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3 Männer, 3 Räder, 1 Ziel

Die „Exotik der Nähe“, sich die Heimat mit dem Fahrrad erschließen – das fasziniert immer mehr Menschen. Wir, drei Männer am Beginn der zweiten Lebenshälfte, haben mit dem Rennrad zwar jede Piste im Umkreis von 100 Kilometern um den Wohnort kennengelernt. Doch jetzt soll es erstmals ums Ganze gehen: eine Tour de Deutschland, vom westlichsten Punkt bis zum östlichsten, von Aachen bis nach Zittau. Eine 800 km lange Reise durch unterschiedlichste Mentalitätslandschaften, durch traditionsreiche Städte wie Bonn, Eisenach, Weimar, Jena und Dresden, durch faszinierende Naturlandschaften wie Eifel, Siegerland, Thüringer Wald, das Saaletal und die Lausitz.

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.

Dirk Lehmann
28. Mai 2012

Radtest: Mit Riemen-Antrieb auf Deutschland-Tour?


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Schwarz und innovativ: Kalkhoffs "Image Comp" mit Riemenantrieb an der Alster

Einige Innovationen haben das Radfahren grundlegend verändert: Teleskopgabel und geferdere Sattelstütze erhöhen den Komfort, Scheibenbremsen verzögern auch bei Regen, der Nabendynamo liefert Strom, auch wenn die Reifen nass sind, LED-Lampen leuchten weit und auch wenn das Rad steht noch hell, die 11-Gang Nabenschaltung liefert am Tourenrad fast dasselbe Übersetzungsverhältnis wie ein Mountainbike-Getriebe, der Riemenantrieb sorgt für wartungsfreien, schmutzarmen Vortrieb; und wer nicht mehr selbst treten will, steigt auf ein Pedelec mit Elektromotor. Bis auf letztere sind alle oben genannten Neuerungen an das "Image Comp" von Kalkhoff verbaut. Hightech im Alltag.

Auf den ersten Blick sieht das Image Comp vor allem cool aus, macht im matten Schwarz alle Vorurteile vergessen, die man mit dem Namen Kalkhoff noch verbinden könnte. Wie die Rennradschmiede Focus und das britische Traditionsmarke Raleigh gehört Kalkhoff zu Derby Cycle. Konsequent wurde Kalkhoff-Räder auf die Zielgruppe des anspruchsvollen Alltagsfahrers jenseits der 50 getrimmt. Und in diese Markenidentität fügt sich das Image Comp perfekt ein – die Sitzposition ist aufrecht bequem, der Lenker breit und der Sattel bequem, alles lässt sich gut einstellen und anpassen. Und kaum sitzt man auf dem Rad, schnurrt man munter durch die Stadt. Und schnell stellt sich heraus, dass das Image Comp ein perfektes Stadtrad ist.

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Sicher, federnd, handlich: Scheibenbremse von Magura und Teleskopgabel von RST


Mit Daumen und Zeigefinger kann ich durch die elf Gänge der Alfine-Schaltung von Shimano wechseln, auch im Stand an der Ampel (was mit einer Kettenschaltung nicht möglich ist). Die Scheibenbremsen von Magura lassen sich leicht dosieren und packen souverän zu. Und so entdecke ich auf dem Image Comp einen fast vergessenen Fahrspaß neu – das Cruisen. Man braust ein paar Meter los, geht voll in die Eisen, umkurvt ein Hindernis, braus weiter, bremst, stellt das Rad kurz ab, geht zur Bank, kauft ein, fährt weiter. Man flitzt nur so durch den eigenen Alltag. Und das macht Spaß.

Zudem überzeugen die technischen Details. Dass sich etwa die Federgabel für asphaltierten Untergrund feststellen lässt (die Reifen sind dick genug um Stöße auf Straße und Radweg zu absorbieren), dass man mit Tagfahrlicht von Autofahrern besser erkannt wird, und der Riemenantrieb surrt leise dazu. Im Internet habe ich gelesen, dass ein Radler schon mehr als 20.000 Kilometer mit diesem im Motorradbau schon lange verwendeten Antriebssystem gefahren ist. Eine Fahrradkette sollte nach etwa 5000 Kilometern gewechselt werden. Damit bietet sich das Image Comp auch als Reiserad an. weiterlesen
Dirk Lehmann
21. Mai 2012

Edelmetall – Titan auf Deutschland-Tour



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Probefahrt mit Titan: die ersten Meter auf dem Titanium-Randonneur von Dré San

Radfahrer sind schizophrene, herzlose Typen: Einerseits entscheiden sie sich irgendwann für ein Produkt und loben es und loben es und loben es. Andererseits erzeugt jede substantielle Neuerung einen nagenden Haben-Wollen-Reflex. Und deshalb ist man ständig auf der Suche nach dem Besseren, denn das ist des Guten Feind, und das Gute ist das, was man hat – bis man sich das Bessere leisten kann.

In der Vorbereitung für unsere Deutschland-Tour war ich immer davon ausgegangen, dass ich mit meinem „Gran Turismo“ auf die Reise gehen würde. Es ist ein schnelles Reise-Rad, es passt perfekt zu mir, es ist solide bis sehr gut ausgestattet. Alles fein. Doch dann entdeckte ich auf der Stevens-Website ein Rad, das mich faszinierte – das Cyclocross-Modell „Vapor“.

