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Der Reise-Blog von Stefan Nink
Kosegast
Ich mag es, wenn einen dreißigjährige Rezeptionistinnen in amerikanischen Motels mit "Good night, darlin'" verabschieden.
Noch besser aber gefällt mir das "Sweetheart", mit dem mich die Bedienung im Coffeeshop morgens begrüßt.
Sie ist 70, schätze ich.
1. Oktober 2012
Noch besser aber gefällt mir das "Sweetheart", mit dem mich die Bedienung im Coffeeshop morgens begrüßt.
Sie ist 70, schätze ich.
Drei Abendessen in Griechenland
Stefan Nink
Stefan Nink
Stefan NinkEine Runde um den See
Der Altauseer See wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Vor über zwanzig Jahren habe ich hier zwei Menschen getroffen, die für mich als jungen Autor sehr wichtig waren. Beide werden sich nicht mehr an diese Begegnungen erinnern. Für mich waren sie richtungsweisend.
Dr.Siegfried Diehl war damals Chef des FAZ-Magazins und hat mich ermutigt, eine Idee zu einer Reportage umzusetzen und sie ihm zu schicken. Daraus ist eine Titelgeschichte geworden, und ohne die würde ich heute möglicherweise ganz andere Dinge machen.
Klaus Maria Brandauer hat mir - am gleichen Abend! - geraten, Perfektionist zu sein und immer weiter an meiner Arbeit zu feilen, immer weiter, und dann, ganz am Ende, wenn man noch einmal ansetzen möchte - dann einfach loszulassen. Und stattdessen einen Wein zu trinken. Oder einen Spaziergang zu machen.
Den habe ich neulich gemacht. Und an die beiden gedacht.
Werbung Wagen
Es ist unfassbar, auf welche Ideen manche Mietwagenvermieter kommen. Das war das letzte Mal bei dieser Firma . Und die schlimmsten Aufkleber sind auf dem Foto noch nicht einmal zu sehen...
Stefan Nink
18. August 2012
Stefan NinkGrünes London
Wenn man weiß, wie viel an diesem Flughafen in den vergangenen Jahren nicht funktioniert hat, ist man schon darüber überrascht, was mittlerweile alles reibungslos klappt.
Ich musste tatsächlich den Smiley ganz links drücken. Ging gar nicht anders.
Stefan Nink
15. August 2012
Ich musste tatsächlich den Smiley ganz links drücken. Ging gar nicht anders.
Stefan NinkMittelerde-Autokarten
Es war ja nun ein paar Jahre halbwegs Ruhe mit dem "Herr der Ringe"-Trubel in Neuseeland, und seit die letzten Orks auf der Südinsel gesehen wurden, sind auch schon zwei oder drei Reisezeiten ins Land gegangen. Bald aber geht's wieder los: Ende des Jahres kommt "Der Hobbit" in die Kinos, also gewissermaßen die Vorgeschichte zum "Herr der Ringe"-Drama, und weil das beim ersten Mal so gut funktioniert hat, wirds auch den kleinen Hobbit in drei Teilen geben.
Wie sehr Tolkiens Literatur sich mittlerweile mit Neuseeland verbandelt hat, kann man im Autoatlas sehen, der im Handschuhfach des Mietwagens liegt:
Stefan Nink
14. August 2012
Wie sehr Tolkiens Literatur sich mittlerweile mit Neuseeland verbandelt hat, kann man im Autoatlas sehen, der im Handschuhfach des Mietwagens liegt:
Stefan NinkServiceoase Deutschland
Es wird ja ziemlich viel gemeckert und geschimpft über die so genannte Servicewüste Deutschland (auch in diesem Blog), und wenn einem dann mal etwas Positives passiert, spricht man nicht drüber, weil es ja angeblich selbstverständlich ist, wenn Leute mehr als nur das absolut Notwendige tun. Jetzt aber!
Gestern habe ich einen Mietwagen gebucht. Hier. In das Kommentarfeld habe ich geschrieben, dass ich den Wagen eigentlich lieber inklusive Vollkasko OHNE Selbstbeteiligung gebucht hätte, was aber in den Stadtbüros des Anbieters nicht möglich war, sondern nur an der Flughafenstation.
Prompt meldete sich die Kundenbetreuung. Mit einem Alternativvorschlag ohne Selbstbeteiligung – zum gleichen Mietpreis. Auf meine Antwort, dass auch dieses Angebot leider nicht für die Abholung im Stadtbüro gelte, meldete sich die Kundenbetreuung erneut mit einem Alternativangebot – dieses Mal für meine Wunsch-Abholstation, ohne Selbstbeteiligung, und wieder zum gleichen Preis. Der übrigens niedriger wäre, wenn ich einen Tag länger buchen würde, meinte die Kundenbetreuung.
Es wird ja ziemlich viel gemeckert und geschimpft über die so genannte Servicewüste Deutschland (auch in diesem Blog), und wenn einem dann mal etwas Positives passiert, spricht man nicht drüber, weil es ja angeblich selbstverständlich ist, wenn Leute mehr als nur das absolut Notwendige tun.
Ich fand das alles andere als selbstverständlich.
Am liebsten würde ich nur noch Mietwagen fahren.
