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5. Januar 2013

Endspurt


Es ist soweit. Wir sind wieder zu Hause. Doch wer unserer Reise in den letzten 15 Monaten verfolgt hat, wird wissen, dass dies nicht so problemlos vonstatten ging, wie es sich anhört. Auch auf unserer letzten Etappe haben wir noch kleine Abenteuer erleben dürfen. Juhu.

Es war eine großartige Idee, die Peers Eltern hatten. Aus Vorfreude auf den Sohn und vielleicht auch, um sicher zu stellen, dass auf den letzten Metern nichts mehr schief geht, holten sie uns in Le Havre ab. Eine Nacht galt es noch zu überbrücken, bevor das Empfangskomitee eintreffen würde. Das, so dachten wir, würde uns hier sicher nicht schwer fallen. Denn immerhin war es ein paar Wochen her, seit wir zum letzten Mal in einer UNESCO Weltkulturerbestadt waren. Endlich wieder Kultur mit Prädikat! Also quartierten wir uns in der günstigsten Unterkunft des Ortes ein und staunten nicht schlecht über den Ausblick von unserem Balkon. Nein, das waren nicht die Kühltürme eines Atomkraftwerks, das die Stadtplaner hier mitten in den Ortskern geschmettert hatten, das war ein architektonisches Kleinod, welches wir, von der Weltreise kulturell versaut, nun nicht mehr zu würdigen wussten. Immerhin konnten wir uns an der klaren Formensprache der normannischen Hausbauweise ergötzen. Und hieß es nicht, dass der UNESCO Titel die "Ode an den Beton" würdigte, mit der die Innenstadt von Le Havre den Weg in die Zukunft wies? Diese Ode betonte die langjährige Freundschaft zwischen französischem und weißrussischem Baustil auf das Eindringlichste. Hier kam die Waschbeton-Avantgarde aus ihrem Schattendasein heraus und präsentierte sich stolz dem internationalen Fachpublikum. Der Punkt ist, wir sind kein Fachpublikum, weshalb der Leser diese Zeilen bitte verzeihen möge.

Le Havre central.JPG© Jochen Müller UFO? AKW? Nein, UNESCO! Das Zentrum von Le Havre ist eine "Ode an den Beton" und zeugt von "starkem Willen zur Modernität".

Immerhin es gab ein freies Zimmer, in welches wir um halb elf geführt wurden, damit wir uns mit eigenen Augen davon überzeugen konnten, dass es noch nicht bezugsfertig war. Die Betten mussten gemacht werden, was verständlichweweise bis um fünf Uhr dauern sollte. Soweit, so gut.
Le Havre Weihnachtsmarkt.JPG© Jochen Müller Ein Glühwein im Schatten des AKW. Idylle pur.
Die Minuten bis dahin verbrachten wir bei einer Tasse Kaffee, danach gab es den ersten Glühwein des Jahres (oder genauer gesagt, den ersten nach zwei Jahren überhaupt) auf einem pittoresken Weihnachtsmarkt, gefolgt von einem traditionell französischen Adventsmahl. Thaicurry. Doch wenigstens die Vorspeise fiel mit Froschschenkeln landestypisch aus. Hernach folgte eine Runde Dart in einem normannisch-irischen-Crossover-Pub und die Bekanntschaft eines jungen Mannes, der uns versicherte, wir seien nunmehr am hintersten Ende der Welt angelangt. Der mitternächtliche Blick über die Einöde der La Havrischen Fußgängerzone bestätigte die Worte eindrücklicher als meine Worte dies jemals vermöchten, weswegen ich sie mir an dieser Stelle erspare.
 
Le Havre.jpg© Jochen MüllerLe Havre hat eine klare, lichte, harmonische, sowie dezidiert der Moderne zugewandte Architektur. Heißt es.
 
wir Honfleur Bier.JPG© Jochen Müller Zur Begrüßung gab es "Hütt Luxus Pils" aus der Heimat.
Die Wirtin einer nahe gelegenen Bar ließ es sich nicht
nehmen, uns mit Nikolausmütze und Schnorchelausrüstung
auszustatten. Passte irgendwie.
Kneif mich mal, ist das real?

