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16. September 2011
Die Lage
Fakten, Fakten, Fakten. Wir leben im Zeitalter der Fakten, also bitteschön:
Um den Leser nicht nur mit Anektoden und Bonmots, sondern auch mit knallharten Zahlen und Fakten zu versorgen, hier der Stand der Dinge:
Zurückgelegte Kilometer bisher: 0 (in Worten: Null!)
Ausgegebene Euro bisher: 3600 (in Worten: dreitausendsechshundert!!!)
Fazit: Heilige...
Gott sei Dank kann man daraus keine Quote errechnen, so viel habe ich aus dem Mathematik Unterricht behalten. Das hätte nicht gut für uns ausgesehen.
Aber so ist das nun mal. Wenn man eine Weltreise macht, dann hat man Ausgaben. Und einige davon fallen an, noch lange bevor man den ersten Meter zurückgelegt hat. Will man über die Reise schreiben, will man das ganze in Filmen und Bildern festhalten und das alles zusammen vielleicht auch noch publizieren, dann entstehen noch viel mehr Kosten. Im Detail:
Impfungen: ca 500,- €
Auslands-Krankenversicherung: 380,- €
Spiegelreflex-Kamera (videofähig): 850,- €
Kameragarantie und Versicherung: 150,- €
Klitzekleiner Laptop: 950,- €
Visa: (Russland, Mongolei, China): ca 250,- €
Dazu kommen noch allgemeine Ausrüstungsgegenstände, die ich nicht auf Halde hatte, wie einen kleinen Schlafsack, wasserdichte Packsäcke, ein Taschenmesser, eine kleine Taschenlampe, Chlortabletten, Reiseführer und Literatur, allerlei Medikamente und neue Laufschuhe. Um nur einiges zu nennen. Alles in Allem dürften das noch mal locker 520,- € gewesen sein. Macht zusammen die bereits erwähnten 3600 Euro. Aua.
Und so sieht das alles auf einem Haufen aus (ohne Kamera, der Leser darf raten warum...)

© Jochen MüllerJa, das brauch ich wirklich alles... glaube ich...
Hierbei sieht man auch, wo man schon gut sparen kann. Nicht jeder braucht eine neue Kamera und einen neuen Laptop für eine Weltreise. Ich habe mich durchaus schon selber für verrückt erklärt, dafür so viel Geld ausgegeben zu haben. Ich weiß, ich werde Blut und Wasser schwitzen, dass mir davon etwas "abhanden" kommt. Aber wenn ich mich einmal auf etwas einlasse, dann mach ich es richtig. Ganz oder gar nicht. Und wenn ich schon kein Geld hab, dann kann ich es auch ausgeben oder etwa nicht? Eben.
Also, was haben wir hier. Fangen wir oben links an. Ein kleines Materialtäschchen (Ordnung im Rucksack ist ein Segen), Sonnenbrille und Etui, wasserdichtes Hardcase für elektronisches Gedöns, Medikamententasche und Erste-Hilfe-Tasche.
2. Reihe (von rechts nach links): Wanderrucksack und Daypack, Schlafsack, Iso-Matte (davor die Kulturtasche), Regen- und Fleecejacke, wasserdichte Beutel und Plastikbeutel (Schonmal beim Wandern ohne diese Beutel in den Regen gekommen? Sicher ist sicher)
3. Reihe (von links nach rechts): 2 Hosen (obenauf eine Short), 2 Longsleeves, 1 Pullover, 4 T-Shirts, Hüttenschlafsack, Wanderhandtuch (was es alles gibt...), Regenüberzug für den Rucksack (doppelt hält besser).
4. Reihe (von links nach rechts): Unterhosen, Badehose, Socken, Wärmesachen (Schal, Mütze, Handschuhe), Messer, Tool, Handy und Ladekabel, USB Stick, SD-Kartenreader, iPod, externe Festplatte, Kameratasche, Taschenlampe, allerlei Steckeradapter, Panzertape (keine Reise ohne), Schnur (dito), Laufschuhe und Sandalen.
Ganz vorne (von rechts nach links): Straßen- und Wanderschuhe, Ladekabep für die Kamera, Rechner, Kalender (=Logbuch), Gesten-Handbuch und sprachloser Sprachführer, ein bischen Lesestoff, ein Notizbuch, ein Reiseführer (den für Russland hat Peer), eine waserdichte Dokumententasche und eine Hüfttasche.
Natürlich braucht man davon nicht alles. Alleine die Bücher. Aber ich kann nicht ohne. Hab sogar Bücher um den Mt Blanc getragen. Die Laufschuhe müssen auch sein, sonst werde ich irre. Der Schlafsack könnte überflüssig sein, wenn wir immer in Hostels unterkommen. Aber was, wenn nicht? Also doch mitnehmen.
So geht das bei fast jedem Teil der Ausrüstung. Ich glaube, ich habe den Rucksack schon fünf Mal gepackt. Jedes Mal wird es weniger. Insofern kann sich in den immerhin noch vier Tagen bis zur Abreise da auch noch etwas ändern. Wenigstens kostet packen kein Geld mehr...