12. August 2012
Gestern habe ich einen Mietwagen gebucht. Hier. In das Kommentarfeld habe ich geschrieben, dass ich den Wagen eigentlich lieber inklusive Vollkasko OHNE Selbstbeteiligung gebucht hätte, was aber in den Stadtbüros des Anbieters nicht möglich war, sondern nur an der Flughafenstation.
Prompt meldete sich die Kundenbetreuung. Mit einem Alternativvorschlag ohne Selbstbeteiligung – zum gleichen Mietpreis. Auf meine Antwort, dass auch dieses Angebot leider nicht für die Abholung im Stadtbüro gelte, meldete sich die Kundenbetreuung erneut mit einem Alternativangebot – dieses Mal für meine Wunsch-Abholstation, ohne Selbstbeteiligung, und wieder zum gleichen Preis. Der übrigens niedriger wäre, wenn ich einen Tag länger buchen würde, meinte die Kundenbetreuung.
Es wird ja ziemlich viel gemeckert und geschimpft über die so genannte Servicewüste Deutschland (auch in diesem Blog), und wenn einem dann mal etwas Positives passiert, spricht man nicht drüber, weil es ja angeblich selbstverständlich ist, wenn Leute mehr als nur das absolut Notwendige tun.
Ich fand das alles andere als selbstverständlich.
Am liebsten würde ich nur noch Mietwagen fahren.
Café de Paris
Ich bin mir nicht so ganz sicher, was mich mehr zum Köcheln bringt: Die Preise in Paris generell - oder vielleicht doch eher die Tatsache, dass man auch noch darauf achten muss, zu welcher Zeit man seinen überteuerten Espresso trinkt, damit er nicht noch teurer wird.
In Italien, Spanien und Griechenland würde man für so etwas darfichhiernichtschreiben.
Stefan Nink
23. Juli 2012
In Italien, Spanien und Griechenland würde man für so etwas darfichhiernichtschreiben.
Stefan NinkBrummfliegenflugzeuge
Ganz ehrlich: Ich bewundere Unternehmen, die solchen Mut bei der Wahl ihres Logos beweisen:
Stefan Nink
8. Juli 2012
Stefan NinkAquatische Humanoidin: Wie das NOO die Bevölkerung an der Flosse herumführt...
Die us-amerikanische Meeresbehörde NOO hat sich vor ein paar Tagen bemüßigt gefühlt, der Bevölkerung mitzuteilen, dass es keinerlei wissenschaftliche Beweise für die Existenz von Meerjungfrauen gebe. Im Gegenteil! Hirngespinste seien das, Ausgeburte der Fantasie und Hollywoods - Meerjungfrauen hätten niemals existiert und schwämmen auch heute nicht zwischen all dem Plastikmüll in den Weltmeeren herum. "Beweise für die Existenz aquatischer Humanoide sind nie gefunden worden", zitierten die Meeresfreunde von Spiegel online aus der Mitteilung, und weil in Hamburg Überschriften ohne Alliteration ein Kündigungsgrund sind, hieß es flugs: "Nix mit der Nixe!"
Ach, möchte man da ausrufen, Ihr unwissenden Toren! Keine Beweise? Wart Ihr denn noch nie im Kopenhagener Nationalmuseum? Da liegt er doch, Euer Beweis, hier:
Stefan Nink
Etwa 18 Jahre alt sei die "Haraldskaer Mermaid" zum Zeitpunkt ihres Todes gewesen, steht in der Beschreibung zum Schaukasten mit diesem sensationellen Exponat. Offenbar handele es sich um eine asiatische Meerjungfrau, heißt es weiter - wahrscheinlich hat die grazile Form die dänischen Wissenschaftler zu diesem Schluss gebracht.
Neben den sterblichen Überresten der jungen aquatischen Humanoiden wurde eine Börse entdeckt, in der sich u.a. ein Haizahn und eine Muschel befanden. Das Exponat befindet sich in einem erstaunlichen guten Zustand; dass dem Skelett eine Hand fehlt, liegt am schlecht erzogenen Hund seine Entdeckers: Bis der Landwirt Klaus Kristensen vom Traktor gestiegen war, hatte sein Hund die Meerjungfrauenhand... nun ja.
UND ICH HOFFE NUR, DIE NOO LIEST DAS HIER AUCH!
Ach, möchte man da ausrufen, Ihr unwissenden Toren! Keine Beweise? Wart Ihr denn noch nie im Kopenhagener Nationalmuseum? Da liegt er doch, Euer Beweis, hier:
Stefan NinkEtwa 18 Jahre alt sei die "Haraldskaer Mermaid" zum Zeitpunkt ihres Todes gewesen, steht in der Beschreibung zum Schaukasten mit diesem sensationellen Exponat. Offenbar handele es sich um eine asiatische Meerjungfrau, heißt es weiter - wahrscheinlich hat die grazile Form die dänischen Wissenschaftler zu diesem Schluss gebracht.
Neben den sterblichen Überresten der jungen aquatischen Humanoiden wurde eine Börse entdeckt, in der sich u.a. ein Haizahn und eine Muschel befanden. Das Exponat befindet sich in einem erstaunlichen guten Zustand; dass dem Skelett eine Hand fehlt, liegt am schlecht erzogenen Hund seine Entdeckers: Bis der Landwirt Klaus Kristensen vom Traktor gestiegen war, hatte sein Hund die Meerjungfrauenhand... nun ja.
UND ICH HOFFE NUR, DIE NOO LIEST DAS HIER AUCH!
