Hauptinhalt
18. Juni 2009
Fünf für den Sommer!
Seit ich reise, packe ich Musik ein. Früher war das eher kompliziert, weil orangefarbene Plastikplattenspieler auch in einem Auto erst einmal verstaut sein wollen und Langspielplatten mit Kinderchören nicht zu lange auf dem Rücksitz in der Sonne brutzeln sollten. Auf den Plastikplattenspieler folgten Walkman, DAT-Rekorder, Minidisc-Player und iPod als Abspielgeräte, aber heutzutage macht und kann das Telefon ja eh alles. Und weil am Wochenende der Sommer beginnt (hoffentlich! wehe!) und damit die liebste Verreisezeit, gibts jetzt fünf Alben für ihn, alle gerade auf meinem iPhone, alle wunderbar, oh doch:
THE FELICE BROTHERS, The Felice Brothers
Die sind wahrscheinlich ein bisschen durchgeknallt, schreiben aber die zurzeit besten Songs: Herrlich quengelige American Short Stories, bei denen das Vaudeville-Pinao klimpert und die Trompeten klingen, als habe jemand auf der letzten mexikanischen Fiesta zu viel Tequila in sie hinein gekippt. Großes Kino.
BEYOND THE MISSOURI SKY, Charlie Haden und Pat Metheny
Die hatte ich schon im Pleistozän, damals... ...noch auf Vinyl. Musik für den Moment, in dem die Sonne ins Meer plumpst.
SKY BLUE SKY, Wilco
Gehört schon wegen des Titels allein dazu. Und hört sich auch so an: wie ein wolkenloser Himmel.
LIVE IN LONDON, Leonard Cohen
Der Mann wiederum klingt altersweise wie ein Zen-Mönch, der die letzten zwanzig Jahre vor sieben Steinkieseln meditiert hat (jaja, ich weiß, schon gut...). Großartiges Doppelalbum, superb mitgeschnitten und gemixt. Meisterwerk.
HYMN TO THE IMMORTAL WIND, Mono
Besagter Wind kommt hier gerne mal in Orkanstärke daher, um kurz danach wieder zum leichten Säuseln abzuklingen. Postrock aus Japan. Wird demnächst bestimmt für einen Samuraifilm entdeckt.
Und was haben Sie 2009 so für Sommeralben auf dem Handy? Oder, für unsere internationalen Leser: What's on your iPhone?
Platz für Ihre "Fünf für den Sommer!" (oder drei oder elf) ist in den Kommentaren.
THE FELICE BROTHERS, The Felice Brothers
Die sind wahrscheinlich ein bisschen durchgeknallt, schreiben aber die zurzeit besten Songs: Herrlich quengelige American Short Stories, bei denen das Vaudeville-Pinao klimpert und die Trompeten klingen, als habe jemand auf der letzten mexikanischen Fiesta zu viel Tequila in sie hinein gekippt. Großes Kino.
BEYOND THE MISSOURI SKY, Charlie Haden und Pat Metheny
Die hatte ich schon im Pleistozän, damals... ...noch auf Vinyl. Musik für den Moment, in dem die Sonne ins Meer plumpst.
SKY BLUE SKY, Wilco
Gehört schon wegen des Titels allein dazu. Und hört sich auch so an: wie ein wolkenloser Himmel.
LIVE IN LONDON, Leonard Cohen
Der Mann wiederum klingt altersweise wie ein Zen-Mönch, der die letzten zwanzig Jahre vor sieben Steinkieseln meditiert hat (jaja, ich weiß, schon gut...). Großartiges Doppelalbum, superb mitgeschnitten und gemixt. Meisterwerk.
HYMN TO THE IMMORTAL WIND, Mono
Besagter Wind kommt hier gerne mal in Orkanstärke daher, um kurz danach wieder zum leichten Säuseln abzuklingen. Postrock aus Japan. Wird demnächst bestimmt für einen Samuraifilm entdeckt.
Und was haben Sie 2009 so für Sommeralben auf dem Handy? Oder, für unsere internationalen Leser: What's on your iPhone?
Platz für Ihre "Fünf für den Sommer!" (oder drei oder elf) ist in den Kommentaren.
Kommentare zu "Fünf für den Sommer!"
von Tom Schüler (The Man)
am 20.06.2009 um 22:20 Uhr
Gute Listen. Hier kommt meine:
Oasis: Be.Here.Now.
Immer noch geil. Cinesmascope-Sound fürs Mietwagenfahren.
Springsteen: Live in Dublin.
Hundertmal besser als seine letzten vier Alben mit eigenen Songs. Unschlagbar für Biere abends am Strand.
Vivaldi: Vier Jahreszeiten.
Höre ich gerne im Herbst. Wieso, weiß ich nicht.
Keith Jarrett: Köln Concert
Toll für einen Abend auf dem Urlaubsbalkon.
Bob Dylan: Best of.
Passt in USA immer.
Automusik
von Klaus
am 22.06.2009 um 14:57 Uhr
1.ABBA
2.Beatles
3.Eagles
4.AC/DC
5.Stones
Bedingung: ein Cabrio muß es sein!
"Fünf für den Sommer!" kommentieren

SUNNY, James Brown & Dee Felice Trio:
geschrieben für den Sommer in der Seele, nur wenige Songs wurden öfters kopiert, dies ist für mich die schönste Cover Variante, ein Must-have für den Strandurlaub.
AIN´T NO MOUNTAIN HIGH ENOUGH, Marvin Gaye & Tammi Tarrell:
damit erklimmt man jeden Berg, auch im Hochsommer.
ZAZUEIRA, Elis Regina:
gleicher Effekt, nur noch schnelleres Tempo, eher für die Rad-Rally durch Brasilien.
THE HEALER, John Lee Hooker & Carlos Santana:
damit kommt man heile (langsam aber beschwingt) wieder runter vom Berg.
WADE IN THE WATER, Eva Cassidy:
niemals aufs Schiff / Boot / Kanu ohne Eva´s Stimme, eigentlich egal welches Lied von ihr.