52 Wochen Spanien
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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
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Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.

13. Februar 2012

Pharaonische Werke


Es war ein Meilenstein in der Geschichte der Luftfahrt, als an Spaniens Mittelmeerküste der Flughafen von Castellón de la Plana im Beisein von Politikern, Presse und über einer Tausendschaft per Bussen herbeigeschafften Zuschauerstatisten seine feierliche Eröffnung erfuhr. Ein brandneuer, auf den modernsten Technikstand gehobener Airport, der bis auf Weiteres eine Rundum-sorglos-Garantie verhieß, weltweit einzigartig: keine drohenden Fluglotsenstreiks, keine Verspätungen, keine Belästigungen nahegelegener Orte durch Fluglärm, nicht einmal ein Minimalrisiko für Flugzeugunglücke.

t51b_300px.jpg© Andreas DrouveBeispiel eines pharaonischen Werkes der
Gegenwart, an dem 2011 letzte Hand
angelegt wurde: das Kulturzentrum Oscar Niemeyer
in der nordspanischen Industriestadt Avilés.
Die Entwürfe soll Brasiliens Jahrhundertarchitekt
Oscar Niemeyer selbst geliefert haben.
Lenker und Denker hatten das Doppelkunststück vollbracht, den Bau des Flughafens ohne Marktstudien in Auftrag gegeben und zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme keine einzige behördliche Genehmigung für den Flugverkehr eingeholt zu haben. Kommt Zeit, kommt Flugzeug, irgendwann irgendwoher, dachte man sich – und nahm mangels Kundschaft alsbald die Schließung vor. Dann kamen doch noch Vögel, allerdings keine metallisch glänzenden, sondern kleinere, die Nester bauten und sich auf den Terminaldächern erleichterten. Zudem rückten Invasionen von Wildkaninchen an, die hinter den Stacheldrahtzäunen zu Tausenden Zuflucht vor Jägern fanden, sich an Kabelsalaten zu schaffen machten und vermehrten wie die Karnickel. Ein Jahr nach dem Eröffnungstermin war immer noch keine Maschine in Sicht, dafür stellten die Verantwortlichen ein Karnickelbekämpfungsprogramm mit Frettchen und Jagdfalken auf die Beine – und das war mit 100.000 Euro ein Spottpreis gegen den 150 Millionen Euro teuren Flughafen von Castellón de la Plana.

t51a_300px.jpg© Andreas Drouve Historisches Bild von 2008:
auf der Weltausstellung (»Expo«) in Zaragoza
Die »Manie der großen Gesten, die Eröffnungen, die Gedenkfeiern« – Antonio Muñoz Molina, einer der brillantesten Gegenwartsliteraten Spaniens, hat sie oft genug angeprangert und zur Debatte gestellt, wie sich »ein Land von solch mittelmäßiger Bedeutung soviel Luxus« erlauben konnte. In einem regelrechten »Delirium« sah er die Nation beständig über ihre Verhältnisse leben und in einem »Zustand partieller Irrealität« durch die Zeiten taumeln, in denen auch ich mich als teilnehmender Beobachter bewegte und die Resultate staunend zur Kenntnis nahm: ob einst auf den Weltausstellungen in Sevilla und Zaragoza oder bei Besuchen pharaonischer Werke der Moderne, die auf Stararchitekten wie Santiago Calatrava und Peter Eisenman fußten und deren Baukosten ein Vielfaches vom Ursprungsbudget verschlangen. Spontan kommen mir die museale »Stadt der Künste und Wissenschaften« in Valencia und die »Galicische Kulturstadt« über Santiago de Compostela in den Sinn. Die Liste ist lang. Gut, dass in Spanien wenigstens keine Hauptstadt von B nach B verlegt werden musste ...

t51_180px.jpg© Andreas DrouveIn der »Stadt der Künste
und Wissenschaften« in Valencia
Inwieweit schwingen bei Großvorhaben Stolz und Imagedenken, vielleicht sogar Minderwertigkeitskomplexe der einstigen Weltmacht Spanien mit? Will man den anderen wirklich zeigen, was man (wieder) ist, was man (wieder) kann? Denkt man wirklich so weit? Jesús, mein Schwiegervater, Antonio, mein Schwager, Jott-Ze, mein Quasi-Schwager, glauben, wie zuletzt bei einem Tischgespräch, das sich über mehrere Stunden hinzog, eher: Nein. Priorität haben in ihren Augen einzig die Provisionen, die Politiker, deren befreundete Bauunternehmer und hohe Behördentiere heimlich einstreichen. Sind die Gelder aus jedweden Kanälen einmal verteilt – wen interessieren da Starts und Landungen auf einem Randgebietsflughafen wie Castellón de la Plana? Oder Gäste im Hotel El Algarrobico. Dieser Megabau schaffte es nicht einmal bis zu seiner Eröffnung, da leider illegal im andalusischen Naturpark Níjar-Cabo de Gata in die Höhe und Breite gedehnt. Nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten und weitgehender Fertigstellung stand per Gerichtsurteil der Abriss an.

In die Gegenwart retten konnte sich hingegen das überdimensionierte Zentrum der Zeitgenössischen Kunst in Huarte, dessen Weiterbau lediglich länger paralysiert war. Im Hier und Heute spanischer Mentalität liegt das Morgen erfahrungsgemäß Lichtjahre entfernt. Bei der Planung war nicht bedacht worden, dass ein Museum – einmal eingeweiht –Personal- und Betriebskosten mit sich bringt, ganz unabhängig davon, dass sich kaum Kunstpublikum nach Huarte verirrt, einen blassen Vorort von Pamplona. Als ich zuletzt mit meiner Mutter dort war, machte am Empfang die Nachricht die Runde: »Besucher aus Deutschland!« So freudig war ich lange nicht mehr begrüßt worden.

Eröffnen, schließen, brandneu dem Verfall entgegen. Diese Praxis hat in Spanien erfolgreich die Runde gemacht und zwischenzeitlich einen zweiten Airport erreicht, den von Ciudad Real, aber auch ein Heim für psychisch Kranke in Sarriguren. Schade, denn letztgenanntes würde sich vorzüglich für Zwangseinweisungen von Flughafenplanern eignen.
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Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

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http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
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So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

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Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

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http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

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