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Neuinterpretation der Dreckschleuder: der "Vapor", ein Cyclocrosser von Stevens

Cyclocross hieß früher nur Cross. Es war (und ist immer noch) eine bekloppte Sportart: Man fährt mit einem Rennrad durch den Wald, auf schmalen Reifen über schmale Wege, über Wurzeln, zwischen eng stehenden Bäumen hindurch, steile Hügel hinab und hinauf – so lange es geht, und sobald sie nicht mehr fahren können, schultern die Athleten ihre Räder und rennen weiter. Es war die erste Radsportart, die ich im Fernsehen gesehen habe, und ich war völlig fasziniert. Inzwischen gibt es die vielen Spielarten des Mountainbikes – Trial, Freeride, Enduro, Downhill, Cross-Country –, und aus Cross wurde Cyclocross.

Claus Peter ist ja so ein Winter-Mountainbiker, polkt im Winter auf seinem „Dr. Z“ – ein modernes Mountainbike mit 29-Zoll-Rädern (es sind eigentlich 28er-Felgen, doch mit den dicken Reifen erhöht sich der Radumfang) und viel Federweg hinten und vorne – durch den Sachsenwald. Ich hasse Mountainbikes, es sind schwere, dickfellige Kisten, mit denen man über alles drüber bügelt, das Mountainbike negiert das Terrain, es ist das SUV unter den Fahrrädern. Aber ich wollte auch im Winter radeln, und das „Vapor“, so dachte ich, wäre ein gutes Gerät, um Claus Peter zu begleiten.

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Perfekt für Winterradler und Putzteufel

Für eine Probefahrt kann ich einen „Vapor“ ausleihen und düse mit Claus Peter durch den Wald. Es ist ein Höllenspaß. Der „Vapor“ entpuppt sich als kompaktes Rennrad, das sich mit seinem kleinen Rahmen, mit Rennradschaltung (Shimano Ultegra), Stollenreifen (Rocket Ron) und Scheibenbremsen (Avid) sehr agil und schnell im Gelände bewegen lässt. Es ist fast fünf Kilo leichter als ein Mountainbike (dennoch ist Claus Peter schneller als ich), und dass ich es am Ende doch nicht kaufen will, liegt vor allem daran, dass man einen Cyclocrosser mindestens so lange putzen muss, wie man ihn fährt.

Besonders beeindruckt hat mich an dem Rad allerdings die Bremsleistung. Scheibenbremsen sind perfekt für ein schnelles Reiserad, das mit vollen Packtaschen durchaus 20 Kilo mehr wiegt als im Alltagsbetrieb. Der „Vapor“ lässt sich leider nicht als Randonneur fahren (weder Schutzbleche, noch Gepäckträger oder Lichtanlage lassen sich montieren), und so führt die Suche nach einem modernen Reiserad zu Dré San.

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Graue Eminenz: ein langgestreckter Titanrahmen mit aufwändigem Hinterbau
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Claus Peter Simon
17. Mai 2012

Der fliegende Holländer


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Unsere Deutschland-Tour mit einem leichten Carbon-Trekkingrad zu bestreiten, schien mir eine gute Idee zu sein – warum sich mehr anstrengen als nötig? Doch leichter gesagt als getan, denn die Auswahl an solchen Geschossen ist klein. Da es einerseits ein sportliches Modell sein sollte, das auch optisch höchsten Ansprüchen genügt, aber dennoch über Gepäckträger und Schutzbleche verfügen muss, stieß ich schnell auf den Terraliner Carbolite von Koga-Miyata. Der holländische Produzent stellte uns ein Exemplar für die Tour zur Verfügung.

Eine Woche später kommt es in der Redaktion an. Keine Ahnung, wie ich den Karton nach Hause bekommen sollte, ich bin S-Bahn-Fahrer. Da hilft nur eins, das Rad aus dem Karton, Pedale anschrauben, Lenker fest montieren, alle Schrauben noch mal auf Sitz prüfen und dann gen Heimat.

Schaltwerk.jpgDer Terraliner kommt ziemlich komplett ausgestattet daher, mit zum Rahmen passender Trinkflasche, Luftpumpe, Sechskant-Schraubendreher und ja, sogar eine Klingel. Und trotz der serienmäßigen Dreifach-Kurbel und voller Straßentauglichkeit wiegt das Rad deutlich unter 12 Kilogramm – und das in einer 60er Rahmenhöhe. Mein Stevens-Crosser mit Federgabel ist ohne Gepäckträger, Ständer, Schutzbleche und Lichtanlage glatt zwei Kilogramm schwerer – spielt allerdings auch in einer anderen Preisklasse.

Ich neige nicht zur Übertreibung, aber die erste Fahrt war eine Offenbarung in Sachen Komfort. Trotz der dünnen Reifen (35 mm) und der ungefederten Gabel fährt sich der Rahmen äußerst komfortabel. Selbst Kopfsteinpflaster wird weggebügelt, ohne dass einem die Plomben rausfallen. Carbon flext einfach deutlich als Aluminium. Sehr wirksam auch die bissigen Shimano-XT-Bremsen, die vorne durch einen Bremsdämpfer entschärft werden.
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Das Mindergewicht ersetzt gefühlt einen E-Motor, allerdings bezahlt man es auch wie einen E-Motor: Das gute Stück kosten 2499 Euro. Aber auch für ältere Reiseradler, die nicht tagelang unterwegs sind, ist so ein Fahrrad eine echte Überlegung wert: Nicht nur, dass es sich leicht pilotieren lässt, es ist auch problemlos zu tragen (etwa Bahnhofstreppen rauf und runter) und ohne große Anstrengung auf jeden Fahrradträger zu wuchten. Den eleganten Tubus-Gepäckträger kann man mit immerhin 18 Kilogramm beladen. Die Sitzposition ist allerdings recht sportlich. weiterlesen