Hauptinhalt

Das unbekannte Königreich - vom Leben in Saudi-Arabien

Saudi-Arabien ist das Land des Öls, des Sands und der Hitze. Aber auch der Zwangspausen für Gebetszeiten sowie der Geschlechtertrennung in futuristischen Einkaufszentren. Wie harmonieren Moderne und Tradition in diesem arabischen Land? Jan Hendrik Hinzel versucht den Alltag zwischen Konsumwahn und religiöser Strenge zu verstehen.

Eintrag per E-Mail weiterempfehlen 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.

29. Januar 2012

Sündiges Bahrain: Saudis im Rausch


Für die Deutschen ist es der Ballermann auf Mallorca, für die Saudis Manama in Bahrain: Ein Ort, an dem alle gesellschaftlichen Normen temporär außer Kraft gesetzt zu sein scheinen. Dann heißt es: Tschüss Religionspolizei, Tschüss strenge Sitten. Hallo Alkohol, Hallo schneller Sex.

Bahr. Das heißt auf Arabisch Meer. Bahrain ist die Dualform und bedeutet „die zwei Meere." Denn unter dem eigentlichen Meer gibt es ein zweites. Aus Quellen sprudelt Süßwasser direkt in das Salzwasser des Persischen Golfs. Es gibt aber noch eine weitere Quelle: Alkohol.  weiterlesen
22. Januar 2012

"Mach die Frauen da weg!"


Gerade noch waren mein saudischer Kollege und ich bemüht, das Chaos in der Excel-Tabelle zu verstehen, da schließt er einfach die Datei. Er müsse sich jetzt überlegen, wo er heute Abend essen gehe. Ein paar Klicks durch verschiedene Internetseiten und er landet auf einer Seite mit Restauranttipps für Riad. Ein weiterer Klick. Eine weitere Seite. Ein spitzer Aufschrei. Dann ein angewidertes „Uäach!"  Er hält sich die Augen zu. „Mach die Frauen da weg!", ruft er, während er sich in seinem Bürostuhl vom Bildschirm wegdreht.  weiterlesen
16. Januar 2012

Riad (II) - Die private Stadt


„City with no children" heißt ein Lied der kanadischen Band "The Arcade Fire": Stadt ohne Kinder. Dieser Titel passt sehr gut zu Riad, wie ich es bisher erlebt habe. Nicht etwa, weil es hier keine Kinder gibt. Ganz im Gegenteil: Familien mit mindestens fünf Kindern sind hier nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Ich habe auch schon eine Familie kennen gelernt, die ist 13-köpfig. Nur, man sieht die Kinder fast nie. Überhaupt sieht man fast niemanden auf der Straße.  weiterlesen
9. Januar 2012

Hühnchen mit Reis und Sand


„Wir verlassen jetzt die Straße", sagt Abdelaziz, öffnet die Fahrertür und steigt aus, um etwas Luft aus den vier großen Reifen des weißen GMC zu lassen. Sind die Reifen platter, bleibt man nicht so schnell im Sand stecken. Eine saudische Familie hat mich zum Picknick in der Wüste eingeladen. Familie, das heißt in dem Fall der Vater und zwei seiner Söhne. Ehefrau und Töchter bleiben zuhause. Die Wüste beginnt schon direkt vor den sandsteinfarbenen Stadttoren Riads. Zunächst als Geröllwüste, durchsetzt mit Bauschutt, verkrüppelten Büschen und Müll. Langsam mischt sich Sand dazwischen. Der Sand sammelt sich in Hügeln, die Hügel weiten sich bis zur Sandwüste aus. Die Dünen sind so hoch, so mächtig, sie wirken nicht wie sich langsam im Wind fortbewegende Sandhaufen, sie wirken wie massive Berge.  weiterlesen
5. Januar 2012

My home is my fortress


Aufschließen, Türe öffnen, durchgehen, Türe schließen, Jacke abwerfen, auf das Sofa setzen, zu Hause sein. Heimkommen ist normalerweise keine große Sache. Anders sieht es aus, wenn man auf dem Nachhauseweg jedes Mal auf Bomben kontrolliert wird. Ich wohne in einem Compound. Das ist eine Siedlung für in Saudi-Arabien lebende Ausländer, die hinter dicken Mauern ein Leben fast wie in ihren Heimatländern führen können. Zugegeben: Meistens handelt es sich um priviligierte weiße europäische oder amerikanische Ausländer. Um hineinzugelangen, gilt es viele Hürden zu überwinden: Es beginnt mit einem Speed Bump vor der Einfahrt, um mir im heranfahrenden Auto die Geschwindigkeit zu nehmen. Damit ich anschließend nicht wieder beschleunigen kann, muss ich bis zum Tor um mehrere Betonblöcke Slalom fahren. Ein mit Sprengstoff beladener Wagen könnte also nicht mit Vollgas in die Mauer rasen. Anschließend: Warten.  weiterlesen