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Der Reise-Blog von Stefan Nink
Zuspruch im Frankenstorm
Frankenstorm-Sitzenbleier? Machen Sie sich nix draus. Andere auch. Das hier hab ich mal über Tage wie diese geschrieben - kurz bevor dieser Vulkan auf Island loslegte und mich in China erwischte, aber das wusste ich da ja noch nicht. Und Sandy war auch noch weit weg...:
Wenn diese Zeilen hier erscheinen, bin ich mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit nicht dort, wo ich eigentlich sein sollte. Oder möchte. Oder müsste. Wenn Sie das hier lesen, hänge ich bestimmt irgendwo fest. Mal wieder. Weil ich es mal wieder geschafft habe, mir auf dieser grossen weiten Welt ausgerechnet jene Ecke auszusuchen, in der das Wetter verrückt spielt. Und es geht hier nicht um das frühmorgendliche Glatteis oder den Stau, den ein umgestürzter Baum ausgelöst hat. Andere Reisende geraten in Streiks. Ich gerate in Wetterkatastrophen.
Keine Ahnung, wann das angefangen hat. Ich erinnere mich an total verregnete Urlaube als Kind, möglicherweise waren das erste Probeläufe. Seitdem nimmt das ganze Jahr für Jahr groteskere Formen an. Während eines zweitägigen(!) Aufenthalts auf Bermuda habe ich es tatsächlich geschafft, von einem Tornado erwischt zu werden, jeder Meteorologe würde vor Begeisterung jauchzen. In South Carolina ging zeitgleich mit mir ein lieblicher Hurrikan an Land - meine vorgebuchten Hotels waren abends als Trümmerhaufen im Fernsehen zu sehen. An Australiens Küste bin ich in einen Zyklon geraten und gleich anschliessend im Landesinnern in ein Buschfeuer (an der Rezeption haben sie meinen Bericht von der flammenumzüngelten Anfahrt ein bisschen zu sehr auf die leichte Schulter genommen - das Resort ist tagsdrauf dann komplett abgebrannt). Vor ein paar Jahren sass ich tagelang in einem nepalesischen Guesthouse fest, dessen Besitzer ausschließlich Bob Marleys „Greatest Hits“ spielte, immer und immer wieder, bis der Eisregen draußen aufhörte und uns ein russischer Militärhubschrauber zurück weiterlesen
28. Oktober 2012
Wenn diese Zeilen hier erscheinen, bin ich mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit nicht dort, wo ich eigentlich sein sollte. Oder möchte. Oder müsste. Wenn Sie das hier lesen, hänge ich bestimmt irgendwo fest. Mal wieder. Weil ich es mal wieder geschafft habe, mir auf dieser grossen weiten Welt ausgerechnet jene Ecke auszusuchen, in der das Wetter verrückt spielt. Und es geht hier nicht um das frühmorgendliche Glatteis oder den Stau, den ein umgestürzter Baum ausgelöst hat. Andere Reisende geraten in Streiks. Ich gerate in Wetterkatastrophen.
Keine Ahnung, wann das angefangen hat. Ich erinnere mich an total verregnete Urlaube als Kind, möglicherweise waren das erste Probeläufe. Seitdem nimmt das ganze Jahr für Jahr groteskere Formen an. Während eines zweitägigen(!) Aufenthalts auf Bermuda habe ich es tatsächlich geschafft, von einem Tornado erwischt zu werden, jeder Meteorologe würde vor Begeisterung jauchzen. In South Carolina ging zeitgleich mit mir ein lieblicher Hurrikan an Land - meine vorgebuchten Hotels waren abends als Trümmerhaufen im Fernsehen zu sehen. An Australiens Küste bin ich in einen Zyklon geraten und gleich anschliessend im Landesinnern in ein Buschfeuer (an der Rezeption haben sie meinen Bericht von der flammenumzüngelten Anfahrt ein bisschen zu sehr auf die leichte Schulter genommen - das Resort ist tagsdrauf dann komplett abgebrannt). Vor ein paar Jahren sass ich tagelang in einem nepalesischen Guesthouse fest, dessen Besitzer ausschließlich Bob Marleys „Greatest Hits“ spielte, immer und immer wieder, bis der Eisregen draußen aufhörte und uns ein russischer Militärhubschrauber zurück weiterlesen
Kosegast
Ich mag es, wenn einen dreißigjährige Rezeptionistinnen in amerikanischen Motels mit "Good night, darlin'" verabschieden.
Noch besser aber gefällt mir das "Sweetheart", mit dem mich die Bedienung im Coffeeshop morgens begrüßt.
Sie ist 70, schätze ich.
1. Oktober 2012
Noch besser aber gefällt mir das "Sweetheart", mit dem mich die Bedienung im Coffeeshop morgens begrüßt.
Sie ist 70, schätze ich.
Drei Abendessen in Griechenland
Stefan Nink
Stefan Nink
Stefan Nink
