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Saudi-Arabien ist das Land des Öls, des Sands und der Hitze. Aber auch der Zwangspausen für Gebetszeiten sowie der Geschlechtertrennung in futuristischen Einkaufszentren. Wie harmonieren Moderne und Tradition in diesem arabischen Land? Jan Hendrik Hinzel versucht den Alltag zwischen Konsumwahn und religiöser Strenge zu verstehen.
Neue Blogeinträge
Liebe Leser meines Blogs,
es war die letzten Wochen etwas still hier. Ich war viel in Saudi-Arabien unterwegs und bin nicht zum Schreiben gekommen. Ende Juli bin ich für mein Master-Studium nach New York gezogen.
Das heißt nicht, dass es hier jetzt gar nichts mehr gibt. In meinen letzten Monaten in Saudi-Arabien habe ich noch genügend Material für etwa zehn bis fünfzehn Blogeinträge gesammelt.
Ich werde versuchen, sie im Laufe der nächsten Wochen zu veröffentlichen, wenn auch in unregelmäßigen Abständen, da mein Stundenplan sich hier permanent ändert. Jedenfalls wollte ich darauf hinweisen, dass ich nicht in Saudi-Arabien bin, wenn die nächsten Blog-Einträge veröffentlicht werden.
Vielen Dank für die Geduld!
26. Mai 2012
es war die letzten Wochen etwas still hier. Ich war viel in Saudi-Arabien unterwegs und bin nicht zum Schreiben gekommen. Ende Juli bin ich für mein Master-Studium nach New York gezogen.
Das heißt nicht, dass es hier jetzt gar nichts mehr gibt. In meinen letzten Monaten in Saudi-Arabien habe ich noch genügend Material für etwa zehn bis fünfzehn Blogeinträge gesammelt.
Ich werde versuchen, sie im Laufe der nächsten Wochen zu veröffentlichen, wenn auch in unregelmäßigen Abständen, da mein Stundenplan sich hier permanent ändert. Jedenfalls wollte ich darauf hinweisen, dass ich nicht in Saudi-Arabien bin, wenn die nächsten Blog-Einträge veröffentlicht werden.
Vielen Dank für die Geduld!
Kalt gesprenkelt
Riad, 44 Grad Celsius. Wenn die Sonne abends weg ist: immernoch 38 Grad. Die Klimaanlagen laufen auch Hochtouren. Doch ich scheine nicht der Einzige zu sein, den auf 25 Grad heruntergekühlte Räume krank machen oder schlicht nerven. Auch manche Saudis wollen bei ihrem Café-Besuch am Abend lieber draußen sitzen.
Damit ihre Gäste einen kühlen Kopf bewahren, haben sich die Gastronomen etwas einfallen lassen: Sie besprenkeln ihre Gäste mit feinem Sprühregen.
© Hinzel Feiner Sprühregen kühlt die Luft, ohne die Gäste wirklich nass zu machen. Wird man trotzdem nass, ist es eine willkomene Erfrischung.
29. April 2012
Damit ihre Gäste einen kühlen Kopf bewahren, haben sich die Gastronomen etwas einfallen lassen: Sie besprenkeln ihre Gäste mit feinem Sprühregen.
© Hinzel Feiner Sprühregen kühlt die Luft, ohne die Gäste wirklich nass zu machen. Wird man trotzdem nass, ist es eine willkomene Erfrischung.Sonnenbad zwischen Müll und Beton
Wer an Saudi-Arabiens Ostküste baden will, darf nicht zimperlich sein. Am Strand gilt es, zwischen Plastiktüten, Dosen und Knochen einen freien Platz für das Handtuch zu finden.
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26. April 2012
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Der unvollkommene Demonstrant
Er will die saudische Gesellschaft zerstören, damit man sie wieder neu aufbauen kann: Ahmed al-Wassel ist kein Demonstrant, der auf die Straße geht. Seine Waffen sind seine Worte. Doch die lassen sich in Saudi-Arabien leicht verbannen.
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19. April 2012
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Kleine saudische Stammeskunde
Saudi-Arabien ist eine konservative Stammesgesellschaft. So kann man es in fast jedem Text oder Artikel über das Land lesen. Für jemanden aus einer westlichen, individualisierten Gesellschaft bleibt der Stammesbegriff erst einmal abstrakt. Das System ist hochkomplex und schwierig zu durchschauen. Vor allem kann nicht jeder Stamm mit jedem. Aber was bedeutet das im Alltag?
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9. April 2012
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Alles im Griff - Saudis und ihre Handys
Saudis und ihre Mobiltelefone scheinen unzertrennlich zu sein. Zu Recht. Wieso sollte man sein Telefon je ablegen, wenn man damit fast alles regeln kann?
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30. März 2012
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Werbung ja - aber ohne Gesichter!
Wie bewirbt man fesche Polo-Shirts und berücksichtigt gleichzeitig das islamische Bildverbot von Personen? Einfach als Kompromiss die Gesichter verpixeln. Bei weiblichen Models außerdem noch die Arme.
©Hinzel Bei Männern reicht ein verpixeltes Gesicht. Bei einem Plakat mit weiblichen Models wären die Arme wahrscheinlich auch verpixelt. Gesehen in Jeddah.
Wirklich konsequent ist die Zensur allerdings nicht. Bilder vom König, die so manche Hausfassade zieren, bleiben unverpixelt. Und vor dem einen oder anderen Laden hängen dann doch Werbetafeln mit unverpixelten Model-Gesichtern. Logik, System, Regeln? Wer weiß, nach welchem Muster die Werbung in Saudi-Arabien zensiert wird, darf mich gerne aufklären.
27. März 2012
©Hinzel Bei Männern reicht ein verpixeltes Gesicht. Bei einem Plakat mit weiblichen Models wären die Arme wahrscheinlich auch verpixelt. Gesehen in Jeddah.Zensur light - Zu Besuch auf der Buchmesse von Riad
Eine Buchmesse in einem Land, das für seine Zensur bekannt ist? Ja. Die Buchmesse von Riad ist eine der größten Buchmessen der arabischen Welt. Und es gibt dort keinesfalls nur religiöse Bücher zu sehen.
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13. März 2012
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Viele Sprachen, einmal Chicken
Neben den Saudis sorgen Tausende Gastarbeiter aus Indien, Bangladesch, Pakistan und von den Philippinen dafür, dass Saudi-Arabien funktioniert. In Riad haben die Saudis ihnen das ehemalige Stadtzentrum nahezu vollständig überlassen. Batha heißt das Viertel. Ein Nachmittag zwischen Manila-Plaza, Curry-Gerichten und Star Wars.
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4. März 2012
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Nähe unter Männern - alternativlos oder schwul?
Eigentlich ist Ibrahim nicht schwul. Sagt er. Ein bisschen Kuscheln mit den Kumpels, rumfummeln, rummachen und auch Sex, das gehe schon. Dennoch stehe er auf Mädchen. Aber die darf er nicht treffen. Ihm bleiben nur andere Jungs, um sich auszuprobieren. Abdulrahman hingegen ist tatsächlich schwul und will von Mädchen nichts wissen. Trotzdem möchte er später eine Frau heiraten.
Zwei Begegnungen. weiterlesen
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