Tags drauf war es soweit. Familie Bergholter kam mit offenen Armen in das Café gestürmt, in welches wir uns für die Aufwachphase zurückgezogen hatten und drückte die „Jungs" an die diversen Brüste. Hin und wieder trafen sich die Blicke von Peer und mir. Darin war neben einer guten Portion Freude vor allem eines zu finden. Überforderung. Von wegen wir hatten zwei Wochen auf dem Atlantik gehabt, um uns damit auseinander zu setzen nun wieder zu Hause zu sein. Von wegen wir waren nun vorbereitet. Auf einmal waren wir wieder im Kreis der Lieben. Und wir beide hätten wohl ab und an gerne auf die Pausetaste gedrückt, um Zeit zu haben sich mal ausgiebig kneifen zu können. Wir verließen Le Havre zügig und ließen uns im nahen Honfleur zu einem Begrüßungsmahl nieder. Ein kleines Hafen-Städtchen mit im Ort schaukelnden Segelbooten und einer guten Auswahl ebenso guter Restaurants. Hier in Honfleur war die Atmosphäre  gemütlich genug für eine Familienzusammenführung. Da meine Eltern leider nicht hatten mitkommen können, ließen sie uns stattdessen ein paar Flaschen heimischen Bieres mitbringen, die wir nun andächtig leerten. Danach steckten wir kurz die Köpfe zusammen und entscheiden uns gemeinsam dafür, auf der Heimfahrt noch einen Stop einzulegen und in Lille, an der belgischen Grenze, zu übernachten.

Honfleur.JPG© Jochen Müller Honfleur. Ein gemütliches kleines Fischerörtchen, wie geschaffen für das erste Mahl im Kreis der Lieben.

Kaum in Europa angekommen, verirren wir uns

Wir setzten uns in den Wagen und genossen es, uns mit vollen Bäuchen kutschieren zu lassen. Man konnte sich zurücklehnen und genießen. Es war wundervoll miterleben zu dürfen, wie drei ausgewachsene Mitteleuropäer mit viel Leidenschaft aber erstaunlich wenig Erfolg versuchten das Navigationsgerät dazu zu bringen, uns den rechten Weg zu weisen. Wir lernten ruhige Gegenden in der Normandie kennen, wissen nun was „gesperrter Feldweg" auf Französisch heißt, und dass der VW-Bully der neuesten Generation nicht vor von Schmelzwasser überfluteten Straßen kapituliert. So wenig wie wir vor diesem vermalledeiten Navi. Mittendruch statt drüberweg war und ist unser Motto, insofern blieben wir uns treu, was ich persönlich für einen würdigen Abschluss einer großartigen Reise halte. Abgesehen davon kamen wir ja schlussendlich in Lille an, alles andere ist egal.
Dort gab es wieder ein fürstliches Mahl, spätestens bei der „Crème Brulée" hätte ich fast geweint vor Glück, und dass wir danach wild durcheinander redend bis spät in die Nacht die Hotelbar penetrierten und die Weinvorräte dezimierten, lief auch nicht ohne emotionale Ausbrüche ab. Logisch.
Etwas verknittert fanden wir uns tags darauf vor unserem Bully ein, das dritte Durchzählen erbrachte die gewünschte Endzahl und dann ging es auch schon los. Kurz später weckte mich Peer, wir hätten Belgien und nun auch bald die Niederlande hinter uns gelassen und seien kurz vor der deutschen Grenze. Die Luft war feuchtkalt, der Himmel grau, was soll's. Ich rauchte zwei Kippen hintereinander und überlegte den Rest der Fahrt, ob es schlau war, so vielen Leuten davon zu erzählen, dass ich mit Überschreiten der bundesdeutschen Grenze aufhören wollte zu rauchen.

