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Zwei Jugendfreunde lassen Deutschland für ein Jahr hinter sich und reisen um die Welt. Immer grob in Richtung Osten und ohne ein Flugzeug zu besteigen. In ihrem Blog berichten Jochen Müller und Peer Bergholter wie sie das schaffen und was sie dabei erleben.
Angekommen?
Wir sind eingetrudelt. In Europa, in Deutschland, in der Heimat. Doch sind wir wirklich auch schon angekommen? Physisch vielleicht. Aber sonst... weiterlesen
14. Januar 2013
Wieder daheim
Frankfurt am Main, irgendwo in Sachsenhausen, Weihnachten 2012. Wie ist es nach 15 Monaten Weltreise daheim anzukommen? Umgeben von Altbekanntem und überraschend Neuem versucht ein Weltreisender seinen Platz in seiner Familie wieder zu finden. weiterlesen
5. Januar 2013
Endspurt
Es ist soweit. Wir sind wieder zu Hause. Doch wer unserer Reise in den letzten 15 Monaten verfolgt hat, wird wissen, dass dies nicht so problemlos vonstatten ging, wie es sich anhört. Auch auf unserer letzten Etappe haben wir noch kleine Abenteuer erleben dürfen. Juhu. weiterlesen
24. September 2011
Der erste Schritt
Es beginnt alles mit einem ersten kleinen Schritt...
Nun möchte sich auch das andere Ich - also Peer - einmal zu Wort melden. Die bisherige Absenz auf diesem Kanal liegt nicht etwa in einer vermeintlichen Schreibfaulheit begründet, sondern ist den bereits recht plastisch dargestellten Hürden und Widrigkeiten geschuldet, welche die Vorbereitungen auf eine solche Reise nun einmal mit sich bringen. Das zwanglose Zigeunerleben ohne Wohnung und Internetzugang hat halt nicht nur seine angenehmen Seiten...
Folgt man dem Volksmund, so sollte doch alles, was lange währt, irgendwann einmal gut sein. Unsere Reisevorbereitungen währten weiß Gott lange und nun ist es auch mal gut. Genug gewartet, genug Verzögerungstaktiken erduldet, genug Nerven gezeigt.
© Peer BergholterAller Abschied fällt schwer...
Man mag es kaum glauben, wie schwer es einem gemacht wird, sein bürgerliches Dasein auch nur für eine begrenzte Zeitspanne hinter sich zu lassen. Wer steht da nicht plötzlich alles auf der Matte und will etwas, der sich bislang stets rar zu machen pflegte? Die Abgesandten der Versicherungen, des Finanzamtes, der Agentur für Arbeit, der Banken, Anwälte, Steuerberater oder die netten Herrschaften der GEZ - auf einmal stehen sie alle Spalier. Von anderen Nebenkriegsschauplätzen einmal ganz zu schweigen. Wie lange man hinter einer Mietkaution herlaufen kann oder wie schwer es ist, ein Auto älteren Baujahrs an den Mann zu bringen, will ich hier gar nicht weiter erörtern. Ebenso wenig möchte ich mich in einem Diskurs über den Dienstleistungsanspruch gewisser Behörden ergehen, da es mir lediglich den Puls in die Höhe treiben würde. Wieder einmal.
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19. September 2011
Nun möchte sich auch das andere Ich - also Peer - einmal zu Wort melden. Die bisherige Absenz auf diesem Kanal liegt nicht etwa in einer vermeintlichen Schreibfaulheit begründet, sondern ist den bereits recht plastisch dargestellten Hürden und Widrigkeiten geschuldet, welche die Vorbereitungen auf eine solche Reise nun einmal mit sich bringen. Das zwanglose Zigeunerleben ohne Wohnung und Internetzugang hat halt nicht nur seine angenehmen Seiten...
Folgt man dem Volksmund, so sollte doch alles, was lange währt, irgendwann einmal gut sein. Unsere Reisevorbereitungen währten weiß Gott lange und nun ist es auch mal gut. Genug gewartet, genug Verzögerungstaktiken erduldet, genug Nerven gezeigt.
