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Der Reise-Blog von Stefan Nink
Letztens in... Tupelo, Mississippi
>> In Tupelo fahren wir gleich vor der Geburtsstätte des Königs vor. Ein nettes kleines Häuschen ist das! Kaum zu glauben, dass Elvis später so eine innenarchitektonische Monströsität wie Graceland bewohnt hat. Mary Ann versteht das auch nicht. Mary Ann verkauft die Tickets für das Elvis Birthplace Museum, und dieses Graceland drüben in Memphis, das mag sie schon aus Konkurrenzgründen nicht leiden. Einen ganz schlechten Einfluss hätten das Haus und die Großstadt auf ihren kleinen Elvis ausgeübt! All die Drogen! All der Alkohol! Und jetzt all diese Japaner! Wo die wohl alle her kommen würden, das frage sie sich. Wir fragen uns stattdessen, warum alle Musik-Kultstätten in diesem Landstrich von geriatrischen Schreckschrauben bewacht werden. Damals haben sie ihren Töchtern verboten, im Petticoat tanzen zu gehen - und jetzt tun sie so, als würden sie nach Feierabend zuhause Nine Inch Nails hören. Da kann man schon ein bisschen wütend werden.
Dementsprechend frustriert machen wir uns anschließend auf, um irgendwo in diesem Tupelo einen Drink aufzutreiben. Versuchen Sie das mal! Es ist nämlich Sonntag, und da wirft der Herrgott ein ganz gestrenges Auge auf seine Kinder in den Südstaaten. „Oh, ich trinke überhaupt nie Alkohol“, flüstert unsere B&B-Besitzerin und surft weiter auf einer Internetseite für verlassene Hunde-Welpen. „Noho! No have today! Please! Noho!”, ruft der chinesische Imbissbesitzer entsetzt. „No liquor! It’s the day of the Lord!”, echauffiert sich die Dame an der Tankstelle; der bereits aus der Kühltruhe gefischte Sixpack muss wieder zurück. Dann eben nicht. „Elvis has just left the building“, so viel ist mal sicher. <<
17. März 2012
Dementsprechend frustriert machen wir uns anschließend auf, um irgendwo in diesem Tupelo einen Drink aufzutreiben. Versuchen Sie das mal! Es ist nämlich Sonntag, und da wirft der Herrgott ein ganz gestrenges Auge auf seine Kinder in den Südstaaten. „Oh, ich trinke überhaupt nie Alkohol“, flüstert unsere B&B-Besitzerin und surft weiter auf einer Internetseite für verlassene Hunde-Welpen. „Noho! No have today! Please! Noho!”, ruft der chinesische Imbissbesitzer entsetzt. „No liquor! It’s the day of the Lord!”, echauffiert sich die Dame an der Tankstelle; der bereits aus der Kühltruhe gefischte Sixpack muss wieder zurück. Dann eben nicht. „Elvis has just left the building“, so viel ist mal sicher. <<
Meet the Locals! (17)
Foto: Stefan Nink
Nick Martin, Postbootpostboote in Neuseelands Marlborough Sounds, mit Hund Nelly.
Dunkel ist der Worte Sinn (2), heute:
"deckel mit dem stiel des weizens", an Orten mit besseren Übersetzern wohl auch als Strohdächer bekannt, vermuten wir:

(Foto: Stefan Nink, gesehen auf Madeira)
14. März 2012
(Foto: Stefan Nink, gesehen auf Madeira)
Die Türen von Santa Maria
Zuerst waren es nur zwei oder drei, mittlerweile ist das Projecto Arte Portas Arbetas in Funchals Altstadt unübersehbar geworden: Über 80 Türen haben (vor allem) madeirische Künstler dort bemalt. Mit der Aktion möchte man den leicht verfallenen Charme des ältesten Viertels der Inselhauptstadt aufpolieren, hieß es beim Projektstart - es soll Besucher geben, die ausschließlich wegen der Tür-Kunst nach Santa Maria kommen.
Hier sind ein paar Eingänge:



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13. März 2012
Hier sind ein paar Eingänge:
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Es war einmal ein Condor
Dass sämtliche peruanischen Panflötisten überall auf der Welt plötzlich nur noch die "Greatest Hits" von ABBA spielen - wann genau hat das eigentlich angefangen?
