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Der Reise-Blog von Stefan Nink
Reisen & Speisen (7)
Stefan NinkTrotz hohem Goldpreis und immer knapperer Vorräte: Am Yukon wird der Nachtisch noch immer mit Goldflocken serviert.
Reisen und Speisen (6)
Ehrlich gesagt: Ich weiß nicht mehr, wie das da oben hieß. Ein Kellner in einem kleinen Restaurant in Dubrovnik hat es gebracht, ohne Aufforderung, einfach so, zu einem Glas Weißwein. Nun gehören sowohl Kapern als auch Sardellen zu meinen erklärten Lieblingen, weswegen mir der Mann mit dieser kleinen kroatischen Bruscheta eine Riesenfreude gemacht hat (auch, wenn ich nachts bedauert habe, keine Zwei-Liter-Mineralwasserflasche neben dem Bett stehen gehabt zu haben).
Was ich aber eigentlich sagen wollte: Es sind doch wirklich oft diese kleinen Dinge, die von einer Reise im Gedächtnis hängen bleiben. Der Geschmack der Kapern. Der Salzgeschmack der Sardellen. Das knusprige Brot. Da spielt es nun wirklich keine Rolle, wie der Snack hieß. Überhaupt keine.
(Aber vielleicht weiß es ja jemand? Dann könnte ich es das nächste Mal auch bestellen...)
Reisen & Speisen (5)
Stefan NinkReisen & Speisen (4)
Und wer hat's erfunden? Na?
Stefan Nink
Spaghetti, Kashgar, China.
7. Oktober 2009
Stefan NinkSpaghetti, Kashgar, China.
Reisen & Speisen (3)
Stefan NinkDer ein oder andere mag vielleicht gar nicht so genau wissen wollen, was diese Conchs eigentlich sind, aus denen Conch Fritters gemacht werden. Für alle anderen: Meeresschnecken. Es gibt strombus gigas (die Queen Conch), strombus alatus (die Florida Fighting Conch, möglicherweise so benannt wegen ihres aggressiven Zweikampfverhalten bei Kontakt mit einem Fischer), strombus costatus (die Milk Conch) und strombus raninus (die Hawking Conch).
Welche von denen in diesen Conch Fritters auf den Turks & Caicos letztendlich drin stecken, bleibt genauso umstritten wie die Frage, ob ein Red Stripe (Bahamas) oder ein Wadadli (Antgua) die passendere Getränkewahl ist. Bloß bei der besten Tageszeit gibt es kein Vertun: Abends, wenn die Sonne untergeht, der Wind auffrischt und der Sand endlich die richtige Temperatur hat, um mit den Zehen in ihm zu buddeln, ohja.
Reisen & Speisen (2)
Stefan NinkAuch-Mainzer Harald Martenstein würde das neue Jahr am liebsten ungespitzt in den Boden rammen, aber so weit, finde ich, muss man nun wirklich nicht gehen. Oft hilft es ja schon, sich gegen kommendes Unbill zu wappnen. Eine ordentliche Portion Fish & Chips hilft zwar nicht direkt gegen die drohende Hyperinflation-Apokalypse, wohl aber stattet sie einen mit einem warmen Rundum-Sorglos-Gefühl aus, dass einem all die düst’ren Prophezeiungen kaum noch was anhaben können, für den Moment zumindest.
Dass wir dieses Gericht trotzdem auf den Index für 2009 setzen, hat einzig allein mit seinem grotesken Kaloriengehalt zu tun, mit sonst nichts. Aber das muss ja nicht jeden stören. Deswegen gibt’s hier auch die genaue Standortbestimmung für die nachgerade perfekte Variante vom Foto, falls irgendwer gerade in der Nähe ist: „Fish Frenzy“, Elisabeth Street Pier, Hobart, Tasmanien. Der Wein auf dem Foto ist der Haus-Chardonnay. Haut rein.
Dass wir dieses Gericht trotzdem auf den Index für 2009 setzen, hat einzig allein mit seinem grotesken Kaloriengehalt zu tun, mit sonst nichts. Aber das muss ja nicht jeden stören. Deswegen gibt’s hier auch die genaue Standortbestimmung für die nachgerade perfekte Variante vom Foto, falls irgendwer gerade in der Nähe ist: „Fish Frenzy“, Elisabeth Street Pier, Hobart, Tasmanien. Der Wein auf dem Foto ist der Haus-Chardonnay. Haut rein.
Reisen & Speisen (1)
Stefan NinkMan kann in Deutschland ja leider keinen Fernsehsender mehr anschalten, ohne dass irgendwelche Köche mit irgendwelchen Gästen in einer Studioküche fuhrwerken, Fünf-Gänge-Menüs mit absurden Zutaten zubereiten und dabei unentwegt über Saucen-Kurse in der Toskana, VHS-Messer-Seminare oder ähnlichen Schwachsinn parlieren. Was ist nur passiert mit diesem Land? Und was mit diesem Fernsehen? Egal. Zum Glück weiß der ein oder andere Italiener noch, wie man aus tatsächlich nur drei Zutaten Wunderbares zaubern kann (die Nimm 3-Kollegen von der SZ besitzen dieses Wissen ebenfalls…). Und auch unterwegs bekommt man manchmal so etwas erfrischend Simples und Ehrliches zu probieren wie das chilenische Mittagessen oben auf dem Foto: frischer, roher Fisch, Limettensaft und ein bisschen Verzierungsgemüse, das war's. "Essen ist Essen", hat John Steinbeck mal geschrieben. Jawohl.