Jochen Müller
Um den Leser nicht nur mit Anektoden und Bonmots, sondern auch mit knallharten Zahlen und Fakten zu versorgen, hier der Stand der Dinge:
Zurückgelegte Kilometer bisher: 0 (in Worten: Null!)
Ausgegebene Euro bisher: 3600 (in Worten: dreitausendsechshundert!!!)
Fazit: Heilige...
Gott sei Dank kann man daraus keine Quote errechnen, so viel habe ich aus dem Mathematik Unterricht behalten. Das hätte nicht gut für uns ausgesehen.
Aber so ist das nun mal. Wenn man eine Weltreise macht, dann hat man Ausgaben. Und einige davon fallen an, noch lange bevor man den ersten Meter zurückgelegt hat. Will man über die Reise schreiben, will man das ganze in Filmen und Bildern festhalten und das alles zusammen vielleicht auch noch publizieren, dann entstehen noch viel mehr Kosten. Im Detail:
Impfungen: ca 500,- €
Auslands-Krankenversicherung: 380,- €
Spiegelreflex-Kamera (videofähig): 850,- €
Kameragarantie und Versicherung: 150,- €
Klitzekleiner Laptop: 950,- €
Visa: (Russland, Mongolei, China): ca 250,- €
Dazu kommen noch allgemeine Ausrüstungsgegenstände, die ich nicht auf Halde hatte, wie einen kleinen Schlafsack, wasserdichte Packsäcke, ein Taschenmesser, eine kleine Taschenlampe, Chlortabletten, Reiseführer und Literatur, allerlei Medikamente und neue Laufschuhe. Um nur einiges zu nennen. Alles in Allem dürften das noch mal locker 520,- € gewesen sein. Macht zusammen die bereits erwähnten 3600 Euro. Aua.
Und so sieht das alles auf einem Haufen aus (ohne Kamera, der Leser darf raten warum...)
© Jochen MüllerJa, das brauch ich wirklich alles... glaube ich...
Hierbei sieht man auch, wo man schon gut sparen kann. Nicht jeder braucht eine neue Kamera und einen neuen Laptop für eine Weltreise. Ich habe mich durchaus schon selber für verrückt erklärt, dafür so viel Geld ausgegeben zu haben. Ich weiß, ich werde Blut und Wasser schwitzen, dass mir davon etwas "abhanden" kommt. Aber wenn ich mich einmal auf etwas einlasse, dann mach ich es richtig. Ganz oder gar nicht. Und wenn ich schon kein Geld hab, dann kann ich es auch ausgeben oder etwa nicht? Eben.
Also, was haben wir hier. Fangen wir oben links an. Ein kleines Materialtäschchen (Ordnung im Rucksack ist ein Segen), Sonnenbrille und Etui, wasserdichtes Hardcase für elektronisches Gedöns, Medikamententasche und Erste-Hilfe-Tasche.
2. Reihe (von rechts nach links): Wanderrucksack und Daypack, Schlafsack, Iso-Matte (davor die Kulturtasche), Regen- und Fleecejacke, wasserdichte Beutel und Plastikbeutel (Schonmal beim Wandern ohne diese Beutel in den Regen gekommen? Sicher ist sicher)
3. Reihe (von links nach rechts): 2 Hosen (obenauf eine Short), 2 Longsleeves, 1 Pullover, 4 T-Shirts, Hüttenschlafsack, Wanderhandtuch (was es alles gibt...), Regenüberzug für den Rucksack (doppelt hält besser).
4. Reihe (von links nach rechts): Unterhosen, Badehose, Socken, Wärmesachen (Schal, Mütze, Handschuhe), Messer, Tool, Handy und Ladekabel, USB Stick, SD-Kartenreader, iPod, externe Festplatte, Kameratasche, Taschenlampe, allerlei Steckeradapter, Panzertape (keine Reise ohne), Schnur (dito), Laufschuhe und Sandalen.
Ganz vorne (von rechts nach links): Straßen- und Wanderschuhe, Ladekabep für die Kamera, Rechner, Kalender (=Logbuch), Gesten-Handbuch und sprachloser Sprachführer, ein bischen Lesestoff, ein Notizbuch, ein Reiseführer (den für Russland hat Peer), eine waserdichte Dokumententasche und eine Hüfttasche.
Natürlich braucht man davon nicht alles. Alleine die Bücher. Aber ich kann nicht ohne. Hab sogar Bücher um den Mt Blanc getragen. Die Laufschuhe müssen auch sein, sonst werde ich irre. Der Schlafsack könnte überflüssig sein, wenn wir immer in Hostels unterkommen. Aber was, wenn nicht? Also doch mitnehmen.
So geht das bei fast jedem Teil der Ausrüstung. Ich glaube, ich habe den Rucksack schon fünf Mal gepackt. Jedes Mal wird es weniger. Insofern kann sich in den immerhin noch vier Tagen bis zur Abreise da auch noch etwas ändern. Wenigstens kostet packen kein Geld mehr...
Jochen Müller
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