Man mag es kaum glauben, wie schwer es einem gemacht wird, sein bürgerliches Dasein auch nur für eine begrenzte Zeitspanne hinter sich zu lassen. Wer steht da nicht plötzlich alles auf der Matte und will etwas, der sich bislang stets rar zu machen pflegte? Die Abgesandten der Versicherungen, des Finanzamtes, der Agentur für Arbeit, der Banken, Anwälte, Steuerberater oder die netten Herrschaften der GEZ - auf einmal stehen sie alle Spalier. Von anderen Nebenkriegsschauplätzen einmal ganz zu schweigen. Wie lange man hinter einer Mietkaution herlaufen kann oder wie schwer es ist, ein Auto älteren Baujahrs an den Mann zu bringen, will ich hier gar nicht weiter erörtern. Ebenso wenig möchte ich mich in einem Diskurs über den Dienstleistungsanspruch gewisser Behörden ergehen, da es mir lediglich den Puls in die Höhe treiben würde. Wieder einmal.
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Nur der Wandel ist beständig.
Herman von Moltke war ein weiser Mann. Von ihm stammt der Satz: "Kein Schlachtplan überlebt die erste Feindberührung". Recht hatte er. Es kann aber auch schon früher schief gehen. Ich hab den Plan nur ausgesprochen, da ist er schon zum Teufel. Man kann auch sagen im Arsch. Dazu hätte ich momentan mehr Lust. Das hat mehr Kraft. Ob das die GEO.de Moderatoren durchgehen lassen? Ich hoffe doch, denn so wie es mir scheint, wird das nicht der letzte Fluch dieser Reise sein. Himmel hilf, die negativen Konnotationen beginnen schon vor der Reise. Oh Schreck. Schlechtes Karma. Ach und weh.
© Jochen MüllerDer erste Schritt einer Reise beginnt im Kopf.
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16. September 2011
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Die Lage
Fakten, Fakten, Fakten. Wir leben im Zeitalter der Fakten, also bitteschön:
Um den Leser nicht nur mit Anektoden und Bonmots, sondern auch mit knallharten Zahlen und Fakten zu versorgen, hier der Stand der Dinge:
Zurückgelegte Kilometer bisher: 0 (in Worten: Null!)
Ausgegebene Euro bisher: 3600 (in Worten: dreitausendsechshundert!!!)
Fazit: Heilige...
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14. September 2011
Um den Leser nicht nur mit Anektoden und Bonmots, sondern auch mit knallharten Zahlen und Fakten zu versorgen, hier der Stand der Dinge:
Zurückgelegte Kilometer bisher: 0 (in Worten: Null!)
Ausgegebene Euro bisher: 3600 (in Worten: dreitausendsechshundert!!!)
Fazit: Heilige...
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Aller Anfang sind Fragen. Und Warten.
Und? Schon in Reiselaune? Und? Wie weit sind die Planungen? Und? Wann geht's los? Oder einfach nur: Du bist noch hier?
Das sind die Fragen, die mir in den letzten Wochen jeder stellte, den ich traf. Mit welcher Frage der Leser hier einsteigt, das frage ich mich gerade. Ansonsten hab ich keine Fragen mehr.
Ich, das ist in diesem Falle Jochen. Das andere Ich, Peer, ist gerade nicht da. Das weilt noch in Kassel. Das Jochen-Ich ist in Berlin. Wir warten. Darauf, dass es los geht. Dass die Reiselaune aufkommt und die Planungen aufhören, weil es los geht. Darauf, nicht mehr hier zu sein. Darauf, gemeinsam an einem Ort zu sein, egal wo dieser ist, weil sich das ja gerade beständig ändern soll. Darauf in Bewegung zu sein. Man kann nur die Geschwindigkeit eines Teilchens wissen oder seinen Ort, nicht beides. Die Heisenbergsche Unschärferelation als Metapher für Peers und Jochens Weltreise. Na sauber.
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Das sind die Fragen, die mir in den letzten Wochen jeder stellte, den ich traf. Mit welcher Frage der Leser hier einsteigt, das frage ich mich gerade. Ansonsten hab ich keine Fragen mehr.
Ich, das ist in diesem Falle Jochen. Das andere Ich, Peer, ist gerade nicht da. Das weilt noch in Kassel. Das Jochen-Ich ist in Berlin. Wir warten. Darauf, dass es los geht. Dass die Reiselaune aufkommt und die Planungen aufhören, weil es los geht. Darauf, nicht mehr hier zu sein. Darauf, gemeinsam an einem Ort zu sein, egal wo dieser ist, weil sich das ja gerade beständig ändern soll. Darauf in Bewegung zu sein. Man kann nur die Geschwindigkeit eines Teilchens wissen oder seinen Ort, nicht beides. Die Heisenbergsche Unschärferelation als Metapher für Peers und Jochens Weltreise. Na sauber.
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