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Zwei Jugendfreunde lassen Deutschland für ein Jahr hinter sich und reisen um die Welt. Immer grob in Richtung Osten und ohne ein Flugzeug zu besteigen. In ihrem Blog berichten Jochen Müller und Peer Bergholter wie sie das schaffen und was sie dabei erleben.
Kneipendarwinismus
„Ein verrückter Ort", so das Urteil einer Dame über ihre Heimatstadt. Sie meinte Darwin, die Hauptstadt des Northern Territories, wegen seiner geographischen Lage auch „Australiens Top End" genannt . Und sie sollte Recht behalten mit ihrer Einschätzung.
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28. August 2012
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Umstellung
Nach über acht Monaten in Asien, den Großteil der Zeit in Süd-Ost-Asien, stand mit Australien nun ein ganz neues Reiseerleb nis auf dem Plan. Ich erwartete westliche Standards, andere aber nicht weniger atemberaubende Landschaften, weit weniger kulturelle Schätze und Menschen, mit denen man sich problemlos würde verständigen können. Ich sollte nicht enttäuscht werden, doch musste ich mich gewaltig umstellen.
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26. August 2012
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Aus der Übung
Nach der gescheiterten Überfahrt nach Australien war die Stimmung am Tiefpunkt. Der Traum war geplatzt, der rote Kontinent hat uns in die Knie gezwungen, unser Vorhaben vereitelt. Doch was bringt es, Trübsal zu blasen? Wir wussten, dass es schwer werden würde, Australien auf dem Seeweg zu erreichen, wir haben alles versucht, aber Fortuna war uns einfach nicht gewogen. Die Reise sollte dennoch weitergehen. Und das tat sie auch, nachdem wir den ersten Frust verdaut hatten.
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24. August 2012
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Überraschung Timor-Leste, das Fazit
Drei Wochen waren wir in Timor-Leste. Trotz der bitteren Niederlage, die wir hier erlebten, der Buchung eines Fluges, werden wir dieses Land, über das wir vorher nichts wussten, in bester Erinnerung behalten. Vieles hier war für uns eine Überraschung, doch meistens positiv. Ein Fazit. weiterlesen
22. August 2012
Eine Lanze für Ost-Timor
Als wir unseren Eltern sagten, unsere nächste Station sei Ost-Timor, waren sie besorgt. Gefährlich sei es, sagten sie, wir seien dort nicht sicher, hätten sie gehört. Doch wir konnten sie beruhigen. Zwar blickt das Land auf eine blutige Geschichte zurück, doch heute ist die Lage stabil. weiterlesen
20. August 2012
Die Stadt des Friedens
Dili, die Hauptstadt Ost-Timors, liegt in einer hufeisenförmigen Bucht an der Nordküste, eingerahmt von Bergen und Meer. In den Straßen der Stadt findet man zwischen Märkten und Geschäften Kinder vor Ruinen und Jeeps vor Neubauten. Kontraste, viele Altlasten und noch mehr Hoffnung. weiterlesen
18. August 2012
Bergetappe
Von Same nach Dili ging es durch tiefe Täler und über hohe Berge. Vorbei am Mount Ramelau, dem höchsten Berg Ost-Timors, ging die Etappe über steile Straßen in streckenweise sehr schlechtem Zustand. Doch die Landschaft entlohnte für die Mühen, die Ausblicke waren phänomenal. weiterlesen
16. August 2012
All inclusive
Durch dichten Wald und mannshohes Grases. Durch verstreute Dörfer, vorbei an unzähligen einsamen Stränden. Durch weite Ebenen, entlang trockener Vegetation. Durch enge Täler zwischen hohen Bergen. Der Süden Ost-Timors zwischen Viqueque und Same ist so vielfältig wie das Land selbst. weiterlesen
14. August 2012
Höhlen, heiße Quellen und bellende Hunde
Die Straße nach Viqueque führt an einigen Attraktionen vorbei. Bunker aus dem zweiten Weltkrieg, Kolonialbauten in kleinen Bergdörfern und heiße Quellen in abgelegenen Tälern. Viqueque selber liegt an einem Flüsschen unter Wald versteckt, bewacht und beschallt von streunenden Hunden. weiterlesen
12. August 2012
Ein Tagestrip ans Ende der Welt
Von Com aus machten wir einen Ausflug, vorbei an außergewöhnlichen Pfahlbauten und einem von Krokodilen bewohnten Salzsee. In Tutuala am östlichsten Ende Ost-Timors fanden wir einen herrlichen Aussichtspunkt, auf dem Rückweg nach Com ein blutiges Spektakel. weiterlesen