In Deutschland

Im Bus sanken mir die Augen zu, als ich sie wieder öffnete, rauschte ein Schild an meinem Blickfeld vorbei.
Blick auf Kassel.JPG© Jochen Müller Blick auf Kassel. Zuhause ist es am schönsten.
Silberweiß stand dort auf blauem Hintergrund, dass es nun rechts ab auf die A44 nach Kassel gehe. Aus dem Radio trällerte dazu ein deutscher Radiomoderator Infos durch den Äther. Ich zuckte zusammen. Irgend etwas stimmte hier nicht. Oder doch? Wir waren in Deutschland. Das kam überraschend. Die letzte Stunde der Fahrt klebte ich an der Scheibe wie ein Kind am Schaufenster eines Spielzeuggeschäftes. Jedes Schild, jedes Dorf das vorbeizog und jedes bekannte Eckchen betrachtete ich mit einer Mischung aus Erstaunen und Verzücken. Dann kam Kassel, wir fuhren von der Autobahn ab und ohne Umwege gleich zum Herkules, dem Wahrzeichen unserer Heimatstadt, über der Stadt und dem Schloss im Bergpark thronend und allem an und in Kassel eine würdige Kulisse bietend. Dort wollten wir unser letztes Reisefoto schießen, von dort aus wollten wir Kassel begrüßen und uns von Kassel willkommen heißen lassen. Wir standen dort, Peers Mutter wuselte mit der Kamera um uns herum und rief uns Anweisungen zu, wie wir stehen sollten. Dass sie uns überhaupt sehen konnte, grenzte an ein Wunder. Der Nebel hüllte den Herkules und das traditionell dazu gehörende Baugerüst ein, die Stadt war gar nicht zu sehen. Endlich normales Wetter, wir waren wieder zu Hause. Wurde aber auch Zeit.

wir Herkules.jpg© Jochen Müller Die Jungs sind wieder daheim.
Ein letztes Abenteuer


Danach brachten mich die Bergholters zum Bahnhof. Für mich war die Reise noch nicht zu Ende, ich wollte Weihnachten bei meiner Schwester in Frankfurt feiern, im Kreis meiner Familie. Voller Vorfreude auf meine Schwester, meine Eltern und besonders meine zwei Neffen, von denen ich einen noch nie gesehen hatte, da er während der Reise zur Welt kam, ging ich also in das DB Reisezentrum und trachtete danach, mir eine Fahrkarte zu erstehen. Voller Vorfreude auch, dass ich nun keine fremden Zungen mehr sprechen musste, dass mir eine freundliche und kompetente Angestellte die letzten Meter meiner Weltreise zügig und einfach gestalten würde. Ich trat ein, von drei geöffneten Schaltern war nur einer von einem Kunden belegt. Das fing gut an. Mit beschwingtem Schritt näherte ich mich dem von mir ausgesuchten Schalter, die dort sitzende Dame blickte mich an, nein, sie musterte mich eher von Fuß bis Kopf. Genau in der Reihenfolge, nicht umgekehrt. Als ich mich lächelnd vor sie stellte und gerade einatmete, um dazu anzusetzen eine Fahrkarte käuflich zu erstehen, bellte sie mich auf Nordhessisch an, dass ich allein vor ihrem Ton zusammen zuckte. „Wennse hier ne Faahrkarchte kaufn wolln, müssn se sich erste Mal ne Nummer ziehn". Ah ja. Mir entwich ein „Willkommen in Deutschland", was den Mann am Nachbarschalter in Gelächter ausbrechen ließ, meiner Schalterwächterin aber kein Zucken ins Gesicht zu verschaffen vermochte. Ich blickte mich um und fand keine Kundenmassen, die hier numerisch zur Ordnung gerufen werden mussten. Die Dame sah mich nur Falkengleich an, fand vor sich offensichtlich zumindest einen Kunden, der gleichwie zur Ordnung gerufen werden musste, und ich ergab mich ihrer Autorität und wich zurück. Nach nur kurzer Suche fand ich den Wartenummer-zieh-Automaten, den ich bis dato so nur aus Bürger- und anderen Ämtern kannte. Welche Absicht dahinter steckte, direkt daneben einen Fahrkarten-Automaten zu stellen, erschloss sich mir nicht sofort, allerdings brachte mich das auf eine Idee. Nach einer weiteren Minute verließ ich diesen gastlichen Ort mit einer Fahrkarte. Die Wartenummer hatte ich allerdings trotzdem gezogen, und es bereitete mir eine diebische Freude mir die Folgen meiner Handlung auszumalen. Das Reisezentrum in Kassel-Wilhelmshöhe würde in Angst und Schrecken versetzt werden, wenn sie entdeckten, dass dort eine Wartenummer gezogen worden war, die niemals benutzt werden würde. Ich war zu lange weg gewesen, so was macht aufmüpfig. Draußen empfing mich ein laut lachender Peer. „Dein ICE nach Frankfurt hat 130 Minuten Verspätung! Herzlich Willkommen daheim". Das hatten wir doch schon. Wie war das mit der Transsibirischen Eisenbahn, die nach 5500 Kilometern und fünfeinhalbtägiger Fahrt pünktlich auf die Minute in Ulan Bator einlief? Lassen wir das. Ich verabschiedete mich von Bergholters und drückte Peer fest. Wir waren auch auf der Reise hin und wieder getrennt gewesen, aber nun saß beim Abschied ein Kloß im Hals. "Wir sehen uns Silvester" auszusprechen tat gut, dann stieg ich in den Zug nach Basel, der immerhin so viel Verspätung hatte, dass ich ihn deswegen noch erwischte. Es geht doch!
Und als ich dann in diesem überfüllten Ding saß, wurde ich wehmütig. Die Gänge waren von Gepäck verstellt, weil das Design keine Gepäckfächer zuließ, die groß genug sind, Gepäck aufzunehmen. Dort wo kein Gepäck stand, standen, saßen oder lagen die Menschen. Kein Problem, das kannte ich noch aus thailändischen Zügen. Und in denen gab es ebenso wenig eine Heizung wie hier. Aber das machte nichts, denn ich hatte ja noch eine Jacke dabei. Doch irgendwann ist alles egal, die Massen, die sich im Bistro quetschen, sind freundlich, man teilt das Schicksal und unterhält sich nett dabei. Dann läuft der Zug in Frankfurt ein, Schwester und Neffe holen mich ab und es ist soweit. Ich bin bei meiner Familie. Ganz plötzlich. Ich bin zu Hause. Nach 15 Monaten. Alle sind da, alle sind gesund. Alles andere ist unwichtig.

