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Zwei Jugendfreunde lassen Deutschland für ein Jahr hinter sich und reisen um die Welt. Immer grob in Richtung Osten und ohne ein Flugzeug zu besteigen. In ihrem Blog berichten Jochen Müller und Peer Bergholter wie sie das schaffen und was sie dabei erleben.
Datong - mehr davon!
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Datong - endlich wieder Kultur!
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Zwischenfazit
Unser letztes Zwischenfazit ist bereits eine Weile her. Wollen wir ehrlich sein, wir haben es erst vergessen und dann aufgeschoben. Abgesehen davon wollten wir wenigstens versuchen unsere Ausgaben etwas zu reduzieren, denn die Visumsproblematik in Russland hat doch ein beachtliches Loch in unsere Reisekasse gerissen. Doch alle Versuche günstiger zu leben, scheiterten im Ansatz. Wir lernten Leute kennen, freundeten uns an und gingen gemeinsam aus. Was nie wirklich günstig ist. Oder wir freundeten uns mit der landestypischen Küche an und zogen Restaurants den Instant-Nudelsuppen vor. Auch wenn man etwa in der Mongolei oder in China ziemlich preiswert hervorragend essen kann, es kostet alles Geld. Also genug der Heimlichtuerei, wir wollen ehrlich sein: Wir sind deutlich über dem geplanten Budget. Haben dafür aber auch einiges gesehen und erlebt. Hier sind die Fakten.
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24. November 2011
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Spannung und Entspannung auf dem Weg nach China
Zamyn Uud und Erenhot. Nur 2 Kilometer trennen die Städte. Doch dazwischen liegt die mongolisch-chinesische Grenze, und über die kann man nicht zu Fuß gehen. Was liegt da näher als aus diesem Problem ein Geschäftsmodell zu entwickeln? Zumal weder Zamyn Uud noch Erenhot als strukturstarke Städte durchgehen. weiterlesen
24. November 2011
Abenteuer Ticketkauf in der Mongolei
Dass es nicht überall einfach ist ein Zugticket zu kaufen, haben wir bereits in Russland erfahren. Doch die Mongolei setzte dem die Krone auf. Zuerst begann alles ganz harmlos, wir kauften über unser Hostel ein Ticket für einen Direktzug nach Peking. Das war guter Service und denkbar einfach. Doch leider war es auch teuer. 100 Euro für einen Zwei Tage Trip. Mal wieder gab es nur die zweite Klasse, denn es war ein internationaler Zug, in dem es keine Großraumabteile gibt. Als wir jedoch Bekanntschaften im Hostel machten, erfuhren wir von einer günstigeren Möglichkeit, die wir letztendlich wählten um nach Peking zu kommen. Soviel sei verraten: günstiger heißt nicht einfacher. weiterlesen
24. November 2011
Zurück aus der Wildnis
Es war der letzte Morgen, an dem wir steifgefroren aus unserem Deckenberg klettern sollten. Heute sollte es zurückgehen in die Zivilisation. Okay, zumindest zurück nach Ulan Bator. Langsam machte sich auch die Vorfreude auf eine heiße Dusche und weitere sanitäre Annehmlichkeiten breit.
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23. November 2011
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In der Wildnis. Teil 3
Die zweite Nacht in der Ger stand der ersten in nichts nach. Es war erneut bitterkalt. Der einzige Unterschied war, dass man dieses Mal, kündigte sich ein natürliches Bedürfnis an, eine halbe verschneite Pferdekoppel überqueren musste, um zu dem Verhau zu gelangen, den man hier Toilette nennt. Da man aber ohnehin in all seinen Klamotten schlief, war es halb so wild. Das warme Süppchen des Abends hielt in etwa so lange vor, wie das Nadelholz, das wir hier verfeuerten. Trotzdem schliefen wir nach unserer Klettertour und dem Ausritt wie die Babys und erwachten am nächsten Tag voller Tatendrang. Es war der dritte Tag in der Wildnis.
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20. November 2011
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In der Wildnis 2. Teil
An unserem zweiten Tag in der Mongolischen Steppe sollte uns eine ganz besondere Überraschung erwarten. Fernab von Dörfern oder gar Straßen war das Tagesziel ein Wasserfall von magischer Schönheit. weiterlesen
16. November 2011
In der Wildnis
Tag 1.
Gegen neun Uhr verließen wir mit unserem Fahrer Jay das Hostel und ließen kurz darauf Ulan Bator und damit die Zivilisation hinter uns.
Ulan Bator
Es war kein grimmig dreinblickender russischer Zöllner mehr zu sehen, der einen wortlos und dennoch unmissverständlich sein Anliegen vermittelte: „Pässe her und raus aus dem Abteil!" Ein sicheres Indiz für das Näherrücken der russisch-mongolischen Grenze. Und wie zur Bestätigung unserer Gedanken tauchte plötzlich ein uniformierter Mongole in der Tür auf. Der Tarnanzug verlor jegliche Bedrohlichkeit durch das freundliche Lächeln, welches das daraus hervorragende Gesicht fast in Gänze einnahm. Ein kurzer militärischer Gruß und die auf gutem Englisch vorgebrachte Bitte, wir mögen doch kurz das Abteil zum Zwecke der Grenzkontrolle verlassen. Eine ähnlich strahlende Dame bat uns alsdann um unsere Pässe. Ganz klar, wir hatten Russland verlassen! Wir schauten einander an und dachten das Gleiche: Endlich nette Menschen! Wir fühlten uns in der Mongolei willkommen. weiterlesen

