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Der Reise-Blog von Stefan Nink
Babylon
Neulich in einer chinesischen Hotelbar: Angesichts der atemberaubenden Bedienung das Schild mit der Aufschrift "Kara O.K!" übersehen..
"You want sing?"
"No want sing. Just want drink."
"Why not sing? Beautiful voice!"
"No, thanks. Just a beer, please."
"Beer good. Come, sing. Here. Chinese Song. You read words, you sing."
"I cannot read Chinese. How could I sing?"
"Why not sing? Singing easy. Beautiful voice! You married?"
18. März 2009
"You want sing?"
"No want sing. Just want drink."
"Why not sing? Beautiful voice!"
"No, thanks. Just a beer, please."
"Beer good. Come, sing. Here. Chinese Song. You read words, you sing."
"I cannot read Chinese. How could I sing?"
"Why not sing? Singing easy. Beautiful voice! You married?"
Wegweiser (4)
gesehen in: Cuenca, Ecuador
Also doch nicht ...
"Im Übrigen teile ich nicht die vorherrschende Ansicht, dass es infolge der Globalisierung überall auf der Welt zunehmend gleich aussieht."
(Warum er das glaubt, und was das mit seinem neuen Buch zu tun hat, erklärt Salman Rushdie hier.)
8. März 2009
(Warum er das glaubt, und was das mit seinem neuen Buch zu tun hat, erklärt Salman Rushdie hier.)
Urlaubsgrüße, prädigital (2)

(Grenada, Karibik, ca. 2000)
"I think we are not in Kansas anymore, Toto..."
Eben auf einem Flug mit Iberia: 45 Minuten Herumwarten auf dem Rollfeld in Frankfurt, die Kabine überhitzt, die Passagiere nervös, die ersten Anschlüsse in Madrid sind weg. Irgendwer von der Besatzung kommt auf die Idee, zur Beruhigung der Nerven das Musikprogramm zu starten. Leider scheint es nur aus drei Titeln zu bestehen, die nun in einer Endlosschlaufe aus den Lautsprechern plärren: "Over the Rainbow" in einer schlimmen Softporno-Version, gegen die Harold Arlen mit formidablen Aussichten auf Erfolg klagen würde, wenn er denn noch könnte. "Blue weiterlesen
27. Februar 2009
Als ob wir's geahnt hätten...
27. Februar 2009
Nie erschienen (3)
Manche Reportage-Sätze fallen einem gestrengen Schlussredakteur zum Opfer.
Bei manchen Sätzen weiß man das schon vorher.
>>Nach allem, was man so liest in den Memoiren früher amerikanischer Siedler, lassen sich vietnamesische Busfahrten am ehesten mit Kutschenreisen im Wilden Westen vergleichen. Auch damals ging es darum, möglichst lange Distanzen in möglichst kurzer Zeit zurückzulegen, Pistenverhältnisse wie Schäden am Fahrzeug zu ignorieren und am Ende Fracht und Passagiere abzuliefern, in welchem Zustand auch immer. In diesem Fall wird das Fahrvergnügen vor allem durch den Sitzplatz direkt an der Hintertür geschmälert. Die steht offen, es zieht gewaltig, ein Mann steht im Eingang und ist die ganze Fahrt über damit beschäftigt, jedem unbeteiligten Passanten Fahrziel und Fahrpreis ins Gesicht zu brüllen. Andererseits braucht dieser Bus dringend Frischluft. Diese rumpelnde Rosthülle war voll bei der Abfahrt, und wie die voll war, aber irgendwie haben der Fahrer und seine Helfershelfer noch 27 Passagiere zusätzlich reingequetscht, Großväterchen, Marktfrauen, Handlungsreisende, eine halbe Schulklasse. Plus drei zerdellte Fässer, aus denen in jeder Kurve Fischsauce schwappt, ein Bündel sechs Meter langer Bambusstangen, mehrere Auspuffrohre, zwei Fernseher in Pappkartons und bestimmt auch noch irgendwo eine Kiste längst toter Fische, mit der überschwappenden Sauce allein lässt sich dieser Geruch hier nämlich nicht erklären. Am liebsten möchte man augenblicklich quer durch den Mittelgang speien.
(jaja, ich weiß. streich den letzten satz. und sorge dafür, dass meine spesen beim nächsten auftrag in dieser region für ein auto reichen, am liebsten mit chaffeur, bitte, bitte!! der nink)<<
26. Februar 2009
Bei manchen Sätzen weiß man das schon vorher.
>>Nach allem, was man so liest in den Memoiren früher amerikanischer Siedler, lassen sich vietnamesische Busfahrten am ehesten mit Kutschenreisen im Wilden Westen vergleichen. Auch damals ging es darum, möglichst lange Distanzen in möglichst kurzer Zeit zurückzulegen, Pistenverhältnisse wie Schäden am Fahrzeug zu ignorieren und am Ende Fracht und Passagiere abzuliefern, in welchem Zustand auch immer. In diesem Fall wird das Fahrvergnügen vor allem durch den Sitzplatz direkt an der Hintertür geschmälert. Die steht offen, es zieht gewaltig, ein Mann steht im Eingang und ist die ganze Fahrt über damit beschäftigt, jedem unbeteiligten Passanten Fahrziel und Fahrpreis ins Gesicht zu brüllen. Andererseits braucht dieser Bus dringend Frischluft. Diese rumpelnde Rosthülle war voll bei der Abfahrt, und wie die voll war, aber irgendwie haben der Fahrer und seine Helfershelfer noch 27 Passagiere zusätzlich reingequetscht, Großväterchen, Marktfrauen, Handlungsreisende, eine halbe Schulklasse. Plus drei zerdellte Fässer, aus denen in jeder Kurve Fischsauce schwappt, ein Bündel sechs Meter langer Bambusstangen, mehrere Auspuffrohre, zwei Fernseher in Pappkartons und bestimmt auch noch irgendwo eine Kiste längst toter Fische, mit der überschwappenden Sauce allein lässt sich dieser Geruch hier nämlich nicht erklären. Am liebsten möchte man augenblicklich quer durch den Mittelgang speien.
(jaja, ich weiß. streich den letzten satz. und sorge dafür, dass meine spesen beim nächsten auftrag in dieser region für ein auto reichen, am liebsten mit chaffeur, bitte, bitte!! der nink)<<
Wegweiser (3)
gesehen in: Buenos Aires
Antarktische Depeschen (10)
Stefan Nink"Erst verliebt man sich in die Antarktis, und dann bricht sie einem das Herz."
(Kim Stanley Robertson, "Antarctica")
Antarktische Depeschen (9)
Das ist eine Krabbenfresserrobbe. Kennt man nicht unbedingt, oder? Sollte man aber: In der Rangfolge der am häufigsten auf diesem Planeten vorkommenden Arten belegt sie Platz 3 - gleich hinter dem Menschen. Und der Wanderratte, die ist Spitzenreiter.
