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Zwei Jugendfreunde lassen Deutschland für ein Jahr hinter sich und reisen um die Welt. Immer grob in Richtung Osten und ohne ein Flugzeug zu besteigen. In ihrem Blog berichten Jochen Müller und Peer Bergholter wie sie das schaffen und was sie dabei erleben.
Viva Macao!
Es gab für uns nur einen Grund, das Las Vegas des Ostens zu besuchen: Die zahllosen Casinos und die damit verbundene Hoffnung auf das schnelle Geld. Das zumindest waren meine Erwartungshaltung und der klar formulierte Anspruch an unsere einzige Nacht in Macao. Doch wider Erwarten hatte die Stadt noch mehr zu bieten. weiterlesen
28. Dezember 2011
Hongkong, weit mehr als ein Traum in Neon
Die Skyline in grelles Neon getaucht, Lichtkegel und Laser zerreißen den Nachthimmel, elektronische Musik schwängert die Luft und das dunkle Wasser gibt ein verzerrtes Spiegelbild dieses Farbenspiels wider. So erlebten wir von der Uferpromenade Kowloons aus die Symphony of Lights in Hongkong, das allabendliche Lichtspektakel. Uns stockte der Atem und wir waren uns uneins, ob wir es nun beeindruckend oder einfach nur kitschig finden sollten. Wir einigten uns darauf, von dem grenzenlosen Kitsch beeindruckt zu sein. Doch wer denkt, die 7-Mio-Stadt Hongkong habe nur Wolkenkratzer, turmhohe Werbetafeln und dichtbesiedeltes Stadtgebiet zu bieten, der irrt gewaltig. So wie wir. weiterlesen
25. Dezember 2011
Shanghai. Dritter Tag.
Der dritte Tag in Shanghai begann mit Kunst. Nach den vielen Galerien in 50 Mongshan Road statteten wir dem Jadebuddha Tempel einen Besuch ab, bevor wir mit der Metro an den Stadtrand nach Qibao fuhren, um uns im Gewühl in den kleinen Gassen zwischen Kanälen zu verlieren. weiterlesen
24. Dezember 2011
Shanghai. Zweiter Tag.
Den zweiten Tag in Shanghai verbrachten wir im Zentrum. Vom Ting'an Tempel aus schlenderten wir zum Volkspark und dem gleichnamigen Platz. Danach ließen wir den Tag auf den Straßen der französischen Konzession ausklingen. Die wehen Füße am Abend war es allemal wert. weiterlesen
23. Dezember 2011
Shanghai. Erster Tag.
Stahl und Glas. Blitzblank. Eine Metropole die New York oder London in nichts nachsteht. Alles ist neu und modern. Wohnblocks und Wolkenkratzer überall, riesenhoch. Der Transrapid und andere Wunder der Moderne. Das alles ist Shanghai. Das war es dann aber auch schon. In anderen Städten, wie den oben genannten, oder auch in Peking, da steckt das Moderne und Sterile in dem Alten, Gewachsenen, wie Kerzen in einer Torte.
Es ist dieses lang Gewachsene wo die Seele einer Metropole wohnt, das Spezielle, was vielen Städten ihren individuellen Charakter verleiht. Orte, die einem nach einem einzigen Augenblick verraten wo man ist, weil diese Orte das Wesen der Stadt ausmachen. Genau diese Orte habe ich in Shanghai vermisst. Shanghai hat Effizienz und Moderne. Sogar sehr viel davon. Aber hat es einen unverwechselbaren Charakter? Ich weiß es nicht. weiterlesen
19. Dezember 2011
Es ist dieses lang Gewachsene wo die Seele einer Metropole wohnt, das Spezielle, was vielen Städten ihren individuellen Charakter verleiht. Orte, die einem nach einem einzigen Augenblick verraten wo man ist, weil diese Orte das Wesen der Stadt ausmachen. Genau diese Orte habe ich in Shanghai vermisst. Shanghai hat Effizienz und Moderne. Sogar sehr viel davon. Aber hat es einen unverwechselbaren Charakter? Ich weiß es nicht. weiterlesen
Was sonst noch war (4)
Hangzhou - leider nur auf der Durchreise
Es war noch dunkel, als wir am Bahnhof von Hangzhou ankamen und mit dem Taxi zu unserem Hostel fuhren. Dennoch gewannen wir sofort einen ersten und sehr positiven Eindruck: Wir fuhren lange Alleen entlang, deren Bäume tatsächlich grüne Blätter trugen und die von hübschen kleinen Bauten gesäumt waren. Wir passierten eine idyllische Seenlandschaft und sahen zunächst wenig grauen Beton. Sofort waren wir uns einig: Hier kann man sich wohl fühlen!
