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So funktioniert der +1-Button von Google

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2. September 2012

King of the Road


Der König der Straße zu sein, erschien mir einmal mehr äußerst reizvoll. Wir nutzten auf unserer Reise bisher Züge, Busse, Boote aller Größenordnungen und natürlich unsere Motorräder in Süd-Ost-Asien. Es war wieder einmal an der Zeit, sich neuen und mehr Unabhängigkeit versprechenden Fortbewegungsmitteln zuzuwenden.


„Es gibt nur einen Weg, Australien zu bereisen", suggerierte der Slogan einer Autovermietung, die auch Campervans aller Gattungen im Angebot hatte und auf die dieser Spruch gemünzt war. Und ich war sofort überzeugt. Ein Wohnmobil klang verlockend und es würde zudem eine Menge Geld sparen. Diese Gewissheit erhielt ich, nachdem ich mich mit den Preisen für Übernachtungen in Darwin vertraut gemacht hatte. „Wir haben lediglich für Sprit und Verpflegung bezahlt - wild campen ist hier wirklich kein Problem", so die Aussage einiger Traveller, die mich in meiner Entscheidung bestärkten: Ein Van musste her. Doch ein richtiges Wohnmobil konnte ich mir nicht leisten, die Alternative, ein gebrauchter Kleinbus zum Camper ausgebaut, erschien schon wesentlich realitätsnäher.

Van_ontheroad1.JPG©Bergholter Er sollte es sein: Mein Mitsubishi Express.


Ein Mann braucht Eigentum


Dieser chauvinistischen Einstellung folgend, verwarf ich alsbald alle Gedanken an einen Mietwagen. Zugegeben war es weniger mein Drang Eigentum zu erwerben, als mehr die von den Autovermietungen aufgerufenen Preise, die mich zum Kauf eines Eigenheims auf vier Rädern bewogen. Die von Vermietungen geforderten Einweg-Pauschalen, Pflichtversicherungen oder Kautionen hätten meinen Kreditrahmen mehr als gesprengt. Der Gedanke an einen möglichen Weiterverkauf des eigenen Gefährts erschien zusätzlich verlockend. Also kurzerhand umentschieden und die Aushänge in den Hostels studiert. Hier gab es alle möglichen Angebote von ordinären Kleinbussen über allradbetriebene Camper bis hin zu kompletten Wohnwagengespannen. Die Preise variierten von spottbillig bis astronomisch.

Van_ontheroad2.JPG©Bergholter Nach vielen Probefahrten kristallisierte sich mein Favorit heraus.


So verbrachte ich meine ersten Tage in Darwin damit, die Angebote zu sichten, die für mich infrage kommenden näher unter die Lupe zu nehmen und die potenziellen Verkäufer zu kontaktieren. Gut Ding will Weile haben, sagte ich mir selbst und vermied es, eine überstürzte Entscheidung zu treffen. Ich verabredete mich zu Probefahrten, fachsimpelte über den Zustand eines Gefährts, ohne selbst die geringste Kenntnis von Fahrzeugen und Motoren zu haben, stellte aber offenbar die richtigen Fragen, um auch mein jeweiliges Gegenüber als ebenfalls völlig ahnungslos zu entlarven. So gelang es mir, binnen einiger Tage einen Überblick über den Gebrauchtwagenhandel in Darwins Hostels zu bekommen.

Geduld zahlt sich aus

Wer es nicht besonders eilig hat, der kann hier wahre Schnäppchen schlagen. Denn viele Reisende sind mit dem Verkauf ihres Campers unter Zeitdruck, wenn sie beispielsweise bereits einen Heim- oder Weiterflug gebucht haben. Das führt dazu, dass beinahe täglich die Aushänge am Schwarzen Brett „überarbeitet", sprich die aufgerufenen Preise nach unten korrigiert werden. Kostet ein Van an einem Tag 4000 Dollar, so kann man ihn zwei Tage später schon für 3000 erstehen. Noch schlechter wird die Verhandlungsbasis der Verkäufer, wenn sie gleich auf dem Aushang kundtun, dass es sich um einen dringenden Notverkauf handelt. Da hält man als möglicher Käufer alle Trümpfe in der Hand. Ist man also selber nicht im Stress, lohnt es sich zu warten. Die Angebote werden günstiger.

Qualitätsware

Van_ontheroad3.JPG©Bergholter Schönheit.
Solche zu erstehen ist offengesagt ziemlich schwierig, wenn man von Backpackergeneration zu Backpackergeneration weiterverscherbelte Ware in Betracht zieht. Viele Fahrzeuge sind nur unzureichend oder in den meisten Fällen gar nicht gewartet. Die Mängelliste, die einem auf Nachfrage doch oftmals ehrlich aufgezählt wird, ist bisweilen ellenlang. „Ölwechsel? Brauchte ich bisher nicht." „Service? Wieso denn? Die Karre läuft doch!" „Das Klappern? Das sind die Stoßdämpfer. Aber das geht schon. Nur der Bremsweg ist ein wenig länger." Dies sind nur einige Beispiele der lapidaren Aussagen einiger Verkäufer. Da ich aber vorhatte, einige Meilen mit meinem neuen Gefährt zurückzulegen und wenig Lust verspürte, irgendwo im Outback, fernab jeglicher Zivilisation mit dem Van liegen zu bleiben, legte ich etwas mehr Wert auf Qualität. Und musste weiter suchen.

