, der seit etwa einem Jahr in Griechenland im Gefängnis sitzt, weil auf seinem Schiff Kokain gefunden wurde. Die Reederei versucht seither ihn frei zu bekommen, bisher ohne Erfolg. Solche und andere Geschichten wurden ausgetauscht, auch wir gaben einige Erlebnisse unserer Reise zum Besten und regelmäßig gingen wir erst in den frühen Morgenstunden des Samstags zu Bett. Immerhin mussten wir ja nicht arbeiten, es war Wochenende und wir konnten endlich mal ausschlafen...

Tag der deutschen Einheit

Neben den Freitagen überraschte uns der Kapitän mit der Aussage, dass natürlich auch der Tag der Deutschen Einheit gebührend gefeiert werden müsse. Es sei ein deutsches Schiff, wir seien deutsche Gäste, also würden auch die polnischen, kroatischen und britischen Offiziere diesen Feiertag mit uns begehen. Zwar am zweiten und nicht am dritten Oktober, aber dies sei kein Problem, wir würden quasi hineinfeiern. Gesagt, getan. Der Kapitän gab zur Feier des Tages zwei Flaschen polnischen Vodka aus, wir mixten uns Bloody Marys und um Punkt zwölf stießen wir auf die Wiedervereinigung Deutschlands an. Unsere Frage, ob während der Dauer unserer Fahrt auch kroatische, britische oder polnische Feiertage zelebriert würden, wurde verneint. Wir waren darüber gar nicht so unglücklich, denn der Vodka hinterließ mehr Spuren, als das fortwährende Rollen des Schiffes.

Panamakanal

Ein letztes Highlight war die Fahrt durch den Panamakanal. Nicht nur, dass das sich nähernde Festland eine Attraktion darstellte, die wir auf dem Schiffsbug erlebten und ausreichend fotografierten. Nicht nur, dass die Skyline von Panama Stadt uns begeisterte und die vielen vor Anker liegenden Frachter ein prächtiges Bild darstellten. Die Einfahrt in den Panamakanal und die Passage durch die erste Schleuse waren nicht anders als unvergesslich zu bezeichnen. Oft schüttelten wir die Köpfe, wenn wir uns in Erinnerung riefen,
Panamakanal Rand.JPG© Jochen Müller Zwischen Schiffswandung uns Schleusenrand ist höchstens
eine Handbreit Platz.
dass dieser Kanal vor einhundert Jahren gebaut wurde und bis heute tadellos funktioniert. Die 82 Kilometer passieren jährlich 14000 Schiffe, von denen die größten, wie die Bahia Castillo, so groß sind, dass von der Wandung bis zur Mauer der Schleusen gerade mal eine handbreit Platz ist. Wir beobachteten sprachlos und fasziniert dieses Schauspiel von der Brücke aus, wie der erste Offizier, den Blick über die Reeling, eine Hand an der Konsole, dieses Ungetüm von Schiff passgenau einparkte. Die Passage der ersten Schleusen dauerte bis fünf Uhr morgens, erst dann krochen wir in unsere Kojen, um fünf Stunden später festzustellen, dass wir bereits in der letzten Schleuse auf der Atlantikseite angekommen waren. Selbst der Kapitän war überrascht, wie schnell diese Durchfahrt vonstatten ging. Normalerweise, so versicherte er uns, dauere dies einige Stunden länger. So kamen wir um den Genuss den Panamakanal bei Tageslicht bewundern zu können. Doch die beiden Schleusen an der pazifischen und atlantischen Seite waren wahrlich ein unvergessliches und beeindruckendes Erlebnis.

Panama City.JPG© Jochen Müller Nach scheinbar ewiger Zeit kommt Land in Sicht. Panama Stadt präsentiert sich mit prächtiger Skyline.

Panamakanal1.JPG© Jochen Müller Wir lassen Panama Stadt rechts liegen und fahrenin den Kanal ein.

Panamakanal Schleuse1.JPG© Jochen Müller Die Einfahrt in die erste Schleuse ist Millimeterarbeit.

Panamakanal Ausfahrt.JPG© Jochen Müller Am frühen Morgen haben wir es bereits hinter uns. Nach der letzten Schleuse liegt der Atlantik vor uns.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die drei Wochen auf hoher See uns weder lang noch langweilig wurden. Zwar war der Großteil der Fahrt von Eintönigkeit und Routine geprägt. Jedoch gab es genug Höhepunkte, die dies unterbrachen. Hinzu kam ein besonders für uns wichtiger Punkt. Wir sind nun über ein Jahr unterwegs. Wer so lange reist, wer von Höhepunkt zu Höhepunkt fährt, wo sich Erlebnisse die Klinke in die Hand geben, die sonst höchstens einmal im Jahr erlebt werden können, der genießt es, drei Wochen an Bord eines Schiffen zu sein. Kein Aus- oder Einpacken des Rucksacks. Kein Planen von Bus-, Zug- oder Fährfahrten. Keine Städte, die besichtigt werden wollten, keine Tips von anderen Reisenden, was wir auf keinen Fall verpassen sollten. Es war eine willkommene Abwechslung und eine meditative Erfahrung, Zeit zu haben, alle Erlebnisse verdauen zu können, weil es schlicht nichts anderes zu tun gab. Insofern können wir Reisen mit dem Frachtschiff vor allem denjenigen empfehlen, die mal wirklich abschalten wollen. Oder Langzeitreisenden.

Als wir in Kolumbien ankamen, hatten wir drei Wochen Zeit gehabt, die letzten Monate setzen zu lassen. Nun waren wir ausgeruht und wieder hungrig und bereit für Neues.

 

Jochen Müller
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Kommentare zu "Auf hoher See - Teil 2: die Höhepunkte auf dem Pazifik"

Bahia Castillo [antworten]

von Gisilamprecht am 18.11.2012 um 11:17 Uhr

Sogar die Techniker kommen auf ihre Kosten. Was für ein schöner Bericht. Toll


Auszeit im Pazifik [antworten]

von Anna-Maria Ciupe am 08.12.2012 um 16:05 Uhr

Ich stimme euch gern zu. So eine Auszeit ist notwendig, wenn man so lange Zeit auf Reise ist. Immer weiter so und ich freue mich auf die neuen Eindruecke.


r4 [antworten]

von r4 am 08.06.2013 um 07:51 Uhr

Sogar die Techniker kommen auf ihre Kosten



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