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19. Dezember 2011
Es war noch dunkel, als wir am Bahnhof von Hangzhou ankamen und mit dem Taxi zu unserem Hostel fuhren. Dennoch gewannen wir sofort einen ersten und sehr positiven Eindruck: Wir fuhren lange Alleen entlang, deren Bäume tatsächlich grüne Blätter trugen und die von hübschen kleinen Bauten gesäumt waren. Wir passierten eine idyllische Seenlandschaft und sahen zunächst wenig grauen Beton. Sofort waren wir uns einig: Hier kann man sich wohl fühlen!
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Was sonst noch war (3)
Der Bahnhof von Wuhan
Er war so ziemlich das einzige in der Stadt, was wir wirklich ausgiebig kennenlernen durften. Als wir nach der Jangtse-Fahrt abends mit dem Bus in Wuhan ankamen, war nicht mehr viel dran am Tag. Nach einer heißen Dusche aßen wir an einem kleinen Straßengrill in einer zugigen kleinen Seitengasse zu Abend. Dann fielen wir ins Bett und erholten uns von der Bootsfahrt.
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19. Dezember 2011
Er war so ziemlich das einzige in der Stadt, was wir wirklich ausgiebig kennenlernen durften. Als wir nach der Jangtse-Fahrt abends mit dem Bus in Wuhan ankamen, war nicht mehr viel dran am Tag. Nach einer heißen Dusche aßen wir an einem kleinen Straßengrill in einer zugigen kleinen Seitengasse zu Abend. Dann fielen wir ins Bett und erholten uns von der Bootsfahrt.
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Was sonst noch war (2)
Chongqing im Vorbeigehen
© Bergholter Chongqing bei Nacht.
Chongqing, die Stadt am Zusammenfluss von Jangtsekiang und Jialing, sahen wir zunächst vom Bus aus. Die Fahrt vom Bahnhof zu unserem Hostel dauerte knapp eine Stunde und kam einer Stadtrundfahrt gleich. Der erste Eindruck war: geballte Urbanität. Graue Wohnblocks, aneinander gereiht wie Schuhkartons, erstreckten sich entlang der Hügel. Dazwischen vereinzelte kleine Hütten, die das Bild einer reinen Großstadt störten, aber sympathische Abwechslung boten. Am Flussufer dann Bürohochhäuser, nahezu über die gesamte Höhe mit Werbebanden oder Neonreklame verkleidet.
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19. Dezember 2011
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Was sonst noch war (1)
Den Weg wollten wir zum Ziel machen. Und das haben wir bisher auch getan. Dass dieser Weg nicht immer geradlinig oder entlang der vorgesehenen Route verläuft, versteht sich dabei von selbst. Seit dem ersten Tag in China haben wir unsere Pläne über den Haufen geworfen, die Routen spontan geändert, um Orte zu sehen, die uns als sehenswert empfohlen wurden oder sind ganz einfach länger geblieben, wo es uns gefiel beziehungsweise es die Gegebenheiten erforderten. So haben wir einige unverhoffte Highlights gesehen und erlebt sowie Zeit mit uns liebgewonnen Menschen verbracht. Wobei allerdings auch einige Abstriche gemacht werden mussten. Leider.
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14. Dezember 2011
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Der Drei-Schluchten-Damm
Dieser Damm bricht alle Rekorde. Er ist eine Meisterleistung der Ingenieure, rettet jedes Jahr Menschenleben vor den Launen des Jangtse und liefert massenhaft Energie. Trotzdem stand das Projekt von Anfang an in der Kritik. Wegen des Preises. Denn den zahlt die Natur. weiterlesen