Der Eine

Bis ich schließlich auf den Aushang einer Deutschen stieß. 5000 Dollar für ein Unfallfahrzeug. Viel zu viel natürlich. Dennoch verabredete ich mich mit ihr zu einer Probefahrt. Doch sollte es bei unserem Treffen gar nicht erst so weit kommen. Bereits im ersten Augenblick hatte ich mich in ihren Mitsubishi Express verliebt. Keine Fenster? Macht nichts. Ok, meine klaustrophobisch veranlagte Freundin würde sicherlich ihr Veto einlegen. Doch hatte ich ihr ohnehin versprochen, keinen Kauf ohne ihre Zustimmung zu tätigen. Unfallfahrzeug? Das klingt schlimmer, als es ist. Zwar ist der Vorbesitzerin auf ihrer Fahrt ein Reifen geplatzt und sie hat den Bus im Straßengraben auf die Seite gelegt, doch stellte sich der Schaden als ein rein kosmetischer heraus. Lückenlose Werkstattberichte gaben darüber detailliert Aufschluss. Die einzige Folge dieses Unfalls war ein Satz komplett neuer Reifen. Zudem hat die Besitzerin offenkundig in den vergangenen Monaten soviel Geld, Pflege und Zuwendung in das Auto gesteckt, wie es mancher Neuwagenbesitzer nicht tun würde. Von einigen Schönheitsmalen abgesehen, war die Karre in einem top Zustand. Eine kleine „Einbauküche", komplette Küchenausstattung, viele weitere Extras und sogar ein Navigationssystem gab es dazu. Als ich auf den Preis zu sprechen kam, lenkte sie anstandslos ein. Reisemüde sei sie und wolle den Wagen nur möglichst schnell loswerden. Was ich mir preislich so vorstelle, wollte sie wissen und ließ klar durchblicken, dass sie nicht im Traum mit den aufgerufenen 5000 Dollar rechnete. 2000 sagte ich, bei 2300 waren wir uns einig. Fehlte nur noch die Zustimmung meiner künftigen Beifahrerin.

Van_Camping.JPG©Bergholter Camper mit allem Drum und Dran.

Van_Kueche.JPG©Bergholter Auch die Ikea-Einbauküche darf nicht fehlen.


Zähneknirschend

Diese war erwartungsgemäß nicht ganz so begeistert wie ich. Nachdem ich ihr allerdings in bildreichen Schilderungen die Vorzüge eines zuverlässigen Gefährts bei den drohenden Gefahren einer Panne im australischen Nirgendwo und lebensnah die zur Auswahl stehenden Alternativen vor Augen geführt hatte, gab sie zähneknirschend ihr Okay. Doch auch das Zähneknirschen sollte nicht lange anhalten. Nach den ersten Fahrten und den ersten Nächten in unserem Schlafsarg auf vier Rädern, machte sie ihren Frieden mit unserem mobilen Heim. Wenig später stellte sie sogar in Aussicht, dass sie ihn am Ende der Reise doch vermissen könne.

Van_innen.JPG©Bergholter Schlafsarg: Sieht eng aus und ist es auch...


Bürokratische Hürden

Doch zwischen dem Kauf und der Straße steht die Zulassung. Und wie andernorts auch, die Bürokratie. Viele Camper von Rucksacktouristen sind in Westaustralien zugelassen. Das hat den Vorteil, dass die Ummeldung mit wenigen Klicks online erledigt werden kann. Die Vorbesitzerin unseres Vans hatte diesen allerdings in Victoria zugelassen, wo die Regularien etwas anders sind. Eine schlichte Ummeldung war nicht möglich, zumal sie gleich die Nummernschilder abschraubte, um diese an die entsprechende Zulassungsstelle zurückzuschicken. Sie habe Anspruch auf Rückerstattung von Registrierungskosten, so die Begründung. Ich habe es nicht ganz verstanden, stand aber nun mit einem nichtzugelassenen Van da. Die Registrierungsmodalitäten im Northern Territory sind sicherlich auch kein unüberwindlicher bürokratischer Akt, allerdings steht vor der bewilligten Zulassung das „Roadworthy Certificate", eine Art TÜV-Plakette. Also brachte ich meinen Wagen zur entsprechenden Prüfstelle, um mir umgehend einen Schrieb abzuholen, der mein Auto als unwürdig für Australiens Straßen abstempelte. Wie konnte das sein? Ich erhielt eine Mängelliste, die nicht sonderlich umfangreich und in meinen Augen ziemlich kleinlich war. Eine von zwei Nummernschildleuchten funktionierte nicht. Was soll's? Ich hatte ja nicht einmal Nummernschilder!