 

 

Jochen Müller
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Kommentare zu "Endspurt"

Endspurt [antworten]

von Anna-Maria Ciupe am 05.01.2013 um 17:21 Uhr

Willkommen daheim, Jochen. Die Abenteuer sind zu Ende, aber ich hoffesehr, dass ich noch von dir hoeren werde. Erholdich gut.


Endspurt [antworten]

von gisilamprecht am 06.01.2013 um 11:58 Uhr

Willkommen daheim, mit allem, was dazugehört, willkommen bei Familie und Freunden, willkommen in der neuen alten Welt , und mit dem Kulturschock werdet Ihr auch noch fertig. Es war eine wunderschöne Zeit mit Euch. Eure Blogs werden uns fehlen. Alles Gute und liebe Grüße Gisi


Danke! [antworten]

von Alexey am 07.01.2013 um 20:26 Uhr

Danke für diesen tollen Blog! Das war superspannend euch durch die Welt zu folgen!


[antworten]

von Stan am 08.01.2013 um 11:34 Uhr

It's all over now, baby blue.

Ich bin ein wenig traurig, meine liebsten Globetrotter nun nicht mehr verfolgen zu können, rund um den Globus.

Und doch bin ich auch froh, euch gesund wieder da zu haben!

Ich freue mich schon auf das nächste Mal.

Stan. The biggest fan.


FINAL COUNTDOWN [antworten]

von BOB am 08.01.2013 um 15:28 Uhr

THE BROTHER FROM STAN ZWEITBIGGEST FAN:HELLO BACK IN GOOD OLD GERMANY.....GROOSES DING GERISSEN IHR2.GRÜSSE AUS HARLES UND JOCHEN DU WEISST WO DIE MUSCHELN LIEGEN!!BOBSN


[antworten]

von Steffi am 06.11.2013 um 22:15 Uhr

Ein toller Reisebericht - vielen Dank dafür, hoffe ihr macht bald wieder so eine tolle Reise.


[antworten]

von Jennifer am 16.12.2013 um 19:20 Uhr

Ich hab hier viele tolle Reisetipps und Ideen gefunden und werde nächstes Jahr auch nach Frankreich fahren - danke für die Inspirationen.



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