Viel Glück!

Nichts desto trotz musste ich einige kleinere Reparaturen vornehmen lassen, wollte ich eine Zulassung bekommen. Und ich beschloss es gleich zu tun, war ich doch früh dran an diesem Freitagmorgen. Doch spielte die Uhrzeit keine Rolle, es war Freitag. Ich klapperte diverse Werkstätten ab und erhielt überall die gleiche Antwort: „Frühestens nächste Woche." Auch auf mein Drängen und Flehen hin, wünschten mir die Betreiber lediglich viel Glück, eine Werkstatt zu finden, die sich sofort meines Wagen annimmt. Vielleicht waren es diese Glückwünsche, denn nach eingehender Suche fand ich tatsächlich eine kleine KFZ-Schmiede in einem Industriegebiet in Darwins Außenbezirken. Der Meister war nicht zugegen, aber zwei der anwesenden Mechaniker stammten aus Deutschland und als ich ihnen mein Anliegen erklärte, versicherten sie mir, sie bekämen das schon hin. Glück gehabt.

Nummernschild.JPG©Bergholter Das Objekt der Begierde: Mein neues Nummernschild.


Wochenenden in Darwin

Zwar hielten die Schrauiber ihr Versprechen und erledigten die notwendigen Reperaturen noch an diesem Nachmittag, doch leider ließen sie sich dabei soviel Zeit, dass die Zulassungsstelle inzwischen geschlossen war. Also noch ein Wochenende in Darwin. Und wie die Woche zuvor, war einmal mehr alles ausgebucht. In dem festen Glauben, noch an diesem Tag starten zu können, hatten wir unseren Aufenthalt in einer halbwegs erschwinglichen Bleibe nicht verlängert. In dem neuen Van - ohne Nummernschlider am Wegesrand - zu schlafen trauten wir uns auch nicht. Also begaben wir uns erneut auf die verzweifelte Suche nach einer Herberge. Nach ungezählten „Sorry, alles voll", blieben uns noch zwei Alternativen: Zurück in ein „Billighotel", in dem wir bereits einige Tage zuvor abgestiegen sind, die uns allerdings beim Auschecken eine Strafe von 100 Dollar für vermeintliches Rauchen auf dem Zimmer präsentierten. Dieser Vorwurf war natürlich völliger Quatsch, doch haben wir den Fehler begangen, den Außenaschenbecher auszuleeren und im Zimmermülleimer zu entsorgen. Nun ja. Nicht gerade clever. Die Argumente, dass man bei dem uns unterstellten Zigarettenkonsum und den nicht zu öffnenden Fenstern, wohl kaum noch durch den Nebel im Zimmer hätte blicken können, wenn dieser nicht sogar die installierten Rauchmelder ausgelöst hätte, verhallten ungehört. Man hatte sich die Freiheit erlaubt, die Strafe gleich von der Kreditkarte abzubuchen und jegliche Unschuldsversicherungen waren zwecklos. Wir waren gelinde gesagt ziemlich sauer und hatten unseren Stolz: Hier würden wir keinen Cent mehr lassen! Also blieb uns nur noch eine Wahl: Das allerletzte Zimmer im allerletzten Motel der Stadt, das wir am späten Abend noch fanden, zu beziehen. 190 Dollar die Nacht. Und wir blieben (aus Mangel an Alternativen) bis Montag. Stolz hat eben seinen Preis.

Endlich los

King.JPG©Bergholter King of the Road.
Seinen Preis hat auch die Zulassung eines Fahrzeuges. Doch als ich am Montag erneut zur Zulassungsstelle fuhr, bekam ich anstandslos mein „Roadworthy Certificate" und nach stundenlangem Warten auf der Amtsstube auch problemlos meine neuen Nummernschilder. Die erbetene Gebühr entrichtete ich ohne mit der Wimper zu zucken und war nun stolzer Besitzer eines offiziell zugelassenen Campervans. Eine schwere Geburt. Doch das war nun vergessen. Es konnte endlich losgehen. So packten wir unsere Sachen in den Wagen, deckten uns mit Proviant ein und fuhren los. Raus aus Darwin und der Wildnis entgegen. Den Arm aus dem Fenster, die Sonne im Gesicht und Johnny Cash im Ohr, bekam ich das, was ich suchte: Das Gefühl der König der Straße zu sein.

Van_Fenster1.JPG©Bergholter Endlich auf der Piste!
 

von Peer Bergholter

 

 

 

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Kommentare zu "King of the Road"

King of the Road [antworten]

von Hans Joachim am 03.09.2012 um 19:48 Uhr

Hallo Peer ,wo auch immer Du bist: herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.Gerne würde ich Dir ein Hütt -Naturtrüb zukommen lassen ,weiß aber nicht wie und wohin.
Vielen Dank für Deine herrlichen Berichte ,



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